GXO Logistics, Inc. logo

Senior Manager, Global Environmental Sustainability & ESG

GXO Logistics, Inc. • Frankreich • Added on Oct 26, 2026
Für diese Stelle bewerben →

In dieser Position verantworten Sie GXOs weltweite Bemühungen, die CO₂-Emissionen im Logistikbetrieb und bei den für Kunden angebotenen Lösungen zu senken. Im Arbeitsalltag bedeutet das, Potenziale zur Dekarbonisierung in Lagerhäusern, im Transport und in den Lieferketten der Kunden zu identifizieren, die Fortschritte gemeinsam mit den regionalen Nachhaltigkeitsverantwortlichen zu verfolgen und die Vertriebs- und Technikteams dazu zu beraten, wie ein glaubwürdiges nachhaltiges Angebot aussieht.

Für Fachkräfte im Bereich Nachhaltigkeit sind vor allem die Größenordnung und die Nähe zum Geschäft attraktiv. GXO transportiert Waren für große multinationale Unternehmen. Damit ist die Umweltarbeit direkt in den laufenden Betrieb und in Kundenverträge eingebunden, statt eine isolierte Funktion zu sein. Außerdem verantworten Sie die Antworten des Unternehmens an CDP, EcoVadis, Sustainalytics und S&P CSA. Sie prägen also genau die Kennzahlen, die Investoren und Kunden tatsächlich lesen.

Die Position eignet sich für jemanden, der Programme zu Scope 1, 2 und 3 in einem komplexen multinationalen Unternehmen verantwortet hat, Teams ohne direkte Weisungsbefugnis beeinflussen kann und technische Klimadaten so aufbereitet, dass Betriebsleitungen und Kunden daraus konkrete Maßnahmen ableiten.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Ziel der Position ist es, die globale Dekarbonisierungsstrategie von GXO strategisch auszurichten und ihre Umsetzung in den internationalen Geschäftsbereichen des Unternehmens voranzutreiben. Im Arbeitsalltag geht es darum, Möglichkeiten zur Dekarbonisierung im eigenen Betrieb von GXO sowie in den Kundenlösungen zu identifizieren und umzusetzen. Gemeinsam mit den regionalen Verantwortlichen für ökologische Nachhaltigkeit werden Fortschritte verfolgt, neue Potenziale ermittelt und die Umsetzung der übergreifenden Nachhaltigkeitsstrategie unterstützt. Ein großer Teil der Tätigkeit ist bereichsübergreifend. Die Position arbeitet mit den Teams aus Betrieb, Technik und Transport zusammen, um Umweltziele voranzubringen, und berät die Bereiche Vertrieb und Lösungsentwicklung strategisch zu nachhaltigen Angeboten. Dazu gehört, GXOs Umweltstrategie bei Kundengesprächen, Geschäftsentwicklungsaktivitäten und Management-Reviews zu vertreten. Außerdem tauscht sich die Person direkt mit Kunden aus, um deren Nachhaltigkeitsprioritäten zu verstehen und in operative Maßnahmen zu übersetzen. Im Bereich Berichterstattung verantwortet die Position die Antworten auf wichtige ESG-Bewertungen und freiwillige Offenlegungen, etwa für CDP, EcoVadis, Sustainalytics und S&P CSA. Hinzu kommt der Aufbau und die Koordination des GXO Impact-Botschafternetzwerks, damit bewährte Vorgehensweisen im Bereich ökologische Nachhaltigkeit weltweit geteilt und vor Ort umgesetzt werden.

Wichtige Lernmöglichkeiten in dieser Position

Wer diese Position übernimmt, vertieft sein Know-how in der unternehmensweiten Dekarbonisierung im großen Maßstab: Dazu gehören die Entwicklung und Steuerung von Programmen für Scope 1, 2 und 3 in einem globalen Logistiknetzwerk sowie die praktische Anwendung von Rahmenwerken wie den Science-Based Targets. Die Arbeit an Antworten für CDP, EcoVadis, Sustainalytics und S&P CSA vermittelt praktische Erfahrung mit freiwilliger ESG-Berichterstattung und dem Management von Ratings – Kompetenzen, die sich auf viele Branchen übertragen lassen. Der Kundenkontakt bietet einen besonderen Lernbereich. Gemeinsam mit Vertrieb und Lösungsentwicklung Nachhaltigkeit in Kundenangebote einzubinden, vermittelt, wie Nachhaltigkeitsargumente in Angebote und Verträge einfließen – eine Erfahrung, die in rein internen ESG-Positionen selten möglich ist. Kundenprioritäten in operative Maßnahmen zu übersetzen, stärkt zudem das kaufmännische Verständnis. Darüber hinaus werden durch den regelmäßigen Austausch mit regionalen Nachhaltigkeitsverantwortlichen sowie Teams aus Betrieb, Technik und Transport in verschiedenen Märkten die Fähigkeit zur Einflussnahme und interkulturelle Kompetenzen ausgebaut. Die Koordination des Impact-Botschafternetzwerks vermittelt zusätzlich Erfahrung im Community-Aufbau und Change-Management. Die Kombination aus fachlicher Klimaarbeit, Offenlegungskompetenz und kaufmännischer Erfahrung qualifiziert für Führungspositionen im Bereich Nachhaltigkeit.

