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Deputy Manager - Sustainability

LOLC Finance PLC • Sri Lanka • Added on Oct 17, 2026
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Als Deputy Manager – Sustainability bei LOLC Finance steuern Sie den laufenden Betrieb des Umwelt- und Sozialmanagementsystems des Unternehmens. Dazu gehören die Beobachtung ökologischer und sozialer Risiken vor Ort, Standortbesuche, die Überarbeitung der ESG-Risikoleitlinie sowie die Aufbereitung Ihrer Erkenntnisse für Berichte an Regulierungsbehörden, Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen und interne Ausschüsse. Die Position verbindet praktische Umsetzung mit Governance und Strategie.

Die Verantwortung ist erheblich: LOLC Finance ist ein zugelassenes Finanzunternehmen, das fest in der Kreditvergabe an KMU und Kleinstunternehmen in Sri Lanka verankert ist. Geldgeber und Regulierungsbehörden, die diese Kreditvergabe ermöglichen, prüfen die Nachhaltigkeitsberichterstattung des Unternehmens zunehmend kritisch. In dieser Position werden die Anforderungen von SLFRS S1 und S2, Klimabelange und soziale Schutzmaßnahmen in die Praxis überführt – statt sie auf Richtliniendokumente zu beschränken.

Die Position passt zu jemandem mit mindestens fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Nachhaltigkeit oder ökologische und soziale Risiken bei einem Finanzinstitut, der sich mit Offenlegungsstandards auskennt und Auditoren, Kreditgebern sowie Kolleginnen und Kollegen überzeugend vermitteln kann, warum ESG für ein Finanzunternehmen relevant ist.

Job-FAQs

Was sind die zentralen Aufgaben und Verantwortlichkeiten dieser Position?

Im Mittelpunkt dieser Position steht die operative Umsetzung des Umwelt- und Sozialmanagementsystems (Environmental and Social Management System, ESMS) von LOLC Finance – nicht die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie von Grund auf. Im Arbeitsalltag prüfen Sie vermutlich Kreditportfolios und Transaktionen auf Umwelt- und Sozialrisiken, führen Besuche bei Kreditnehmern oder Projekten durch und pflegen die Dokumentation, mit der sich die ordnungsgemäße Funktion des ESMS nachweisen lässt. Außerdem aktualisieren Sie das ESMS selbst, die ESG-Risik Richtlinie und damit verbundene Rahmenwerke, wenn sich Vorschriften und Erwartungen der Kreditgeber ändern. Ein erheblicher Teil der Arbeit entfällt auf die Berichterstattung. Sie erstellen Berichte für interne Nachhaltigkeits- und Risikoausschüsse sowie für Aufsichtsbehörden und – besonders wichtig – für Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen, deren Finanzierung häufig an Umwelt- und Sozialauflagen geknüpft ist. Diese Berichte fließen wahrscheinlich direkt in die Angaben zu Nachhaltigkeitsrisiken im Geschäftsbericht ein. Genauigkeit und Prüfbarkeit sind daher stets entscheidend. Hinzu kommt der Aufbau von Kompetenzen: Sie sensibilisieren und schulen Mitarbeitende in allen Niederlassungen und Geschäftsbereichen zu ESMS und ESG-Risikomanagement. In einem Unternehmen dieser Größe geht es dabei nicht nur um die fachgerechte Einhaltung von Vorgaben, sondern auch darum, das Verhalten der Kolleginnen und Kollegen zu beeinflussen. Langfristig soll Nachhaltigkeit in Kreditentscheidungen verankert werden, damit sie kein Parallelprozess bleibt, sondern zum festen Bestandteil der Geschäftstätigkeit wird.

Welche wichtigen Lernmöglichkeiten bietet diese Position?

