Sie verantworten die Umsetzung von Pandoras Dekarbonisierungsfahrplan für die Fertigungs- und Lieferkettenaktivitäten in Thailand – von der Treibhausgasbilanzierung und Projektverfolgung bis zur Zusammenarbeit mit Lieferanten und der Schulung von Mitarbeitenden zu umweltgerechten Praktiken. Im Mittelpunkt steht, wissenschaftsbasierte Klimaziele in konkrete Emissionssenkungen vor Ort zu übersetzen.
Diese Position verbindet Pandoras Produktionsstandorte mit dem öffentlichen Versprechen des Unternehmens, die Emissionen entlang der Wertschöpfungskette bis 2030 zu halbieren. Sie tragen dazu bei, aus einem Ziel auf dem Papier nachweisbare Emissionssenkungen an zwei der größten Fertigungsstandorte des Unternehmens zu machen.
Die Position passt zu jemandem, der praktische Erfahrung in der CO₂-Bilanzierung mit der nötigen Geduld verbindet, um Produktionsteams, Lieferanten und Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Fachbereichen mitzunehmen. Fließende Thai- und Englischkenntnisse sowie Erfahrung in der Fertigung oder Lieferkette sind für den Arbeitsalltag wichtig.
Job-FAQs
Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Rolle?
Die zentrale Aufgabe besteht darin, Pandoras Low-Carbon-Strategie in den Bereichen Fertigung und Lieferkette voranzutreiben und die wissenschaftsbasierten Klimaziele des Unternehmens in tatsächliche Emissionssenkungen umzusetzen. Im Arbeitsalltag bedeutet das, die Treibhausgasbilanz zu pflegen und weiterzuentwickeln, Projekte zur CO₂-Reduktion von der Planung bis zum Abschluss zu steuern und zu überprüfen, ob die Maßnahmen die erwarteten Einsparungen erzielen. Als interne Ansprechperson für Methoden zur Berechnung des CO₂-Fußabdrucks beraten Sie Teams außerdem dabei, wie sie Emissionen in ihrem jeweiligen Bereich erfassen und senken können. Neben den Zahlen gehört auch die aktive Einbindung der Mitarbeitenden zu Ihren Aufgaben: Sie schulen sie zu umweltgerechten Vorgehensweisen, kommunizieren Fortschritte und beziehen Lieferanten in die gemeinsame Arbeit ein. Langfristig soll die CO₂-Reduktion fest in der Arbeitsweise von Pandora Production und in der Zusammenarbeit mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette verankert werden.
Wichtige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Position
Sie vertiefen Ihre Kenntnisse in der Treibhausgasbilanzierung gemäß dem GHG Protocol und der Science Based Targets initiative und wenden diese in einem komplexen Fertigungs- und Lieferkettenumfeld an. Voraussichtlich sammeln Sie Erfahrung im standortübergreifenden Projektmanagement, in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und im Change-Management innerhalb eines großen, globalen Unternehmens. Sie erhalten Einblicke darin, wie ein börsennotiertes Unternehmen Nachhaltigkeit in seine betrieblichen Abläufe und Berichterstattung integriert, und entwickeln Ihre Kompetenzen in Schulungen und interner Kommunikation weiter. Die Arbeit mit Pandoras zwei LEED-zertifizierten Standorten in Thailand kann praktische Erfahrungen mit Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und zirkulären Materialien ermöglichen. Je nach Zusammenarbeit mit anderen Teams bietet die Rolle außerdem die Gelegenheit, sich mit breiteren ESG-Themen wie verantwortungsvoller Beschaffung und sozialen Auswirkungen vertraut zu machen.
Wie sieht das ideale Profil aus (Erfahrung und Kompetenzen)?
