Sustainability Manager

Kronospan • Lettland • Added on Oct 20, 2026
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In dieser Position verantworten Sie die Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen am lettischen Holzwerkstoffplatten-Standort von Kronospan. Sie erstellen lokale ESG-Richtlinien und -Verfahren, halten Compliance-Unterlagen aktuell, erfassen und prüfen die Daten für die Berichterstattung und stimmen sich mit dem Nachhaltigkeitsteam des Konzerns ab, damit die Kennzahlen des Standorts in das Gesamtbild passen.

Der größte Mehrwert der Position liegt in zwei Bereichen. Erstens geht es um ein Reporting, das Audits und der Prüfung durch den Konzern standhält – in einer Branche, in der Holzfaserbeschaffung, Energie, Emissionen und Formaldehyd besonders genau betrachtet werden. Zweitens geht es um die Kundenbetreuung: Der Vertrieb braucht verlässliche Nachhaltigkeitsangaben für Ausschreibungen und Kundenanfragen, und jemand muss diese bereitstellen.

Die Position passt zu einer gut organisierten Person, die einen Berichtszyklus eigenständig steuern kann, Lettisch und Englisch fließend spricht und bereit ist, Zeit in der Fertigung zu verbringen, um Daten bei Mitarbeitenden zu erheben, die keine Nachhaltigkeitsexperten sind. Erfahrung mit ISO 14001 oder ISO 45001 ist von Vorteil. Die ESG-Arbeit am Standort steht noch am Anfang – Sie haben also die Möglichkeit, Prozesse aufzubauen, statt bestehende lediglich zu übernehmen.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Im Mittelpunkt steht der Aufbau und die Umsetzung des ESG-Bereichs am lettischen Standort von Kronospan – abgestimmt auf die Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns. Im Arbeitsalltag bedeutet das, Richtlinien und Verfahren für die Herstellung holzbasierter Platten zu entwickeln und die zugehörige Dokumentation zu pflegen, darunter Compliance-Berichte und interne Nachweisdokumente. Ein zentraler Aufgabenbereich ist die ESG-Berichterstattung. Die zuständige Person erhebt und prüft Umwelt-, Sozial- und Governance-Daten, erstellt interne und externe Berichte und arbeitet mit dem globalen Nachhaltigkeitsteam zusammen, damit die lokalen Kennzahlen mit der Konzernberichterstattung übereinstimmen. Auch Wettbewerbsanalysen und Benchmarking in der Holzverarbeitungsbranche gehören zu den strategischen Aufgaben. Neben der Berichterstattung umfasst die Position auch die Einbindung der Mitarbeitenden: Sie informiert und motiviert sie, sich an Nachhaltigkeitsinitiativen zu beteiligen. Darüber hinaus unterstützt sie die Vertriebsteams, beantwortet Kundenanfragen zu Nachhaltigkeitsthemen und kommuniziert mit externen Stakeholdern wie Kunden und Auditoren. Die Arbeit ist operativ auf einen Standort ausgerichtet, zugleich aber in ein internationales Netzwerk eingebunden. Entscheidend ist daher, die lokale Umsetzung mit den Zielen des Konzerns in Einklang zu bringen.

Welche wichtigen Lernmöglichkeiten bietet diese Stelle?

Die Position bietet umfassende Einblicke in ESG-Themen in einem industriellen Umfeld. Da sie Strategieentwicklung, Berichterstattung, Dokumentation und die Einbindung der Mitarbeitenden vereint, kann die zuständige Person praxisnah lernen, wie ESG-Rahmenwerke in einem Produktionsbetrieb angewendet werden – von der Datenerhebung im Werk bis zur Berichterstattung auf Konzernebene. Die Zusammenarbeit mit dem globalen Nachhaltigkeitsteam von Kronospan eröffnet Zugang zu einem Netzwerk von Fachleuten in mehr als 28 Ländern. So lässt sich erfahren, wie verschiedene Standorte ähnliche Herausforderungen angehen; außerdem ist der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen möglich, die bereits Berichtszyklen verantwortet haben. Falls am Standort die Normen ISO 14001 und ISO 45001 gelten, vertiefen die Mitarbeit an Audits und Managementbewertungen das Wissen zu Umweltmanagement sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz. Auch der Kundenkontakt bietet eigene Lernmöglichkeiten. Wer Vertriebsteams mit Nachhaltigkeitsinformationen unterstützt, lernt, wie ESG-Daten in Ausschreibungen und Kundenanforderungen einfließen und wie Wettbewerbsvergleiche in der Holzwerkstoffbranche funktionieren. Zudem kann die Person Erfahrungen mit der CSRD oder ähnlichen Berichtspflichten sammeln, die sich für die Branche weiterentwickeln. Da sich die Prozesse vermutlich noch in einer frühen Umsetzungsphase befinden, kann sie diese aktiv mitgestalten, statt lediglich bestehende Abläufe zu befolgen.

