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Environmental & Sustainability Officer

Hilton Foods Seachill • Vereinigtes Königreich • Added on Oct 27, 2026
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In dieser Position verantwortet eine Person die Einhaltung von Umweltvorschriften und die Nachhaltigkeitsleistung an zwei Fischverarbeitungsstandorten in Grimsby. Sie betreuen die Umwelt- und Einleitgenehmigungen, führen die Managementsysteme nach ISO 14001 und ISO 50001, begleiten Inspektionen und sind die zentrale Ansprechperson im Tagesgeschäft für die Environment Agency und die Nachhaltigkeitsteams der Gruppe.

Bei der Nachhaltigkeit geht es hier um den Betrieb, nicht ums Verfassen von Berichten. Die Fischverarbeitung benötigt viel Wasser und Energie. Deshalb setzen Maßnahmen zur Verringerung des Wasserverbrauchs, der Abfälle, der Lebensmittelabfälle und der CO₂-Emissionen direkt dort an, wo die Umweltbelastung entsteht. Die Ergebnisse Ihrer Arbeit lassen sich unmittelbar in der Produktion messen und fließen in die Ziele der Hilton Foods Group ein. So verbindet die Position praktische Arbeit am Standort mit Einblick und Wirkung auf Konzernebene.

Die Position passt zu jemandem, der eine Genehmigung prüfen, ein internes Audit durchführen und anschließend eine Schichtleitung in der Produktion davon überzeugen kann, einen Arbeitsablauf anzupassen. Sie sollten gern eigenständig an zwei nahe beieinanderliegenden Standorten arbeiten und gesetzliche Vorgaben in praktische Maßnahmen übersetzen, die auch in einem arbeitsintensiven Betriebsalltag umgesetzt werden.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Im Mittelpunkt der Tätigkeit steht die Einhaltung der Umweltvorschriften an zwei Fischverarbeitungsstandorten in Grimsby. Dazu gehören die Verwaltung von Umweltgenehmigungen und Einleitungsbewilligungen, die Begleitung von Inspektionen und Audits sowie die Funktion als benannte Ansprechperson für die Environment Agency und andere Aufsichtsbehörden. Außerdem betreuen Sie die Umweltmanagementsysteme nach ISO 14001 und das Energiemanagementsystem nach ISO 50001, einschließlich des internen Auditprogramms, und stellen so sicher, dass beide Standorte ihre Zertifizierungen behalten. Der zweite Schwerpunkt liegt auf kontinuierlicher Verbesserung. Sie treiben die Senkung von Abfallaufkommen, Wasser- und Energieverbrauch sowie CO₂-Emissionen voran, leiten Maßnahmen zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen und unterstützen deren Verwertung. Zudem entwickeln Sie Möglichkeiten, den Wasserverbrauch in den Produktionsprozessen zu senken. Sie erstellen präzise Umweltdaten und Fortschrittsberichte für die Standortleitungen, die Teams der Unternehmensgruppe und externe Stakeholder. Die Zahlen müssen daher belastbar sein. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden. Sie schulen und beraten Kolleginnen und Kollegen aus Produktion, Technik und Fachabteilungen, stimmen sich mit Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu gemeinsamen Risiken ab und verankern Verfahren, die dafür sorgen, dass die Umweltvorschriften im Alltag eingehalten werden – statt nur kurz vor einer Prüfung hektisch umgesetzt zu werden.

Welche wichtigen Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten bietet die Position?

