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Program Manager, Economic and Climate Prosperity

Open Society Foundations • Südafrika • Added on Oct 16, 2026
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In dieser Position gestalten Sie mit, wie Südafrika und Senegal angesichts des Klimawandels ihre wirtschaftliche Zukunft bestimmen. Sie entwickeln Länderarbeitspläne, verantworten ein Förderportfolio in Millionenhöhe in Rand und übersetzen Fachwissen in politische Maßnahmen, die Regierungen tatsächlich umsetzen können.

Viel mehr steht kaum auf dem Spiel. Die Open Society Foundations engagieren sich seit Jahrzehnten für demokratische Rechenschaftspflicht. Das Team arbeitet an grüner Industriepolitik, einer gerechten Schuldenreform und einer globalen Steuerreform – den grundlegenden Stellschrauben für einen gerechten Übergang im Globalen Süden. Sie helfen Regierungen, der Zivilgesellschaft und Finanzinstitutionen dabei, zu klären, wohin die Mittel fließen und wem sie zugutekommen.

Die Stelle passt zu jemandem, der mühelos zwischen Faktenlage und Machtgefüge wechselt, die politische Landschaft ebenso sicher erfasst wie ein Strategiepapier und über starke Netzwerke in der südafrikanischen Regierung, der Entwicklungsfinanzierung und der Zivilgesellschaft verfügt.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Im Mittelpunkt steht die Leitung der Konzeption, Umsetzung und Weiterentwicklung der Arbeit des Teams für wirtschaftlichen und klimabezogenen Wohlstand in Südafrika und Senegal sowie die Mitwirkung an ausgewählten panafrikanischen Initiativen. Konkret bedeutet das: Länderarbeitspläne entwickeln, die politische Handlungsspielräume und politisch tragfähige Koalitionen berücksichtigen, und technische Erkenntnisse zu grüner Industriepolitik, Klimafinanzierung, Schuldenreform und Handel in umsetzbare Briefings für Regierungs- und zivilgesellschaftliche Partner übertragen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Management von Fördermitteln und Beraterverträgen: Sie verwalten ein Förderportfolio in Millionenhöhe in Rand, tauschen sich mit Fördermittelempfängern zu Anträgen und Berichten aus, erstellen Förderunterlagen, wickeln Zahlungen ab und betreuen Beraterverträge. Dabei handelt es sich nicht um eine rein administrative Förderrolle – von Ihnen wird erwartet, das Portfolio aktiv so auszurichten, dass die vereinbarten Ergebnisse erreicht werden. Schließlich ist die Position stark auf Repräsentation und Vernetzung ausgerichtet. Sie nehmen an politischen Fachforen teil, bauen vertrauensvolle Beziehungen zu hochrangigen Regierungsvertreterinnen und -vertretern, Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen, Forschenden und zivilgesellschaftlichen Organisationen auf und pflegen sensible Kontakte in einem politisch umkämpften Umfeld. Zugleich koordinieren Sie sich mit Kolleginnen und Kollegen bei OSF, damit die gesamten Ressourcen der Organisation zum Einsatz kommen.

Welche wichtigen Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten bietet diese Stelle?

Besonders wertvoll ist der tiefe Einblick in die Mechanismen der internationalen Klima- und Fiskalpolitik: Sie erleben, wie Fragen zu Verlusten und Schäden, gerechter Schuldenreform und globaler Steuerreform im Globalen Süden tatsächlich verhandelt und umgesetzt werden. Auf diesem Niveau dürften Sie bei OSF schnell fundiertes Wissen von erfahrenen Fachleuten und Gastpraktikerinnen und -praktikern erwerben. Über die fachlichen Inhalte hinaus entwickeln Sie ein besonderes Kompetenzprofil: politökonomische Analyse auf der einen und philanthropisches Fördermanagement auf der anderen Seite. Ausschreibungen zu konzipieren, Anträge lokaler zivilgesellschaftlicher Organisationen zu bewerten, Verträge aufzusetzen und ein umfangreiches Förderportfolio in Rand zu verwalten – diese Fähigkeiten sind auch in der Entwicklungsfinanzierung, der Klimaphilanthropie und der Beratung von Geldgebern gefragt. Darüber hinaus arbeiten Sie länderübergreifend mit dem Team in Dakar und der Strategy and Impact Unit von OSF zusammen. Das kann Ihre praktische Sicherheit im Umgang mit Logframes, Wirkungsmodellen und der Erfolgskontrolle sowie dem Lernen aus philanthropischen Strategien deutlich stärken.