Wie sieht die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Gesucht wird ein Bachelorabschluss in Umweltwissenschaften, Nachhaltigkeit, Betriebswirtschaft oder einem verwandten Fach sowie nachweisbare Erfahrung mit ESG oder CSR – idealerweise in der Fertigungs- oder Holzverarbeitungsbranche. Die Präferenz für Fertigungserfahrung ist nachvollziehbar: Bei der Plattenherstellung fallen komplexe Umweltdaten an. Wer bereits Emissions-, Energie- und Abfalldaten direkt in einem Werk erhoben hat, findet sich wahrscheinlich schneller zurecht als jemand mit ausschließlich beratender Erfahrung. Fließende Englisch- und Lettischkenntnisse sind zwingend erforderlich. Die Person muss also sowohl mit Konzernfunktionen im Ausland zusammenarbeiten als auch auf Lettisch mit lokalen Behörden, Mitarbeitenden und Kunden kommunizieren können. Sorgfalt bei Berichterstattung und Dokumentation wird ausdrücklich genannt; Genauigkeit und Konsistenz sind daher wichtiger als Präsentationsfähigkeiten. Kenntnisse der Normen ISO 14001 und ISO 45001 sind von Vorteil und deuten darauf hin, dass Erfahrung mit Audits und Nachweisdokumenten hilfreich ist. Zu den erwarteten sozialen Kompetenzen zählen Selbstständigkeit und die Fähigkeit zur funktionsübergreifenden Zusammenarbeit. Gut passt, wer ESG-Aufgaben an einem Standort eigenständig voranbringen und zugleich mit Produktion, Vertrieb und Personalabteilung Informationen zusammentragen kann. Erfahrung mit Nachhaltigkeitsfragebögen von Kunden und Wettbewerbsanalysen ist ebenfalls von Vorteil, da die Position das Vertriebsteam unterstützt.

Tipps, wie Sie sich von anderen Bewerbungen abheben und erfolgreich bewerben

Es handelt sich um eine standortbezogene Position innerhalb eines großen Konzerns. Da der lettische Betrieb von Kronospan stark auf die Produktion ausgerichtet ist, sollten Sie in Ihrer Bewerbung den Bezug zwischen ESG-Arbeit und den Gegebenheiten der Fertigung herstellen. Machen Sie Ihre Erfahrung im Reporting konkret: Mit welchen Standards und Rahmenwerken (CSRD, GRI, ISO 14001) haben Sie gearbeitet, wie viele Berichtszyklen haben Sie begleitet und welche Daten haben Sie aus dem operativen Betrieb erhoben? Wenn Sie konkrete Auswirkungen der Plattenproduktion wie Holzbeschaffung, Formaldehydemissionen, Harzeinsatz, Energieverbrauch und Abfall ansprechen, zeigen Sie, dass Sie den Kontext verstehen. Die Position unterstützt ausdrücklich die Vertriebsteams bei Nachhaltigkeitsinformationen für Kunden. Zeigen Sie daher, dass Sie ESG-Daten in überzeugende Antworten für den Vertrieb übersetzen können. Schildern Sie eine Situation, in der Sie einen Kundenfragebogen, eine Ausschreibungsanforderung oder eine Anfrage zu einer Umweltproduktdeklaration (EPD) bearbeitet haben. Wenn Sie mit ISO 14001 oder ISO 45001 gearbeitet haben, nennen Sie den Zertifizierungsumfang und Ihre Rolle im Auditprozess möglichst weit oben im Lebenslauf. Da die Stelle fließende Englisch- und Lettischkenntnisse voraussetzt, können Sie Ihr Anschreiben in einer der beiden Sprachen verfassen. Achten Sie dabei auf eine einheitliche Terminologie. Bereiten Sie sich auf Fragen dazu vor, wie Sie im ersten Jahr Prioritäten setzen, Produktionsmitarbeitende für Nachhaltigkeitsthemen gewinnen und mit einer Kundenanfrage zu noch nicht verfügbaren CO₂-Fußabdruckdaten umgehen würden. Konkrete Antworten zum Umgang mit Datenlücken und zur internen Abstimmung helfen Ihnen, sich abzuheben.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit dürfte sich diese Position hauptsächlich konzentrieren?

