Als Sustainability Advisor bei der Blackmores Group verantworten Sie den laufenden Betrieb der konzernweiten CO₂-Bilanz einschließlich der Scope-3-Emissionen. Zudem leiten Sie zugewiesene Nachhaltigkeitsinitiativen – von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Überwachung und zum Abschluss. Sie berichten an die Leitung Nachhaltigkeit und arbeiten fachbereichsübergreifend sowie mit Partnern in der Lieferkette daran, Verpflichtungen in messbare Maßnahmen umzusetzen.
Diese Position bietet die Möglichkeit, konkrete Ergebnisse bei einem B-Corp-zertifizierten Unternehmen für natürliche Gesundheitsprodukte mitzugestalten – etwa auf dem Weg zu Net Zero bis 2030, bei Naturschutzmaßnahmen, nachhaltigen Verpackungen, verantwortungsvollen Lieferketten und der öffentlichen Klimaberichterstattung. Da Blackmores in einem komplexen globalen Geschäft regulierte Arzneimittel herstellt, sind Zielkonflikte real und Entscheidungen konkret statt theoretisch.
Die Position passt zu einer Person mit mindestens vier Jahren Erfahrung im Nachhaltigkeitsbereich, die sich mit CO₂-Bilanzierung und Scope-3-Daten auskennt und gerne Kolleginnen und Kollegen auch ohne disziplinarische Weisungsbefugnis dafür gewinnt, Initiativen umzusetzen.
Job-FAQs
Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortungsbereiche dieser Stelle?
Die zentrale Aufgabe besteht darin, die Nachhaltigkeitsstrategie der Blackmores Group unter der Leitung des Head of Sustainability in die Praxis umzusetzen. Dazu gehört im Arbeitsalltag, die CO₂-Bilanz des Konzerns einschließlich der Scope-3-Emissionen zu pflegen, Daten aus verschiedenen Regionen zusammenzutragen und zu prüfen sowie Dekarbonisierungsmaßnahmen im Rahmen des Net-Zero-Pfads bis 2030 zu unterstützen. Außerdem wirkt die Stelle an Bewertungen zu Naturthemen, nachhaltigen Verpackungslösungen, verantwortungsvollen Lieferketten und der Rezertifizierung als B Corp mit.
Neben der Analyse umfasst die Position auch die Verantwortung für Projekte. Zugewiesene Nachhaltigkeitsinitiativen sollen von der Planung über die Umsetzung bis hin zu Monitoring und Abschluss eigenständig vorangetrieben werden. Dazu gehört, Beteiligte, Zeitpläne und Abhängigkeiten zu koordinieren. Darüber hinaus pflegen Sie Nachhaltigkeitsregister und Unterlagen zum Managementsystem und unterstützen bei Bedarf Korrekturmaßnahmen.
Langfristig geht es darum, Nachhaltigkeit in den Geschäftsprozessen und Entscheidungsabläufen aller Unternehmensbereiche und entlang der Lieferkette zu verankern. So sollen aus den eingegangenen Verpflichtungen messbare Ergebnisse werden – statt einmaliger Berichterstattung.
Wichtige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Stelle
Da die Stelle Themen wie CO₂-Bilanzierung, Natur, Berichterstattung und Lieferketten in einem regulierten Produktionsumfeld umfasst, ist mit einem breiten Lernfeld zu rechnen. Sie können Ihre praktischen Kenntnisse in der Bilanzierung von Scope-3-Emissionen, der Pflege von CO₂-Bilanzen und der Planung von Dekarbonisierungspfaden vertiefen. Zudem erhalten Sie Einblicke in Prüf- und Nachweisverfahren, bei denen Daten einer internen und externen Kontrolle standhalten müssen.
Darüber hinaus bietet die Position die Möglichkeit, Kompetenzen in Rahmenwerken, Datensätzen und Plattformen rund um Naturthemen auszubauen sowie Kenntnisse zu Standards wie ISO 14001, den Grundsätzen nachhaltiger Beschaffung und den Anforderungen für eine B-Corp-Zertifizierung zu erwerben. All dies wird als Vorteil genannt. Durch den Schwerpunkt auf Berichterstattung und Offenlegung lernen Sie außerdem die Anforderungen an klimabezogene Angaben in Australien und im asiatisch-pazifischen Raum kennen.
