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Sustainability Manager

EcoCeres • Hongkong • Added on Oct 24, 2026
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EcoCeres sucht in Hongkong eine:n Sustainability Manager:in, der oder die Vorschriften, Zertifizierungssysteme und Regeln zur Berechnung von Lebenszyklusemissionen für erneuerbare Kraftstoffe, SAF und HVO im Blick behält und auslegt. Sie stellen die Einhaltung der Vorgaben zu Rückverfolgbarkeit und Produktaussagen sicher, beraten die Commercial-Teams bei Kundenanfragen, Ausschreibungen und Due-Diligence-Prüfungen und vertreten das Unternehmen gegenüber Behörden, politischen Entscheidungsträgern und Zertifizierungsstellen.

Die Position ist dort angesiedelt, wo Regulierung auf Umsatz trifft. EcoCeres stellt Kraftstoffe zu 100 % aus Abfallrohstoffen her. Nachhaltigkeitsnachweise sind daher Teil des Produkts und keine Nebenfunktion. Korrekte Zertifizierungen und Lebenszyklusberechnungen ermöglichen es den Kunden, Emissionsminderungen geltend zu machen, und sichern dem Unternehmen den Zugang zu den Märkten.

Die Position passt zu einer Person, die über mehrjährige Erfahrung in der Branche für erneuerbare Kraftstoffe, im Umweltrecht oder im Zertifizierungswesen verfügt, politische Vorgaben lesen und einem Vertriebsteam ihre Bedeutung vermitteln kann – und komplexe Regeln verständlich erklärt.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Die Hauptaufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass EcoCeres die Nachhaltigkeitsvorschriften für erneuerbare Kraftstoffe einhält. Dazu gehören die Beobachtung von Gesetzen, politischen Vorgaben und Zertifizierungsanforderungen für SAF, HVO und Abfallrohstoffe sowie deren Übersetzung in praktische Anforderungen für das Unternehmen. Die Position unterstützt die Compliance in den Bereichen Zertifizierung, Rückverfolgbarkeit, Lebenszyklusemissionen und Produktaussagen – also bei den Angaben, auf die sich Kunden beim Kauf dieser Kraftstoffe verlassen. Über die Compliance hinaus hat die Position eine beratende Funktion. Die Managerin oder der Manager bewertet regulatorische Entwicklungen, weist interne Ansprechpartner auf geschäftliche Risiken und Chancen hin und koordiniert die Zusammenarbeit mit den Bereichen Recht, Compliance, Public Affairs, Betrieb, Rohstoffe und Lieferkette, damit das Unternehmen abgestimmt handelt. Ein erheblicher Teil der Arbeit entfällt auf die Unterstützung der Vertriebsteams: bei Kundenanfragen, Ausschreibungen, Due-Diligence-Prüfungen und der Marktentwicklung. Komplexe Vorschriften werden dafür in klare Wertversprechen übersetzt. Nach außen umfasst die Aufgabe den Austausch mit Behörden, politischen Entscheidungsträgern, Branchenverbänden und Zertifizierungsstellen sowie die Mitwirkung an politischer Interessenvertretung, Konsultationen und Positionspapieren. Intern organisiert die Position Schulungen und Informationsupdates, damit andere Teams wissen, welche Anforderungen für sie gelten. Langfristiges Ziel ist, die Glaubwürdigkeit von EcoCeres in den Märkten zu sichern, in denen die Kraftstoffe des Unternehmens verkauft werden.

Wichtige Lernmöglichkeiten in dieser Position

Die Position bietet tiefe Einblicke in die regulatorischen Strukturen der erneuerbaren Kraftstoffe. Bewerberinnen und Bewerber können sich fundiertes Fachwissen zu Nachhaltigkeitszertifizierungssystemen, Lieferkettennachweis und Rückverfolgbarkeit sowie zur Berechnung der Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus aneignen – Kompetenzen, die auf dem Arbeitsmarkt der Energiewende rar sind. Die Arbeit speziell mit SAF und HVO bringt die Person in unmittelbare Nähe zu einem der am schnellsten wachsenden Segmente der Branche. Ein weiterer zentraler Lernbereich ist die politische Arbeit. Wer sich gemeinsam mit Branchenverbänden und Behörden an Konsultationen, Positionspapieren und Interessenvertretung beteiligt, gewinnt Einblicke darin, wie Vorschriften tatsächlich gestaltet werden – und nicht nur, wie sie auszulegen sind. Diese Erfahrung lässt sich gut auf Positionen in den Bereichen Politik, Regulierung und Public Affairs übertragen. Die funktionsübergreifende Ausrichtung der Arbeit stärkt zugleich das kaufmännische Verständnis. Die Unterstützung bei Ausschreibungen, Due-Diligence-Prüfungen und Kundenanfragen vermittelt, wie Nachhaltigkeitsanforderungen Preise, Marktzugang und Kundenvertrauen beeinflussen. Das erweitert das Profil über eine rein technische Compliance-Rolle hinaus.

