Als Lead Sustainable Energy bei der TRATON Group verantworten Sie die globale Energieagenda des Konzerns. Sie legen gemeinsame Prinzipien und Strategien für nachhaltige Energie fest, koordinieren Energy Hubs über Marken und Regionen hinweg und steuern Entscheidungen zu Energiemärkten, Preisabsicherung, Herkunftsnachweisen und der Beschaffung erneuerbarer Energie. Dabei übernehmen Sie die Systemverantwortung und beraten als Expert:in – mit dem Ziel, Energiedaten und Risiken in klare Handlungsempfehlungen für Führungskräfte zu übersetzen.
Die Rolle ist im wirtschaftlichen Zentrum der Dekarbonisierung angesiedelt: Sie verbindet Energiebeschaffung, Risikomanagement und die Beschaffung erneuerbarer Energie mit dem Ziel der TRATON Group, ein nachhaltiges Transportsystem zu schaffen. Ihre Arbeit dürfte maßgeblich beeinflussen, wie Scania und der Gesamtkonzern energiebedingte Emissionen senken und langfristig Werte sichern.
Die Position passt zu einer Person, die analytische Sorgfalt mit dem nötigen Selbstvertrauen verbindet, um markenübergreifende und internationale Stakeholder zu überzeugen – einer vertrauenswürdigen Energieexpertin oder einem vertrauenswürdigen Energieexperten, die oder der komplexe Marktgegebenheiten gern in strategische Maßnahmen übersetzt.
Job-FAQs
Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Rolle?
Im Mittelpunkt steht, die globale Energieagenda von TRATON auf strategischer Ebene zu gestalten und voranzutreiben. Im Tagesgeschäft bedeutet das voraussichtlich, Energy Hubs in verschiedenen Regionen und Marken aufzubauen und zu koordinieren, gemeinsame Grundsätze, Leitlinien und Strategien für nachhaltige Energie festzulegen sowie Energierisiken zu steuern und entsprechende Maßnahmen in den Hubs nachzuverfolgen. Zur Rolle gehören außerdem das aktive Hedging von Energiepreisen für die VW Group in den nordischen Ländern und für TRATON in Westeuropa, der weltweite Handel mit Herkunftsnachweisen sowie die Berichterstattung zu grünen Zertifikaten und Energiedaten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Systemverantwortung und Beratung: Die Person ist System Owner und Super User für das Energiesystem von TRATON Energy und berät bei komplexen, funktionsübergreifenden Energiegeschäftsthemen. Als Teil einer Konzernfunktion muss sie die Gesamtperspektive von TRATON wahren und eng mit den Marken Scania, MAN, Volkswagen Truck & Bus und International zusammenarbeiten.
Langfristig soll die Rolle die Nachhaltigkeitsambitionen von TRATON beschleunigen und zugleich geschäftlichen Mehrwert schaffen: Nachhaltige Energie soll in Entscheidungsprozesse einfließen, die Energiestrategie auf Dekarbonisierungsziele abgestimmt und sichergestellt werden, dass die wichtigsten Energieprozesse konzernweit tatsächlich umgesetzt werden. Erfolg dürfte sich daran zeigen, dass gemeinsame Rahmenwerke von den Marken übernommen werden, Preis- und Herkunftsrisiken bei Energie gut gesteuert sind und die Beschaffung erneuerbarer Energie messbare Fortschritte macht.
Wichtige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Position
Die Rolle bietet einen außergewöhnlich tiefen Einblick in die praktische Funktionsweise der Energiemärkte. Die Bewerber:innen können ihre Kompetenzen im Energi Risikomanagement, im Preis-Hedging und im Handel mit Herkunftsnachweisen ausbauen – Bereiche, in denen praktische Erfahrung selten und auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt ist. Die Arbeit mit grünen Zertifikaten und der Berichterstattung zu Energiedaten vermittelt zudem fundierte Kenntnisse der regulatorischen und bilanziellen Aspekte von Aussagen zu erneuerbarer Energie.
Da sich die Position über Scania, MAN und den Gesamtkonzern erstreckt, bietet sie viel Gelegenheit, die Fähigkeit auszubauen, marken- und länderübergreifend Einfluss zu nehmen. Dazu gehört, zu verstehen, wie verschiedene Regionen die Energiebeschaffung organisieren und wie zentrale Funktionen Strategien in die Umsetzung auf Markenebene überführen. Die Verantwortung als System Owner und Super User des Energiesystems ergänzt dies um digitale Werkzeuge und Prozessverantwortung.
