Als Verantwortliche:r für den Bereich Climate Action bei Aritzia gestalten und realisieren Sie die Dekarbonisierungsstrategie des Unternehmens und verknüpfen Klimaziele mit Entscheidungen zu Betrieb, Logistik und Produkten. Die Position verbindet die Erfassung von Emissionen mit konkreter Planung von Reduktionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Zudem führen Sie ein Team innerhalb der Nachhaltigkeitsabteilung.
Für ein Modeunternehmen mit einem breiten Produktangebot und weitreichender Präsenz im Einzelhandel hängt der Klimafortschritt davon ab, über den Energieverbrauch in Büros hinauszudenken. Der Verantwortungsbereich umfasst Lieferketten und Produktentscheidungen, denn Materialien, Transport und betriebliche Abläufe können die Treibhausgasemissionen beeinflussen. Die Klimaziele in Maßnahmen zu überführen, die sich in Geschäftsprozesse integrieren lassen, ist entscheidend für die Wirkung dieser Position.
Die Position eignet sich für eine Person, die Klimaexpertise und Datenkompetenz mit bereichsübergreifender Einflussnahme verbindet und Frameworks wie das GHG Protocol sowie Standards zur Klimaberichterstattung nutzt, um aus Emissionsdaten glaubwürdige Reduktionspläne zu entwickeln.
Job-FAQs
Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?
Die Position trägt dazu bei, Aritzias Klimaziele zu definieren und in einen Dekarbonisierungsansatz zu überführen. Dazu gehören die Emissionsbilanzierung und Reduktionspläne, die an den Klimazielen ausgerichtet sind. Der Aufgabenbereich umfasst die Geschäftstätigkeit, Logistik und Produkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Außerdem geht es darum, Klima- und Umweltprogramme in die Geschäftspraxis zu integrieren, mit internen Teams und externen Partnern zusammenzuarbeiten und die Umsetzung sowie Weiterentwicklung des Climate-Action-Teams zu leiten.
Wichtige Lernmöglichkeiten in dieser Position
Die Position bietet die Möglichkeit, fundierte Kenntnisse in der unternehmensweiten Treibhausgasbilanzierung, der Planung von Klimazielen und Berichtsrahmenwerken wie dem GHG Protocol, TCFD und CDP aufzubauen. Die Wertschöpfungskette im Einzelhandel und bei Produkten eröffnet Einblicke in Emissionsquellen aus Logistik, Geschäftstätigkeit und Materialien.
Die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern kann die Fähigkeit stärken, Klimaanalysen in praktische Entscheidungen zu übertragen. Die Leitung eines Teams bietet möglicherweise Erfahrung in den Bereichen Organisationswandel und Personalentwicklung. Der Einsatz von Analyse- und Visualisierungstools kann zudem dabei helfen, komplexe Emissionsdaten verständlich zu vermitteln.
Wie sieht die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat aus (Erfahrung, Kompetenzen)?
Eine überzeugende Kandidatin oder ein überzeugender Kandidat verfügt über Erfahrung in der Entwicklung von Klimastrategien, Fahrplänen zur Emissionsminderung oder Nachhaltigkeitsprogrammen in komplexen Organisationen. Kenntnisse zu Umweltmaßnahmen wie Energieeffizienz, erneuerbaren Energien, verantwortungsvollem Umgang mit Wasser, Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Materialien sind relevant.
In der Stellenausschreibung werden außerdem Kenntnisse des GHG Protocol, von TCFD oder CDP genannt, ebenso wie die Fähigkeit, komplexe Datensätze zu verwalten und Tools wie Power Query, Power BI oder Tableau einzusetzen. Wichtig sind auch bereichsübergreifende Kommunikation, die Leitung von Veränderungsprozessen und die Entwicklung von Teams. Konkrete Studienabschlüsse oder Zertifizierungen werden nicht genannt.
Tipps, um aus der Masse herauszustechen und sich erfolgreich zu bewerben
Zeigen Sie, wie Sie Emissionsdaten in Entscheidungen überführt haben: Beschreiben Sie einen Klimafahrplan oder ein Reduktionsprogramm, an dessen Umsetzung Sie beteiligt waren, den organisatorischen Geltungsbereich, die relevanten Geschäftspartner und die Art der Fortschrittsmessung. Wenn möglich, unterscheiden Sie direkte Emissionen aus dem operativen Geschäft von Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, etwa aus Logistik oder Produktmaterialien.
