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Environmental Manager

The Miller Group • Kanada • Added on Oct 26, 2026
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Sie verantworten die Umweltstrategie und das Umweltmanagementsystem eines der größten Straßenbauunternehmen Kanadas und legen Standards fest, die für alle Miller-Geschäftsbereiche gelten. Im Alltag umfasst das die Durchführung von Compliance-Audits, die Aufsicht über Genehmigungen und die Berichterstattung zu Treibhausgasen sowie die Untersuchung und Behebung schwerwiegender Umweltvorfälle.

Bau- und Zuschlagstoffprojekte bergen konkrete Umweltrisiken: Staub, Oberflächenabfluss, Kraftstofflagerung, geschützte Flächen und strenge Provinzvorschriften. In dieser Position bestimmen Sie, wie Miller diese Risiken projektübergreifend handhabt und wie schnell das Unternehmen auf Gesetzesänderungen reagiert. Die Bereiche CO₂-Reduktion und Nachhaltigkeit befinden sich noch im Aufbau – Sie können sie also mitgestalten, statt lediglich bestehende Programme fortzuführen.

Die Position passt zu jemandem mit 8 bis 12 Jahren Erfahrung im Umweltmanagement im Tiefbau, Zuschlagstoffbereich oder in der Industrie, der oder die sich sicher im Austausch mit Führungskräften und Behörden bewegt und einheitliche Vorgehensweisen auch in einem Unternehmen mit großer operativer Eigenständigkeit durchsetzen kann.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Zu den Kernaufgaben gehört es, die Umweltstrategie, Governance und Compliance in allen Geschäftsbereichen von Miller voranzutreiben und weiterzuentwickeln. Dazu verantworten Sie das Umweltmanagementsystem, legen unternehmensweite Standards fest und sorgen dafür, dass diese auch in der Praxis eingehalten werden. Sie entwickeln Umweltziele, KPIs und Maßnahmenpläne, überprüfen deren Wirksamkeit und passen sie an, wenn sich Gesetze oder betriebliche Rahmenbedingungen ändern. Compliance und Risikomanagement stehen im Mittelpunkt der Position. Sie entwickeln und betreiben Programme zur Sicherstellung der Compliance, leiten Umweltaudits, beaufsichtigen die Arbeitshygiene, verwalten Genehmigungen und behördliche Meldungen und verantworten die Berichterstattung zu Treibhausgasen. Schwerwiegende Umweltvorfälle werden an Sie eskaliert. In solchen Fällen steuern Sie Untersuchungen und Korrekturmaßnahmen und informieren die Geschäftsleitung. Außerdem beraten Sie Führungskräfte als zentrale Ansprechperson für Umweltthemen, vertreten Miller gegenüber Aufsichtsbehörden und Branchenverbänden und fördern die Abstimmung zwischen Colas Canada und Colas SA. Ein wesentlicher Teil der Aufgabe besteht darin, Einfluss zu nehmen: Sie stärken die Umweltkompetenz der operativen Teams und sorgen dafür, dass Umweltthemen in geschäftliche Entscheidungen einfließen.

Wichtige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Position

Sie erhalten umfassende Einblicke in die Umweltvorschriften verschiedener kanadischer Rechtsräume – wertvolle Erfahrung für alle, die eine Karriere im Umweltmanagement aufbauen möchten. Audits, Untersuchungen von Vorfällen und Compliance-Sicherungsprogramme in diesem Umfang zu verantworten, stärkt sowohl Ihre fachlichen als auch Ihre Governance-Kompetenzen. Die Position bietet zudem Einblicke in die unternehmensweite Nachhaltigkeits- und CO₂-Berichterstattung, insbesondere durch Initiativen der Colas-Unternehmensgruppe. Auch wenn sich diese Programme noch weiterentwickeln, sammeln Sie durch Ihre Mitwirkung praktische Erfahrungen mit ESG-Rahmenwerken, der Erfassung von Treibhausgasemissionen und den Berichtserwartungen eines multinationalen Mutterkonzerns. Auch die Entwicklung von Führungskompetenzen dürfte zu den Vorteilen gehören. Sie beraten Führungskräfte, vertreten das Unternehmen nach außen und übernehmen möglicherweise die Verantwortung für direkte Mitarbeitende. All das stärkt die Einfluss- und Kommunikationsfähigkeiten, die für weiterführende Positionen im Umwelt- oder Nachhaltigkeitsbereich erforderlich sind.