Besonders wertvoll ist die intensive, praxisnahe Arbeit mit SLFRS S1 und SLFRS S2 – den neuen sri-lankischen Standards für Nachhaltigkeits- und Klimaberichterstattung. Diese Standards in einem lizenzierten Finanzunternehmen tatsächlich umzusetzen, statt sie nur zu studieren, ist eine gefragte Qualifikation. Immer mehr Unternehmen in Sri Lanka müssen künftig verpflichtend über Klimathemen berichten. Auch die Zusammenarbeit mit Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen bietet eine seltene Entwicklungschance. Deren Berichtsvorgaben gehen in der Regel über die lokalen gesetzlichen Anforderungen hinaus. Dadurch erhalten Sie Einblicke in internationale Umwelt- und Sozialschutzstandards sowie in die Sorgfaltsprüfungen von Kreditgebern – Erfahrungen, die in nur wenigen Positionen im sri-lankischen Finanzsektor gesammelt werden können. Da die Tätigkeit Aktualisierungen von Richtlinien, Vor-Ort-Besuche, Mitarbeiterschulungen und Angaben im Geschäftsbericht umfasst, entwickeln Sie ein breites ESG-Generalistenprofil. Diese Erfahrung in den Bereichen Risiko, Berichterstattung, Stakeholder-Management und Kompetenzaufbau ist eine gute Grundlage für eine spätere Laufbahn als Head of Sustainability oder Chief Sustainability Officer.

Welche Erfahrungen und Fähigkeiten sollte die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat mitbringen?

Vorausgesetzt werden etwa fünf Jahre Berufserfahrung im Nachhaltigkeitsbereich oder im Management von Umwelt- und Sozialrisiken bei einem Finanzinstitut. Das zeigt, dass LOLC Finance eine Person sucht, die bereits versteht, wie Kreditvergabe, Kreditrisiken und ESG zusammenhängen – und nicht ausschließlich einen wissenschaftlichen Hintergrund im Umweltbereich mitbringt. Bevorzugt wird ein Studienabschluss in Nachhaltigkeit, Umweltmanagement, Umweltwissenschaften, Öko-Business oder Ressourcenmanagement. Besonders geeignet sind Kandidatinnen und Kandidaten, die diese Erfahrung im Finanzsektor mit praktischer Umsetzung von SLFRS S1/S2 und Kenntnissen der sri-lankischen Umweltvorschriften sowie klimabezogener Risiken verbinden. Erfahrung mit Umwelt- und Sozialschutzsystemen von Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen ist angesichts der Berichtspflichten ein wichtiger Pluspunkt. Neben den fachlichen Fähigkeiten sind auch persönliche Kompetenzen entscheidend. In dieser Position vertreten Sie das Unternehmen nach außen in Nachhaltigkeitsfragen und überzeugen intern auch skeptische Kolleginnen und Kollegen. Daher werden Kommunikations- und Stakeholder-Management-Fähigkeiten ausdrücklich vorausgesetzt. Gesucht wird eine Person, die Fristen von Aufsichtsbehörden, Zeitpläne für Vor-Ort-Besuche und den Jahresberichtszyklus souverän unter einen Hut bringt, ohne Abstriche bei der Genauigkeit zu machen.

Wie können Sie sich von anderen Bewerbungen abheben und erfolgreich bewerben?

Da SLFRS S1 und S2 ausdrücklich vorausgesetzt werden, sollten Sie vor allem konkrete Erfahrungen mit deren Umsetzung belegen – nicht nur allgemeine Kenntnisse, sondern Ihre tatsächliche Beteiligung an Gap-Analysen, Datenerhebung, Szenarioanalysen oder der Ausarbeitung von Offenlegungen. Nennen Sie die konkreten Angaben oder Berichte, zu denen Sie beigetragen haben. So heben Sie sich von Bewerberinnen und Bewerbern ab, die die Standards lediglich als Kenntnis aufführen. Da es sich um ein Finanzunternehmen und keinen Hersteller handelt, sollten Sie Ihre Erfahrungen mit Bezug auf Kreditportfolio und Kreditrisiken darstellen: Wie haben Sie Umwelt- und Sozialrisiken bei der Kreditvergabe bewertet? Welche Schutzmaßnahmen haben Sie angewendet? Wie sind Sie mit Verstößen von Kreditnehmern umgegangen? Diese Begriffe zeigen, dass Sie das tatsächliche Geschäftsmodell von LOLC Finance – darunter KMU-, Auto-, islamische und gemeinschaftsnahe Finanzierungen – verstehen und Nachhaltigkeit nicht als allgemeine Unternehmensfunktion betrachten. Bereiten Sie sich im Vorstellungsgespräch auf Fragen zur Berichterstattung an Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen und zum Umgang mit Aufsichtsbehörden vor. Überlegen Sie außerdem, wie Sie das ESG-Bewusstsein bei Mitarbeitenden in den Niederlassungen stärken würden, die Nachhaltigkeit möglicherweise als Zusatzaufgabe betrachten. Entscheidend dürfte sein, dass Sie Rahmenwerke in die Praxis an der Basis übertragen können, statt sie lediglich wiederzugeben.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit des Unternehmens wird sich diese Position voraussichtlich konzentrieren?

