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Global Lead, ESG Integration and Due Diligence

Barry Callebaut Group • Schweiz • Added on Nov 5, 2026
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Diese globale Leitungsposition entwickelt und beaufsichtigt das konzernweite ESG-Sorgfaltspflichtsystem von Barry Callebaut und überführt rechtliche Anforderungen in Prozesse, die Teams in den Betrieben und Lieferketten anwenden können. Die Arbeit verbindet Risikobewertung, Governance und Umsetzung. Zu den erfassten Bereichen gehört unter anderem die Beschaffung von Kakao und Zutaten.

Die Position befasst sich mit menschenrechtlichen und umweltbezogenen Risiken und bereitet das Unternehmen darauf vor, sich weiterentwickelnde Anforderungen wie die CSDDD, die Verordnung über Zwangsarbeit und Schweizer Berichterstattungsvorschriften zu erfüllen. Die praktische Wirkung hängt davon ab, Zuständigkeiten in den verschiedenen Bereichen und bei Lieferanten klar zu regeln und Nachweise zu schaffen, die Prüfungen, Berichterstattung und Antworten an Behörden unterstützen. So verbindet die Position regulatorische Bereitschaft mit dem erklärten Ziel des Konzerns, die Zukunft des Kakaos zu sichern und die Lebensgrundlagen der Landwirte zu verbessern.

Die Position eignet sich für eine Person, die unternehmensweite Sorgfaltspflicht- oder Nachhaltigkeits-Compliance-Systeme aufgebaut hat, sich mit Lieferkettenrisiken und regulatorischen Anforderungen auskennt und komplexe rechtliche Vorgaben in klare Leitlinien für internationale Teams übersetzen kann.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

In dieser Position verantworten Sie die Entwicklung und kontinuierliche Weiterentwicklung eines konzernweiten ESG-Sorgfaltspflichtsystems für menschenrechtliche und umweltbezogene Risiken in den Betrieben und Lieferketten. Sie übersetzen rechtliche Auslegungen in Richtlinien, Zuständigkeiten, Geschäftsprozesse, Kontrollen, KPIs und Umsetzungspläne. Zu den Kernaufgaben gehören die Koordination der jährlichen Risikopriorisierung über Länder, Rohstoffe und Lieferanten hinweg, die Festlegung von Ansätzen für Lieferantenbewertungen und Eskalationen sowie die Behebung von Lücken gemeinsam mit den Einkaufsteams. Außerdem stellen Sie präzise, evidenzbasierte Inhalte für die Konzernberichterstattung bereit und unterstützen Anfragen von Lieferanten, Kunden und weiteren Stakeholdern.

Welche wichtigen Lernmöglichkeiten bietet diese Position?

Die Position bietet die Möglichkeit, die eigene Expertise bei der Umsetzung der CSDDD, der EU-Verordnung über Zwangsarbeit, der EUDR und der Schweizer Anforderungen in einem multinationalen Unternehmen zu vertiefen. Sie vermittelt praktische Einblicke darin, wie rechtliche Auslegungen in Kontrollen, Lieferantenprozesse, Managementaufsicht und Auditnachweise überführt werden. Die Zusammenarbeit mit Bereichen wie Recht, Einkauf, Finanzen und Personalwesen kann Erfahrung in bereichsübergreifender Governance und im Veränderungsmanagement vermitteln. Darüber hinaus lässt sich Wissen über Kakao- und Zutatenlieferketten, die Bewertung menschenrechtlicher und umweltbezogener Risiken sowie die Sorgfaltspflichten-Berichterstattung ausbauen.

Wie sieht die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Gesucht wird eine Person mit einem einschlägigen Masterabschluss und mindestens sieben Jahren Erfahrung im Aufbau oder Betrieb von ESG-Sorgfaltspflicht- oder Nachhaltigkeits-Compliance-Systemen, idealerweise in einem multinationalen Unternehmen. Kenntnisse der CSDDD, der Verordnung über Zwangsarbeit (FLR), der EUDR, der Schweizer Anforderungen, der UN-Leitprinzipien und der OECD-Leitsätze sind relevant. Wichtig sind außerdem ausgeprägtes Projektmanagement, präzise schriftliche Kommunikation und die Fähigkeit, komplexe Vorschriften in umsetzbare Prozesse zu übertragen. Erfahrung in der Lebensmittelbranche, mit Agrarrohstoffen oder Konsumgütern ist von Vorteil. Sehr gute Englischkenntnisse sowie Französisch-, Deutsch- oder weitere Sprachkenntnisse sind ebenfalls willkommen.

Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben

Schildern Sie ein konkretes Beispiel für ein Sorgfaltspflicht- oder Compliance-System, das Sie aufgebaut oder betrieben haben. Erläutern Sie dabei den Umfang, die Risikomethodik, die Governance und die Kontrollen sowie, wie Sie überprüft haben, ob die Teams das System tatsächlich angewendet haben. Machen Sie nach Möglichkeit deutlich, welchen eigenen Beitrag Sie zum Gesamtergebnis des Projekts geleistet haben. Bereiten Sie sich darauf vor zu erläutern, wie Sie eine rechtliche Auslegung in Lieferantenprozesse, Entscheidungsbefugnisse und Nachweisanforderungen übertragen würden. Erfahrungen mit Kakao, Agrarrohstoffen oder komplexen internationalen Lieferketten helfen dabei, einen direkten Bezug zum Arbeitsumfeld der Position herzustellen.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit des Unternehmens dürfte sich diese Position konzentrieren?

Voraussichtlich liegt der Schwerpunkt darauf, menschenrechtliche und umweltbezogene Risiken in den eigenen Betrieben und Lieferketten des Konzerns zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Dazu gehört auch die Beschaffung von Kakao und Zutaten. Die Position verbindet die Bewertung und Minderung von Lieferantenrisiken mit Anforderungen wie der CSDDD, der FLR und der EUDR. Die Arbeit unterstützt außerdem eine evidenzbasierte ESG-Berichterstattung und die Beantwortung von Stakeholder-Anfragen. Dies steht im Zusammenhang mit dem erklärten Ziel von Barry Callebaut, die Zukunft des Kakaos zu sichern und die Lebensgrundlagen der Landwirte zu verbessern. Der konkrete Aufgabenbereich dieser Position umfasst jedoch das Sorgfaltspflichtsystem und dessen Umsetzung.

Vor welchen zentralen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?

Eine zentrale Herausforderung könnte darin bestehen, die verschiedenen Bereiche und Regionen auf klare Zuständigkeiten auszurichten, wenn rechtliche Anforderungen, bestehende Prozesse und betriebliche Abläufe voneinander abweichen. Um komplexe oder sich ändernde Vorschriften in praktikable Kontrollen für die Geschäftsteams zu übersetzen, ist eine enge Abstimmung mit Recht und Compliance erforderlich. Bei der Bewertung von Lieferantenrisiken können zudem die Datenqualität und die Fähigkeit, erkannte Lücken zu beheben, stark variieren. Die Position muss belastbare Nachweise für Berichterstattung und Prüfungen sicherstellen und zugleich praktikable Entscheidungen zu Abhilfemaßnahmen und Eskalationen in einer weit verzweigten Lieferkette unterstützen.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein Arbeitstag könnte die Prüfung regulatorischer Neuerungen gemeinsam mit Recht oder Compliance, die Klärung von Fragen zu deren Auswirkungen auf Richtlinien oder Lieferantenprozesse sowie die Abstimmung von Umsetzungsmaßnahmen mit Einkauf, Personalwesen oder Finanzen umfassen. Möglicherweise gehört auch dazu, Ergebnisse von Risikobewertungen zu prüfen und gemeinsam mit den Beschaffungsteams offene Punkte bei Lieferanten nachzuverfolgen. Weitere Aufgaben könnten darin bestehen, evidenzbasierte Inhalte für die Berichterstattung vorzubereiten, Leitfäden oder Schulungsmaterialien zu erstellen und mit der Leitung ESG den Umsetzungsfortschritt oder Eskalationsfälle zu besprechen. Die Prioritäten dürften je nach Berichtszyklen, Lieferantenproblemen und regulatorischen Entwicklungen variieren.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Die Position bietet die Möglichkeit, die Expertise in der unternehmerischen ESG-Sorgfaltspflicht, bei Risiken in Lieferketten und der Umsetzung regulatorischer Anforderungen in verschiedenen Rechtsräumen zu vertiefen. Zudem vermittelt sie Erfahrung mit konzernweiter Governance, Managementaufsicht, der Zusammenarbeit mit Lieferanten und der ESG-Berichterstattung. Durch die Zusammenarbeit mit Recht, Einkauf, Personalwesen, Finanzen und regionalen Teams kann sich ein Entwicklungspfad hin zu einer umfassenderen Verantwortung für ESG-Programme oder zu einer leitenden Position im Bereich Nachhaltigkeits-Compliance eröffnen. Die Aufgaben und die Berichtslinie bringen die Position in die Nähe der Leitung ESG; die Gesamtstrategie bleibt jedoch in deren Verantwortung.

Mit welchen wichtigen Stakeholdern werden Sie voraussichtlich zusammenarbeiten?

Die Leitung ESG ist die direkte Führungskraft dieser Position und bleibt für die übergeordnete ESG-Strategie verantwortlich. Zu den regelmäßigen Ansprechpartnern dürften Recht und Compliance, Public Affairs, Einkauf, Personalwesen, Finanzen, die Fachkraft für ESG-Berichterstattung sowie Global Sourcing Cocoa and Ingredients gehören. Die verantwortliche Person kann außerdem mit Lieferanten über Sorgfaltspflichtanforderungen und Abhilfemaßnahmen sprechen und Anfragen von Kunden, Investoren, Banken, NGOs und Behörden unterstützen. Dabei geht es darum, den konzernweiten Rahmen in klare Anforderungen und Nachweise zu übertragen und passende Antworten bereitzustellen.

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