Wie sieht das ideale Profil aus (Erfahrung und Fähigkeiten)?

Die Stellenausschreibung verlangt einen Bachelorabschluss in Umweltwissenschaften, Ingenieurwesen, Ökologie, Nachhaltigkeit oder einem verwandten Fach sowie 8 bis 12 Jahre zunehmend verantwortungsvolle Berufserfahrung im Umweltmanagement. Idealerweise wurde diese in den Bereichen Bau, Infrastruktur, Zuschlagstoffe, Tiefbau, Fertigung oder Industrie gesammelt, wo Umweltrisiken unmittelbar den Betrieb betreffen und nicht nur theoretischer Natur sind. Führungserfahrung ist ebenfalls wichtig: mindestens 3 bis 5 Jahre in der Personalführung oder Programmleitung. Außerdem sollten Sie Erfahrung mit Umweltmanagementsystemen, der Einhaltung kommunaler, provinzieller und bundesweiter Vorschriften, Audits, der Untersuchung von Vorfällen und der Planung von Korrekturmaßnahmen mitbringen. Erfahrung mit der Umweltplanung für große Bauprojekte wird ausdrücklich geschätzt. Zum Wunschprofil gehören außerdem Erfahrung mit mehreren Geschäftsbereichen oder Regionen, die Führung direkter Mitarbeiter, Präsentationen vor der Geschäftsleitung sowie die Leitung von Nachhaltigkeits- oder CO₂-Reduktionsinitiativen. Vertrautheit mit Matrixorganisationen oder multinationalen Unternehmen wie Colas wäre hilfreich, um sich in Berichtslinien und konkurrierenden Prioritäten zurechtzufinden.

Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben

Richten Sie Ihren Lebenslauf so aus, dass er Ihre Erfahrung im Umweltmanagement im operativen Maßstab zeigt – nicht nur in der Politikberatung oder als beratende Fachkraft. Miller sucht jemanden, der sich auf Baustellen oder in Industriebetrieben mit Genehmigungen, Audits, Vorfällen und Behörden auseinandergesetzt hat. Nennen Sie, wo möglich, konkrete Zahlen: etwa die Zahl der betreuten Standorte, geleiteten Audits, bearbeiteten Vorfälle oder erreichten Verbesserungen bei der Compliance. Wenn Sie in mehreren Provinzen oder Geschäftsbereichen tätig waren, sollten Sie das ausdrücklich hervorheben. Gehen Sie im Anschreiben auf die besondere Herausforderung der Position ein: ein einheitliches Umweltmanagementsystem in einem dezentralen, projektorientierten Unternehmen aufrechtzuerhalten. Zeigen Sie, dass Sie verstehen, wie Umweltziele mit dem Produktionsdruck konkurrieren können und dass Sie auch ohne Weisungsbefugnis Einfluss nehmen können. Erfahrung mit CO₂-Berichterstattung oder Nachhaltigkeitsprogrammen – selbst wenn sie bislang nicht im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit stand – passt zu Millers erkennbarer Ausrichtung. Bereiten Sie für Vorstellungsgespräche konkrete Beispiele für die Eskalation von Regelverstößen, Auditfeststellungen und die Umsetzung von Korrekturmaßnahmen vor. Informieren Sie sich über Millers Geschäftstätigkeit und die Umweltverpflichtungen des Colas-Konzerns, damit Sie erläutern können, wie Sie lokale Praktiken an den Erwartungen der Gruppe ausrichten würden. Kenntnisse der Umweltgesetze Ontarios und anderer Provinzen stärken Ihre Bewerbung zusätzlich.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit dürfte sich diese Position konzentrieren?