Angesichts der holzverarbeitenden Branche liegt der Schwerpunkt der Position vermutlich auf der ökologischen Dimension von ESG. Bei der Herstellung von Holzwerkstoffplatten spielen die verantwortungsvolle Beschaffung von Holzfasern, der Energieverbrauch beim Trocknen und Pressen, die Emissionskontrolle, der Umgang mit Harzen und Formaldehyd sowie Wasser und Abfall eine wichtige Rolle. Die ESG-Strategie, die diese Person entwickelt, dürfte sich direkt mit diesen wesentlichen Themen befassen – ebenso wie mit der erforderlichen Dokumentation, die die Leistung belegt. Ein großer Teil der Nachhaltigkeitsarbeit dürfte auf das Reporting entfallen. Für Kronospan als Konzern steigen die Offenlegungspflichten im Rahmen der europäischen Vorgaben. Der lettische Standort wird dazu Daten an die Konzernebene liefern. Ein wesentlicher Teil der Arbeit könnte darin bestehen, die Genauigkeit und Nachvollziehbarkeit der Angaben zu Energie, Emissionen und Ressourcenverbrauch sicherzustellen. Erfahrung mit ISO 14001 und ISO 45001 verbindet diese Aufgaben mit zertifizierten Umwelt- und Arbeitsschutzmanagementsystemen; falls Energiemanagement zum Aufgabenbereich gehört, gilt das auch für ISO 50001. Die sozialen und Governance-Aspekte zeigen sich im Austausch mit den Beschäftigten und in der Zusammenarbeit mit Kunden. Wenn der Vertrieb mit Nachhaltigkeitsinformationen unterstützt wird, muss der Standort auf Kundenerwartungen eingehen. In der Möbel-, Bau- und Innenausbaubranche gehören dazu zunehmend Angaben zum CO₂-Fußabdruck und zur verantwortungsvollen Beschaffung. Zur Governance zählen die Pflege von Richtlinien, Compliance-Nachweisen und die Vorbereitung auf Audits.

Vor welchen zentralen Herausforderungen könnte jemand in dieser Position stehen?

