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ESG Performance & Reporting Manager

Sia • Frankreich • Added on Oct 28, 2026
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Die Managerin oder der Manager für ESG-Performance und Berichterstattung verantwortet bei Sia drei miteinander verbundene Arbeitsbereiche: den ESG-Maßnahmenplan der Gruppe, die dazugehörigen Daten und Berichte sowie externe Bewertungen der Unternehmensleistung. Konkret bedeutet das, Verantwortliche und Meilensteine festzulegen, die Umsetzung über Funktionen und Länder hinweg nachzuverfolgen und Dashboards zu erstellen, die den tatsächlichen Fortschritt des Programms zeigen.

Die Position bildet die Schnittstelle, an der eine Beratungsgruppe mit 3.000 Beschäftigten in 20 Ländern ihre ESG-Verpflichtungen in konkrete Nachweise überführt. Ein zentraler Bestandteil sind die Einreichungen bei EcoVadis und CDP, ergänzt durch die Berichterstattung nach CSRD und GRI. Entscheidend sind daher Datenqualität, Nachvollziehbarkeit und Prüfungsbereitschaft. Die Arbeit wirkt sich darauf aus, wie Sia ESG-Fragebögen von Kunden beantwortet und wie glaubwürdig das Unternehmen über Verantwortung spricht, während es KI- und Transformationsleistungen anbietet.

Die Position passt zu jemandem, der bereits einen Teil eines ESG-Berichtszyklus verantwortet hat, gerne Kolleginnen und Kollegen um Daten bittet, für die sie selbst zuständig sind, und Bewertungsergebnisse in eine kurze Liste konkreter Maßnahmen übersetzt, die tatsächlich umgesetzt werden.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Die Position umfasst drei eng miteinander verknüpfte Aufgabenbereiche, die sich durch die gesamte Stellenbeschreibung ziehen: die Umsetzung des ESG-Aktionsplans der Gruppe, die Erstellung verlässlicher ESG-Daten und Berichte sowie die Steuerung externer Bewertungen wie EcoVadis und CDP. Im Arbeitsalltag bedeutet das, Verantwortliche, Meilensteine und Leistungskennzahlen über verschiedene Funktionen und Länder hinweg zu koordinieren und anschließend zu prüfen, ob die Maßnahmen tatsächlich vorankommen. Wo Lücken erkennbar sind, unterstützt der Manager die zuständigen Teams und eskaliert bei Bedarf. Bei der Datenarbeit koordiniert der Manager die Erhebung, Validierung und Konsolidierung von ESG-Informationen aus verschiedenen Regionen, entwickelt Dashboards und Managementberichte und kümmert sich um Datenqualität, Governance und Nachvollziehbarkeit. Ziel sind Berichte, die einer externen Prüfung und Audits standhalten, und Nachweise, die sich leicht auffinden lassen. Die Ergebnisse fließen in die Berichterstattung auf Gruppenebene und in Rahmenwerke wie GRI und CSRD ein; außerdem bereitet der Manager Einreichungen und Zertifizierungen vor oder unterstützt dabei. Die Arbeit mit Bewertungen ist strategischer als eine rein administrative Aufgabe. Der Manager leitet die Prozesse für EcoVadis und CDP, analysiert die Ergebnisse und leitet daraus priorisierte Verbesserungsmaßnahmen mit messbaren Zielen ab. Hinzu kommt eine kommerzielle Komponente: ESG-bezogene Informationsanfragen von Kunden beantworten und Angebote unterstützen. Damit trägt die Position dazu bei, die ESG-Leistung der Gruppe mit der Geschäftsentwicklung zu verbinden. Übergeordnetes Ziel ist es, das ESG-Programm von Sia zu stärken und messbare Fortschritte in einer Gruppe mit 3.000 Beratern in zwanzig Ländern nachzuweisen.