Die Arbeit mit ISO 14001 und ISO 50001 in einem laufenden Produktionsbetrieb bietet die wichtigste Entwicklungsmöglichkeit. Durch interne Audits, die Vorbereitung externer Zertifizierungsprüfungen und den Umgang mit Aufsichtsbehörden erwerben Sie Kompetenzen, die sich auf die Lebensmittel- und Pharmabranche sowie die Schwerindustrie übertragen lassen. Falls Sie noch keine Auditorenschulung absolviert haben, können Sie in dieser Position praktische Erfahrung sammeln, die Ihnen den Weg dorthin ebnet. Da Hilton Foods als Unternehmensgruppe verschiedene Arbeitsbereiche rund um Energie und Nachhaltigkeit betreibt, erhalten Sie außerdem Einblick darin, wie ein multinationales Unternehmen seine Strategie in Maßnahmen an einzelnen Standorten umsetzt. Das ist wertvolle Erfahrung, wenn Sie später eine Position auf Gruppenebene anstreben. Die Effizienzsteigerung bei Wasser und Energie in der Fischverarbeitung erfordert spezielles Fachwissen. Sie lernen unter anderem Abwasserbehandlung, Kälteanlagen, Einleitungsgenehmigungen für Produktionsabwässer und die Verwertung von Lebensmittelabfällen kennen. Auch die Zusammenarbeit mit Stakeholdern ist wichtig. In einer Position mit so vielen bereichsübergreifenden Kontakten entwickeln Sie schnell die Fähigkeit, Produktionsleitungen ohne direkte Weisungsbefugnis zu überzeugen und Daten vor der Geschäftsleitung zu präsentieren.

Wie sieht das ideale Profil aus (Erfahrung und Kompetenzen)?

Die Ausschreibung richtet sich sowohl an erfahrene als auch an sich noch entwickelnde Fachkräfte. Das deutet darauf hin, dass das Unternehmen das Verantwortungsniveau an das jeweilige Profil anpasst. Realistisch sind zwei bis fünf Jahre Berufserfahrung in den Bereichen Umwelt, Nachhaltigkeit oder Compliance, idealerweise in einem großen Unternehmen oder einem Unternehmen mit mehreren Standorten. Erfahrung in der Lebensmittelherstellung ist ein klarer Vorteil. Erforderlich sind fundierte Kenntnisse des britischen Umweltrechts sowie Erfahrung mit Genehmigungs- und Bewilligungsverfahren, die ausdrücklich in der Ausschreibung genannt werden. Praktische Erfahrung mit ISO 14001 und ISO 50001 ist nahezu unverzichtbar. Dazu kommen interne Audits und die Unterstützung externer Prüfungen. Kenntnisse in Datenanalyse und Umweltberichterstattung sind ebenfalls wichtig, da Sie Kennzahlen für die Standortleitung und die Unternehmensgruppe erstellen. Erwartet wird ein Hochschulabschluss oder eine gleichwertige Qualifikation in Umweltwissenschaften, Nachhaltigkeit, Umweltmanagement oder Energiemanagement. Eine IEMA-Mitgliedschaft und eine Auditorenschulung zu ISO-Standards stärken Ihre Bewerbung zusätzlich. Bei den persönlichen Kompetenzen nennt die Ausschreibung klare Erwartungen: Sie treten gegenüber Aufsichtsbehörden und Auditoren sicher auf, können Kolleginnen und Kollegen außerhalb Ihrer Berichtslinie überzeugen und arbeiten selbstständig. Ein gültiger Führerschein ist erforderlich, da die beiden Standorte etwa eine Meile voneinander entfernt liegen. Außerdem gehören landesweite Dienstreisen zur Tätigkeit.

Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu sein

Stellen Sie in Ihrem Lebenslauf zuerst Ihre Erfahrung mit Compliance und Managementsystemen heraus, nicht allgemeine Aussagen zu Nachhaltigkeit. Nennen Sie die Genehmigungen und Bewilligungen, die Sie verwaltet, die Audits, die Sie begleitet, und die Zertifizierungsstellen, mit denen Sie zusammengearbeitet haben. Wenn Sie ISO 14001 oder ISO 50001 intern betreut haben, beschreiben Sie das Auditprogramm und erläutern Sie, welche Abweichungen Sie behoben haben. Beziffern Sie Einsparungen bei Wasser, Energie oder Abfall jeweils mit Ausgangswert und Zeitraum – in dieser Position zählen messbare Ergebnisse. Beziehen Sie Ihr Anschreiben konkret auf die Anforderungen: zwei Fischverarbeitungsstandorte, Produktionsabwässer und Wasserverbrauch, die Verwertung von Lebensmittelabfällen sowie die Verbindung zwischen der Umsetzung vor Ort und der Strategie der Hilton Foods Group. Das Unternehmen betont Zusammenarbeit, Verantwortungsbewusstsein und Agilität. Ein kurzes Beispiel dafür, wie Sie ein Produktionsteam von einer Prozessänderung überzeugt haben, wirkt stärker als eine bloße Aufzählung von Werten. Bereiten Sie sich im Vorstellungsgespräch auf Fragen zu den Grundlagen des britischen Umweltrechts, zum Genehmigungssystem der Environment Agency und zum Umgang mit einer kurzfristig angekündigten Behördeninspektion vor. Seien Sie darauf vorbereitet zu erklären, wie Sie eine Schichtleitung überzeugen würden, die Compliance als Aufgabe anderer betrachtet. Falls Sie Mitglied der IEMA sind oder eine Auditorenschulung absolviert haben, erwähnen Sie dies, aber stellen Sie es nicht übertrieben dar: Laut Ausschreibung sind beides Vorteile, keine Voraussetzungen.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen wird sich diese Position voraussichtlich konzentrieren?