Wie sieht das ideale Kandidatenprofil aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Gesucht wird eine Person mit umfassender Erfahrung an der Schnittstelle von grüner Industriepolitik, internationalem Finanzwesen und Handelssystemen sowie praktischer Erfahrung im Fördermittel- oder Programmmanagement. Die Zusammenarbeit mit nationalen Regierungen, nationalen Entwicklungsbanken oder anderen Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen gilt als nahezu unverzichtbar. Ebenso wichtig ist ein fundiertes Verständnis des politischen und regulatorischen Umfelds Südafrikas. Analytisch sollte die Person beurteilen können, wie Institutionen, Interessen der Stakeholder und Machtverhältnisse die Gestaltung und Umsetzung politischer Maßnahmen beeinflussen. Außerdem muss sie technische Erkenntnisse in Briefings und Strategien zur Zusammenarbeit mit Stakeholdern übersetzen können. Im persönlichen Umgang zählen Glaubwürdigkeit bei Regierungsvertreterinnen und -vertretern, politischen Entscheidungsträgern, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschenden – denn die Position erfordert, sensible Beziehungen in einem politisch umkämpften Umfeld zu pflegen. Zum erwünschten Profil gehören zudem Erfahrung darin, gemeinschaftsbasierte Organisationen (CBOs), Klimaaktivistinnen und -aktivisten sowie Regierungsvertreterinnen und -vertreter an einen Tisch zu bringen und gemeinsame Positionen zu entwickeln, sowie Vertrautheit mit Logframes und Wirkungsmodellen. Auch Erfahrung mit der Konzeption von Ausschreibungen und der Verwaltung von Förderportfolios in Millionenhöhe in Rand ist von Vorteil. Als formale Mindestqualifikation werden ein Hochschulabschluss oder gleichwertige Berufserfahrung genannt.

Tipps, um aus der Bewerbung herauszustechen und erfolgreich zu sein

Da OSF großen Wert auf Kenntnisse der politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen Südafrikas legt, dürfte ein allgemeines Anschreiben, in dem Sie Ihr Interesse am Klimawandel bekunden, wenig überzeugen. Werden Sie konkret: Nennen Sie politische Prozesse, nationale Entwicklungsbanken, Ministerien oder zivilgesellschaftliche Koalitionen, mit denen Sie gearbeitet haben, und schildern Sie eine Situation, in der Sie zu einer politischen Entscheidung beigetragen haben. Der Nachweis vertrauensvoller Beziehungen zu Regierungsstellen sollte im Mittelpunkt Ihrer Bewerbung stehen. Beziffern Sie im Bereich Fördermittelmanagement Ihr Portfolio – etwa nach Volumen in Rand oder US-Dollar, Zahl der Fördermittelempfänger und Art der Finanzierungsinstrumente. Falls Sie Ausschreibungen konzipiert, Anträge lokaler zivilgesellschaftlicher Organisationen bewertet oder Verträge gestaltet haben, nennen Sie das ausdrücklich. Diese erwünschten Qualifikationen fehlen vielen Fachleuten aus dem Politikbereich. Auch Erfahrung mit Logframes und Wirkungsmodellen sollten Sie hervorheben. Setzen Sie sich schließlich aufrichtig mit den Werten von OSF und dem Fokus auf Rechte und Chancengleichheit auseinander, statt dies nur vorzugeben. Erläutern Sie, wie Sie mit politisch umkämpften Situationen umgehen – wie Sie Beziehungen trotz gegensätzlicher Interessen pflegen, ohne Ihre analytische Integrität aufzugeben. Damit gehen Sie direkt auf die besonderen Anforderungen dieser Position ein.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit bei der Organisation dürfte sich diese Rolle konzentrieren?