Wie sieht das ideale Profil aus (Erfahrung und Kompetenzen)?

Die Stellenausschreibung verlangt mindestens sieben Jahre einschlägige Berufserfahrung. Gesucht wird also jemand, der bereits in den Bereichen Nachhaltigkeit, erneuerbare Kraftstoffe, Energie, Umweltregulierung, öffentliche Politik, Zertifizierung oder verantwortungsvolle Beschaffung tätig war. Erwartet wird ein Bachelorabschluss in Umweltwissenschaften, Nachhaltigkeit, Ingenieurwesen, Chemie, Energiewissenschaften, Public Policy, Recht, Wirtschaft oder Betriebswirtschaft. Wichtiger als das konkrete Studienfach ist jedoch die in diesen Jahren erworbene Sicherheit im Umgang mit regulatorischen Anforderungen. Besonders geeignet sind Kandidatinnen und Kandidaten, die nachweislich Nachhaltigkeitsvorschriften auslegen und in konkrete geschäftliche Anforderungen übersetzen können. Erfahrung mit Zertifizierung, Rückverfolgbarkeitssystemen, Treibhausgasbilanzen über den Lebenszyklus oder Sorgfaltspflichten in der Lieferkette ist von Vorteil und hebt eine Bewerbung hervor. Der Umgang mit Behörden, Regulierungsstellen, Branchenverbänden oder Zertifizierungsstellen wird ausdrücklich geschätzt. Erfahrung an der Schnittstelle zur Politik ist daher hilfreich. Auf der persönlichen Ebene sind klare mündliche und schriftliche Kommunikation, die Fähigkeit zur funktionsübergreifenden Zusammenarbeit ohne Weisungsbefugnis und ein gutes Urteilsvermögen gefragt, um zu erkennen, wann eine regulatorische Entwicklung eskaliert werden muss. Im Arbeitsalltag ist es vermutlich besonders wichtig, komplexe Vorschriften verständlich für kaufmännische Kolleginnen und Kollegen aufzubereiten.

Tipps, um aus der Masse herauszustechen und sich erfolgreich zu bewerben

Richten Sie Ihre Bewerbung gezielt auf die regulatorischen und zertifizierungsbezogenen Kernaufgaben der Position aus – nicht allgemein auf das Thema Nachhaltigkeit. Die Ausschreibung nennt ausdrücklich die Auslegung von Vorschriften, Zertifizierung, Rückverfolgbarkeit, Lebenszyklusemissionen und Produktaussagen. Konkrete Beispiele für entsprechende Arbeit wirken daher überzeugender als allgemeine ESG-Aussagen. Wo möglich, sollten Sie Ihre Erfolge quantifizieren: um welche Systeme, Märkte, Audits und Ergebnisse ging es? Da die Position sowohl den Kontakt zu Regulierungsstellen als auch zu Kunden umfasst, sollte das Anschreiben die Übersetzungsleistung belegen, auf die es in dieser Rolle ankommt. Ein kurzes Beispiel dafür, wie Sie eine komplexe Anforderung in eine praktikable Geschäftsentscheidung überführt haben – idealerweise mit Auswirkungen auf eine Ausschreibung, einen Markteintritt oder die Compliance-Position des Unternehmens –, passt unmittelbar zu den Anforderungen von EcoCeres. Nennen Sie außerdem direkte Erfahrungen mit Behörden, Zertifizierungsstellen oder Branchenverbänden, da diese ausdrücklich aufgeführt sind. Bereiten Sie sich im Hinblick auf das Vorstellungsgespräch darauf vor, zu erläutern, wie Sie regulatorische Änderungen verfolgen, mit umstrittenen Produktaussagen umgehen und unter Zeitdruck mit kaufmännischen Teams zusammenarbeiten. Kenntnisse zu SAF, HVO und den Vorschriften für Abfallrohstoffe sind hilfreich. Wer außerdem versteht, wie Zertifizierung den kommerziellen Wert erneuerbarer Kraftstoffe sichert, zeigt ein gutes Verständnis des Kerngeschäfts des Unternehmens.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich diese Position konzentrieren?

