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Product Manager - Carbon Management

osapiens • Deutschland • Added on Oct 5, 2026
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Dieser Product Manager verantwortet einen klar abgegrenzten Teil der Carbon-Management-Suite von osapiens. Dazu gehören Corporate Carbon Footprint, Product Carbon Footprint und Dekarbonisierung. Im Arbeitsalltag übersetzen Sie komplexe CO₂-Methoden in eine klare Produktstrategie und begleiten Features gemeinsam mit Engineering, UI/UX und Compliance von der ersten Erkundung bis zur Veröffentlichung.

Die besondere Herausforderung liegt darin, den Spagat zu meistern: anspruchsvolle, rechenintensive CO₂-Modelle für B2B-Kunden praktikabel zu machen, während sich die Vorschriften ständig ändern. Mit den Produkten, die Sie auf den Markt bringen, können Unternehmen ihren Fußabdruck tatsächlich messen und verringern – statt lediglich eine Berichtspflicht abzuhaken.

Die Rolle passt zu jemandem, der sich gleichermaßen gern mit Datenmodellen und im Kundengespräch beschäftigt, bereits B2B-SaaS-Produkte auf den Markt gebracht hat und Produktarbeit mit echtem Klimanutzen sucht.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Rolle?

In dieser Rolle verantwortest du einen klar abgegrenzten Bereich der Carbon-Management-Lösungen von osapiens. Dazu gehören Corporate Carbon Footprint, Product Carbon Footprint und Dekarbonisierung. Du treibst diesen Bereich von der ersten Discovery bis zur Auslieferung voran und gestaltest aktiv, was entwickelt wird, statt lediglich die Entscheidungen anderer zu dokumentieren. Ein wesentlicher Teil der Aufgabe besteht darin, komplexe methodische und regulatorische Anforderungen in eine klare Produktausrichtung zu übersetzen, mit der Entwicklungs-, UI/UX- und Delivery-Teams arbeiten können. Konkret bedeutet das vermutlich, eine an Kundenfeedback und Markteinblicken ausgerichtete Roadmap zu pflegen und zu priorisieren, regulatorische Entwicklungen im Blick zu behalten und ihre Bedeutung für das Produkt einzuschätzen. Außerdem gilt es, methodische Genauigkeit mit Benutzerfreundlichkeit, technischer Umsetzbarkeit und wirtschaftlicher Wirkung abzuwägen. Du verbindest Compliance-Expert:innen, die die Standards kennen, mit Entwickler:innen, die die Berechnungslogik umsetzen. Langfristig geht es darum, standardisierte, skalierbare Carbon-Software für wiederkehrende Kundenbedürfnisse zu entwickeln, statt Einzellösungen zu schaffen. Damit beeinflusst die Rolle maßgeblich, wie sich das Produkt sowohl technisch als auch kommerziell weiterentwickelt.

Wichtige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Position

Die größte Lernkurve dürfte bei den Methoden zur CO₂-Bilanzierung liegen. Da die Rolle Corporate Carbon Footprint (CCF), Product Carbon Footprint (PCF) und Dekarbonisierung umfasst, kannst du fundierte praktische Kenntnisse in der unternehmensweiten CO₂-Bilanzierung, der Ermittlung des Produktfußabdrucks, der Ökobilanzierung und den zugrunde liegenden Standards aufbauen. Das ist eine seltene und branchenübergreifend gefragte Spezialisierung im Nachhaltigkeitsbereich. Über das Fachwissen hinaus bietet die Position Einblicke in die Entwicklung von B2B-SaaS-Produkten im großen Maßstab – etwa darin, wie Datenmodelle, Berechnungs-Engines und ERP-/PLM-Integrationen in einer Plattform für Tausende Kunden zusammenwirken. Die Zusammenarbeit mit Compliance-Expert:innen und Ingenieur:innen schärft zudem die Fähigkeit, technische Zielkonflikte abzuwägen und Produktentscheidungen mit Fakten zu begründen. Da die Rolle im Umfeld erfahrener Produktverantwortlicher angesiedelt ist, ist auch Mentoring denkbar. Wer auf mittlerem Erfahrungsniveau einsteigt, kann von erfahrenen Kolleg:innen Roadmap-Disziplin, Priorisierungsmodelle und Stakeholder-Management lernen und sich zugleich in einem dynamischen, regulatorisch geprägten Spezialgebiet einen Namen machen.

