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Sustainability Manager

Sibelco Group • Belgien • Added on Oct 17, 2026
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Als Teil des globalen Kompetenzzentrums begleiten Sie die internationalen Geschäftsbereiche von Sibelco durch die immer strengeren europäischen Umweltvorschriften. Sie übertragen komplexe regulatorische Vorgaben in operative Standards, verantworten die unternehmensweite ESG-Berichterstattung und leiten Initiativen rund um die Einwerbung von Fördermitteln, die Einbindung der Wertschöpfungskette und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen.

In einem Unternehmen, das Rohstoffe gewinnt und Mineralien verarbeitet, erfordert ein nachhaltiger Wandel eine konsequente Steuerung. Indem Sie die Einhaltung von CSRD, EU-Taxonomie und CSDDD vorantreiben, verankern Sie ökologische Verantwortung unmittelbar in den industriellen Prozessen. So tragen Sie dazu bei, den Mineralienabbau und die Glasrecyclingnetzwerke an Standorten weltweit zu modernisieren.

Die Position passt zu einer Person, die fundierte regulatorische Kenntnisse mit pragmatischem Projektmanagement verbindet und die Vorgaben der EU-Nachhaltigkeitsregulierung mit den betrieblichen Gegebenheiten eines Industrieunternehmens zusammenbringen möchte.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Rolle?

Die ausgewählte Fachkraft ist dafür verantwortlich, europäische Nachhaltigkeitsvorschriften für alle Geschäftsbereiche der Gruppe zu verfolgen, auszulegen und umzusetzen. Dazu gehört, die Vorbereitung auf zentrale Richtlinien wie die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) und die EU-Taxonomie zu koordinieren und deren Einhaltung sicherzustellen. Die komplexen Anforderungen werden in praxisnahe Leitlinien und betriebliche Vorgaben übersetzt. Über die reine Regulierungsaufsicht hinaus treibt die Rolle die ESG-Berichterstattung des Unternehmens voran. Dazu arbeitet die Person direkt mit den regionalen Datenverantwortlichen zusammen, um die Datenintegrität zu prüfen und belastbare, prüfungssichere Prozesse für die Offenlegung aufzubauen. Außerdem fungiert der Manager als strategisches Bindeglied zur Wertschöpfungskette: Er oder sie bearbeitet Nachhaltigkeitsanfragen wichtiger Industriekunden, tauscht sich mit Lieferanten aus und identifiziert nationale und europäische Förderprogramme und Zuschüsse für Umweltinitiativen.

Wichtige Lernmöglichkeiten in dieser Position

Diese Rolle bietet einen hervorragenden Einblick darin, wie europäische ESG-Rechtsvorschriften in einem energie- und ressourcenintensiven Industriezweig praktisch umgesetzt werden. Bewerber:innen sammeln umfassende Praxiserfahrung beim Aufbau durchgängiger CSRD-Compliance-Strukturen, bei der Entwicklung prüfungssicherer Datenmanagementprozesse und bei der Durchführung komplexer Wesentlichkeitsanalysen mit doppelter Wesentlichkeit. Darüber hinaus schärfen sie ihr strategisches Urteilsvermögen durch den direkten Austausch mit externen Industrieverbänden und Standardisierungsgremien. Die Einbindung in globale, funktionsübergreifende Abläufe bietet die Möglichkeit, den Umgang mit Stakeholdern, die Ökonomie der CO₂-Reduktion und die Sorgfaltspflicht in nachhaltigen Lieferketten im großen Maßstab zu meistern.

Wie sieht die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Idealerweise verfügt die Kandidatin oder der Kandidat über mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in den Bereichen unternehmerische Nachhaltigkeit, Compliance oder ESG-Berichterstattung sowie einen einschlägigen Masterabschluss. Fundierte Kenntnisse europäischer Regelwerke wie CSRD, EU-Taxonomie und CSDDD sind unerlässlich. Ebenso wichtig ist die Fähigkeit, komplexe juristische Fachsprache in praktische Empfehlungen für Nichtfachleute zu übertragen. Von Vorteil sind außerdem Kenntnisse digitaler Nachhaltigkeitstools, Berichtsplattformen und Business-Intelligence-Anwendungen wie Power BI. Ebenso entscheidend sind ausgeprägte interkulturelle Kommunikationsfähigkeiten, analytische Genauigkeit, Eigeninitiative und das diplomatische Geschick, sowohl mit Führungskräften als auch mit den Verantwortlichen in den Werken zusammenzuarbeiten.

Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben

Heben Sie sich ab, indem Sie über theoretische Nachhaltigkeitskonzepte hinausgehen und konkrete Erfahrung mit dem Aufbau von Compliance-Mechanismen oder prüfbaren Berichtsprozessen belegen. Beschreiben Sie frühere Projekte, in denen Sie komplexe regulatorische Vorgaben erfolgreich in umsetzbare industrielle Prozesse übertragen haben. Richten Sie Ihre Bewerbung gezielt auf die Schwerindustrie und den Bergbausektor aus. Erwähnen Sie ausdrücklich Erfahrungen mit Datenmanagementsystemen, der Vorbereitung auf Prüfungen oder erfolgreichen Förderanträgen für Investitionen zur Dekarbonisierung. Damit heben Sie sich von Bewerber:innen mit einem allgemeineren Profil ab.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen wird sich diese Rolle voraussichtlich konzentrieren?

Im Mittelpunkt der Position stehen Unternehmensführung, die Einhaltung von ESG-Vorschriften und die Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette. Zu den wichtigsten Schwerpunkten zählt, die industrielle Mineralgewinnung und die umfangreichen Glasrecycling-Netzwerke an strenge EU-Standards für die Umweltberichterstattung und verantwortungsvolle Beschaffungsvorgaben anzupassen. Darüber hinaus unterstützt die Rolle die Transparenz in der Lieferkette im Rahmen der CSDDD sowie die Kreislauffähigkeit von Verpackungen gemäß der Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR). Der Manager überwacht Umweltkennzahlen wie Ressourceneffizienz, Emissionsminderung und die Einhaltung betrieblicher Vorschriften und stellt sicher, dass Nachhaltigkeitsaussagen durch prüfbare Kennzahlen belegt sind.

Vor welchen Herausforderungen könnte jemand in dieser Rolle stehen?

Eine zentrale Herausforderung besteht darin, die Datenerhebung in unterschiedlichen Industrieanlagen zu vereinheitlichen, die jeweils mit eigenen lokalen Gegebenheiten und regulatorischen Rahmenbedingungen arbeiten. Betriebliche Prioritäten mit den rechtlichen Vorgaben des Konzerns in Einklang zu bringen, erfordert häufig, interne Silos aufzubrechen und die Teams vor Ort einzubinden, die die Berichterstattung möglicherweise als Verwaltungsaufwand betrachten. Hinzu kommt der Druck, angesichts eines sich ständig wandelnden europäischen Regulierungszeitplans flexibel zu bleiben. Der Manager muss neue delegierte Rechtsakte und Offenlegungsvorschriften rasch aufnehmen und zugleich die laufende Berichterstattung ohne Störungen des Betriebs sicherstellen.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag könnte mit der Sichtung aktueller Informationen zu regulatorischen Entwicklungen und den CSRD-Berichtsstandards beginnen. Anschließend könnte eine Arbeitssitzung mit den internen Datenverantwortlichen folgen, um Treibhausgas- und Kreislaufwirtschaftsdaten zu prüfen. Mittags könnte die Zusammenarbeit mit den Finanz- und Rechtsteams anstehen, um die Förderkriterien eines bevorstehenden EU-Förderprogramms zu bewerten. Am Nachmittag könnte die Managerin oder der Manager eine Abstimmungsrunde mit den Kundenbetreuungsteams leiten, um Antworten auf eine umfangreiche ESG-Bewertung eines Kunden zu erarbeiten. Häufig endet der Tag mit der Erstellung von Briefing-Unterlagen für die Geschäftsleitung oder der Teilnahme an einer externen Arbeitsgruppe eines einschlägigen Bergbau- oder Mineralienverbands.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Die Tätigkeit in einem globalen Kompetenzzentrum sorgt für hohe Sichtbarkeit im gesamten Unternehmen und bietet eine ideale Grundlage für den nächsten Karriereschritt in eine leitende Position im Bereich Corporate Sustainability. Bei erfolgreicher Arbeit können sich weiterführende Führungsaufgaben in der ESG-Strategie, der globalen Compliance oder der Leitung eines eigenen Nachhaltigkeitsbereichs ergeben. Da die Vorbereitung auf regulatorische Anforderungen strategisch immer wichtiger wird, ist die in dieser Position erworbene Expertise weltweit stark gefragt. Sie kann auch den Weg für einen Wechsel in Bereiche wie operative Exzellenz, Risikomanagement oder Investor Relations innerhalb multinationaler Industrieunternehmen ebnen.

Mit welchen wichtigen Stakeholdern arbeiten Sie zusammen?

Intern arbeiten Sie eng mit dem zentralen Nachhaltigkeitsteam, regionalen Werksleitungen, Rechtsberaterinnen und Rechtsberatern, Finanzverantwortlichen sowie der Unternehmenskommunikation zusammen. Außerdem stimmen Sie sich regelmäßig mit den Bereichen Einkauf und Vertrieb ab, um Nachhaltigkeitsbewertungen von Kunden und Lieferanten zu koordinieren. Zu den wichtigsten externen Ansprechpartnern zählen Branchenverbände, Aufsichtsbehörden, unabhängige externe Prüferinnen und Prüfer, technische Beraterinnen und Berater sowie kommunale und europäische Förderstellen.

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