Beziehen Sie Ihre Beispiele auf den Einzelhandelskontext von Aritzia und erläutern Sie, wie Sie mit Teams zusammenarbeiten würden, deren Entscheidungen Produkte und Geschäftstätigkeit prägen. Beschreiben Sie konkret Ihre Erfahrung mit GHG Protocol, TCFD, CDP oder Analysetools und geben Sie den Umfang Ihrer Führungs- oder Teamverantwortung an.
Auf welche Nachhaltigkeitsthemen des Unternehmens dürfte sich diese Position konzentrieren?
Die Position dürfte sich auf Treibhausgasemissionen und Dekarbonisierung in Aritzias Geschäftstätigkeit, Logistik und Produktwertschöpfungskette konzentrieren. Zum genannten Aufgabenbereich gehören Klimaziele, Emissionsbilanzierung und Reduktionsplanung sowie Umweltmaßnahmen wie Energieeffizienz, erneuerbare Energien, verantwortungsvoller Umgang mit Wasser, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Materialien.
Auch Klimaberichterstattung und Governance spielen eine Rolle, wie die aufgeführten Berichtsrahmenwerke und das Ziel zeigen, Programme in die Geschäftspraxis zu integrieren. Die Stellenausschreibung nennt weder konkrete Einzelziele noch Ergebnisse laufender Projekte.
Vor welchen großen Herausforderungen könnte jemand in dieser Position stehen?
Eine zentrale Herausforderung könnte darin bestehen, über eine Wertschöpfungskette hinweg, die Betriebsabläufe, Logistik und Produkte umfasst, konsistente und entscheidungsrelevante Emissionsdaten sicherzustellen. Datenqualität, Bilanzierungsgrenzen und die Abstimmung mit Geschäftspartnern können beeinflussen, wie schnell und verlässlich Reduktionsmaßnahmen geplant werden.
Eine weitere Herausforderung besteht darin, Klimaziele in Maßnahmen zu übersetzen, die zu betrieblichen Entscheidungen und Produktentscheidungen passen, und gleichzeitig die Programme an sich wandelnden Offenlegungserwartungen auszurichten. Die Position verbindet außerdem die Umsetzung von Strategien mit Teamführung. Die verschiedenen Anforderungen zu priorisieren, dürfte daher eine sorgfältige Abstimmung erfordern.
Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?
Ein typischer Arbeitstag könnte die Prüfung von Emissionsdaten und Analysen, die Kontrolle der Fortschritte im Hinblick auf Klimaziele sowie Gespräche mit Partnern aus den Bereichen Betrieb, Logistik oder Produkt über mögliche Reduktionsmaßnahmen umfassen. Darüber hinaus könnte Zeit für die strategische Ausrichtung, die Auslegung von Offenlegungspflichten oder die Aufbereitung von Klimainformationen für den internen Gebrauch anfallen.
Möglicherweise gehört auch dazu, Teams auf gemeinsame Umsetzungsprioritäten auszurichten und die Weiterentwicklung des Climate-Action-Teams zu unterstützen. Je nach aktuellem Programmstand dürfte die Arbeit zwischen Analyse, Planung und Abstimmung mit Stakeholdern wechseln.
Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?
Die Position kann Fachkenntnisse in der Dekarbonisierung von Wertschöpfungsketten im Einzelhandel, in der Klimagovernance und bei der Offenlegung von Emissionsdaten vertiefen. Zudem bietet sie Einblicke darin, wie Klimapläne mit Produktentscheidungen und betrieblichen Entscheidungen zusammenhängen. Die Leitung bereichsübergreifender Initiativen kann außerdem Kompetenzen im organisatorischen Wandel und in der Kommunikation mit Führungskräften stärken.
Mit wachsender Erfahrung könnte sich die Möglichkeit ergeben, abhängig von der Organisationsstruktur und dem künftigen Bedarf von Aritzia, mehr Verantwortung für die Umweltstrategie oder die Nachhaltigkeitsführung zu übernehmen. In der Stellenausschreibung wird kein festgelegter Beförderungsweg genannt.
Mit welchen zentralen Stakeholdern arbeiten Sie zusammen?
Zu den wahrscheinlichen Partnern zählen die Nachhaltigkeitsabteilung von Aritzia und Teams aus den Bereichen Betrieb, Logistik und Produkt sowie unterstützende Unternehmensbereiche. Die Zusammenarbeit mit ihnen hilft dabei, Klimaziele und Emissionsanalysen mit der Geschäftsplanung und der Umsetzung zu verknüpfen.
In der Position ist außerdem von internen und externen Stakeholdern die Rede. Dazu könnten Datenzulieferer, Partner für die Klimaberichterstattung oder andere Organisationen gehören, die die Arbeit zu Emissionen unterstützen. Welche externen Gruppen genau gemeint sind, geht aus der Stellenausschreibung nicht hervor.
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