Bei der Nachhaltigkeitsdimension geht es im Kern um Finanzierung eines gerechten Übergangs im Globalen Süden. Statt auf unternehmerische Dekarbonisierungsziele konzentriert sich das Team auf eine grüne Industriepolitik, Klimafinanzierung einschließlich Verlusten und Schäden, eine gerechte Schuldenreform und eine globale Steuerreform – also darauf, wie Länder ihre Transformation finanzieren und wer die Kosten trägt. In Südafrika steht dies besonders im Zusammenhang mit der Energiewende des Landes und der politischen Ökonomie der kohleabhängigen Regionen und Beschäftigten. Die Stelle unterstützt vermutlich Partner dabei, Einfluss darauf zu nehmen, wie internationale Finanzmittel in nationale Industrie- und Energiestrategien fließen und wie Rechenschaftsmechanismen sicherstellen, dass diese Mittel dem öffentlichen Interesse dienen. Bei der Governance liegt ein starker Schwerpunkt auf Gerechtigkeit und Inklusion: Die Stiftung richtet ihre Arbeit an demokratischer Rechenschaftspflicht und marginalisierten Gemeinschaften aus. Das Programm dürfte daher darauf achten, dass klima- und fiskalpolitische Entscheidungen transparent getroffen werden und denjenigen zugutekommen, die historisch ausgeschlossen wurden – nicht nur großen institutionellen Akteuren.

Vor welchen großen Herausforderungen könnte jemand in dieser Position stehen?

Die unmittelbarste Herausforderung besteht darin, sich in einem komplexen und umkämpften politischen Umfeld zurechtzufinden. In Südafrika treffen in der Klima- und Fiskalpolitik konkurrierende Ministerien, einflussreiche etablierte Interessen und wechselnde Koalitionen aufeinander. Einfluss zu nehmen, ohne vereinnahmt oder an den Rand gedrängt zu werden, erfordert ständiges politisches Fingerspitzengefühl. Die Stellenbeschreibung weist ausdrücklich darauf hin, wie wichtig der Umgang mit sensiblen Beziehungen in diesem Umfeld ist. Ein zweites Spannungsfeld ist die Balance zwischen gründlicher Fördermittelvergabe und politischer Dringlichkeit. Gemeinnützige Förderverfahren – Ausschreibungen, Prüfung von Anträgen, Verträge und Berichterstattung – können sich im Vergleich zu den kurzen politischen Zeitfenstern hinziehen. Eine Programmleitung muss das Förderportfolio sorgfältig steuern und zugleich schnell genug reagieren, um etwas bewirken zu können. Die länderübergreifende Koordination bringt eine weitere Ebene hinzu: Die Arbeit in Südafrika, Senegal und bei panafrikanischen Initiativen mit Kolleginnen und Kollegen sowie Dienstleistern in mehreren Zeitzonen erfordert Flexibilität, kulturelles Feingefühl und Ausdauer, um unterschiedliche nationale Kontexte in eine schlüssige Strategie einzubinden.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Der Tag könnte mit internen Abstimmungen beginnen – etwa einem Gespräch mit der stellvertretenden Programmdirektion über Fortschritte oder Risiken im Förderportfolio oder einem Austausch mit Kolleginnen und Kollegen in Dakar oder der Strategy and Impact Unit. Die Verwaltung von Fördermitteln und Beraterverträgen gehört kontinuierlich dazu: Anträge prüfen, Förderakten vorbereiten sowie Berichte oder Zahlungen nachverfolgen. Ein großer Teil der Woche ist von der Zusammenarbeit mit externen Akteuren geprägt. Vielleicht verbringen Sie einen Nachmittag in einem politischen Forum oder bei einem bilateralen Treffen mit Regierungsvertretern oder einer Entwicklungsfinanzierungsinstitution und besprechen anschließend mit Fördermittelempfängern, wie eine Kontaktstrategie angepasst werden sollte. An manchen Tagen steht die Vernetzung und Zusammenführung relevanter Akteure im Mittelpunkt – etwa wenn Vertreter der Zivilgesellschaft, Forschende und Behörden auf eine gemeinsame politische Position hinarbeiten. Da die Stelle mehrere Länder und Zeitzonen umfasst, können sich die Arbeitszeiten durch Gespräche mit regionalen Partnern verlängern. Auch Phasen mit internationalen Reisen verändern den Arbeitsrhythmus: Dazu dürften Besuche vor Ort, regionale Zusammenkünfte und Treffen mit Geldgebern oder Partnern gehören.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Stelle?