Im Mittelpunkt steht die Umweltleistung im operativen Betrieb an den Standorten, nicht die Konzernberichterstattung. In der Fischverarbeitung werden große Wassermengen zum Waschen, Kühlen und Reinigen benötigt. Daher dürften Wassereinsparungen und das Management von Abwasser aus Produktionsprozessen zentrale Themen sein, ebenso wie der Energieverbrauch der Kühlanlagen und die damit verbundenen CO₂-Emissionen. Auch die Verringerung von Abfällen und Lebensmittelabfällen sowie die Verwertung von Nebenprodukten werden als wichtige Handlungsfelder genannt. Zum Aufgabenbereich gehören außerdem Compliance und Governance: Umweltgenehmigungen, Einleitgenehmigungen, Zertifizierungen nach ISO 14001 und ISO 50001 sowie Daten, die in die Berichterstattung der Hilton Foods Group einfließen. Sie bilden die Schnittstelle zwischen den ESG- und CO₂-Reduktionszielen der Gruppe und deren praktischer Umsetzung an zwei Standorten in Grimsby. Die sozialen und Governance-Aspekte zeigen sich vor allem im Umgang mit Aufsichtsbehörden, in der Schulung von Mitarbeitenden und in einer korrekten Berichterstattung.

Vor welchen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?