Im Mittelpunkt stehen die regulatorischen und zertifizierungsbezogenen Grundlagen erneuerbarer Kraftstoffe. Dazu gehören Nachhaltigkeitsstandards für SAF und HVO, der Lieferkettennachweis und die Rückverfolgbarkeit von Abfallrohstoffen, die Berechnung der Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus sowie Produktaussagen, die sich nur vertreten lassen, wenn all diese Aspekte belastbar belegt sind. Für ein Unternehmen, dessen Produkte sich über ihre Emissionsbilanz vermarkten, sind diese Systeme die Voraussetzung dafür, dass die Produkte überhaupt verkauft werden können. Ebenso wichtig sind Governance und Stakeholdermanagement. Die Position unterstützt Audits und Zertifizierungsprozesse, stimmt Kontrollen mit Legal und Compliance ab und pflegt den Austausch mit Behörden, Branchenverbänden und Zertifizierungsstellen. Die Arbeit bewegt sich damit an der Schnittstelle von Umwelt-Compliance, öffentlicher Politik und Marktzugang – und nicht in einer rein internen Berichtsfunktion. Soziale Themen und umfassendere ESG-Fragen stehen weniger im Vordergrund als Umwelt und Governance. Dennoch prägen Diversitätsverpflichtungen und regulatorische Erwartungen weiterhin die Außendarstellung des Unternehmens. Der Nachhaltigkeitsansatz ist am besten als compliance-orientiert und eng mit dem Geschäft verknüpft zu beschreiben.

Vor welchen Herausforderungen könnte jemand in dieser Position stehen?