Die ideale Kandidatin bzw. der ideale Kandidat verfügt wahrscheinlich über einen Bachelorabschluss in Umweltwissenschaften, Nachhaltigkeit, Ingenieurwesen, Supply Chain Management oder einem verwandten Fach. Ein Masterabschluss ist von Vorteil. Erwartet werden 7 bis 10 Jahre Berufserfahrung im Bereich Nachhaltigkeit und CO₂-Bilanzierung, darunter Treibhausgasbilanzierung und Dekarbonisierungsprogramme, idealerweise in der Fertigung oder im Supply-Chain-Umfeld. Kenntnisse des GHG Protocol und der SBTi werden vorausgesetzt. Hinzu kommen nachweisliche Projektmanagementfähigkeiten und die Fähigkeit, Initiativen von der Planung bis zur Umsetzung zu steuern. Wichtig sind ausgeprägte Kompetenzen im Stakeholder-Management und in der Einflussnahme, insbesondere im Umgang mit Lieferanten und bereichsübergreifenden Teams. Sie sollten fachliche Expertinnen und Experten souverän führen und motivieren können, über fundierte Analyse- und Datenkompetenz verfügen und sicher mit Microsoft Office sowie Reporting-Tools umgehen. Sehr gute Thai- und Englischkenntnisse sind erforderlich. Ein kreatives, innovatives Mindset und die Bereitschaft, neue Ansätze auszuprobieren, passen zur Unternehmenskultur.
Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben
Heben Sie sich ab, indem Sie Ihre Bewerbung gezielt auf Ihre praktische Erfahrung mit Treibhausgasbilanzierung und Dekarbonisierung in der Fertigung oder Lieferkette ausrichten. Belegen Sie Ihre Erfolge nach Möglichkeit mit konkreten Zahlen, etwa zu erzielten Emissionssenkungen, geleiteten Projekten oder umgesetzten Lieferantenprogrammen. Machen Sie Ihre Kenntnisse des GHG Protocol und der SBTi deutlich und nennen Sie gegebenenfalls Erfahrungen mit der Festlegung oder Validierung wissenschaftsbasierter Klimaziele. Da die Position auch Schulungen und Überzeugungsarbeit umfasst, sollten Sie Beispiele dafür anführen, wie Sie Kolleginnen und Kollegen ohne Fachkenntnisse oder externe Partner eingebunden haben. Pandora schätzt Kreativität und Mut bei der Problemlösung – Sie könnten daher kurz eine innovative Idee zur CO₂-Reduktion vorstellen, die Sie erprobt haben. Da Thai- und Englischkenntnisse vorausgesetzt werden, sollten Sie Ihr Sprachniveau klar angeben. Stellen Sie schließlich einen Bezug zu Pandoras spezifischem Kontext her: der Fertigung in Thailand, recycelten Materialien und dem Ziel, die Emissionen bis 2030 zu halbieren.
Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich diese Position konzentrieren?
Der Schwerpunkt der Position liegt eindeutig auf Klima und Energie, insbesondere auf der Dekarbonisierung von Pandoras Fertigungs- und Lieferkettenaktivitäten in Thailand. Der Großteil der Aufgaben fällt damit in den Umweltbereich von ESG; im Mittelpunkt steht die operative CO₂-Bilanzierung. Sie unterstützen dabei, Pandoras wissenschaftsbasiertes Ziel – eine Reduktion der Emissionen aus Scope 1, 2 und 3 um 50 Prozent bis 2030 – in konkrete Maßnahmen in der Produktion zu übersetzen. Dazu gehören voraussichtlich Scope-1- und Scope-2-Emissionen der Standorte in Thailand sowie Scope-3-Kategorien im Zusammenhang mit eingekauften Waren, dem Energieverbrauch der Lieferanten und der Logistik. Aspekte aus den Bereichen Governance und Soziales können bei der Zusammenarbeit mit Lieferanten und internen Schulungen eine Rolle spielen; im Zentrum steht jedoch die CO₂-Reduktion.
Vor welchen zentralen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?