Wie sieht die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Laut Stellenausschreibung werden etwa zwei bis fünf Jahre Erfahrung im Produktmanagement, Product Ownership oder einer vergleichbaren Produktrolle gesucht – idealerweise im B2B-SaaS-Umfeld. Erfahrung in einer regulierten oder stark durch Regulierung geprägten Branche ist hilfreich: Carbon-Software wird maßgeblich von häufig wechselnden Vorgaben bestimmt. Daher sind ein sicherer Umgang mit Unsicherheit und die Bereitschaft, Anforderungen flexibel anzupassen, wichtig. Fachlich sollte die ideale Person mit Datenmodellen, Berechnungslogik und Softwareintegrationen vertraut sein und sich mit Entwickler:innen über funktionale Abwägungen austauschen können, ohne selbst technische Expertise vorzugeben. Besonders gefragt ist eine Produktdenkweise, die auf standardisierte, skalierbare Lösungen statt auf maßgeschneiderte Einzelentwicklungen setzt, ebenso wie eine datenbasierte und kooperative Arbeitsweise. Englischkenntnisse auf C1-Niveau sind Voraussetzung; Deutsch ist aufgrund des Standorts München ein großer Vorteil. Fachwissen zu PCF, LCA, CCF oder zur unternehmensweiten CO₂-Bilanzierung hebt eine starke Bewerbung klar hervor. Die Formulierung legt jedoch nahe, dass es sich um einen Pluspunkt und nicht um ein zwingendes Kriterium handelt.

Tipps, um mit deiner Bewerbung herauszustechen und erfolgreich zu sein

Da es sich um eine Produktrolle in einem technischen Fachgebiet handelt, sollten überzeugende Bewerbungen die Schnittstelle zwischen CO₂-Management und Produktentwicklung klar herausstellen. Statt lediglich Aufgaben aufzulisten, könnten Bewerber ein oder zwei Beispiele nennen, in denen sie komplexe oder regulatorische Anforderungen in ein veröffentlichtes, wiederverwendbares Produktfeature überführt haben, und erläutern, welche Abwägungen sie dabei getroffen haben. Konkrete Belege dafür, dass sie Standardisierung gegenüber individuellen Sonderlösungen priorisiert haben, greifen die Sprache der Stellenausschreibung direkt auf. Hilfreich wäre außerdem, echte Vertrautheit mit dem regulatorischen Umfeld von osapiens zu zeigen – etwa mit den EU-Vorschriften zu CO₂-Bilanzierung und Offenlegung, Standards zur Erstellung von CO₂-Fußabdrücken sowie der Entwicklung bei Lieferanten- und Produktdaten. Eine kurze, konkrete Einschätzung dazu, wie Regulierung das Produktdesign beeinflusst, würde zeigen, dass die Person versteht, warum diese Stelle geschaffen wurde, und sich nicht einfach auf irgendeinen ESG-Job bewirbt. Da das Unternehmen außerdem ein schnell wachsendes Unicorn mit internationalem Team und hybridem Arbeitsmodell in München ist, wäre es von Vorteil, souverän mit bereichsübergreifender, mehrsprachiger Zusammenarbeit umzugehen und Produkte konsequent zur Veröffentlichung zu bringen. Eine maßgeschneiderte Begründung dafür, warum gerade CO₂-Software und nicht Nachhaltigkeit im Allgemeinen, könnte den entscheidenden Unterschied machen.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen wird sich diese Rolle voraussichtlich konzentrieren?