Wichtige Lernmöglichkeiten in dieser Position

Der erste Lernbereich ist der Umgang mit externen Bewertungen. Sia nennt EcoVadis und CDP als zentrale Bestandteile der Position. Daher kann die Person damit rechnen, sich fundierte Kenntnisse dieser Methoden anzueignen: wie Fragen bewertet werden, welche Nachweise anerkannt sind und wie sich Verbesserungsmaßnahmen Jahr für Jahr auf das Ergebnis auswirken. Diese Kompetenzen sind vielseitig einsetzbar und gefragt. Zweitens bietet die Arbeit mit Berichtsstandards die Möglichkeit, eine echte Spezialisierung aufzubauen. Die Mitarbeit an der GRI- und CSRD-Berichterstattung sowie die Unterstützung bei externen Prüfungen und Audits vermitteln, wie man aus Tabellenkalkulationen prüfbare und nachvollziehbare offengelegte Daten macht. Genau dieser Bereich fehlt vielen Nachhaltigkeitsfachleuten – und die Stellenbeschreibung hebt ihn mit Begriffen wie Datenqualität, Governance, Nachvollziehbarkeit und Audit-Bereitschaft besonders hervor. Drittens stärkt die Koordination über Funktionen und Regionen hinweg das Projektmanagement und die Zusammenarbeit mit Stakeholdern – Fähigkeiten, die sich anderswo nur schwer erwerben lassen. Die Person wird voraussichtlich den ESG-Aktionsplan der Gruppe mit Verantwortlichen, Meilensteinen und Kennzahlen steuern. Dafür muss sie lernen, Führungskräfte auch ohne Weisungsbefugnis zu überzeugen. Zusammen mit dem kommerziellen Einblick durch Kundenanfragen und Ausschreibungen bietet die Position eine Mischung aus fachlicher, regulatorischer und unternehmerischer Erfahrung. Mentoring wird in der Stellenbeschreibung nicht erwähnt. Daher ist davon auszugehen, dass das Lernen vor allem in der praktischen Arbeit stattfindet, unterstützt durch die Beratungskultur der Gruppe.

Wie sieht das ideale Bewerberprofil aus (Erfahrung und Kompetenzen)?

Die Stellenbeschreibung nennt klare Grundvoraussetzungen: einen Masterabschluss an einer renommierten Universität, einer Business School oder einer Ingenieurhochschule sowie drei bis fünf Jahre Berufserfahrung in den Bereichen ESG, Nachhaltigkeit, CSR, Berichterstattung oder Datenanalyse. Die Spanne deutet auf eine Fachkraft hin, die bereits Teile eines Berichtszyklus verantwortet hat – und nicht auf einen Berufseinsteiger. Besonders hervorzuheben ist direkte Erfahrung mit der Erstellung von Einreichungen für EcoVadis und CDP, die laut Stellenbeschreibung ausdrücklich erwünscht ist. Wer bereits damit gearbeitet hat, weiß, wie Nachweisdokumente strukturiert sind, wie Gewichtungen bei der Bewertung funktionieren und wie sich Erkenntnisse in einen Maßnahmenplan überführen lassen. Darüber hinaus braucht es fundierte Kenntnisse von Berichtsstandards wie GRI und CSRD sowie ausgeprägte Datenkompetenz: bei Erhebung, Validierung und Konsolidierung ebenso wie bei der Entwicklung von Dashboards, die das Management nutzen kann. Projektmanagement und funktionsübergreifende Koordination werden wiederholt genannt. Die Person sollte daher in der Lage sein, Verantwortliche, Meilensteine und Leistungskennzahlen festzulegen und die Umsetzung auch ohne direkte Weisungsbefugnis voranzutreiben. Bei den persönlichen Kompetenzen verlangt die Stellenbeschreibung Sorgfalt, Selbstständigkeit und Sicherheit in einem internationalen Matrixumfeld. Diese Kombination ist ganz konkret: Gesucht wird jemand, der Entscheidungen dokumentiert, Nachweise nachvollziehbar hält und Fristen auch mit einer Länderleitung in einer anderen Zeitzone zuverlässig einhält. Sehr gute Englischkenntnisse sind erforderlich, Französischkenntnisse sind von Vorteil – passend zu einer Gruppe mit Hauptsitz in Paris und Aktivitäten in zwanzig Ländern. Auch analytisches Urteilsvermögen ist wichtig, denn Bewertungsergebnisse und Rohdaten müssen in priorisierte Maßnahmen übersetzt werden, mit denen auch Nichtfachleute arbeiten können.

