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Sustainability Lead

Fulton Hogan • Australien • Added on Oct 12, 2026
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In dieser Rolle verantworten Sie das Thema Nachhaltigkeit bei einem bedeutenden Infrastrukturprojekt in der Southern Region: Sie erstellen und steuern den Nachhaltigkeitsmanagementplan, koordinieren Einreichungen für Infrastructure-Sustainability-Bewertungen, halten Daten und Nachweise prüfungsbereit und unterstützen Ausführungsteams, Planende und Nachunternehmer dabei, Zusagen in die Praxis vor Ort umzusetzen.

Beim Bauen zeigt sich, wie schwierig Dekarbonisierung ist – und hier wird Glaubwürdigkeit erworben. Die Straßen, Steinbrüche, Asphaltwerke und Häfen von Fulton Hogan legen Emissionen, Materialeinsatz und Auswirkungen auf Gemeinden für Jahrzehnte fest. Eine Projektleitung, die die Leistung durch Bewertungen und Audits nachweisen kann, statt sie nur zu berichten, beeinflusst direkt, was gebaut wird und wie.

Die Rolle passt zu jemandem, der sich gleichermaßen in Tabellen, im Baustellenbüro und im Gespräch mit Auftraggebern wohlfühlt – und ein Ausführungsteam auf Kurs halten kann, ohne dessen Vertrauen zu verlieren.

Job-FAQs

Was sind die zentralen Aufgaben und Verantwortlichkeiten dieser Position?

Die Kernaufgabe besteht darin, Nachhaltigkeit in einem laufenden Infrastrukturprojekt praktisch umzusetzen – statt sie auf ein Dokument zu beschränken, das im Regal verstaubt. Im Tagesgeschäft verantworten Sie den Nachhaltigkeitsmanagementplan und den Umsetzungsplan für Nachhaltigkeitspakete: Sie erstellen die Pläne, überprüfen sie im Projektverlauf und sorgen dafür, dass die darin festgehaltenen Verpflichtungen in Planungsentscheidungen, Beschaffung und Baustellenpraxis einfließen. Außerdem steuern Sie Einreichungen für Infrastructure-Sustainability-Bewertungen oder Selbsteinschätzungen des Auftraggebers. Dazu gehören das Zusammenstellen von Nachweisen, interne Prüfungen und die fristgerechte Bearbeitung offener Feststellungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Monitoring: Sie verfolgen Ziele, Risiken und Meilensteine, halten Nachhaltigkeitsdaten aktuell und weisen die Projektleitung frühzeitig auf neue Themen hin. Dazu gehören auch Inspektionen, Audits und Sicherungsmaßnahmen, bei denen Feststellungen dokumentiert und nachweislich abgeschlossen werden müssen. Schließlich ist die Position von Coaching und Überzeugungsarbeit geprägt. In der Zusammenarbeit mit Planungs-, Ausführungs-, Beschaffungs- und kaufmännischen Teams sowie in Projekt- und Stakeholdergremien tragen Sie dazu bei, dass andere erkennen, wie Nachhaltigkeit in ihren jeweiligen Arbeitsbereich gehört – und keine separate Zusatzaufgabe ist.

Wichtige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Position

Besonders wertvoll ist die intensive praktische Erfahrung mit Infrastructure-Sustainability-Bewertungen (IS) – von den Anforderungen an Nachweise und Qualitätssicherung bis zum erfolgreichen Abschluss eines realen Projekts. Diese Kenntnisse sind in der australischen Bau- und Infrastrukturbranche stark gefragt. Wer eine vollständige Bewertung von Anfang bis Ende begleitet hat, verbessert seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich. Darüber hinaus vermittelt die Position ein fundiertes Verständnis für die Projektrealisierung. Die Zusammenarbeit mit Planungs-, Beschaffungs- und kaufmännischen Teams bei einem Bauprojekt zeigt, wie Nachhaltigkeitsziele dem Termindruck, begrenzten Budgets und den praktischen Gegebenheiten bei Nachunternehmen standhalten. Dieses Wissen lässt sich außerhalb eines operativen Projektumfelds nur schwer erwerben. Auch im Bereich Qualitätssicherung und Auditierung können Sie sich gezielt weiterentwickeln – insbesondere, wenn Sie eine Qualifikation als Lead Auditor für Umweltmanagementsysteme anstreben oder bereits mitbringen. Hinzu kommt Erfahrung im Umgang mit Auftraggebern und externen Stakeholdern. Dank der Größe von Fulton Hogan und des branchenübergreifenden Portfolios in den Bereichen Verkehr, Wasser, Energie, Bergbau und Landentwicklung sind auch interne Wechsel und Einblicke in verschiedene Projekttypen möglich.