Sie profitieren voraussichtlich von der engen Zusammenarbeit mit dem Head of Sustainability und dem Austausch mit Beteiligten aus verschiedenen Unternehmensbereichen, Regionen und Teilen der globalen Lieferkette. So erhalten Sie besonders schnell Einblick darin, wie Nachhaltigkeitsentscheidungen in einem Unternehmen tatsächlich getroffen werden.
Wie sieht das ideale Profil aus (Erfahrung und Kompetenzen)?
Die Ausschreibung nennt klare Mindestanforderungen: einen einschlägigen Hochschulabschluss in Nachhaltigkeit, Umweltwissenschaften oder Umweltmanagement sowie mindestens vier Jahre relevante Berufserfahrung, darunter die Umsetzung bereichsübergreifender Nachhaltigkeitsinitiativen. Praktische Erfahrung in der CO₂-Bilanzierung, insbesondere mit Scope-3-Emissionen, sowie erste Kenntnisse zu Dekarbonisierungspfaden oder Modellierungen dürften für die Vorauswahl entscheidend sein.
Das ideale Profil verbindet analytische Sorgfalt mit Erfahrung in der Projektumsetzung. Dazu gehören Kenntnisse in der Nachhaltigkeitsberichterstattung, im Datenmanagement und in Prüfverfahren sowie die Fähigkeit, über verschiedene Beteiligte oder Regionen hinweg verlässliche Nachweise zu pflegen. Gute schriftliche und mündliche Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten sind ebenfalls wichtig, denn die Stelle soll Herausforderungen, Verpflichtungen und Fortschritte einem vielfältigen Publikum ansprechend vermitteln.
Darüber hinaus sollten Sie sicher auftreten, andere auch ohne Weisungsbefugnis überzeugen und in komplexen oder sich wandelnden Situationen für Klarheit sorgen können. Gefragt sind außerdem ein gutes Verständnis von Umweltgovernance, Compliance und den Grundsätzen von Managementsystemen. Erfahrung mit Bewertungen von Naturrisiken, ISO 14001, nachhaltiger Beschaffung oder B-Corp-Anforderungen ist ein deutlicher Pluspunkt.
Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben
Richten Sie Ihre Bewerbung auf die beiden Kompetenzen aus, die in der Ausschreibung besonders hervorgehoben werden: die CO₂-Bilanzierung mit Schwerpunkt Scope 3 und die Umsetzung bereichsübergreifender Projekte. Konkrete Beispiele überzeugen mehr als allgemeine Aussagen. Nennen Sie daher die Emissionsbasis, mit der Sie gearbeitet haben, die von Ihnen festgelegten Systemgrenzen, die verwalteten Datenquellen und die erzielten Veränderungen. Wenn Sie Prüfungen oder öffentliche Offenlegungen unterstützt haben, nennen Sie den jeweiligen Standard oder Bericht und beschreiben Sie Ihren konkreten Beitrag.
Da Blackmores in elf Märkten regulierte Arzneimittel herstellt, sollten Sie zeigen, dass Sie die Rahmenbedingungen verstehen und nicht als bloße Hindernisse betrachten. Ein kurzes Anschreiben, das den Net-Zero-Pfad bis 2030, die B-Corp-Zertifizierung oder das Ziel, einen positiven Beitrag zur Natur zu leisten, aufgreift und erläutert, wie Ihre Erfahrung zum Arbeitsumfeld in Warriewood oder Surry Hills passt, wirkt gut vorbereitet und authentisch. Beachten Sie, dass mindestens drei Tage pro Woche im Büro vorgesehen sind, darunter ein Tag in Warriewood, und gehen Sie offen auf Ihren Wohnort ein.
Bereiten Sie sich im Vorstellungsgespräch darauf vor, eine Nachhaltigkeitsinitiative zu schildern, die Sie von Anfang bis Ende geleitet haben. Erläutern Sie, wie Sie Kolleginnen und Kollegen ohne formale Weisungsbefugnis überzeugt und konkurrierende Prioritäten bewältigt haben. Machen Sie sich mit den für einen Hersteller von Naturheilmitteln besonders relevanten Scope-3-Kategorien vertraut, etwa Verpackungen, Inhaltsstoffen und Logistik, und seien Sie bereit, über Datenqualität und Korrekturmaßnahmen zu sprechen.
Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich diese Stelle konzentrieren?
Die Stelle ist klar im Umwelt- und Berichterstattungsbereich der Nachhaltigkeitsagenda von Blackmores Group angesiedelt, mit einer sozialen Komponente durch B Corp. Im Mittelpunkt steht das Klima: die Koordination der Konzernbilanz für Treibhausgasemissionen einschließlich Scope 3 sowie die Unterstützung von Maßnahmen auf dem Net-Zero-Pfad bis 2030. Scope 3 dürfte dabei der anspruchsvollste und strategisch wichtigste Bereich sein, denn bei einem Hersteller mit Verpackungen, Rohstoffbeschaffung und Vertrieb im asiatisch-pazifischen Raum entsteht ein großer Teil des Fußabdrucks vor- und nachgelagert in der Wertschöpfungskette.
Ein zweiter Schwerpunkt ist der positive Beitrag zur Natur. Die Mitarbeit an naturbezogenen Bewertungen anhand globaler Rahmenwerke, Datensätze und Plattformen deutet darauf hin, dass das Unternehmen seine Abhängigkeiten von der Natur und seine Auswirkungen auf sie besser verstehen möchte – möglicherweise auch im Hinblick auf neue Offenlegungspflichten. Nachhaltige Verpackungen und verantwortungsvolle Lieferketten verbinden Klima- und Naturziele mit Entscheidungen zu Beschaffung und Produktentwicklung.
Berichterstattung und Prüfung ziehen sich durch alle Themenbereiche: von internen und öffentlichen Nachhaltigkeitsberichten über klimabezogene Offenlegungen bis hin zur Rezertifizierung als B Corp. Governance zeigt sich in Registern, Managementsystemen und Korrekturmaßnahmen. Dadurch werden die Verpflichtungen überprüfbar und bleiben nicht bloße Absichtserklärungen.
Vor welchen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?
Die unmittelbar größte Herausforderung sind die Daten. Für Scope-3-Emissionen werden Angaben von Lieferanten sowie aus verschiedenen Regionen und Unternehmensbereichen benötigt – auf die der Sustainability Advisor keinen direkten Einfluss hat. Auch die Ausschreibung weist ausdrücklich darauf hin, dass man andere ohne formale Weisungsbefugnis überzeugen muss. Verlässliche Nachweise über mehrere Beteiligte und Regionen hinweg sicherzustellen und zugleich Berichtsfristen einzuhalten, dürfte daher ein ständiger Balanceakt sein.
Eine weitere Herausforderung ist das Geschäftsumfeld. Blackmores stellt regulierte Arzneimittel her, weshalb Änderungen an Verpackungen, Inhaltsstoffen und Prozessen strengeren Compliance-Vorgaben unterliegen als in weniger regulierten Branchen. Innerhalb dieser Grenzen Lösungen zu finden, die ökologische und soziale Ergebnisse verbessern, gehört ausdrücklich zur Aufgabe. Dafür braucht es Geduld und Kreativität statt unrealistischer Idealplanungen.
Die dritte Herausforderung ist die thematische Breite. Eine einzelne Fachkraft betreut CO₂, Natur, Verpackungen, Lieferketten, Berichterstattung, B Corp und die Dokumentation des Managementsystems – koordiniert von einem kleinen zentralen Team. Zu entscheiden, wo der größte Mehrwert entsteht, und Initiativen von der Planung bis zum Abschluss voranzubringen, während Abhängigkeiten im Blick bleiben, fordert Projektmanagement ebenso wie Fachwissen.
Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?
Ein typischer Arbeitstag dürfte analytische Aufgaben und Abstimmung miteinander verbinden. Am Vormittag könnten Sie beispielsweise Daten zur CO₂-Bilanz zusammenführen, Emissionsfaktoren prüfen oder bei der Beschaffung beziehungsweise einer Regionalniederlassung Scope-3-Angaben nachverfolgen. Am Nachmittag steht vielleicht ein Projekttreffen zu einer Verpackungsinitiative oder einem naturbezogenen Vorhaben an. Dazwischen bleibt Zeit für Dokumentation und die Aktualisierung von Registern.