Wie sieht das ideale Profil aus (Erfahrung und Kompetenzen)?

Laut Stellenausschreibung werden sieben bis zehn Jahre Berufserfahrung in den Bereichen ESG, ökologische Nachhaltigkeit, CSR oder Klima in einem multinationalen Unternehmen sowie ein Bachelorabschluss oder höher in Nachhaltigkeit, Umweltwissenschaften, Logistik oder einem verwandten Fachgebiet vorausgesetzt. Ein Masterabschluss oder MBA ist von Vorteil. Fachlich entscheidend sind praktische Erfahrung im Management von Treibhausgasprogrammen für Scope 1, Scope 2 und Scope 3 sowie fundierte Kenntnisse in Dekarbonisierungsstrategien und Klimarahmenwerken wie den Science-Based Targets. Zu den persönlichen Anforderungen gehören ausgezeichnetes Stakeholdermanagement und die Fähigkeit, auch ohne direkte Weisungsbefugnis Einfluss zu nehmen. Viele Aufgaben werden gemeinsam mit regionalen Verantwortlichen sowie Teams aus Betrieb, Technik und Transport erledigt, die dieser Position nicht unterstellt sind. Gute Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten sind wichtig, denn die Person vertritt GXOs Umweltstrategie in Kundengesprächen und Management-Reviews und muss komplexe Fachthemen verständlich vermitteln. Erfahrung in Logistik, Lieferkette oder Transport wird ausdrücklich hoch geschätzt. Besonders geeignet ist ein Profil, das fachliche Expertise mit Projektmanagement verbindet und sich in einer internationalen Matrixorganisation sicher bewegt. Sehr gute Englischkenntnisse sind erforderlich, idealerweise ergänzt durch eine weitere europäische Sprache. Regelmäßige Reisen innerhalb Europas und gelegentliche internationale Dienstreisen gehören ebenfalls dazu.

Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben

Stellen Sie messbare Ergebnisse in den Vordergrund, denn in dieser Position zählt der konkrete Beitrag zur Dekarbonisierung. Beziffern Sie im Lebenslauf die Ergebnisse Ihrer Programme: erzielte Emissionssenkungen in Scope 1, 2 und 3, die Zahl der einbezogenen Standorte oder Länder, Verbesserungen bei CDP- oder EcoVadis-Bewertungen sowie die Zahl der Kundenangebote, die Sie mit Nachhaltigkeitsdaten unterstützt haben. Im Logistikumfeld hebt sich besonders hervor, wer Klimaschutzmaßnahmen für Fuhrparks, Lager oder Güterverkehr vorweisen kann – mehr als jemand, dessen Erfahrung sich auf die Berichterstattung im Büro beschränkt. Gehen Sie im Anschreiben gezielt auf die Anforderung ein, ohne Weisungsbefugnis Einfluss zu nehmen. Schildern Sie eine konkrete Situation, in der Sie regionale Teams aus Betrieb, Technik oder Vertrieb, die Ihnen nicht unterstellt waren, für Veränderungen gewinnen konnten – und was Sie damit erreicht haben. Nennen Sie auch Ihre Arbeitssprachen: Die Position ist in Frankreich angesiedelt, einem globalen Bereich zugeordnet und mit regelmäßigen Reisen in Europa verbunden. Englisch plus eine weitere europäische Sprache ist daher ein praktischer Vorteil; Französisch ist in Neuilly-sur-Seine ebenfalls hilfreich. Bereiten Sie sich im Vorstellungsgespräch darauf vor, über die Science-Based Targets, wichtige freiwillige Offenlegungsrahmenwerke (CDP, EcoVadis, Sustainalytics, S&P CSA) und die Übertragung von Nachhaltigkeitsprioritäten eines Kunden in operative Maßnahmen zu sprechen. Rechnen Sie mit einer Fallstudie zur Dekarbonisierung eines Logistiknetzwerks. Zeigen Sie, dass Sie GXOs Geschäftsmodell verstehen: Das Unternehmen erbringt Kontraktlogistik für große Kunden, und Nachhaltigkeitszusagen müssen dabei häufig in kommerzielle Verträge und enge Margen passen.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich diese Position konzentrieren?

