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ESG & Risk Associate

Oxford Nanopore Technologies • Vereinigtes Königreich • Added on Oct 21, 2026
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Sie sind im Beschaffungsbereich von Oxford Nanopore tätig und arbeiten mit Lieferanten und internen Teams an ESG- und Risikothemen. Im Arbeitsalltag erfassen und prüfen Sie Lieferantendaten, führen Screenings zu Sanktionen, moderner Sklaverei und finanzieller Stabilität durch, halten die ERP-Datensätze aktuell und erstellen Dashboards, die aufzeigen, wo Risiken in der Lieferkette zunehmen.

Diese Rolle in der Lieferkette wirkt sich unmittelbar auf die Umwelt- und Sozialbilanz des Unternehmens aus. Die Sequenziertechnologie von Nanopore erreicht Kunden in mehr als 125 Ländern. Daher tragen die Standards der Lieferanten zu ethischer Beschaffung, CO₂-Emissionen und Arbeitsbedingungen dazu bei, Vertrauen in das Unternehmen zu schaffen. Ihre Berichte helfen dabei, diese Standards in konkrete Entscheidungen einfließen zu lassen.

Die Stelle passt zu jemandem, der sich sicher in Beschaffungssystemen bewegt, gerne unübersichtliche Lieferantendaten genau unter die Lupe nimmt und mit der eigenen Analyse konkrete Entscheidungen zu Nachhaltigkeit und Governance ermöglichen möchte, statt sie in einer Präsentation verschwinden zu sehen.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Ihre Kernaufgabe besteht darin, dafür zu sorgen, dass die Lieferkette von Oxford Nanopore den ESG- und Risikorichtlinien des Unternehmens entspricht und gleichzeitig die operativen Beschaffungsprozesse zu unterstützen. Sie wirken an der Entwicklung und Umsetzung von ESG-Programmen für Lieferanten mit, unter anderem zu CO₂-Emissionen, Umweltleistung, Arbeitsbedingungen und ethischer Beschaffung. Außerdem erfassen, prüfen und analysieren Sie Daten aus Lieferantenangaben, internen Systemen und externen Plattformen, um die Berichterstattung zu unterstützen. Ein wesentlicher Teil der Stelle umfasst Governance und Due-Diligence-Prüfungen. Dazu gehören die Überprüfung von Lieferanten im Hinblick auf Sanktionen, moderne Sklaverei, finanzielle Stabilität, Bestechungsbekämpfung, Cybersicherheit und ESG-Kriterien, die Pflege korrekter Datensätze in Beschaffungssystemen sowie die Einhaltung der Beschaffungsrichtlinien. Sie beobachten außerdem neu entstehende Risiken in der Lieferkette und empfehlen bei Problemen geeignete Abhilfemaßnahmen. Im operativen Bereich unterstützen Sie die Aufnahme neuer Lieferanten sowie Vertrags- und Beschaffungsprozesse, stimmen sich mit internen Beteiligten zur Datenqualität im ERP-System ab und identifizieren Engpässe, die sich beseitigen lassen, ohne die Risikokontrollen zu schwächen. Zu Ihrem Aufgabenbereich gehören auch regelmäßige Risiko- und ESG-Dashboards sowie die Beratung zu Compliance-Fragen.