Die Rolle ist klar in der Säule Carbon Management von osapiens angesiedelt. Im Mittelpunkt stehen daher CO₂-Bilanzierung und Dekarbonisierung, nicht allgemeine ESG-Kommunikation. Die Produkte, an deren Entwicklung diese Person mitwirkt, sollen Kunden dabei unterstützen, Unternehmens- und Produktfußabdrücke zu berechnen und auf Grundlage dieser Daten Emissionen zu senken. Da die Plattform einmal erfasste CO₂-Daten auch für andere Compliance- und Berichtspflichten nutzt, ist diese Rolle ein tragender Bestandteil des Gesamtangebots. Das Geschäftsmodell des Unternehmens verbindet CO₂-Management mit Produkt-Compliance, Lieferanteninformationen, Offenlegung und Rückverfolgbarkeit. Die Rolle dürfte daher auch Lieferanteneinbindung und Rückverfolgbarkeit umfassen – schließlich hängen CO₂-Fußabdrücke oft von vorgelagerten Daten ab, über die Kunden nicht direkt verfügen. Auch die Ausrichtung an regulatorischen Vorgaben, insbesondere europäischen Offenlegungs- und Produktvorschriften, dürfte ein Dauerthema sein: Ein zentrales Verkaufsargument der Plattform ist, Daten automatisch verschiedenen Anforderungen zuzuordnen. Bei Governance geht es weniger um ESG-Strategie auf Vorstandsebene als um die weniger sichtbare, aber unverzichtbare Grundlage: zuverlässige Methoden, prüfbare Berechnungen und Berichte, die einer genauen Prüfung standhalten. Wer messbare Klimawirkung statt Kommunikation anstrebt, arbeitet damit womöglich an einem besonders wirkungsvollen Teil des Nachhaltigkeitsbereichs.

Vor welchen zentralen Herausforderungen könnte jemand in dieser Rolle stehen?

Die größte Herausforderung ist vermutlich der ständige Spagat zwischen methodischer Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit. CO₂-Standards sind komplex und entwickeln sich weiter, zugleich erwarten Kunden eine einfach zu bedienende Software. Als Product Manager muss man immer wieder entscheiden, wo sich Genauigkeit vereinfachen lässt – und wo nicht. Wird dieses Gleichgewicht verfehlt, ist das Produkt entweder zu kompliziert für die Nutzung oder nicht verlässlich genug. Die wechselnde Regulierung verschärft die Herausforderung zusätzlich. Standards und Offenlegungspflichten ändern sich, sodass heute festgelegte Roadmap-Ziele morgen erneut geprüft werden müssen. Die Rolle umfasst ausdrücklich, diese Entwicklungen zu verfolgen. Dafür braucht es einen souveränen Umgang mit Unsicherheit und die Disziplin, keine Versprechen zu machen, die sich später nicht halten lassen. Hinzu kommt die bereichsübergreifende Abstimmung zwischen Compliance-Expertinnen und -Experten, Engineering und Delivery-Teams, die jeweils aus einer anderen Perspektive auf das Produkt schauen. Gleichzeitig besteht der geschäftliche Druck, skalierbare Lösungen für viele Kunden zu entwickeln – nicht nur für den lautesten. Kundenfeedback mit der Standardisierung der Plattform in Einklang zu bringen, dürfte regelmäßig schwierige Entscheidungen erfordern.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag dürfte aus einer Mischung aus interner Abstimmung und Analyse bestehen, statt sich auf eine einzelne, gleichbleibende Aufgabe zu beschränken. Losgehen könnte es mit einem Stand-up oder Sprint-Check-in mit dem Engineering-Team. Danach könnte ein Termin mit Kolleginnen und Kollegen aus UI/UX folgen, um die Darstellung einer CO₂-Fußabdruckberechnung für die Nutzerinnen und Nutzer zu verbessern. Anschließend wäre Zeit, Anforderungen oder Fragen zum Datenmodell zu prüfen, bei denen Produktentscheidungen gefragt sind. Über die Woche verteilt kämen Gespräche mit Compliance-Expertinnen und -Experten zur Überprüfung der Methodik hinzu, außerdem Kundentermine oder die Auswertung von Feedback, um wiederkehrende Probleme zu erkennen, sowie die Pflege der Roadmap und die Entscheidung, welche Themen weiterverfolgt werden. Angesichts des regulatorischen Schwerpunkts dürfte es auch zum Arbeitsalltag gehören, kommende Regeländerungen im Blick zu behalten und ihre möglichen Auswirkungen auf das Produkt einzuschätzen. Die Stelle ist hybrid angelegt und umfasst drei Bürotage in München. Ein guter Teil der Woche dürfte daher aus persönlichen Whiteboard-Sessions und informeller Problemlösung bestehen, während sich die Arbeit an den Tagen im Homeoffice stärker auf konzentrierte Dokumentation und Priorisierung richtet. Rund um Releases oder regulatorische Fristen kann der Arbeitsalltag deutlich an Dynamik gewinnen.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Rolle?