Im Mittelpunkt steht die Dekarbonisierung des globalen Logistiknetzwerks. Dazu gehören das Management von Treibhausgasemissionen in Scope 1, Scope 2 und Scope 3 sowie Reduktionspfade, die an Klimarahmenwerken wie den Science-Based Targets ausgerichtet sind. Konkret betrifft die Arbeit die Emissionen von Lagerhäusern, Transportflotten und Güterverkehr sowie die Art und Weise, wie GXO Logistiklösungen für seine Kunden entwickelt. Ein weiterer Schwerpunkt sind freiwillige ESG-Offenlegungen und Ratings. Die Position verantwortet die Antworten für CDP, EcoVadis, Sustainalytics und S&P CSA und bewegt sich damit an der Schnittstelle zwischen internen Daten, externen Benchmarks und den Erwartungen von Investoren. Governance-Aspekte spielen sowohl bei dieser Offenlegungsarbeit als auch bei der Koordination des Impact-Botschafternetzwerks eine Rolle, das Umweltpraktiken in den Regionen verbreitet. Die soziale Dimension spielt in dieser Position eine geringere Rolle, da sie ausdrücklich auf ökologische Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Im Austausch mit Kunden treffen die kaufmännischen Ziele und die Nachhaltigkeitsagenda aufeinander: Die Position unterstützt Kunden dabei, ihre eigenen Klimaziele durch GXOs operative Leistungen zu erreichen. So wird die Umweltleistung des Unternehmens zu einem Bestandteil des Serviceangebots und bleibt nicht nur ein internes Ziel.

Mit welchen größten Herausforderungen könnte man in dieser Position konfrontiert sein?

Die größte Herausforderung dürfte darin liegen, ohne direkte Weisungsbefugnis Einfluss zu nehmen. Die Position soll die Dekarbonisierung über regionale Verantwortliche und Teams aus Betrieb, Technik und Transport vorantreiben, die außerhalb der eigenen Berichtslinie stehen. Zugleich werden Entscheidungen in der Logistik oft von Kosten, Geschwindigkeit und Kundenverträgen bestimmt. Nachhaltigkeitsziele in diesem Umfeld durchzusetzen, erfordert Geduld und belastbare Belege – nicht nur Richtlinienkenntnis. Eine weitere Herausforderung ist Scope 3. In der Kontraktlogistik entsteht ein großer Teil der Emissionen vor- und nachgelagert in der Wertschöpfungskette. Auf Spediteure, Subunternehmen und die Lieferketten der Kunden hat GXO nur begrenzten direkten Einfluss. Eine glaubwürdige Scope-3-Bilanzierung und entsprechende Reduktionspläne für ein internationales Netzwerk zu erstellen, ist fachlich anspruchsvoll und hängt von einer Datenqualität ab, die zwischen den Regionen oft uneinheitlich ist. Auch die Balance zwischen externer Offenlegung und interner Umsetzung kann schwierig sein. Die Antworten für CDP, EcoVadis, Sustainalytics und S&P CSA zu koordinieren, beansprucht viel Zeit. Dadurch besteht das Risiko, dass Berichtspflichten die operative Arbeit verdrängen, die tatsächlich Emissionen senkt. Regelmäßige Reisen innerhalb Europas, eine Matrixorganisation und mehrere parallel laufende Prioritäten erfordern außerdem ein starkes Projektmanagement und die Fähigkeit, auch einmal Nein zu sagen.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag dürfte eine Mischung aus interner Abstimmung und externem Austausch sein. Er könnte mit einem Gespräch mit den regionalen Verantwortlichen für ökologische Nachhaltigkeit beginnen: Dabei werden Fortschritte bei den Dekarbonisierungszielen überprüft, Datenlücken besprochen oder Hindernisse für eine lokale Initiative beseitigt. Anschließend könnte die Person an einer Arbeitssitzung mit Kolleginnen und Kollegen aus Betrieb, Technik oder Transport teilnehmen, um ein konkretes Projekt zur Emissionssenkung voranzubringen – etwa zur Effizienz des Fuhrparks oder zum Energieverbrauch eines Lagers. Der Kontakt zu Kunden gehört regelmäßig dazu. Die Person nimmt möglicherweise an einem Vertriebs- oder Lösungsentwicklungsgespräch teil, um die Nachhaltigkeitsaspekte eines Angebots zu beraten, oder spricht direkt mit einem Kunden über dessen Klimaziele und darüber, wie GXO ihn dabei unterstützen kann. Auch Management-Reviews und Aufgaben rund um die Offenlegung stehen regelmäßig an: etwa Beiträge für CDP, EcoVadis, Sustainalytics oder S&P CSA vorzubereiten oder zu prüfen und die Konsistenz von Zahlen und Aussagen sicherzustellen. Abwechslung entsteht durch Reisen und die Matrixorganisation. Regelmäßige Reisen innerhalb Europas und gelegentliche internationale Dienstreisen bedeuten, dass manche Tage vor Ort oder bei Kunden statt im Büro in Neuilly-sur-Seine stattfinden. Wenn ein großes Kundenangebot oder eine Frist für ein ESG-Rating ansteht, können sich die Prioritäten schnell verschieben.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Die Position ist in einer globalen Funktion angesiedelt und berichtet an den Global ESG Director. Dadurch ist die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber bei einem Unternehmen mit rund 38.000 Beschäftigten eng in strategische Entscheidungen eingebunden. Mögliche nächste Schritte sind die Leitung der globalen Umweltfunktion, eine breiter angelegte ESG- oder Chief-Sustainability-Rolle oder eine Führungsposition in Vertrieb oder Betrieb, in der Nachhaltigkeitsexpertise einen klaren Wettbewerbsvorteil bietet. Auch der direkte Kundenkontakt kann den Weg in die Entwicklung nachhaltiger Lösungen oder ins Business Development mit ökologischem Schwerpunkt ebnen. Da die Position die regionalen Nachhaltigkeitsverantwortlichen in einem internationalen Netzwerk koordiniert, bietet sie Einblicke in die Arbeit der Geschäftsleitung in mehreren Märkten. Wer die Reaktion auf wichtige ESG-Ratings und freiwillige Offenlegungen erfolgreich steuert, kann nachweisbare externe Erfolge vorweisen, die sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens Gewicht haben. Darüber hinaus gibt es Möglichkeiten, sich seitlich in angrenzende Bereiche weiterzuentwickeln, etwa in die Dekarbonisierung des Transports, das Energiemanagement in Lagerhäusern oder die Lieferkettenberatung für Kunden. GXO ist in einer Branche tätig, die unter hohem Druck steht, Emissionen zu senken. Entsprechend gefragt sind Fachkräfte, die Nachhaltigkeit mit betrieblichen und wirtschaftlichen Ergebnissen verknüpfen können.