TRATON gibt an, die berufliche Entwicklung durch einen strukturierten Entwicklungsplan und ein breites Angebot an lokalen und internationalen Weiterbildungen zu unterstützen. Mentoring dürfte durch das Team des Chief Sustainability Officer und das größere TRATON Sustainability Team erfolgen – ein Netzwerk aus Strateg:innen, Expert:innen und Impulsgeber:innen. So erhält man auch Einblicke in Themen wie Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und Menschenrechte, die über den Energiebereich hinausgehen.
Wie sieht das ideale Profil aus (Erfahrung, Kompetenzen)?
Idealerweise hat die Person einen Bachelor- oder Masterabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaft oder einem verwandten Fach und ein echtes Interesse an Energie und Energiemärkten. Scania/TRATON verlangt mindestens fünf Jahre Berufserfahrung im Energi Risikomanagement, in der Beratung, bei Preis-Hedging-Aktivitäten, im Nachhaltigkeitsbereich oder in verwandten strategischen Bereichen wie Energie, Immobilien, Treasury, Einkauf, Forschung und Entwicklung oder Strategie. Ein energiewirtschaftlicher Hintergrund mit Bezug zu Finanzen oder Beschaffung ist daher besonders passend.
Ebenso wichtig ist nachweisliche Erfahrung darin, funktionsübergreifende Initiativen zu leiten und Stakeholder in einem internationalen Umfeld über Marken, Funktionen und Länder hinweg zu überzeugen. Gefragt sind ausgezeichnete Analyse- und Problemlösungsfähigkeiten, ein hohes Verantwortungsbewusstsein und Qualitätsbewusstsein sowie eine neugierige, proaktive und eigenständige Arbeitsweise, mit der sich Chancen in sich wandelnden Märkten erkennen lassen. Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift sind erforderlich.
Darüber hinaus beschreibt TRATON die ideale Person als vertrauenswürdige Fachkraft, die konstruktiv hinterfragt und Veränderungen vorantreibt. Wer sich in einem internationalen Umfeld wohlfühlt und nah am operativen Geschäft arbeitet, statt ausschließlich theoretisch zu denken, passt besonders gut zum Koordinationsmodell der Energy Hubs.
Tipps, um sich von anderen Bewerber:innen abzuheben und erfolgreich zu bewerben
Besonders wichtig ist hier eine formale Vorgabe: TRATON bittet um einen englischsprachigen Lebenslauf und weist ausdrücklich darauf hin, kein Anschreiben einzureichen, um ein effizientes und unvoreingenommenes Bewerbungsverfahren zu unterstützen. Wer sich daran hält, zeigt bereits, dass die Ausschreibung sorgfältig gelesen wurde. Gestalten Sie stattdessen Ihren Lebenslauf so aussagekräftig wie möglich: Nennen Sie konkrete Mengen an Energie, für die Sie Hedging betrieben haben, die betreuten Märkte, gehandelte Herkunftsnachweise oder markenübergreifende Initiativen, die Sie geleitet haben.
Da der Chief Sustainability Officer die Position besetzt und Scania das Verfahren für TRATON betreut, lohnt es sich, die Bewerbung gezielt auszurichten. Greifen Sie die Begrifflichkeiten der Ausschreibung auf: Energi Risikomanagement, Preis-Hedging, Energy Hubs, gemeinsame Grundsätze und Leitlinien, Systemverantwortung und grüne Zertifikate. Wenn Ihre Erfahrung eher aus Treasury, Einkauf oder Strategie als aus einem klassischen Nachhaltigkeitsteam stammt, stellen Sie den direkten Bezug zur Rolle heraus – diese angrenzenden Bereiche werden in der Ausschreibung ausdrücklich genannt.
Rechnen Sie mit Logik- und Persönlichkeitstests sowie möglicherweise einer Hintergrundüberprüfung. Bereiten Sie sich auf Gespräche vor, indem Sie erläutern können, wie eine Konzernfunktion die Energiestrategie von Marken mit unterschiedlichen regionalen Märkten aufeinander abstimmen kann. Halten Sie außerdem ein konkretes Beispiel dafür bereit, wie Sie Führungskräfte konstruktiv herausgefordert haben. Eine frühzeitige Bewerbung ist sinnvoll, da die Bewerbungen laufend während des gesamten Bewerbungszeitraums geprüft werden.
Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich diese Rolle konzentrieren?
Energie steht im Mittelpunkt dieser Rolle und bietet TRATON einen der größten Hebel zur Dekarbonisierung. Der oder die Lead Sustainable Energy dürfte sich vor allem auf die Beschaffung erneuerbarer Energie und Herkunftsnachweise konzentrieren und dafür sorgen, dass die Angaben des Konzerns zu Strom und Energie glaubwürdig und über die Berichterstattung zu grünen Zertifikaten nachvollziehbar sind. Damit ist die Rolle klar dem Umweltbereich von ESG zuzuordnen und umfasst konkrete Aktivitäten am Energiemarkt statt ausschließlich Berichtspflichten.
Über die Beschaffung hinaus ist die Position mit dem umfassenderen Nachhaltigkeitsrahmen von TRATON verknüpft. Das Unternehmen beschreibt ihn als Zusammenspiel von Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und Menschenrechten, wobei Nachhaltigkeit in Entscheidungsprozesse und langfristige Wertschöpfung einfließen soll. Das Modell der Energy Hubs deutet darauf hin, dass die Konzernambitionen in gemeinsame Grundsätze und Leitlinien übersetzt werden, die Marken wie Scania und MAN regional umsetzen können – bei gleichzeitiger Steuerung von Preis- und Herkunftsrisiken.
Die Rolle knüpft zudem an den erklärten Unternehmenszweck „Transforming Transportation Together“ an. Für einen Nutzfahrzeughersteller ist die Energiestrategie sowohl für die betrieblichen Emissionen als auch für die Wirtschaftlichkeit der Elektrifizierung entscheidend. Die betreffende Person kann daher mitgestalten, wie der Konzern weltweit Bezahlbarkeit und Nachhaltigkeit miteinander in Einklang bringt.
Vor welchen Herausforderungen könnte jemand in dieser Rolle stehen?
Eine zentrale Herausforderung ist die Abstimmung ohne direkte Weisungsbefugnis. In dieser Position werden Energy Hubs über verschiedene Regionen und Marken hinweg aufgebaut und geleitet. Scania, MAN, Volkswagen Truck & Bus und International haben jedoch jeweils eigene Prioritäten, Märkte und interne Stakeholder. Gemeinsame Prinzipien und Leitlinien durchzusetzen, erfordert in diesem Umfeld viel Überzeugungskraft, eine wirklich ganzheitliche TRATON-Perspektive und die Bereitschaft, langwierige Konsensfindung in Kauf zu nehmen.
Eine weitere wahrscheinliche Herausforderung sind volatile Märkte. Aktive Preisabsicherungen für die VW Group in den nordischen Ländern und für TRATON in Westeuropa sowie der weltweite Handel mit Herkunftsnachweisen machen die verantwortliche Person wechselnden Energiepreisen, regulatorischen Änderungen und unterschiedlichen nationalen Zertifikatesystemen ausgesetzt. Energierisiken zu managen und Maßnahmen in den Hubs nachzuverfolgen, bedeutet, für Ergebnisse verantwortlich zu sein, die nur teilweise unter der Kontrolle des Konzerns liegen.
Auch die thematische Breite der Rolle ist eine Herausforderung: Systemverantwortung, Datenberichterstattung, Beratung und strategische Führung in einer Position. Wer lieber in einem einzelnen Fachgebiet tief eintaucht, könnte sich schwertun, zwischen praktischen Details der Preisabsicherung und strategischen Themen auf höchster Ebene zu wechseln. Die strategischen Erwartungen des CSO mit den operativen Gegebenheiten der Marken in Einklang zu bringen, wird eine ständige Gratwanderung sein.
Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?
Ein typischer Arbeitstag dürfte Analyse, Abstimmung und den Austausch mit Führungskräften verbinden. Am Morgen könnten die Entwicklung der Energiepreise und die Absicherungspositionen für die Portfolios in den nordischen Ländern und Westeuropa geprüft, Handelsgeschäfte mit Herkunftsnachweisen oder Daten zu Ökostromzertifikaten kontrolliert und das Energiesystem in der Rolle als Systemverantwortliche:r und Superuser aktualisiert werden. Auch die regelmäßige Nachverfolgung der in den Energy Hubs erfassten Energierisiken dürfte dazugehören.
