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Sustainability Coordinator

THG • Vereinigtes Königreich • Added on Oct 19, 2026
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Die Position ist der Leitung Nachhaltigkeit von THG unterstellt und verantwortet die zahlenbasierte Seite der Klimaarbeit des Konzerns: die Berechnung der Treibhausgasemissionen der Scopes 1, 2 und 3, die Prüfung der Datenqualität und die Aufbereitung der Angaben, die das Unternehmen veröffentlichen muss. Neben dem Berichtszyklus koordiniert die Person bereichsübergreifende Projekte, die Nachhaltigkeit stärker in die Entscheidungsprozesse anderer Teams integrieren.

Wichtig ist dabei: THG vereint Verbrauchermarken, E-Commerce, eigene Markenproduktion und Lagerstandorte. Der CO₂-Fußabdruck ist daher komplex und umfasst Logistik, Verpackungen und die Beschaffung von Produkten in 190 Märkten. In dieser Position trägt man dazu bei, dass ein schnelllebiges Unternehmen seine nachweisbaren Fortschritte auf dem Weg zu Netto-Null belegen kann, statt lediglich Ziele zu formulieren.

Die Position passt zu jemandem, der vormittags gern mit Tabellen arbeitet und nachmittags souverän an Stakeholder-Meetings teilnimmt, bereits etwa ein Jahr Erfahrung mit Nachhaltigkeit oder CO₂-Bilanzierung mitbringt und auch bei unübersichtlichen Daten und einem sich ständig wandelnden Berichtsrahmen den Überblick behält.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Die zentrale Aufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass die CO₂-Daten von THG korrekt und prüfungsbereit sind. Im Arbeitsalltag bedeutet das, Aktivitätsdaten aus den Standorten, der Logistik und der Lieferkette des Konzerns zusammenzutragen, die Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen zu berechnen und die Ergebnisse in die Berichterstattung nach SECR, TCFD und anderen ESG-Offenlegungsstandards einfließen zu lassen. Außerdem verfolgt der Sustainability Coordinator regulatorische Entwicklungen wie ISSB, UK SRS, CSRD und ESOS und prüft, ob die aktuelle Berichterstattung weiterhin den jeweiligen Vorgaben entspricht. Über den Berichtszyklus hinaus übernimmt die Position Verantwortung für Projekte. Dazu gehört wahrscheinlich die Leitung bereichsübergreifender Arbeitsabläufe, die Nachhaltigkeitskriterien in Entscheidungen von Teams außerhalb des Nachhaltigkeitsbereichs verankern – etwa im Einkauf, im operativen Geschäft oder in Produktteams. Eine weitere Aufgabe ist es, die ESG-Leistung des Konzerns zu überprüfen, Lücken im Vergleich zu den Zielen zu erkennen und Vorschläge zu machen, worauf sich die nächsten Maßnahmen konzentrieren sollten. Langfristig trägt die Position dazu bei, den Netto-Null-Pfad von THG zu unterstützen: Es geht nicht nur darum, Emissionen zu messen, sondern auch realistische Reduktionsmöglichkeiten zu identifizieren und die Leitung Nachhaltigkeit dabei zu unterstützen, die Erkenntnisse konzernweit in konkrete Maßnahmen umzusetzen – in einem Unternehmen mit einem breit gefächerten operativen Geschäft.

Wichtige Lernmöglichkeiten in dieser Position

Die Position bietet hervorragende Möglichkeiten, CO₂-Bilanzierung auf Konzernebene zu erlernen. Da THG E-Commerce, Eigenmarkenproduktion und internationalen Vertrieb umfasst, kann die Arbeit an Scope 3 den Sustainability Coordinator mit Emissionskategorien vertraut machen, die in kleineren Unternehmen gar nicht anfallen würden – von eingekauften Waren und vorgelagertem Transport bis hin zu Emissionen in der Nutzungsphase und am Ende des Produktlebenszyklus. Die Berichterstattung ermöglicht direkte Einblicke in SECR, TCFD und neue Rahmenwerke wie ISSB und UK SRS. Das sind gefragte Kompetenzen, da die verpflichtende Offenlegung zunimmt. Die Zusammenarbeit mit der Leitung Nachhaltigkeit vermittelt außerdem Einblicke in die Entwicklung einer Strategie – nicht nur in ihre Berichterstattung. In der Stellenausschreibung werden KI-Tools und Prozessoptimierung als wünschenswerte Kenntnisse genannt. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, Kompetenzen im effizienten Umgang mit Daten auszubauen. Außerdem bietet das Unternehmen über sein internes Lernteam Entwicklungsprogramme an, die neben fachlichen Themen auch Projektmanagement und Überzeugungsfähigkeit abdecken könnten.