Im Mittelpunkt steht das Management ökologischer und sozialer Risiken im Kreditgeschäft. LOLC Finance vergibt Kredite an KMU, Kleinstunternehmer und Unternehmen der Automobilbranche. Das Umwelt- und Sozialmanagementsystem (ESMS) dient daher vor allem dazu, ökologische und soziale Schäden zu erkennen und zu begrenzen, die durch finanzierte Aktivitäten entstehen könnten – von Umweltverschmutzung und Flächennutzung bis hin zu Arbeitsbedingungen und Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung. Hinzu kommt eine sich rasch entwickelnde Berichterstattung. Die Standards SLFRS S1 und S2 verpflichten das Unternehmen, über nachhaltigkeitsbezogene Risiken und Chancen sowie seine Klimarisiken zu berichten. Diese Position scheint die entsprechenden Kennzahlen und Inhalte sowohl für regulatorische Meldungen als auch für den Geschäftsbericht aufzubereiten. Da Governance zu den neueren Berichterstattungssäulen zählt, dürfte die Rolle auch damit zu tun haben, wie Verwaltungsrat und Ausschüsse die ESG-Themen beaufsichtigen. Auch die soziale Wirkung ist wichtig: LOLC Finance versteht sich erklärtermaßen als Unternehmen, das finanzielle Teilhabe und die Selbstbestimmung von Kleinstunternehmern fördert. Eine glaubwürdige Nachhaltigkeitsfunktion müsste ESG-Schutzmaßnahmen mit diesem Auftrag verbinden und zeigen, dass das Kreditgeschäft sozialen Mehrwert schafft und zugleich die ökologischen und sozialen Risiken der finanzierten Aktivitäten steuert.

Vor welchen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?