Nach der Übernahme eines klar abgegrenzten Themenbereichs könnte sich der Verantwortungsbereich auf die gesamte Carbon-Management-Suite ausweiten und möglicherweise auch andere Säulen des osapiens HUB umfassen, etwa Offenlegung oder Rückverfolgbarkeit. In einem Unternehmen dieser Größe und mit diesem Wachstumstempo wächst der Zuständigkeitsbereich oft schneller als in größeren, weniger dynamischen Organisationen. Auch das erworbene Fachwissen ist ein wertvolles Karrierekapital. Fundierte Kenntnisse in CO₂-Bilanzierung und der Berechnung von Fußabdrücken, kombiniert mit Produktkompetenz im B2B-SaaS-Bereich, eröffnen gute Perspektiven für Senior-Produktrollen in der Climate-Tech-Branche oder für Führungspositionen, in denen regulatorisches und methodisches Wissen gefragt ist. Neben Beförderungsmöglichkeiten bietet sich wahrscheinlich auch die Chance, an sichtbaren Projekten mitzuwirken: CO₂-Management steht im Zentrum des Plattformangebots, und das Unternehmen betreut Tausende Kunden. Ein erfolgreich verantworteter Produktbereich könnte sowohl intern als auch in der breiteren Nachhaltigkeitssoftwarebranche Anerkennung verschaffen.

Wichtige Stakeholder, mit denen Sie zusammenarbeiten könnten

Zu den direkten Stakeholdern gehören vor allem Kolleginnen und Kollegen aus Engineering, UI/UX und Delivery, da die Rolle ausdrücklich vorsieht, gemeinsam Features vom Konzept bis zur Veröffentlichung zu bringen. Die Zusammenarbeit wäre eng und regelmäßig und würde sich um Anforderungen, Abwägungen und Umsetzung drehen. Eine weitere wichtige Gruppe sind die Compliance-Expertinnen und -Experten. Die Zusammenarbeit mit ihnen ist besonders: Sie geben die methodischen Leitplanken vor, die das Produkt einhalten muss. Der Product Manager muss ihre Erkenntnisse in umsetzbare Anforderungen übersetzen, ohne die Genauigkeit zu beeinträchtigen. Erfahrene Führungskräfte aus dem Produktbereich würden als Mentoren und wichtige Impulsgeber für Entscheidungen fungieren, da die Rolle eine enge Zusammenarbeit mit ihnen vorsieht. Extern sind Kunden und Interessenten zentrale Stakeholder, denn ihre wiederkehrenden Bedürfnisse beeinflussen die Standardisierung und die Prioritäten der Roadmap. Möglicherweise gibt es auch indirekten Kontakt zu Partnern oder Lieferantennetzwerken: CO₂-Daten hängen oft von vorgelagerten Informationen ab, die über das Lieferantenökosystem der Plattform einfließen. Die Abstimmung mit Stakeholdern reicht damit tatsächlich über Unternehmensgrenzen hinweg.

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