Wie sieht die ideale Person für diese Position aus (Erfahrung und Fähigkeiten)?

Vorausgesetzt werden mindestens ein Jahr Berufserfahrung im Nachhaltigkeitsbereich sowie praktische Erfahrung mit der Treibhausgasbilanzierung für Scope 1, 2 und 3. Sehr gute Excel-Kenntnisse sind ausdrücklich erforderlich, da die Position die Verwaltung und Analyse komplexer Datensätze sowie deren Aufbereitung zu belastbaren Berichten umfasst. Wer mit Rahmenwerken wie SECR, TCFD, ISSB, UK SRS, CSRD oder ESOS vertraut ist, kann sich schnell einbringen. Neben den fachlichen Kenntnissen sucht THG eine Person mit ausgeprägten schriftlichen und mündlichen Kommunikationsfähigkeiten, die den Mut hat, Stakeholder auf allen Ebenen zu überzeugen. Das Arbeitsumfeld wird als von hoher Unsicherheit geprägt beschrieben. Daher sind ein gutes Urteilsvermögen und selbstständiges Arbeiten ebenso wichtig wie Genauigkeit bei der Tabellenkalkulation. Projekt- und Zeitmanagement werden ausdrücklich vorausgesetzt – passend zu einer Position, in der regelmäßige Berichtstermine und einzelne Projekte parallel laufen. Zwei wünschenswerte Punkte sind besonders erwähnenswert: Kenntnisse der Eigenmarken und der komplexen Konzernstruktur von THG sowie Erfahrung mit KI-Tools zur Prozessverbesserung. Ein einschlägiger Studienabschluss wird nicht ausdrücklich verlangt, daher dürfte praktische Erfahrung besonders zählen. Gute Chancen hat, wer ein früheres Emissionsberechnungsprojekt erläutern und zeigen kann, wie dabei ein Datenproblem gelöst wurde.

Tipps, um sich abzuheben und mit der Bewerbung zu überzeugen

Richten Sie Ihre Bewerbung auf konkrete Erfahrungen mit Emissionsberechnungen aus. Nennen Sie die berechneten Scopes, die verwendeten Datenquellen und die angewandte Methodik – zum Beispiel das GHG Protocol – und erläutern Sie, wofür die Ergebnisse genutzt wurden: etwa für einen Jahresbericht, eine SECR-Meldung oder ein Prüfverfahren. Konkrete Zahlen und Namen von Rahmenwerken überzeugen mehr als allgemeine Aussagen über den Umweltschutz. THG vereint Verbrauchermarken aus den Bereichen E-Commerce, Produktion und Logistik. Zeigen Sie daher, dass Sie mit vielfältigen Datensätzen umgehen können. Ein kurzes Beispiel dafür, wie Sie unvollständige oder uneinheitliche Daten abgeglichen oder ein Excel-Modell erstellt haben, das andere nutzen konnten, unterstreicht Ihre Sorgfalt und Ihre Fähigkeit, komplexe Daten zu bearbeiten. Da es in der Position darum geht, konzernweit Einfluss zu nehmen, sollten Sie für das Vorstellungsgespräch eine Situation vorbereiten, in der Sie Menschen außerhalb Ihres Teams von einer Prozessänderung überzeugen mussten. Es lohnt sich außerdem, vor der Bewerbung die veröffentlichten Nachhaltigkeitsberichte von THG zu lesen. Wenn Sie darauf eingehen, was das Unternehmen bereits berichtet und wo Sie dazu beitragen könnten, zeigen Sie echtes Interesse statt einer allgemeinen Bewerbung.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich diese Position konzentrieren?