Der Aufgabenbereich im Umweltschutz ist breit gefächert und operativ ausgerichtet: Einhaltung kommunaler, provinzieller und bundesweiter Vorschriften, Aufsicht über das Umweltmanagementsystem, Arbeitshygiene sowie Umweltplanung für Bau- und Zuschlagstoffprojekte. Dazu gehören Fragen rund um Luft, Wasser, Boden, Abfall und Lärm, wie sie beim Straßenbau und bei der Gewinnung von Rohstoffen auftreten. Der Nachhaltigkeitsbereich entwickelt sich dagegen offenbar noch. In der Ausschreibung ist von der Unterstützung bei CO₂-Reduktions- und Nachhaltigkeitsinitiativen, der Berichterstattung zu Treibhausgasen und der Messung der CO₂-Leistung die Rede. Diese Themen werden jedoch eher als Handlungsfelder beschrieben, die weiterentwickelt werden sollen, denn als etablierte Programme. Die künftige Stelleninhaberin oder der künftige Stelleninhaber könnte mitgestalten, wie Miller CO₂-Emissionen erfasst und darüber berichtet – insbesondere, wenn konzernweite Initiativen von Colas umgesetzt werden. Auch Governance und die Ausrichtung an ESG-Anforderungen spielen eine Rolle. Die Position soll für einheitliche Standards in den Geschäftsbereichen sorgen und die Berichterstattung an die Vorgaben von Colas SA und Colas Canada anbinden. Das deutet darauf hin, dass die Bedeutung formeller ESG-Rahmenwerke und für Investoren relevanter Angaben künftig zunehmen dürfte.

Vor welchen großen Herausforderungen könnte jemand in dieser Position stehen?