Wie sieht das ideale Profil aus (Erfahrung und Kompetenzen)?

Idealerweise verfügen Sie über einen Hochschulabschluss in Nachhaltigkeit, Umweltwissenschaften, Ingenieurwesen, Umweltmanagement oder einem verwandten Fachgebiet sowie einschlägige Erfahrung im Bau, in der zivilen Infrastruktur sowie im Straßen- oder Schienenbau. Diese Branchenerfahrung ist wichtiger als allgemeine Nachhaltigkeitsqualifikationen, denn in der Position müssen Sie verstehen, wie Projekte tatsächlich umgesetzt werden und an welchen Stellen Nachhaltigkeit realistisch eingebracht werden kann. Fachlich sollten Sie bereits Nachhaltigkeitspläne und Berichte erstellt sowie Bewertungen oder Selbsteinschätzungen begleitet haben – idealerweise im Rahmen von Infrastructure-Sustainability-Bewertungen. Außerdem sollten Sie sicher im Umgang mit Datenprüfungen und im Verfassen technischer Texte sein. Eine Qualifikation als IS Accredited Professional oder EMS Lead Auditor ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung; sie belegt jedoch einschlägige Fachkenntnisse. Auch persönliche Kompetenzen sind entscheidend: Sie sollten Stakeholder überzeugend einbinden, Probleme lösen und vertragliche Verpflichtungen in konkrete Maßnahmen übersetzen können, die von den Baustellenteams mitgetragen werden. Erfolgreich sind Sie mit einer pragmatischen, überzeugenden Art: Sie können Planende und Nachunternehmen konstruktiv herausfordern und zugleich gute Arbeitsbeziehungen pflegen. Zudem identifizieren Sie sich mit den REAL-Werten von Fulton Hogan: Respekt, Energie und Einsatz, Einstellung und Führung.

Tipps, um aus der Masse herauszustechen und sich erfolgreich zu bewerben

Da es sich um eine projektbezogene Position handelt, überzeugen Bewerbungen am meisten mit konkreten Nachweisen statt bloßen Absichtserklärungen. Listen Sie nicht nur Ihre Nachhaltigkeitsaufgaben auf, sondern beschreiben Sie konkrete Bewertungseinreichungen, an denen Sie mitgewirkt oder die Sie geleitet haben, die von Ihnen gesteuerten Nachweis- und Prüfprozesse sowie messbare Ergebnisse – etwa erreichte Ziele, abgeschlossene Feststellungen oder Auditergebnisse. Wenn Sie das Bewertungssystem und Ihre genaue Rolle darin nennen, heben Sie sich sofort von Bewerberinnen und Bewerbern mit allgemeinem Profil ab. Das Unternehmen ermutigt ausdrücklich auch Personen, die nicht alle Anforderungen erfüllen, sich zu bewerben. Nutzen Sie Ihr Anschreiben daher, um fehlende Erfahrung offen und überzeugend einzuordnen, statt sie zu verschleiern. Wenn Ihr Hintergrund eher im Umweltmanagement als in der Infrastrukturnachhaltigkeit liegt, erläutern Sie, wie Sie Vorgaben in die Praxis überführt haben, und zeigen Sie, dass Ihnen die Herausforderungen bei der Umsetzung von Bauprojekten vertraut sind. Bereiten Sie sich auf das Vorstellungsgespräch vor, indem Sie sich mit der regionalen Präsenz von Fulton Hogan sowie dem Reconciliation Action Plan und der Strategie zur Einbindung der First Nations beschäftigen. Ein glaubwürdiger Umgang mit diesen Verpflichtungen und den REAL-Werten wirkt deutlich überzeugender als auswendig gelernte Nachhaltigkeitsfloskeln. Rechnen Sie mit Fragen dazu, wie Sie Menschen beeinflussen, die nicht direkt an Sie berichten.