Wichtige Lernmöglichkeiten in dieser Position

Sie sammeln praktische Erfahrung mit ESG-Programmen für Lieferanten, der Prüfung von Lieferkettenrisiken und der Governance im Beschaffungswesen eines globalen Biotechnologieunternehmens. Dazu gehören Einblicke in CO₂- und Umweltkriterien, Arbeits- und Beschaffungsstandards sowie Due-Diligence-Themen wie Sanktionen, moderne Sklaverei und Bestechungsbekämpfung. Diese Kompetenzen lassen sich auf Tätigkeiten in den Bereichen Nachhaltigkeit, Beschaffung und Risikomanagement übertragen. Auch Ihre Daten- und Reporting-Kenntnisse können Sie rasch ausbauen: Sie arbeiten mit umfangreichen Lieferantendaten, erstellen Dashboards und bereiten Managementinformationen auf. Zudem lernen Sie voraussichtlich, wie ERP-Systeme Beschaffungsprozesse unterstützen und wie Daten für ESG-Berichte geprüft werden. Die Arbeit mit externen Risikoplattformen erweitert Ihre technischen Kenntnisse. Wie viel Mentoring und Schulung angeboten wird, hängt von der Teamstruktur ab. Durch die bereichsübergreifende Ausrichtung kommen Sie jedoch regelmäßig mit den Perspektiven aus Finanzen, Recht, Beschaffung und Nachhaltigkeit in Berührung. Gerade am Anfang einer ESG-Laufbahn kann diese Bandbreite ebenso wertvoll sein wie eine formale Zertifizierung.

Wie sieht das ideale Profil aus (Erfahrung und Kompetenzen)?

Idealerweise bringen Sie bereits Erfahrung in der Beschaffung, im ESG- oder Risikomanagement oder in einem verwandten operativen Bereich mit und können nachweisen, dass Sie gemeinsam mit Lieferanten Ziele erreicht haben. Sie sollten Daten sicher auswerten und daraus konkrete Erkenntnisse ableiten können sowie verstehen, wie Unternehmensfinanzen funktionieren und welche Rolle Lieferanten im Geschäftsbetrieb spielen. Erfahrung mit Beschaffung in einem dynamischen Umfeld ist ausdrücklich von Vorteil. Darüber hinaus werden ausgeprägte Problemlösungs-, Kommunikations-, Verhandlungs- und Überzeugungsfähigkeiten sowie die Fähigkeit verlangt, komplexe Daten zu analysieren. Integrität, Sorgfalt und selbstständiges, kritisches Denken sind ebenfalls wichtig. Ein einschlägiger Abschluss, etwa in Betriebswirtschaft, Nachhaltigkeit, Lieferkettenmanagement oder Umweltmanagement, wäre eine passende Grundlage; im Vordergrund steht jedoch die praktische Kompetenz. Zertifizierungen im Beschaffungs- oder ESG-Bereich sind laut Stellenausschreibung keine Voraussetzung, können aber hilfreich sein. Noch wichtiger ist es, intern wie extern gute Beziehungen aufzubauen und dabei die Anforderungen an Governance stets im Blick zu behalten.

Tipps, um mit Ihrer Bewerbung herauszustechen und erfolgreich zu sein

Richten Sie Ihre Bewerbung gezielt auf Beschaffung und Lieferketten aus, statt sich als allgemeine Fachkraft für Nachhaltigkeit zu präsentieren. Die Ausschreibung nennt ausdrücklich ESG-Programme für Lieferanten, Risikoprüfungen und Datenvalidierung. Beschreiben Sie daher konkrete Beispiele dafür, wie Sie mit Lieferanten gearbeitet, die Datenqualität verbessert oder Compliance-Prozesse unterstützt haben. Nennen Sie nach Möglichkeit auch Zahlen, etwa die Anzahl geprüfter Lieferanten oder unterstützter Berichtszyklen. Zeigen Sie, dass Sie die Governance-Anforderungen verstehen. Erwähnen Sie, falls vorhanden, Ihre Erfahrung mit Sanktionsprüfungen, Due Diligence zu moderner Sklaverei, Maßnahmen gegen Bestechung oder Cybersicherheitsprüfungen. Falls Ihnen diese Erfahrung fehlt, erläutern Sie, wie Sie vergleichbare Due-Diligence- oder Richtlinieneinhaltungsprozesse bewältigt haben. Da auch Verhandlungs- und Überzeugungsfähigkeit gefragt sind, sollten Sie Beispiele vorbereiten, in denen Sie interne oder externe Beteiligte zum Handeln bewegt haben. Im Vorstellungsgespräch können Sie mit Fragen zu Problemlösung und Datenanalyse rechnen. Bereiten Sie ein Beispiel dafür vor, wie Sie einen Prozessengpass erkannt und behoben haben. Informieren Sie sich über die Technologie von Oxford Nanopore und ihren Einsatz in der Gesundheits- und Umweltanalyse. Das Unternehmen verbindet seine Mission mit einem gesellschaftlichen Nutzen – Ihre Antworten sollten daher deutlich machen, wie die Arbeit an der Lieferkette dazu beiträgt.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit des Unternehmens dürfte sich diese Stelle konzentrieren?