Die größte Herausforderung dürfte die Größe und räumliche Verteilung des Unternehmens sein. Miller ist in acht Provinzen und allen drei Territorien tätig, und die Umweltvorschriften unterscheiden sich je nach Rechtsgebiet erheblich. Ein einheitliches Umweltmanagementsystem aufrechtzuerhalten und zugleich lokale Vorgaben, operative Eigenständigkeit und Projektfristen zu berücksichtigen, ist anspruchsvoll und erfordert sowohl fachliche Tiefe als auch Fingerspitzengefühl. Eine weitere Herausforderung besteht darin, Einfluss zu nehmen, ohne gegenüber den meisten Beschäftigten im operativen Geschäft weisungsbefugt zu sein. Im Bauwesen können Umweltziele mit Produktionsplänen und Kostendruck konkurrieren. Daher müssen Sie immer wieder die wirtschaftlichen Vorteile überzeugend darlegen und Vertrauen bei Menschen aufbauen, die Ihnen nicht unterstellt sind. Bei der Eskalation von Vorfällen oder Verstößen an die Geschäftsleitung ist zudem abzuwägen, wann und wie entschieden gehandelt werden muss. Auch der Bereich Nachhaltigkeit und CO₂-Reduktion könnte noch unklar umrissen sein. Sind die Programme noch im Aufbau, geht es möglicherweise zunächst darum, Ziele und Kennzahlen festzulegen, statt einen bestehenden Plan umzusetzen. Das liegt Menschen, die mit offenen Rahmenbedingungen gut umgehen können; wer klare Vorgaben bevorzugt, könnte es hingegen als frustrierend empfinden.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Der Arbeitsalltag dürfte sich zwischen Aufgaben im Büro und Einsätzen vor Ort aufteilen. Ein typischer Vormittag könnte mit der Prüfung von Umweltdaten, Genehmigungsanträgen oder Vorfallberichten beginnen, gefolgt von der Vorbereitung von Briefings für die Geschäftsleitung. Am Nachmittag könnten Gespräche mit Umweltkoordinatoren der Geschäftsbereiche, Ansprechpartnern bei Colas Canada oder Betriebsleitern anstehen, um ein Compliance-Problem zu lösen oder ein bevorstehendes Audit zu planen. Besuche auf Baustellen dürften regelmäßig dazugehören – insbesondere bei großen Bau- oder Zuschlagstoffprojekten, bei denen Umweltplanung und Risikominderung vor Ort überprüft werden müssen. Sie könnten etwa ein Projektgelände begehen, um Erosionsschutz, Staubbindung oder die Einsatzbereitschaft bei Verschüttungen zu kontrollieren, und anschließend mit der Bauleitung die nötigen Korrekturmaßnahmen besprechen. Nicht jeder Tag verläuft nach demselben Muster. Eine Behördeninspektion, ein schwerwiegender Umweltvorfall oder eine Frist für die konzernweite Nachhaltigkeitsberichterstattung kann den Tagesplan vollständig verändern und den Schwerpunkt auf Untersuchungen, Eskalationen und die Kommunikation mit der Geschäftsleitung verlagern.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Erfolg in dieser Position könnte bei Miller den Weg zu einer umfassenderen Führungsrolle im Umwelt- oder Nachhaltigkeitsbereich ebnen, während das Unternehmen seine CO₂- und ESG-Programme weiter ausbaut. Die Ausschreibung deutet auf wachsende Nachhaltigkeitsverpflichtungen hin, wodurch sich langfristig die Möglichkeit ergeben könnte, einen größeren Aufgabenbereich aufzubauen und zu leiten. Da Miller zur Colas-Gruppe gehört, kommen auch Wechsel innerhalb des Konzerns oder Aufstiegsmöglichkeiten bei Colas Canada oder Colas SA infrage. In multinationalen Unternehmen werden Stellen häufig zunächst intern ausgeschrieben. Wer sich in verschiedenen Geschäftsbereichen bewährt, kann daher für regionale oder konzernweite Positionen in Betracht kommen. Die Position vermittelt zudem Erfahrungen, die auch anderswo gefragt sind: Verantwortung für ein unternehmensweites Umweltmanagementsystem, Verhandlungen mit Behörden und Berichterstattung zu CO₂-Emissionen lassen sich auf andere Unternehmen aus Schwerindustrie, Infrastruktur und Energiewirtschaft übertragen – ebenso auf Beratungsunternehmen oder Normungsgremien.

Die wichtigsten Ansprechpartner, mit denen Sie zusammenarbeiten könnten

Intern würden Sie eng mit Führungskräften aus den verschiedenen Geschäftsbereichen zusammenarbeiten, darunter Projektleitungen, Bauleitungen und Mitarbeitende im Zuschlagstoffbereich, die vor Ort für Umweltbelange zuständig sind. Außerdem stünden Sie regelmäßig mit der Geschäftsleitung in Kontakt, um Leistungsberichte, Risikobewertungen und Empfehlungen vorzulegen, und würden mit Umweltkoordinatoren sowie den Ihnen direkt unterstellten Mitarbeitenden zusammenarbeiten. Zu den wichtigsten externen Ansprechpartnern gehören kommunale, provinzielle und bundesweite Behörden, insbesondere bei Genehmigungen, Compliance-Prüfungen und der Meldung von Vorfällen. Auch Branchenverbände und Kunden könnten sich mit Fragen zum Umweltschutz an Sie wenden – besonders dann, wenn Millers Umweltleistung Einfluss auf Ausschreibungen oder die Projektdurchführung hat. Da Miller zur Colas-Gruppe gehört, würden Sie sich voraussichtlich auch mit Ansprechpartnern bei Colas Canada und Colas SA abstimmen, um eine einheitliche Berichterstattung und Vorgehensweise sicherzustellen. Dadurch kommt eine zusätzliche Matrixebene hinzu: Diese Stakeholder können andere Zeitpläne, Standards oder Berichtspflichten haben als die lokalen Geschäftsbereiche.

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