Auf welche Nachhaltigkeitsthemen des Unternehmens dürfte sich diese Position konzentrieren?

Die Rolle ist klar auf der Projektumsetzung im Bereich Nachhaltigkeit ausgerichtet: Infrastructure-Sustainability-Bewertungen, Nachhaltigkeitsmanagementplanung, Compliance und Audits stehen im Mittelpunkt – nicht die Unternehmensstrategie oder Berichterstattung. Entscheidend ist, ob das Projekt die vertraglichen und regulatorischen Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt und die Bewertungskriterien erreicht. Im Umweltbereich geht es vermutlich vor allem um typische Auswirkungen von Verkehrs- und Tiefbauprojekten: Baustoffe und graue Energie, Abfall und Ressourceneffizienz, Energieverbrauch, Wasser sowie Biodiversität und Eingriffe in die Landschaft während der Bauphase. Da Fulton Hogan eigene Steinbrüche und Asphaltwerke betreibt, könnten auch nachhaltige Beschaffung und Entscheidungen in der Lieferkette zum Aufgabenbereich gehören. Im sozialen und Governance-Bereich geht es um die Erwartungen von Gemeinden und anderen Interessengruppen an Großbaustellen, um die Praxis bei Beschäftigten und Nachunternehmern sowie um die Verpflichtungen des Unternehmens im Bereich Versöhnung mit den First Nations. Der Governance-Aspekt zeigt sich vor allem in Audits und Nachweisen: Es muss belegt werden, dass die Zusagen tatsächlich umgesetzt werden – mit Daten, die einer Prüfung durch Auftraggeber und Bewertungsgremien standhalten.

Vor welchen zentralen Herausforderungen könnte jemand in dieser Rolle stehen?

Die größte Herausforderung ist, ohne Weisungsbefugnis Einfluss zu nehmen. Die Leitung Nachhaltigkeit muss Planungs- und Ausführungsteams, Einkaufsspezialisten und Nachunternehmer dazu bewegen, ihre Arbeitsweise zu ändern – oft in einem Umfeld, in dem Nachhaltigkeit als zusätzlicher Kostenfaktor oder Risiko für den Zeitplan gilt. Vertragliche Zusagen in Maßnahmen zu übersetzen, die im Arbeitsalltag tatsächlich umgesetzt werden, erfordert Ausdauer, Glaubwürdigkeit und die Fähigkeit, Nachhaltigkeit mit den Anforderungen der Projektdurchführung zu verknüpfen. Eine weitere Herausforderung besteht darin, auch unter Zeitdruck verlässliche Daten und Nachweise bereitzustellen. Bewertungsunterlagen und Audits erfordern genaue und zeitnahe Dokumentation, doch Projektmeilensteine warten selten auf die Berichterstattung. Datenqualität sicherzustellen, Probleme frühzeitig zu eskalieren, bevor sie zu Abweichungen führen, und Feststellungen fristgerecht zu erledigen, ist ein ständiger Balanceakt. Hinzu kommt die typische Spannung einer projektgebundenen Rolle: Die Tätigkeit ist auf ein einzelnes Infrastrukturprojekt befristet. Das sorgt für Tempo und einen klaren Fokus, bedeutet aber auch, Beziehungen und Wissenstransfer im Verlauf des Projekts aktiv zu steuern. Der Umgang mit mehreren Interessengruppen, die unterschiedliche Prioritäten haben – darunter der Auftraggeber –, gehört vermutlich zum Arbeitsalltag.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag beginnt vermutlich mit Daten und Dokumentation: Nachhaltigkeitskennzahlen aktualisieren, Nachweise für eine bevorstehende Bewertung oder Prüfung kontrollieren und prüfen, was sich seit dem Vortag auf der Baustelle verändert hat. Da die Rolle kaum ausschließlich am Schreibtisch stattfindet, gehören vermutlich auch Baustellenbesuche sowie Planungs- und Abstimmungsgespräche am Vormittag dazu. Ein großer Teil des Tages kann aus Besprechungen bestehen – etwa Projekt- und Stakeholderrunden, der Abstimmung mit Planungs-, Einkaufs- und kaufmännischen Teams oder Gesprächen mit Nachunternehmern und Projektmitarbeitenden, die praktische Unterstützung zu Nachhaltigkeitsanforderungen benötigen. Je nach Woche führt die Leitung eine Inspektion oder ein Audit durch oder bereitet sich darauf vor. Der Arbeitsrhythmus hängt von der Projektphase ab. In der Planung liegt der Schwerpunkt darauf, nachhaltige Lösungen früh zu verankern und Pläne mitzugestalten. Während der Bauphase stehen Monitoring, Nachweiserhebung und die Präsenz auf der Baustelle im Vordergrund. Aufkommende Risiken an die Projektleitung zu eskalieren, sorgt über die Woche hinweg für einen kontinuierlichen Berichtsaufwand.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Rolle?