Die größte Herausforderung ist die hohe Dynamik der Regulierung. Vorschriften für erneuerbare Kraftstoffe, Zertifizierungssysteme und Methoden zur Lebenszyklusbilanzierung ändern sich mit der politischen Entwicklung. Die Position muss das Unternehmen auf dem aktuellen Stand halten, ohne auf jeden Entwurf überzureagieren. Besonders Vorschriften für Abfallrohstoffe stehen unter genauer Beobachtung. Rückverfolgbarkeit und entsprechende Aussagen müssen daher auch kritischen externen Prüfungen standhalten. Eine zweite Herausforderung besteht darin, Anforderungen zu übersetzen. Die Position vermittelt zwischen technischen Vorschriften und geschäftlicher Praxis. Komplexe Vorgaben müssen so aufbereitet werden, dass Vertriebsteams, Mitarbeitende im Betrieb und externe Kunden schnell eine klare Antwort erhalten. Eine falsche Einschätzung kann einen Geschäftsabschluss verzögern oder ein Compliance-Risiko verursachen – der Spielraum für Fehler ist also gering. Schließlich ist der Abstimmungsaufwand beträchtlich. Nachhaltigkeitsentscheidungen bei EcoCeres betreffen Legal, Compliance, Public Affairs, Operations, Feedstock, Supply Chain und Sales. Alle auf eine gemeinsame Linie zu bringen, erfordert Ausdauer. Bewerberinnen und Bewerber sollten damit rechnen, viele Beteiligte ohne direkte Weisungsbefugnis überzeugen zu müssen, obwohl die Zusammenarbeit mit ihnen für den Erfolg der Position entscheidend ist.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Der Arbeitstag beginnt vermutlich mit einem Überblick über neue regulatorische und politische Entwicklungen: neue delegierte Rechtsakte, Änderungen bei Zertifizierungen oder anstehende Konsultationsfristen, die erneuerbare Kraftstoffe und Vorschriften für Abfallrohstoffe betreffen. Anschließend geht es darum, diese Entwicklungen intern aufzubereiten und kurze Briefings für Legal, Compliance, Operations oder die kaufmännischen Teams zu erstellen, die darauf reagieren müssen. Die Besprechungen können sehr unterschiedlich ausfallen. Eine Stunde geht es vielleicht um Rückverfolgbarkeitsanforderungen im Gespräch mit einer Zertifizierungsstelle, in der nächsten um eine Kundenausschreibung mit dem Vertrieb, bei der Daten zu Lebenszyklusemissionen entscheidend sind. Hinzu kommen möglicherweise die Vorbereitung interner Audits, die Prüfung von Unterlagen oder die Ausarbeitung eines Positionspapiers mit Public Affairs. Rund um regulatorische Konsultationen oder Audits nehmen Schreibarbeit und Abstimmung zu. In ruhigeren Phasen bleibt mehr Zeit für eine vertiefte Analyse anstehender politischer Änderungen und ihrer geschäftlichen Auswirkungen. Da die Position viele Funktionen berührt, geht es im Alltag weniger darum, einen einzelnen Prozess zu verantworten. Vielmehr ist die Person gefragt, wenn eine Nachhaltigkeitsfrage einen Geschäftsabschluss oder eine Compliance-Entscheidung blockiert.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Die Funktion wächst, statt an Bedeutung zu verlieren. Da die Regulierung erneuerbarer Kraftstoffe in verschiedenen Märkten strenger wird, benötigen Unternehmen wie EcoCeres Fachleute, die Beziehungen zu Regulierungs- und Zertifizierungsstellen pflegen. Dadurch kann sich die Position zu einer leitenden Rolle in Regulatory Affairs oder im Nachhaltigkeitsmanagement entwickeln. Wer nachweist, dass er oder sie den Marktzugang sichern kann, könnte künftig größere regionale Verantwortung oder Verantwortung für weitere Produktlinien übernehmen. Die funktionsübergreifende Zusammenarbeit eröffnet auch Wechsel in andere Bereiche. Durch den engen Austausch mit Legal, Compliance, Public Affairs, Sales und Supply Chain erhält man Einblick in das gesamte Unternehmen. Leistungsstarke Mitarbeitende können sich in Richtung Politik, Compliance, kommerzielle Nachhaltigkeit oder Lieferkette weiterentwickeln. Spezialisierte Kenntnisse in Zertifizierung und Lebenszyklusbilanzierung sind branchenübergreifend gefragt und lassen sich gut in andere Bereiche der Energiewende übertragen. Auch Projekte mit hoher Sichtbarkeit bieten Entwicklungsmöglichkeiten. Die Mitarbeit an regulatorischen Konsultationen, Zertifizierungsaudits und der Erschließung neuer Märkte bringt die Person mit externen Stakeholdern und hochrangigen internen Entscheidungsträgern zusammen. In solchen Projekten entstehen Reputation und die Grundlage für größere Verantwortungsbereiche.

Die wichtigsten Stakeholder, mit denen Sie zusammenarbeiten könnten

Intern sind die engsten Ansprechpartner vermutlich Legal, Compliance und Public Affairs, denn für die Auslegung von Verpflichtungen und die Entwicklung gemeinsamer Positionen ist die Zusammenarbeit mit diesen Bereichen entscheidend. Auch Sales und Business Development spielen eine zentrale Rolle: Die Position unterstützt Ausschreibungen, Kundenanfragen und Due-Diligence-Prüfungen. Die Zusammenarbeit ist daher praxisnah und auf konkrete Geschäftsabschlüsse ausgerichtet, nicht rein beratend. Operations, Feedstock und Supply Chain sind ebenfalls wichtig, da Rückverfolgbarkeit und Zertifizierung davon abhängen, was entlang der Lieferkette tatsächlich geschieht. Extern steht die Position im Austausch mit Behörden, Regulierungsstellen, Branchenverbänden und Zertifizierungsstellen. Diese Beziehungen sind entscheidend: Zertifizierungsstellen beurteilen, ob die Aussagen des Unternehmens Bestand haben, und politische Entscheidungsträger gestalten die Regeln, an die sich das Unternehmen halten muss. Branchenverbände ermöglichen gemeinsames Eintreten für Interessen und geben frühzeitig Einblick in die regulatorische Entwicklung. Hinzu kommen als indirekte Stakeholder die Kunden, die auf die Nachhaltigkeitsdokumentation angewiesen sind, zu der diese Position beiträgt. Die Beziehungen zu all diesen Gruppen zu pflegen, bedeutet, regulatorische Vorsicht mit kaufmännischer Reaktionsfähigkeit in Einklang zu bringen – ein täglicher Balanceakt in dieser Position.

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