Im Mittelpunkt stehen Klima und CO₂. THG hat sich langfristig Netto-Null zum Ziel gesetzt. Diese Position soll die Fortschritte auf dem Weg dorthin messen. Der Großteil der Arbeit entfällt deshalb auf die Treibhausgasbilanzierung, Möglichkeiten zur Emissionsreduktion und externe Prüfungen. SECR- und TCFD-Berichte werden ausdrücklich genannt, wodurch Klimarisiken und Energieberichterstattung ganz oben auf der Agenda stehen. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Angleichung an regulatorische Vorgaben. Die Erwähnung von ISSB, UK SRS, CSRD und ESOS deutet darauf hin, dass sich THG auf strengere und stärker standardisierte Offenlegungspflichten vorbereitet. Der Sustainability Coordinator hilft dabei, mit der Verschärfung der Vorschriften Schritt zu halten. Dabei geht es nicht nur um Umweltfragen, sondern auch um Governance, denn erforderlich sind verlässliche Datenkontrollen, Prüfungsbereitschaft und Berichte für die Unternehmensleitung. Ein dritter Bereich ist die Verankerung im Unternehmen. Von der Position wird erwartet, Projekte zu leiten, die Nachhaltigkeit in Entscheidungen im gesamten Konzern einbringen. Dazu dürfte die Zusammenarbeit mit Bereichen wie Einkauf, operativem Geschäft und Produktteams gehören – etwa zu Themen wie Verpackungen, Logistikemissionen oder der Einbindung von Lieferanten. Soziale Aspekte werden in der Stellenausschreibung weniger deutlich hervorgehoben. Initiativen wie Sonderurlaub für ehrenamtliches Engagement zeigen jedoch, dass neben der Klimaarbeit auch eine umfassendere Agenda gesellschaftlicher Verantwortung besteht.

Vor welchen Herausforderungen könnte jemand in dieser Position stehen?