Der naheliegendste Weg ist, die Fachkenntnisse in den Bereichen Infrastructure-Sustainability-Bewertungen und Audits zu vertiefen. Damit eröffnen sich Perspektiven für leitende Nachhaltigkeitsfunktionen bei größeren oder komplexeren Projekten sowie für Positionen auf Auftraggeberseite oder in der Beratung, wo fundierte Kenntnisse der Bewertungssysteme gefragt sind. Eine Akkreditierung als IS Accredited Professional kann diesen Weg beschleunigen. Bei Fulton Hogan, einem Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitenden in Australien, Neuseeland und im Südpazifik, sind auch Wechsel in andere Bereiche denkbar – etwa in die Wasser- und Energiewirtschaft oder in die Landentwicklung, in unternehmensweite Nachhaltigkeitsfunktionen oder in eine leitende Projekt- beziehungsweise regionale Nachhaltigkeitsfunktion, wenn das Projektportfolio wächst. Die Rolle stärkt zudem übertragbare Führungskompetenzen: Sie ermöglicht sichtbare Zusammenarbeit mit Projektleitungen, Auftraggebern und externen Interessengruppen und bietet die Chance, nachweisbare Verbesserungen in einem Vorzeigeprojekt zu erzielen. Diese Kombination aus fachlicher Glaubwürdigkeit und Erfahrung in der Projektumsetzung öffnet häufig die Tür zum nächsten Karriereschritt.

Die wichtigsten Ansprechpartner in dieser Rolle

Intern berichtet die Leitung an das Projektleitungsteam und arbeitet eng mit den Planungs-, Ausführungs-, Einkaufs- und kaufmännischen Teams zusammen. Deren Entscheidungen bestimmen maßgeblich, ob die Nachhaltigkeitszusagen eingehalten werden. Die Zusammenarbeit ist daher partnerschaftlich, kann aber auch herausfordernd sein. Nachunternehmer sind eine weitere wichtige interne Zielgruppe, bei der es gleichermaßen auf Anleitung und konsequente Durchsetzung ankommt. Extern ist der Auftraggeber zentral, insbesondere bei der Einreichung von Bewertungen, Selbsteinschätzungen und Compliance-Nachweisen. Bei Einreichungen und Prüfungen können außerdem Stellen oder Gutachter des Bewertungssystems eingebunden sein; die Aufsichtsbehörden prägen den Compliance-Bereich. Angesichts der Versöhnungsverpflichtungen von Fulton Hogan und des öffentlichen Charakters der Infrastrukturarbeiten spielen möglicherweise auch Gemeinden und First-Nations-Gruppen eine wichtige Rolle. Im Unternehmen arbeitet die Leitung vermutlich außerdem mit regionalen oder zentralen Nachhaltigkeitsteams, den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Umwelt sowie den Qualitäts- und Audit-Teams zusammen. Dabei werden Erfahrungen ausgetauscht und die Projektpraxis an unternehmensweiten Rahmenwerken ausgerichtet.

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