Eine wahrscheinliche Herausforderung wird schon in der Stellenbeschreibung deutlich: In der Position gilt es, das Bewusstsein für ESMS und ESG-Risiken zu schärfen und die Kompetenzen der Mitarbeitenden auszubauen. In einem Finanzunternehmen mit mehr als 1.200 Mitarbeitenden sowie einem Netz aus Filialen und Außendienst ist es eine dauerhafte kulturelle Herausforderung, Nachhaltigkeit bei Kreditsachbearbeitern und Beschäftigten mit Kundenkontakt zu verankern – insbesondere, wenn deren Leistung an Kreditvolumen statt an ESG-Kennzahlen gemessen wird. Ein weiterer Belastungspunkt ist der Berichtsaufwand. Regulierungsbehörden, interne Ausschüsse, Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen und der Geschäftsbericht laufen alle bei derselben Stelle zusammen – mit jeweils eigenen Formaten, Fristen und Datenanforderungen. All das korrekt zu bedienen, möglicherweise mit einem kleinen Team oder allein, kann die Kapazitäten stark beanspruchen. Das gilt besonders, wenn die Anforderungen an Daten nach SLFRS S1/S2 weiterentwickelt und von Jahr zu Jahr detaillierter werden. Drittens ist das Management ökologischer und sozialer Risiken im Kreditgeschäft naturgemäß mit Zielkonflikten verbunden: Eine Geschäftsbeziehung zu einem Kreditnehmer einzuschränken oder an Auflagen zu knüpfen, kann unmittelbar den kommerziellen Zielen entgegenstehen. Diese Spannung auszubalancieren und dabei als Geschäftspartner statt als Verhinderer wahrgenommen zu werden, dürfte das schwierigste Urteilsvermögen in dieser Position erfordern.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag dürfte eine Mischung aus Schreibtischarbeit und Austausch mit anderen sein. Am Morgen könnten etwa ESMS-Prüfunterlagen für anstehende Kreditvergaben geprüft, Daten bei Geschäftsbereichen für einen bevorstehenden Berichtstermin angefordert oder Richtlinien an eine regulatorische Änderung angepasst werden. Zwischendurch beantwortet man Fragen von Kolleginnen und Kollegen, die bei einem Kreditnehmer auf ökologische oder soziale Risiken gestoßen sind. Besprechungen prägen eher den Wochenverlauf als jeden einzelnen Tag: etwa Sitzungen interner Risiko- oder Nachhaltigkeitsausschüsse, Abstimmungen mit dem Team für den Geschäftsbericht sowie regelmäßige Präsentationen oder Schulungen zum Management von ESG-Risiken. Finden Vor-Ort-Besuche statt, nehmen sie wahrscheinlich einen ganzen Tag in Anspruch: Anreise zum Standort eines Kreditnehmers, Beurteilung der ökologischen und sozialen Gegebenheiten vor Ort und anschließende Dokumentation der Ergebnisse. Wenn Berichtstermine näher rücken, verlagert sich der Schwerpunkt auf die Zusammenführung von Daten: Kennzahlen zusammentragen, mit den Quelldaten abgleichen und Angaben für Regulierungsbehörden oder Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen ausarbeiten. Auch regelmäßige Gespräche mit externen Akteuren oder Vertretern von Finanzierungsinstitutionen gehören dazu, denn die Position soll das Unternehmen ausdrücklich in Nachhaltigkeitsfragen vertreten.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Der naheliegendste Karriereweg führt innerhalb der Nachhaltigkeitsfunktion nach oben. Eine stellvertretende Managerposition in einem großen Konzern wie LOLC kann typischerweise zum Manager, Senior Manager und schließlich zur Leitung Nachhaltigkeit führen – insbesondere, wenn die Funktion angesichts strengerer Offenlegungsvorschriften im sri-lankischen Finanzsektor ausgebaut wird. Die Sichtbarkeit der Arbeit ist ein klarer Vorteil. Da die Position Angaben für den Geschäftsbericht, Regulierungsbehörden und Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen erstellt, werden die Ergebnisse der Führungsebene und externen Geldgebern vorgelegt. Eine solche Sichtbarkeit ist in rein operativen Funktionen schwerer zu erreichen. Gute Leistungen dürften daher auch über das unmittelbare Team hinaus wahrgenommen werden. Daneben gibt es auch seitliche Entwicklungsmöglichkeiten. Fachkenntnisse im Management ökologischer und sozialer Risiken, die man bei einem zugelassenen Finanzunternehmen erwirbt, sind auch bei Banken, Entwicklungsbanken, Impact-Investoren, Beratungen und multilateralen Institutionen gefragt. Diese benötigen zunehmend Fachleute, die SLFRS S1/S2 und die Schutzstandards von Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen in die Praxis umsetzen können. Diese vielseitige Einsetzbarkeit eröffnet Karriereoptionen – auch wenn man im Finanzsektor bleibt.

Die wichtigsten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in dieser Position

Intern zählen das Nachhaltigkeits- oder Risikoteam und dessen Leitung zu den unmittelbaren Ansprechpartnern, ebenso wie die internen Ausschüsse, die ESMS- und ESG-Berichte erhalten. Die Kredit- und Geschäftsbereiche sind tägliche Partner, denn Prüfungen und Vor-Ort-Besuche hängen von ihrer Mitarbeit und davon ab, dass sie ökologische oder soziale Probleme frühzeitig melden. Die Geschäftsleitung und die Aufsichtsfunktionen des Verwaltungsrats sind die Adressaten der Nachhaltigkeitsangaben im Geschäftsbericht. Extern arbeitet die Position mit Regulierungsbehörden und insbesondere mit Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen zusammen. Die Beziehungen zu solchen Institutionen unterscheiden sich deutlich vom üblichen Kontakt mit Behörden: Sie umfassen die Einhaltung von Kreditauflagen, regelmäßige Berichte zu Schutzmaßnahmen und gegebenenfalls Überprüfungen vor Ort. Entsprechend detailliert und belegorientiert sind diese Kontakte. Hinzu kommt der interne Kompetenzaufbau: Wer Kolleginnen und Kollegen im ganzen Unternehmen zu ESMS-Anforderungen schult und berät, nimmt gegenüber Mitarbeitenden ohne Nachhaltigkeitsspezialisierung eine beratende Rolle ein. Dabei muss man die nötige Autorität zur Durchsetzung von Schutzmaßnahmen mit dem Fingerspitzengefühl verbinden, andere dafür zu gewinnen – ein wiederkehrendes Merkmal dieser Zusammenarbeit.

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