Die größte Herausforderung dürfte darin bestehen, auch ohne Weisungsbefugnis Einfluss zu nehmen. Sie werden Produktions-, Technik- und Fachabteilungen dazu bewegen müssen, ihre Abläufe während der Schichten anzupassen – obwohl dort Durchsatz und Ausbeute im Vordergrund stehen und Umweltmaßnahmen mit diesen Zielen konkurrieren können. In der Stellenausschreibung wird ausdrücklich verlangt, Kolleginnen und Kollegen zu beeinflussen, die nicht direkt an Sie berichten. Das deutet darauf hin, dass dieser Zielkonflikt bekannt und real ist. Zwei Standorte, die nur etwa eine Meile auseinanderliegen, bringen zusätzlichen organisatorischen Aufwand mit sich: wechselnde Einsatzorte, doppelte Audits und das Risiko, gerade nicht dort zu sein, wo ein Problem auftritt. Auch der Kontakt mit Aufsichtsbehörden kann anspruchsvoll sein, denn Verstöße gegen Genehmigungen oder Überschreitungen von Einleitgrenzwerten können sich in der Lebensmittelproduktion mit ihren hohen Abwassermengen schnell zu ernsten Problemen entwickeln. Die ISO-14001- und ISO-50001-Systeme jederzeit auditbereit zu halten und gleichzeitig Projekte zur Verringerung der Umweltbelastung voranzutreiben, erfordert eine gute Balance zwischen laufender Betreuung und Verbesserungsarbeit. Schließlich verbindet die Position die Übersetzung strategischer Ziele in konkrete Maßnahmen mit der praktischen Datenerhebung. Wer lieber ausschließlich das eine oder das andere tut, könnte die Bandbreite der Aufgaben als anspruchsvoll empfinden.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Kein Tag gleicht dem anderen, doch häufig beginnt der Arbeitstag mit der Datenauswertung: Sie prüfen Energie-, Wasser- und Abfallzahlen, aktualisieren das Umweltmanagementsystem und untersuchen Auffälligkeiten, bevor daraus Compliance-Probleme entstehen. Anschließend könnten Sie gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Technik oder Produktion einen Standort begehen, um ein konkretes Wasser- oder Abfallproblem zu untersuchen, oder sich mit dem Fachteam zu Abwasserproben und den Ergebnissen der Überwachung des Produktionsabwassers austauschen. Ein großer Teil der Woche entfällt auf Besprechungen: interne Audits, Abstimmungen zu Gesundheit und Sicherheit, Projektbesprechungen zu CO₂- und Abfallreduzierungen sowie der regelmäßige Austausch mit den Energie- und Nachhaltigkeitsteams der Gruppe. Auch die Korrespondenz mit Aufsichtsbehörden, die Verwaltung von Genehmigungen und die Vorbereitung externer Prüfungen gehören regelmäßig dazu. An Tagen mit Audits oder Inspektionen dreht sich praktisch der ganze Arbeitstag darum. Da die beiden Standorte nahe beieinanderliegen, könnten Sie den Vormittag am einen und den Nachmittag am anderen verbringen. Auch die Schulung von Produktionsmitarbeitenden zu Verfahren und das Erstellen verständlicher Anleitungen für die operativen Teams gehören zum regelmäßigen Arbeitsalltag.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Der naheliegendste Entwicklungsschritt wäre eine vertiefende Tätigkeit im Umwelt- oder Energiebereich auf Konzernebene. Laut Stellenausschreibung sind Sie die zentrale Ansprechperson für die Energie- und Nachhaltigkeitsteams der Gruppe und wirken an übergreifenden Projekten von Hilton Foods mit. Dadurch erhalten Sie Einblick über die beiden Standorte in Grimsby hinaus. Auch interne Aufstiegsmöglichkeiten werden als Zusatzleistung genannt. Da Hilton Foods 21 Standorte in verschiedenen Märkten betreibt, sind grundsätzlich auch Wechsel an andere Standorte oder ins Ausland möglich. Fachlich können Sie sich insbesondere durch die Verantwortung für Zertifizierungen weiterentwickeln. Die Gesamtverantwortung für ISO 14001 und ISO 50001 sowie die Betreuung externer Audits und der Kontakt mit Aufsichtsbehörden schaffen ein wertvolles Profil für Positionen als leitende Umweltmanagerin bzw. leitender Umweltmanager oder Compliance-Managerin bzw. -Manager. Wenn die CO₂-Reduktion zunehmend an Bedeutung gewinnt, können Sie sich auf Dekarbonisierung oder Energiemanagement spezialisieren. Am Standort kann eine erfolgreiche Arbeit in dieser Position auch zu mehr Verantwortung für ESG-Daten und die Berichterstattung führen, denn Erfahrung mit der Unterstützung von ESG-Initiativen wird vom Unternehmen als wünschenswert genannt.

Die wichtigsten Ansprechpersonen und Interessengruppen

Innerhalb des Unternehmens arbeiten Sie besonders eng mit der Standortleitung zusammen, die Ihre Umweltdaten und Fortschrittsberichte erhält, sowie mit den Teams aus Produktion, Technik und Fachabteilungen, die die von Ihnen vorgeschlagenen Änderungen im Betrieb umsetzen. Auch mit den Kolleginnen und Kollegen aus Gesundheit und Sicherheit stimmen Sie sich regelmäßig ab, da die Stellenausschreibung sie als Partner bei gemeinsamen Risiken und Schutzmaßnahmen nennt. Außerdem sind Sie die Verbindung des Standorts zu den Energie- und Nachhaltigkeitsteams der Hilton Foods Group. Dazu gehören die Berichterstattung an die Gruppe und die Abstimmung lokaler Maßnahmen mit der Konzernstrategie. Zu den wichtigsten externen Ansprechpartnern zählen die Environment Agency und andere Aufsichtsbehörden sowie Auditoren und Zertifizierungsstellen für ISO 14001 und ISO 50001. Auch auf dem Gelände tätige Auftragnehmer fallen in Ihren Zuständigkeitsbereich, denn die Einhaltung von Vorschriften hängt auch von ihrer Arbeitsweise ab. Die Kontakte sind unterschiedlich: Manche sind formell, etwa bei Inspektionen und Audits, andere setzen auf Beratung und Überzeugungsarbeit – besonders im Umgang mit Kolleginnen und Kollegen, die nicht an Sie berichten.

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