Die Stelle ist bei einer gut ausgestatteten Stiftung angesiedelt, die ein großzügiges jährliches Budget für berufliche Weiterbildung sowie Zugang zu Schulungen vor Ort mit Gastfachleuten bietet. Gezielter Kompetenzaufbau ist daher realistisch eingeplant und kein nachträglicher Gedanke. Das breite Themenspektrum – Klimafinanzierung, Schulden, Steuern und grüne Industriepolitik – ermöglicht für eine einzelne Position ungewöhnlich vielfältige Einblicke. Auch für die Karriere ist die Stelle ein starkes Sprungbrett. Wer als Programmleitung eine Länderstrategie verantwortet, ein Förderportfolio in Millionenhöhe in Rand verwaltet und Glaubwürdigkeit bei Regierungen und Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen aufgebaut hat, ist gut für leitende Positionen im Stiftungswesen, in der Klimafinanzierung bei Entwicklungsbanken oder für Beratung im Bereich gerechter Übergang aufgestellt. Die panafrikanische Ausrichtung bietet zudem Gelegenheit, regionale Netzwerke auszubauen. Innerhalb der Stiftung kann die Weiterentwicklung durch einen größeren geografischen Zuständigkeitsbereich, die Leitung umfassenderer Strategien oder einen Wechsel in die Strategy and Impact Unit erfolgen. Der Fokus der Stiftung auf kontinuierliches Lernen zu Gerechtigkeit und sozialer Teilhabe legt nahe, dass Wechsel zwischen verschiedenen Themenfeldern erwünscht sind.

Die wichtigsten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in dieser Position

Intern ist die wichtigste Ansprechperson die stellvertretende Programmdirektion, die die Richtung vorgibt und regelmäßig über Fortschritte und Risiken informiert wird. Kolleginnen und Kollegen im Team Economic and Climate Prosperity – darunter Verantwortliche für Senegal und regionale Initiativen – sowie Mitarbeitende der Strategy and Impact Unit tragen dazu bei, aus Erfahrungen zu lernen und Strategien anzupassen. Extern ist die Stelle stark vernetzt. Fördermittelempfänger – zivilgesellschaftliche Organisationen, Forschende und lokale Gemeinschaftsgruppen – setzen die Arbeit vor Ort um. Die wichtigsten Zielgruppen für politische Einflussarbeit sind hochrangige Regierungsvertreter, nationale Entwicklungsbanken und andere Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen. Auch Akteure aus der Privatwirtschaft und regionale Organisationen spielen eine Rolle. Die Art der Zusammenarbeit ist sehr unterschiedlich: Manche Beziehungen sind kooperativ und von gemeinsamen Zielen geprägt, bei anderen geht es darum, mit gegensätzlichen Interessen umzugehen, wenn Beteiligte offen unterschiedlicher Meinung sind. Sowohl das Zusammenbringen verschiedener Akteure als auch diskrete diplomatische Gespräche gehören zum Handwerkszeug.

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