Die naheliegendste Herausforderung sind Qualität und Verfügbarkeit der Daten in einem so vielfältigen Unternehmen wie THG. Konzernweite Scope-3-Zahlen hängen von Angaben verschiedener Teams, Systeme und externer Partner ab. Von allen rechtzeitig konsistente Daten zu erhalten, ist selten einfach. Wahrscheinlich wird der Sustainability Coordinator viel Zeit damit verbringen, Zahlen nachzufassen und Unstimmigkeiten zu klären, bevor die eigentliche Analyse beginnen kann. Auch die Stellenausschreibung selbst weist auf ein Arbeitsumfeld mit Unsicherheiten hin – das ist eine zweite Herausforderung. Berichtsrahmen entwickeln sich rasch weiter, insbesondere ISSB und UK SRS. Daher müssen bisweilen Entscheidungen getroffen werden, bevor endgültige Leitlinien vorliegen. Dafür braucht es ein gutes Urteilsvermögen: Man muss sich auf eine Methodik festlegen und zugleich flexibel genug bleiben, sie bei Bedarf anzupassen. Ein dritter Druckpunkt ist es, ohne Weisungsbefugnis Einfluss zu nehmen. Die Position kann Reduktionsmaßnahmen empfehlen und Berichtsstandards festlegen, doch die tatsächlichen Veränderungen müssen Teams umsetzen, die eigene Ziele verfolgen. Wer keine Beziehungen zu den Einkaufs-, Logistik- oder Markenteams aufbauen kann, läuft Gefahr, dass gute Analysen nicht zu echten Einsparungen führen – während die regelmäßigen Berichtstermine weiter anstehen.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein großer Teil des Arbeitstags dürfte aus Datenarbeit bestehen: Aktivitätsdaten aus internen Systemen abrufen, Emissionsberechnungen in Excel aktualisieren, Einheiten und Systemgrenzen auf Konsistenz prüfen und Annahmen dokumentieren, damit die Zahlen einer Prüfung standhalten. Diese Arbeit ist analytisch und oft eigenständig. Zwischendurch werden Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen kontaktiert, um zu klären, was ein bestimmter Datenpunkt genau abbildet. Der übrige Tag ist stärker von Zusammenarbeit geprägt. Dazu können ein Projektmeeting mit einem Team außerhalb des Nachhaltigkeitsbereichs, ein Austausch mit der Leitung Nachhaltigkeit über den Fortschritt im Berichtszeitplan oder eine Arbeitssitzung mit Kolleginnen und Kollegen aus Finanzen und Recht zur Vorbereitung von Offenlegungsinhalten gehören. In der Berichtsphase verschiebt sich der Schwerpunkt deutlich auf Fristen und Prüfungszyklen. Abwechslung gehört zur Position. In manchen Wochen bestimmt der jährliche Berichtszyklus den Arbeitsalltag, in anderen steht ein bestimmtes Projekt im Mittelpunkt, etwa eine Prozessverbesserung oder eine neue Datenquelle. Da THG in vielen Märkten und Zeitzonen tätig ist, ist die Abstimmung mit Kolleginnen und Kollegen außerhalb des Vereinigten Königreichs gut möglich. Der Arbeitsort für die Position ist jedoch Manchester.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Der naheliegendste Entwicklungsschritt ist eine stärkere Spezialisierung auf Klima und Berichterstattung. Wer als Koordinator:in die Scope-3-Bilanzierung beherrscht und sich ein umfassendes Wissen über die Methodik aneignet, ist gut aufgestellt, um eine Position auf Managementebene im Nachhaltigkeits- oder ESG-Reporting zu übernehmen – bei THG oder anderswo. Diese Kompetenzen lassen sich direkt auf andere Branchen übertragen. Auch ein Wechsel in einen anderen Bereich ist möglich. THG ist eine breit aufgestellte Unternehmensgruppe mit Aktivitäten in den Bereichen Beauty, Ernährung, Technologie und Logistik. Wer in dieser zentralen Rolle Einfluss nimmt und Projekte erfolgreich vorantreibt, kann später in eine Nachhaltigkeitsposition innerhalb eines bestimmten Geschäftsbereichs wechseln. Dort ist das Aufgabengebiet zwar enger gefasst, die Verantwortung aber unmittelbarer. Die internen Wechsel- und Entwicklungsprogramme des Unternehmens machen einen solchen Schritt realistisch. Schließlich ist auch der direkte Kontakt mit Führungskräften ein wichtiger Entwicklungsvorteil. Die Zusammenarbeit mit der Leitung Nachhaltigkeit und die Mitwirkung an extern veröffentlichten Berichten schaffen eine sichtbare Erfolgsbilanz – und die wiegt bei der nächsten Karrierestufe oft mehr als die Dauer der Betriebszugehörigkeit.

Mit welchen wichtigen Stakeholdern arbeiten Sie zusammen?

Die engste Zusammenarbeit besteht mit der Leitung Nachhaltigkeit, der die Position direkt unterstellt ist und die die strategische Ausrichtung sowie die Prioritäten der Berichterstattung festlegt. Regelmäßige Abstimmungen zum Projektfortschritt, zu methodischen Entscheidungen und zum Zeitplan für die jährliche Berichterstattung sind zu erwarten. Die Zusammenarbeit mit Kolleg:innen erstreckt sich über die gesamte Unternehmensgruppe. Die koordinierende Person arbeitet voraussichtlich mit Finanz-, Rechts- und Betriebsteams zusammen, um Daten und Inhalte für die Berichterstattung bereitzustellen, mit Beschaffung und Logistik zu Scope-3-Kategorien sowie mit Marken- und Produktteams, um Nachhaltigkeitskriterien in deren Entscheidungen zu verankern. Dabei geht es häufig darum, Informationen einzuholen oder andere von Prozessänderungen zu überzeugen – gefragt sind daher ebenso viel Fingerspitzengefühl wie fachliche Glaubwürdigkeit. Zu den externen Stakeholdern zählen eine kleinere, aber wichtige Gruppe: Prüfstellen, Wirtschaftsprüfer:innen und Beratungsunternehmen, die an Verifizierung und Berichterstattung mitwirken, sowie möglicherweise indirekt Behörden oder Standardisierungsgremien, deren Rahmenwerken THG folgt. Mit der Zeit kann die Position außerdem den Kontakt zu Lieferanten umfassen, etwa wenn Emissionsdaten oder Verpflichtungen zur Emissionsminderung angefragt werden.

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