Tipps, um sich von anderen Bewerbern abzuheben und erfolgreich zu bewerben

Bereiten Sie ein kurzes Beispiel für einen Berichtszyklus vor, den Sie selbst verantwortet haben. Gesucht wird eine praxisorientierte Führungskraft mit drei bis fünf Jahren Erfahrung in ESG, Berichterstattung oder Datenanalyse. Im Bewerbungsverfahren dürfte daher eher Ihr Prozessverständnis als Ihr Fachvokabular auf den Prüfstand kommen. Erarbeiten Sie aus einer früheren Position ein einseitiges Praxisbeispiel: Welche Daten haben Sie erhoben? Wen mussten Sie zur Mitarbeit bewegen? Welche Qualitätskontrollen haben Sie eingeführt? Wie sah das abschließende Nachweispaket aus? Wenn Sie noch keine Einreichung für EcoVadis oder CDP erstellt haben, betrachten Sie das als Kompetenzlücke und schließen Sie sie vor der Bewerbung, indem Sie sich mit den öffentlich zugänglichen Methoden und Fragebögen vertraut machen. Verfassen Sie anschließend ein Anschreiben, das Ihre bisherige Arbeit mit den vier Säulen der Position verknüpft: Koordination des Aktionsplans, Datenkonsolidierung und Dashboards, externe Bewertungen und Offenlegungen sowie Unterstützung bei Audits und Informationsanfragen. Die Position ist in einer Beratungsgruppe mit 3.000 Mitarbeitenden in 20 Ländern angesiedelt. Zeigen Sie daher, dass Sie länderübergreifend zusammenarbeiten können, auch wenn Sie gegenüber Ihren Ansprechpartnern keine formale Weisungsbefugnis haben. Nennen Sie konkrete Beispiele dafür, wie Sie Daten bei Länderleitungen oder Fachverantwortlichen eingeholt, verbindliche Fristen gesetzt und die Nachvollziehbarkeit verbessert haben, sodass Prüfer Zahlen bis zu ihrer Quelle zurückverfolgen konnten. Wenn möglich, belegen Sie Ihre Ergebnisse mit Zahlen: verbesserte Bewertungsergebnisse, kürzere Berichtszyklen oder abgeschlossene offene Maßnahmen. Rechnen Sie im Vorstellungsgespräch mit Fragen zur Bewertungslogik von EcoVadis und CDP, zur CSRD und ihrem Verhältnis zu GRI sowie zur Prüfungsbereitschaft. Bringen Sie eine analytische Perspektive ein, statt lediglich Standards aufzuzählen. Sehr gute Englischkenntnisse sind erforderlich, Französischkenntnisse sind von Vorteil. Falls Sie Französisch sprechen, erläutern Sie, wie Ihnen das bei der Datenerhebung in der Gruppe mit Hauptsitz in Paris und ihren lokalen Einheiten hilft. Stellen Sie Fragen, die Ihr Verständnis des Matrixumfelds zeigen: Wer ist in den einzelnen Ländern für ESG-Daten verantwortlich, und wie sind die internen Kontrollen organisiert?

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit des Unternehmens wird sich die Position voraussichtlich konzentrieren?

Die ausdrücklich genannten Schwerpunkte der Position sind Berichterstattung, Daten und Bewertungen. Damit berührt sie ein breites Spektrum der Nachhaltigkeitsarbeit von Sia, mit besonderem Gewicht auf Governance und Offenlegung. EcoVadis und CDP stehen im Mittelpunkt der Aufgabe. Diese Bewertungen untersuchen üblicherweise Umweltleistung, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. Bei einer Beratungsgruppe mit 3.000 Beschäftigten dürften ESG-Prioritäten vor allem die sozialen und Governance-Aspekte betreffen: Richtlinien für Mitarbeitende, Ethik und Compliance, die Zusammenarbeit mit Lieferanten sowie den ökologischen Fußabdruck von Büros und Geschäftsreisen. Die Berichterstattung nach CSRD und GRI bestimmt, wie diese Themen gemessen und veröffentlicht werden. Der Manager wirkt direkt an der Berichterstattung auf Gruppenebene mit. Über den koordinierten Aktionsplan setzt die Gruppe ihre offengelegten Verpflichtungen in messbare Fortschritte um. Die Arbeit umfasst daher gegebenenfalls Umweltkennzahlen wie Emissionen, soziale Kennzahlen für die Belegschaft sowie Governance-Themen wie Richtlinien und Kontrollen. Auch die kommerzielle Seite ist erwähnenswert. Sia berät Kunden zu künstlicher Intelligenz, Strategie und Management; die Stellenbeschreibung nennt Verantwortung als Teil der Positionierung der Gruppe. Eine glaubwürdige eigene ESG-Bilanz stärkt die Kommunikation gegenüber Kunden, insbesondere wenn Beschaffungsteams ESG-Informationen über Informationsanfragen oder Ausschreibungen einholen. Die Arbeit des Managers unterstützt somit sowohl die Rechenschaftspflicht der Gruppe als auch ihre Fähigkeit, Aufträge für verantwortungsvolle Transformation zu gewinnen.