Der regelmäßige Austausch prägt die Stelle. Sie stimmen sich mit dem Head of Sustainability über Richtung und Prioritäten ab und arbeiten je nach Initiative mit Kolleginnen und Kollegen aus Lieferkette, Betrieb, Qualität, Marketing und Finanzen zusammen. Hinzu kommen gelegentliche Kontakte zu externen Partnern oder Lieferanten. Während der Berichtszyklen unterstützen Sie außerdem die Teams, die Offenlegungen und Nachweise vorbereiten.
Wie der Arbeitstag aussieht, hängt vom Berichtszeitplan und dem Fortschritt der einzelnen Projekte ab. In den Wochen vor Prüfungen oder Offenlegungsfristen ist der Alltag anders als bei der Planung einer neuen Naturbewertung oder einer B-Corp-Rezertifizierung. Das hybride Arbeitsmodell – mindestens ein Tag pro Woche in Warriewood und zwei Tage im Homeoffice – gibt der Wochenplanung einen festen Rahmen.
Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?
Die Position ist der Leitung Nachhaltigkeit unterstellt. Dadurch ist die beratende Person nah an strategischen Entscheidungen und erhält Einblick in die gesamte Nachhaltigkeitsagenda statt nur in einen einzelnen Themenbereich. Wer übertragene Initiativen eigenständig von Anfang bis Ende umsetzt, baut ein Portfolio auf, das Verantwortungsübernahme belegt – meist der stärkste Nachweis für den nächsten Karriereschritt in eine Führungsposition.
Als Teil von Kirin Holdings und mit Aktivitäten in 11 Märkten bietet die Struktur der Blackmores Group auch Perspektiven über das unmittelbare Team hinaus. Erfolge in den Bereichen CO₂, Natur oder Berichterstattung können den Weg in regionale Nachhaltigkeitsfunktionen, zentrale Bereiche bei Kirin oder angrenzende Felder wie Beschaffung, Qualität oder Betrieb eröffnen, in denen Nachhaltigkeitsexpertise zunehmend gefragt ist.
Die Themenvielfalt – von der Scope-3-Bilanzierung über Naturschutz-Rahmenwerke bis hin zu B Corp – ermöglicht es, eine Spezialisierung aufzubauen und zugleich eine breite fachliche Grundlage zu bewahren. Besonders wertvoll und übertragbar sind Erfahrungen mit Prüfung und öffentlicher Berichterstattung, da entsprechende Kompetenzen bei börsennotierten und multinationalen Unternehmen stark gefragt sind.
Mit welchen wichtigen Ansprechpartnern könnten Sie zusammenarbeiten?
Die wichtigste Ansprechperson ist die Leitung Nachhaltigkeit, die Ausrichtung und Prioritäten vorgibt und Arbeitsergebnisse voraussichtlich prüft, bevor sie weitergegeben werden. Im zentralen Team gibt es möglicherweise auch Kolleginnen und Kollegen mit angrenzenden Nachhaltigkeitsthemen, mit denen die beratende Person Daten, Botschaften und Beiträge zur Berichterstattung abstimmt.
Intern ist die Position auf die Fachbereiche angewiesen, die für die zugrunde liegenden Aktivitäten verantwortlich sind: Supply Chain und Beschaffung für Scope 3 und verantwortungsvolle Beschaffung, Betrieb und Fertigung für Emissionen und Verpackungen, Qualität und Compliance für regulatorische Anforderungen sowie Finanzen oder Recht für Offenlegung und Prüfung. Auch regionale Teams in Asien-Pazifik und Greater China sind eingebunden, da Daten und Initiativen mehrere Märkte umfassen.
Extern wird die beratende Person voraussichtlich mit Lieferanten und Partnern in der Lieferkette zusammenarbeiten, möglicherweise auch mit Beratungsunternehmen, Prüfstellen oder Organisationen, die Naturschutzbewertungen und Berichterstattung unterstützen. Die Zusammenarbeit ist partnerschaftlich und faktenorientiert. Sie erfordert klare Anfragen, konsequentes Nachfassen und die Fähigkeit, technische Nachhaltigkeitsanforderungen so zu vermitteln, dass die jeweiligen Zielgruppen damit arbeiten können.
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