Ein großer Teil der Woche entfällt vermutlich auf Besprechungen – mit Markenvertretungen aus verschiedenen Regionen, dem TRATON Sustainability Team und wichtigen Stakeholdern, darunter dem Chief Sustainability Officer. Als Konzernfunktion erfordert die Rolle einen häufigen Austausch mit Bereichen wie Treasury, Einkauf, Immobilien, Forschung und Entwicklung sowie Strategie, um Prinzipien, Leitlinien und deren Umsetzung aufeinander abzustimmen.
Wie abwechslungsreich der Alltag ist, hängt von der Marktlage und dem Projektverlauf ab: Auf intensive Phasen rund um strategische Entscheidungen, Absicherungsmaßnahmen oder Berichtstermine folgen ruhigere Zeiten, in denen Rahmenwerke und die langfristige Energiestrategie entwickelt werden. Die internationale Zusammenarbeit bringt Termine über mehrere Zeitzonen hinweg mit sich; gelegentliche Reisen innerhalb des Konzerns sind ebenfalls möglich.
Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Rolle?
Die Position ist konzernweit angesiedelt, hat große Sichtbarkeit und berichtet direkt an den Chief Sustainability Officer. Damit ist die verantwortliche Person unmittelbar in strategische Entscheidungsprozesse bei TRATON eingebunden. Gute Leistungen könnten den Weg in weiter gefasste Führungspositionen im Nachhaltigkeitsbereich, in Leitungsfunktionen für Energie oder Beschaffung oder in zentrale Strategierollen über die Marken des Konzerns hinweg ebnen. Durch die markenübergreifende Ausrichtung werden Erfolge auch von Stakeholdern außerhalb des eigenen Funktionsbereichs wahrgenommen.
Die fachliche Weiterentwicklung ist direkt in die Arbeit eingebettet: Expertise im Umgang mit Energierisiken und Preisabsicherungen, im Handel mit Herkunftsnachweisen und in der Zertifikate-Berichterstattung sind Spezialkenntnisse, die sich branchen- und länderübergreifend einsetzen lassen. Die Leitung von Energy Hubs schafft außerdem eine Erfolgsbilanz darin, auch ohne Weisungsbefugnis Einfluss zu nehmen – eine wertvolle Qualifikation für künftige konzernweite Aufgaben. TRATON nennt einen strukturierten Entwicklungsplan und zahlreiche lokale wie internationale Weiterbildungsmöglichkeiten.
Auch ein Wechsel in einen angrenzenden Bereich ist denkbar, etwa zu Treasury, Einkauf, Forschung und Entwicklung oder in eine markennahe Nachhaltigkeitsfunktion. Für alle, die eine Laufbahn in Richtung CSO in der Transport- oder Fertigungsbranche anstreben, dürfte die Rolle sowohl die nötige fachliche Tiefe als auch den Zugang zur Führungsebene bieten.
Mit welchen wichtigen Stakeholdern arbeiten Sie zusammen?
Zu den wichtigsten Stakeholdern zählen der Chief Sustainability Officer, an den die Position berichtet, sowie der Lead TRATON Energy und das gesamte TRATON Sustainability Team aus Strateg:innen, Expert:innen und Change Makern. Die Zusammenarbeit dürfte eng und strategisch sein. Im Mittelpunkt steht, Nachhaltigkeitsziele in messbare Ergebnisse im Energiebereich zu übersetzen und die Dekarbonisierungsagenda des Konzerns voranzubringen.
Außerhalb des Teams, aber innerhalb des Konzerns, besteht regelmäßiger Kontakt zu den Markenvertretungen in den Energy Hubs von Scania, MAN, Volkswagen Truck & Bus und International sowie zu Kolleg:innen aus Treasury, Einkauf, Immobilien, Forschung und Entwicklung und Strategie. Dabei geht es häufig darum, gemeinsame Prinzipien abzustimmen, Ansätze für Preisabsicherung und Beschaffung auszuhandeln und bereichsübergreifende Fragen zum Energiegeschäft zu lösen. Einflussvermögen und diplomatisches Geschick sind daher ebenso wichtig wie fachliche Expertise.
Weitere Stakeholder sind Energieversorger und Marktteilnehmer, die an Preisabsicherungen und am Handel mit Herkunftsnachweisen beteiligt sind, sowie gegebenenfalls Ansprechpartner:innen für die Berichterstattung oder Regulierung von Ökostromzertifikaten. Der TRATON-AB-Standort in Södertälje und die internationale Belegschaft lassen auf ein weit verzweigtes Stakeholder-Netzwerk über Regionen und Zeitzonen hinweg schließen.
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