Welche Herausforderungen kann jemand in dieser Position erwarten?

Die größte Herausforderung dürfte darin bestehen, Verantwortung ohne Weisungsbefugnis zu übernehmen. Der Maßnahmenplan erstreckt sich über verschiedene Funktionen und 20 Länder, doch die zuständige Person ist denjenigen, die die Daten liefern müssen, nur selten disziplinarisch vorgesetzt. Viel hängt davon ab, vielbeschäftigte Länder- und Funktionsverantwortliche zu überzeugen und Meilensteine auch dann realistisch zu halten, wenn sich Prioritäten verschieben. Die Stellenausschreibung deutet das an: Gesucht wird jemand, der sich in einer internationalen Matrixorganisation wohlfühlt. Die Datenqualität ist die zweite Hürde. Die Aufgabe besteht darin, Governance, Nachvollziehbarkeit und Prüfungsbereitschaft zu verbessern und zugleich Dashboards und Managementberichte zu erstellen. Unter Zeitdruck können diese Ziele miteinander kollidieren: Ein schneller Berichtszyklus verleitet Teams häufig dazu, ungeprüfte Zahlen zu akzeptieren, während Prüfungsbereitschaft belastbare Nachweise und Kontrollen voraussetzt. Fortschritte bei den EcoVadis- und CDP-Bewertungen können sich hinziehen, da mehrere Kriterien von Nachweisen abhängen, die andernorts verwaltet werden, sowie von Richtlinien, deren Formalisierung Zeit braucht. Der regulatorische Druck erhöht die Komplexität zusätzlich. CSRD- und Assurance-Anforderungen entwickeln sich weiter, und eine globale Beratung muss entscheiden, wie Konzernabgrenzung, Richtlinien und Offenlegungsentscheidungen darauf ausgerichtet werden. Die ESG-Managerin oder der ESG-Manager muss diese Veränderungen womöglich auffangen und gleichzeitig die bestehende Berichterstattung stabil halten. Hinzu kommt der Kundenkontakt über RFIs und RFPs. Daher ist mit konkurrierenden Anforderungen aus interner Governance und kommerziellen Fristen zu rechnen. Sorgfalt und Reaktionsfähigkeit miteinander in Einklang zu bringen, dürfte die zentrale Herausforderung sein.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag dürfte sich zwischen Datenarbeit und Abstimmung aufteilen. Am Vormittag könnte die zuständige Person ESG-Daten aus den Ländern oder Fachbereichen prüfen, die Vollständigkeit kontrollieren, Unstimmigkeiten klären und die Dashboards aktualisieren, die den Fortschritt bei der Zielerreichung abbilden. Diese Arbeit ist systematisch: Zahlen validieren, fehlende Nachweise nachverfolgen und konsolidierte Dateien vorbereiten, bevor sie in Berichte oder Bewertungsunterlagen einfließen. Den übrigen Tag nehmen oft Besprechungen ein. Denkbar sind kurze Abstimmungen mit den Verantwortlichen für einzelne Maßnahmen innerhalb der Gruppe, Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen in anderen Zeitzonen sowie Arbeitssitzungen mit den Teams aus Finanzen oder Personal, die für Teile der Daten zuständig sind. Während eines Bewertungszyklus liegt der Schwerpunkt stärker auf EcoVadis oder CDP: Nachweise zusammentragen, Antworten entwerfen und Entwürfe mit internen Fachleuten abstimmen. Vor einer Berichts- oder Assurance-Frist wird die Arbeit deutlich intensiver, mit zusätzlichen Validierungsrunden und Nachweisanfragen. Der Arbeitsrhythmus hängt vom jeweiligen Zyklus ab. Externe Bewertungen und Berichtsfristen bringen geballten Arbeitsaufwand mit sich, ruhigere Phasen bieten dagegen Raum für Verbesserungen bei Datengovernance, Dokumentation und Nachvollziehbarkeit. Gelegentliche Unterstützung bei Kunden-RFIs oder Angeboten sorgt für zusätzliche kommerzielle Aufgaben. Dabei muss die zuständige Person ESG-Informationen unter Umständen kurzfristig für ein Angebotsteam aufbereiten.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Sia beschreibt sich als globale Beratungsgruppe für künstliche Intelligenz, Strategie und Management. Eine ESG-Managerin oder ein ESG-Manager ist hier also eng mit den eigenen Nachhaltigkeits- und Verantwortungszielen des Unternehmens verbunden. Eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung liegt in der fachlichen Vertiefung: Die regulatorischen Anforderungen nehmen zu, und die Arbeit rund um CSRD und zugehörige Assurance-Prüfungen wächst rasch. Wer lernt, eine solide, prüfbare ESG-Berichterstattung für eine Beratungsgruppe aufzubauen, kann zur Ansprechperson für regulatorisches Reporting und Kontrollen werden. Das ist eine langfristig gefragte Spezialisierung. Der zweite Weg führt in die Breite. Die Position koordiniert den Maßnahmenplan über verschiedene Funktionen und Regionen hinweg und bietet dadurch Einblicke und Kontakte zu Führungskräften weit über das Nachhaltigkeitsteam hinaus. Bei guter Leistung ist ein Wechsel in eine Position als Head of ESG oder für die konzernweite Verantwortung ein denkbarer nächster Schritt; der Zeitpunkt hängt jedoch davon ab, wie die Gruppe ihren Bereich organisiert. Auch die kommerzielle Seite bietet Entwicklungsmöglichkeiten: Die Bearbeitung von Kunden-RFIs und die Mitwirkung an RFPs bringen die zuständige Person mit den Geschäftsteams zusammen. In einer Beratung ist diese Nähe zum Umsatz wertvoll. Das für Beratungen typische interne Beratungsmodell kann zudem horizontale Wechsel ermöglichen, etwa in die kommerzielle Due Diligence oder in Transformationsprojekte mit ESG- oder Verantwortungsbezug. Die Stellenausschreibung verspricht keinen festen Beförderungsweg. Realistisch betrachtet hängt die Weiterentwicklung daher davon ab, welche Wirkung die Person bei den Bewertungen und bei der Qualität der Konzernberichterstattung erzielt.