Mit welchen wichtigen Stakeholdern arbeiten Sie voraussichtlich zusammen?

Intern ist die engste Zusammenarbeit mit dem Global ESG Director, an den die Position berichtet, sowie mit den regionalen Verantwortlichen für Umwelt und Nachhaltigkeit, die die Strategie vor Ort umsetzen. Zum Arbeitsalltag gehört auch der Austausch mit den Teams aus Betrieb, Technik und Transport, denn diese Bereiche verantworten die Anlagen und Prozesse, bei denen Emissionen entstehen und Dekarbonisierungsmaßnahmen umgesetzt werden müssen. Auch die Teams für Vertrieb und Lösungsentwicklung sind wichtige Partner. Die Position berät sie strategisch zu nachhaltigen Lösungen für Kunden. Bei Management-Reviews und Business-Development-Aktivitäten besteht gelegentlich direkter Kontakt zur Geschäftsleitung. Dabei gilt es, die Umweltstrategie in geschäftlichen Zusammenhängen zu erläutern. Das Impact-Botschafternetzwerk, dessen Koordination die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber mit unterstützt, stärkt die Vernetzung mit lokalen Teams. Extern zählen die Logistikkunden zu den wichtigsten Stakeholdern. Im direkten Austausch mit ihnen geht es darum, ihre Nachhaltigkeitsprioritäten zu verstehen und in betriebliche Maßnahmen zu überführen. Dabei müssen unterschiedliche Reifegrade beim Klimaschutz und verschiedene Berichtserwartungen berücksichtigt werden. Ratingagenturen und Offenlegungsorganisationen wie CDP, EcoVadis, Sustainalytics und S&P CSA sind zwar keine direkten, aber einflussreiche Stakeholder, denn ihre Bewertungen prägen die Wahrnehmung des Unternehmens bei Investoren und Kunden.

CSR Jobs Newsletter

Verpasse nie wieder die nächste Chance

Erhalte eine kuratierte Auswahl neuer Stellen in CSR, ESG und Nachhaltigkeit in deinem Postfach. Kein täglicher Lärm, nur nützliche Chancen.

Kostenlos. Jederzeit abbestellbar.