Voraussichtlich liegt der Schwerpunkt auf ESG-Themen in der Lieferkette und weniger auf der Nachhaltigkeit von Produkten oder klinischen Anwendungen. Dazu zählen die CO₂-Emissionen und Umweltleistung der Lieferanten, Arbeitsstandards und ethische Beschaffung. Die Berichterstattung dazu fließt in die umfassendere Offenlegung des Unternehmens ein. Da die Technologie von Oxford Nanopore in der Human- und Pflanzengesundheit sowie in der Tier- und Umweltanalyse eingesetzt wird, hängt die Nachhaltigkeitsbilanz auch davon ab, ob die dafür benötigten Materialien und Dienstleistungen verantwortungsvoll beschafft werden. Ebenso wichtig ist die Governance. Sanktionsprüfungen, Kontrollen zur Bestechungsbekämpfung, Due Diligence zu moderner Sklaverei und die Prüfung der finanziellen Stabilität gehören zum ESG-Aufgabenbereich. Die Stelle verbindet somit Nachhaltigkeit mit Beschaffungsrisiken. Sie tragen dazu bei, dass die Beziehungen zu Lieferanten den Richtlinien und regulatorischen Anforderungen entsprechen. Möglicherweise können Sie auch die Weiterentwicklung der ESG-Programme für Lieferanten mitgestalten, insbesondere in Bezug auf CO₂- und Umweltkriterien, da die Ausschreibung Unterstützung bei deren Konzeption und Umsetzung vorsieht. Wie sich die Aufgaben auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen verteilen, hängt von den aktuellen Prioritäten des Unternehmens ab.

Vor welchen Herausforderungen könnte jemand in dieser Position stehen?

Eine wahrscheinliche Herausforderung ist die Datenqualität. ESG- und Risikoinformationen von Lieferanten gehen oft unvollständig, uneinheitlich oder verspätet ein. Sie müssten diese Angaben über interne Systeme und Plattformen von Drittanbietern hinweg überprüfen und dabei die Governance-Standards einhalten. Das kann frustrierend sein, wenn Berichtstermine feststehen, die Antworten der Lieferanten aber nicht. Eine weitere Herausforderung besteht darin, operative Effizienz und Risikomanagement miteinander in Einklang zu bringen. In der Rolle sollen Sie Prozessengpässe erkennen und beseitigen und zugleich die Einhaltung von Vorschriften sicherstellen – zwei Ziele, die miteinander konkurrieren können. Die Beschaffungsteams wünschen sich womöglich schnellere Onboarding-Prozesse, während die Anforderungen an Risiko und ESG zusätzliche Prüfungen erfordern. Auch ohne direkte Weisungsbefugnis Einfluss zu nehmen, könnte anspruchsvoll sein. Sie müssten Lieferanten und interne Stakeholder davon überzeugen, auf ESG- und Risikobefunde zu reagieren – auch dann, wenn der geschäftliche Nutzen nicht unmittelbar ersichtlich ist. In einem dynamischen Biotechnologieumfeld können sich Prioritäten schnell verschieben. Um Lieferantenprogramme voranzubringen, sind daher möglicherweise Ausdauer und Beharrlichkeit gefragt.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag beginnt wahrscheinlich mit der Prüfung neu eingegangener Lieferantendaten und der Aktualisierung des Risikodashboards. Anschließend folgen Besprechungen mit den Teams für direkte oder indirekte Beschaffung, in denen es um Onboarding, Vertragsfragen oder Compliance-Anliegen geht. Vielleicht prüfen Sie am Vormittag einen neuen Lieferanten auf Sanktionen, moderne Sklaverei oder Cybersicherheitsrisiken und validieren am Nachmittag ESG-Kennzahlen für einen Bericht oder fragen bei einem Lieferanten fehlende Informationen nach. Da die Rolle Governance, ESG und operative Beschaffung umfasst, sind die Aufgaben abwechslungsreich und oft von kurzfristigen Anforderungen geprägt. Dringende Lieferantenprobleme oder Prüfungsanfragen können geplante Analysen unterbrechen. Geplante Berichterstattung mit anlassbezogenen Risikoprüfungen in Einklang zu bringen, gehört daher zum Arbeitsalltag. Sie arbeiten regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen aus der Beschaffung, dem Finanz- und Rechtsbereich sowie mit Ansprechpartnern für Nachhaltigkeit zusammen und stehen gelegentlich auch direkt mit Lieferanten in Kontakt. Bei einem Unternehmen mit weltweitem Geschäft und Kunden in mehr als 125 Ländern sind die Abstimmung über Zeitzonen hinweg und klare schriftliche Updates besonders wichtig.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Rolle?