Die wichtigsten Ansprechpersonen in dieser Position

Die wichtigsten Beziehungen bestehen innerhalb des Unternehmens. Die Managerin oder der Manager für ESG-Performance und Berichterstattung arbeitet mit Verantwortlichen aus verschiedenen Funktionen zusammen, vermutlich aus Personal und People-Teams, Finanzen, IT, Einkauf, Recht und Betrieb. Hinzu kommen Ansprechpersonen in den Ländern und Gesellschaften der 20 Länder, in denen Sia tätig ist. Dabei geht es vor allem um Abstimmung: Kennzahlen festlegen, Daten anfordern, Zahlen validieren und fehlende Angaben nachverfolgen. Ein großer Teil der Arbeit besteht darin, Menschen zu überzeugen, die der zuständigen Person nicht unterstellt sind – das prägt die Zusammenarbeit stärker als die Häufigkeit der Besprechungen. Auf Gruppenebene unterstützt die Position eine ESG- oder Verantwortungsleitung und arbeitet mit dem Management zusammen, das die Dashboards und Berichte nutzt. Auch externe Bewertungsorganisationen zählen zu den Ansprechpersonen: In der Stellenausschreibung werden EcoVadis und CDP genannt; die zuständige Person ist intern für diese Einreichungen verantwortlich. Extern kommt es bei Zertifizierungen und Prüfungen zum Austausch mit Auditoren und Assurance-Anbietern. Auf Kundenseite können sich außerdem Einkaufs- oder Nachhaltigkeitsteams über ESG-bezogene RFIs und RFPs melden. Auch die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus der Unternehmensberatung und den KI-Bereichen ist denkbar, denn Aussagen von Sia zum verantwortungsvollen Einsatz von KI und zur Arbeit mit Kunden können von konzernweiten ESG-Daten abhängen. Front Deployed Engineers und Kundenteams sind vermutlich keine regelmäßigen Kontakte. Die Wege können sich jedoch mit allen kreuzen, deren Arbeit ESG-Daten oder Kundenfragebögen berührt.

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