Die größte Herausforderung dürfte die Datenlage sein. An einem Produktionsstandort sind ESG-Kennzahlen auf viele Systeme und Personen verteilt: Energieverbrauch, Emissionen, Abfallmengen, Beschaffungsnachweise und Sicherheitsvorfälle. Verlässliche Zahlen regelmäßig zusammenzutragen, erfordert Zusammenarbeit und Beharrlichkeit. Wahrscheinlich wird ein erheblicher Teil der Arbeit darin bestehen, Daten anzufordern, zu prüfen und zu korrigieren, bevor sie berichtet werden können. Eine weitere Herausforderung ist, lokale Dringlichkeiten mit den Vorgaben des Konzerns in Einklang zu bringen. Das globale Nachhaltigkeitsteam gibt Richtung und Fristen vor, während am Standort Riga eigene operative Anforderungen gelten und die ESG-Arbeit womöglich noch am Anfang steht. Eine Konzernstrategie in konkrete Maßnahmen für ein Plattenwerk zu übersetzen und den Fortschritt aufrechtzuerhalten, wenn die Produktion Vorrang hat, erfordert Geduld und klare interne Kommunikation. Auch die Einbindung der Beschäftigten kann anspruchsvoll sein. Nachhaltigkeitsmaßnahmen in einem Produktionsbetrieb setzen voraus, dass Mitarbeitende in der Fertigung ihre Gewohnheiten ändern – das ist schwieriger, als eine Richtlinie zu verfassen. Hinzu kommt der Kontakt zu Kunden: Der Vertrieb benötigt mitunter kurzfristig und unerwartet Informationen. Solche Anfragen neben der Planung und den Reporting-Zyklen zu bewältigen, setzt gute Organisation voraus.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag dürfte sich auf Datenarbeit, Abstimmung und Kommunikation verteilen. Am Vormittag stehen möglicherweise ESG-Reporting-Aufgaben an: Tabellen oder Systeme aktualisieren, Zahlen mit Kolleginnen und Kollegen aus Produktion oder Instandhaltung abgleichen und Teile eines Berichts oder einer Richtlinie vorbereiten. Da sich Produktionsdaten je nach Ausstoß verändern, gehört die Überprüfung regelmäßig dazu und ist keine einmalige Aufgabe. Ein großer Teil des Kalenders dürfte mit Besprechungen gefüllt sein. Dazu zählen Gespräche mit dem globalen Nachhaltigkeitsteam über Strategie, Reportingformate und Fristen sowie interne Abstimmungen mit der Standortleitung zu Prioritäten. Der Austausch mit dem Vertrieb ist meist kurz und anlassbezogen – etwa, um einen Kundenfragebogen zu beantworten oder eine Nachhaltigkeitserklärung für eine Ausschreibung vorzubereiten. Die Einbindung der Beschäftigten bringt Abwechslung in den Arbeitsalltag. An manchen Tagen werden Schulungsunterlagen erstellt, Schulungen durchgeführt oder Maßnahmen mit Mitarbeitenden in der Produktion nachverfolgt. Auch externe Kontakte, etwa mit Auditoren, Kunden oder Beratern, kommen regelmäßig vor. Der Schwerpunkt ändert sich je nach Berichtszyklus: In ruhigeren Phasen bleibt mehr Zeit für Strategie und Einbindung, während vor Fristen Datenarbeit und Texterstellung besonders intensiv werden.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Kronospan betreibt mehr als 40 Produktionsstandorte in 28 Ländern. Diese Position ist in die Leitung eines einzelnen Werks eingebunden und trägt zugleich zur globalen Nachhaltigkeitsstrategie bei. Daraus ergeben sich sichtbare Entwicklungsmöglichkeiten: Gute Leistungen im ESG-Reporting und bei der Unterstützung des Vertriebs können zu Nachhaltigkeitspositionen auf Regional- oder Konzernebene führen – oder zu umfassenderen Aufgaben in Compliance sowie Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz. Da die Position Reporting, Dokumentation, Einbindung der Beschäftigten und Vertriebsunterstützung verbindet, eröffnet sie ein breites Profil statt einer engen Spezialisierung. Mögliche nächste Schritte sind Fachfunktionen im CSRD-Reporting, in der Produktnachhaltigkeit oder im Umwelt- und Arbeitsschutzmanagement (EHS). Ebenso kommt eine Führungsposition am Standort infrage, in der Umwelt- und Sicherheitsfragen zum operativen Verantwortungsbereich gehören. Die eigenständige Arbeit innerhalb eines großen Konzerns bietet Spielraum, neue Prozesse vorzuschlagen und selbst umzusetzen. Die Entwicklungsmöglichkeiten hängen maßgeblich von den Reportingpflichten des Konzerns ab. Wenn die Anforderungen der CSRD und die Kundenerwartungen an CO₂-Angaben in der Holzwerkstoffbranche weiter zunehmen, ist eine Person, die frühzeitig belastbare Datensysteme und verlässliche Dokumentation aufbaut, gut für Positionen mit größerem Verantwortungsbereich aufgestellt.

Mit welchen wichtigen Ansprechpersonen und Interessengruppen arbeiten Sie zusammen?

Die engste interne Zusammenarbeit besteht mit dem globalen Nachhaltigkeitsteam, das die übergeordnete Strategie und die Reporting-Rahmenwerke vorgibt, sowie mit der lokalen Standortleitung in Riga. Die Position ist vor Ort angesiedelt und trägt zugleich zu den Konzernprioritäten bei – die Erwartungen aus beiden Richtungen müssen also miteinander in Einklang gebracht werden. Kolleginnen und Kollegen aus Produktion, Instandhaltung und EHS sind wichtige Datenlieferanten, da die meisten Umweltkennzahlen direkt in der Fertigung entstehen. Auch der Vertrieb gehört ausdrücklich zu den Ansprechpartnern. Die Position unterstützt Kundenanfragen zu Nachhaltigkeit, weshalb ein regelmäßiger Austausch mit dem Vertrieb und indirekt auch mit Kunden nötig ist, die Umweltangaben, Zertifizierungen oder CO₂-Daten anfordern. HR und Kommunikation dürften bei Maßnahmen zur Beschäftigtenbeteiligung und bei Schulungen wichtige Partner sein. Zu den externen Ansprechpartnern zählen Auditoren und Zertifizierungsstellen im Zusammenhang mit ISO 14001 und ISO 45001, Behörden zu lokalen Umweltvorschriften in Lettland sowie Branchen- oder Konzernpartner für Vergleichsanalysen. Auch Kundenkontakte im Bereich Nachhaltigkeit und gegebenenfalls Holzfaserlieferanten spielen eine Rolle – insbesondere bei Fragen zur Sorgfaltspflicht oder zur Rückverfolgbarkeit der Lieferkette.

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