Eine mögliche Herausforderung ist die Lücke zwischen unternehmensweiten Zielen und der betrieblichen Realität: Produktionsteams haben neben den täglichen Produktionszielen möglicherweise nur begrenzt Zeit und Ressourcen, um CO₂-Projekte voranzutreiben. Auch die Qualität und Verfügbarkeit von Daten kann problematisch sein, da präzise Scope-3- und Lieferantenemissionsdaten oft schwer zu beschaffen und zu vereinheitlichen sind. Ohne direkte Weisungsbefugnis gegenüber Produktion oder Einkauf Veränderungen anzustoßen, erfordert möglicherweise Geduld, den Aufbau tragfähiger Beziehungen und überzeugende Business Cases. Hinzu kommen sich wandelnde Vorschriften und Technologien sowie die Aufgabe, globale Reporting-Anforderungen mit den lokalen Gegebenheiten in Thailand in Einklang zu bringen. Schließlich gilt es, die Dekarbonisierung auch dann konsequent voranzutreiben, wenn externe Faktoren wie Energiepreise oder Lieferkettenstörungen Nachhaltigkeit vorübergehend in den Hintergrund rücken lassen.
Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?
Ein typischer Arbeitstag könnte mit einem Blick auf den Stand eines oder zweier Projekte zur CO₂-Reduktion beginnen, etwa einer Effizienzsteigerung bei einem Ofen oder dem Wechsel zu einem anderen Verpackungsmaterial. Anschließend könnten Sie mit Kolleginnen und Kollegen aus der Produktion die Datenqualität für die monatliche Treibhausgasbilanz prüfen. Vielleicht folgen Gespräche mit Lieferanten oder Besuche an Standorten, bei denen es um Energiedaten oder ein Dekarbonisierungspilotprojekt geht. Danach bereiten Sie ein Update für eine bereichsübergreifende Steuerungsrunde vor. Am Nachmittag könnten Sie eine Gruppe fachlicher Expertinnen und Experten zu den Grundlagen der CO₂-Bilanzierung schulen oder Leitlinien für interne Teams ausarbeiten. Der Aufgabenmix hängt wahrscheinlich vom Projektkalender ab: In Quartalsreview-Phasen fällt mehr Reporting an, während in ruhigeren Zeiten die Zusammenarbeit mit Lieferanten und die Recherche zu neuen Technologien stärker im Vordergrund stehen.
Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?
Die Position ist im Bereich Pandora Crafting & Supply angesiedelt, der eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsverpflichtungen des Unternehmens spielt. Daher ist mit hoher Sichtbarkeit der Projekte zu rechnen. Bei entsprechendem Erfolg können sich Wege in weiterführende Führungspositionen im Nachhaltigkeitsbereich eröffnen, etwa mit Verantwortung für CO₂- oder ESG-Programme entlang der Wertschöpfungskette. Denkbar ist auch ein Wechsel in den operativen Bereich oder das Supply-Chain-Management mit Nachhaltigkeitsschwerpunkt. Die Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und als Business Partner kann zudem zu Rollen führen, die Nachhaltigkeit und kaufmännische Funktionen verbinden. Durch Pandoras weltweite Präsenz können sich Möglichkeiten ergeben, an länderübergreifenden Initiativen oder mit dem Team am Hauptsitz in Kopenhagen zu arbeiten. Da das Unternehmen seine Ziele für 2030 weiterverfolgt, dürfte die Dekarbonisierung auf der Agenda bleiben und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen.
Mit welchen zentralen Stakeholdern könnten Sie zusammenarbeiten?
Intern arbeiten Sie eng mit dem Nachhaltigkeitsteam, Kolleginnen und Kollegen aus Produktion und Technik an den Fertigungsstandorten in Thailand sowie den Bereichen Supply Chain und Einkauf zusammen. Bei Fragen zu Reporting und Compliance kommen möglicherweise auch die Finanz- oder Rechtsteams hinzu. Außerdem unterstützen Sie Fachexpertinnen und -experten aus Pandora Production dabei, zu treibenden Kräften für die CO₂-Reduktion zu werden. Extern sind Lieferanten und Partner wichtige Stakeholder, da ein großer Teil der Emissionen in vorgelagerten Lieferketten entsteht. Hinzu kommen möglicherweise Auditoren oder Verifizierungsstellen, Branchenkollegen sowie NGOs oder Beratungsunternehmen, etwa zu Methoden und Innovationen. Angesichts des globalen Zielrahmens wird es voraussichtlich auch Kontakte zum Nachhaltigkeitsteam am Hauptsitz in Kopenhagen geben.
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