Die Rolle ist im Beschaffungsbereich angesiedelt, berührt aber auch ESG, Risikomanagement und Governance – daraus ergeben sich verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten. Sie könnten sich auf nachhaltige Lieferketten spezialisieren, in das Warengruppenmanagement wechseln oder einen Schwerpunkt auf Risiko und Compliance legen. Bei einem global tätigen Unternehmen von der Größe Oxford Nanopores sind im Lauf der Zeit auch interne Wechsel in die Bereiche Nachhaltigkeit, Finanzen oder Recht denkbar. Da die Rolle Berichte für das Management und die Beratung von Stakeholdern umfasst, bietet sie Sichtbarkeit über das direkte Team hinaus. Wenn Sie Lieferanten-ESG-Programme erfolgreich verbessern oder Risiken senken, kann das den Weg in eine erfahrenere Analysten- oder Führungsposition ebnen. Das breite Aufgabenspektrum – von Daten und Richtlinien bis hin zu Verhandlungen mit Lieferanten – bietet eine gute Grundlage, um sich intern ein starkes Profil aufzubauen. Die Entwicklungsmöglichkeiten hängen wahrscheinlich davon ab, wie sich der ESG-Bereich des Unternehmens weiterentwickelt. Wenn die Lieferantenprogramme wachsen, könnte die Person in dieser Rolle zunehmend an der Konzeption der Programme mitwirken und weniger Zeit mit der Datenerhebung verbringen. Das ist ein typischer Entwicklungsschritt in der Nachhaltigkeit von Lieferketten.

Die wichtigsten Stakeholder, mit denen Sie zusammenarbeiten

Am engsten arbeiten Sie mit den Teams für direkte und indirekte Beschaffung zusammen, da die Rolle sie ausdrücklich bei ihren ESG- und Risikozielen unterstützt. Außerdem stimmen Sie sich mit der Finanzabteilung zur Integration von Lieferanten und zu Finanzthemen des Unternehmens sowie mit Kolleginnen und Kollegen aus Recht und Compliance zu Fragen rund um Sanktionen, Bestechungsbekämpfung und moderne Sklaverei ab. Verantwortliche für Nachhaltigkeit oder ESG können Ihre Daten für übergreifende Berichte nutzen. Extern stehen die Lieferanten im Mittelpunkt. Sie arbeiten mit ihnen daran, gemeinsame ESG-Ziele zu erreichen, Daten zu erfassen, Auffälligkeiten bei Prüfungen zu klären und das Onboarding zu unterstützen. Auch Plattformen von Drittanbietern für Risiko- und ESG-Daten gehören zum Arbeitsalltag. Bei Überprüfungen der Lieferkette kann es zudem gelegentlich Kontakt zu Auditoren oder Prüfern geben. Bei diesen Kontakten geht es um Einflussnahme und Koordination. Sie sammeln nicht einfach nur Daten, sondern fordern Lieferanten und interne Teams dazu auf, ihre Vorgehensweisen zu ändern oder zu verbessern. Dafür sind klare Kommunikation und Verhandlungsgeschick gefragt.

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