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Manager Nachhaltigkeitsreporting

CEWE Group • Deutschland • Added on Oct 12, 2026
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Diese Position koordiniert die nichtfinanzielle Berichterstattung im Team Konzernbuchhaltung und verantwortet die jährliche Nachhaltigkeitsberichterstattung gemäß der Corporate Sustainability Reporting Directive für die europäischen Tochtergesellschaften.

In einem großen europäischen Fotografie- und Online-Druckkonzern verankert diese Position die Transparenz in Umwelt- und Sozialfragen unmittelbar in den formalen Finanzstrukturen. Die Überführung von Produktionskennzahlen in geprüfte ESG-Angaben gewährleistet eine konsequente Rechenschaftspflicht in weit verzweigten Papier-, Chemie- und Handelsbereichen.

Die Position eignet sich für Personen mit erster Berufserfahrung im Konzernreporting oder Rechnungswesen, die sich auf die Einhaltung der CSRD-Anforderungen spezialisieren möchten.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Zu den Hauptaufgaben gehören die Organisation, Erstellung und Weiterentwicklung des jährlichen nichtfinanziellen Konzernberichts der CEWE Group gemäß der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und den European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Dazu zählt auch die Pflege und Aktualisierung der doppelten Wesentlichkeitsanalyse, mit der die wichtigsten ESG-Auswirkungsthemen ermittelt werden. In der operativen Arbeit fungiert die Position als zentrale Ansprechperson für die ESG-Datenerhebung in den internationalen Tochtergesellschaften und Fachbereichen, darunter Personal, Einkauf und Umweltmanagement. Zu den Aufgaben gehören die Einrichtung und Betreuung von Reporting-Software wie Workiva, der Aufbau belastbarer Prüfpfade sowie die Koordination des fachlichen Austauschs mit externen Abschlussprüfern. Langfristig geht es darum, Data-Governance-Prozesse zu optimieren, regulatorische Entwicklungen im europäischen Nachhaltigkeitsrecht im Blick zu behalten und eine nahtlose Verknüpfung der Nachhaltigkeitsberichterstattung mit dem Konzernrechnungswesen sicherzustellen.

Wichtige Lernmöglichkeiten in dieser Position

In dieser Position sammeln Sie umfassende praktische Erfahrung mit der Anwendung der ESRS und der EU-Taxonomie in einem im SDAX notierten europäischen Unternehmen. Dabei erwerben Sie wertvolles Fachwissen darüber, wie nichtfinanzielle Kennzahlen im Rechnungswesen erfasst und geprüft werden. Sie arbeiten direkt mit professionellen ESG-Datenplattformen wie Workiva und bauen Ihre Kompetenzen in der Datensteuerung, bei Validierungskontrollen und der Prüfungsvorbereitung aus. Außerdem erhalten Sie Einblicke in die grenzüberschreitenden Herausforderungen der Berichterstattung in 21 Ländern. Durch den direkten Austausch mit externen Prüfungsteams lernen Sie zudem die Verfahren zur begrenzten und hinreichenden Prüfungssicherheit eingehend kennen – eine wertvolle Grundlage für weiterführende Tätigkeiten im Bereich der Unternehmensberichterstattung.

Wie sieht das ideale Profil aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Idealerweise haben Sie ein Studium der Betriebswirtschaft, Finanzwirtschaft, Rechnungslegung oder Nachhaltigkeitsmanagement abgeschlossen. Wichtig sind ein grundlegendes Verständnis nichtfinanzieller Rechnungslegung und erste Kenntnisse der regulatorischen Anforderungen der CSRD. Zu den wesentlichen fachlichen Voraussetzungen zählen ausgeprägte analytische Fähigkeiten, eine strukturierte Arbeitsweise im Datenmanagement und sehr gute Kenntnisse gängiger Office-Anwendungen, insbesondere Excel. Erfahrung mit spezialisierten Berichtsplattformen oder Finanzkonsolidierungssoftware ist ein klarer Vorteil. Für die Abstimmung mit internationalen Geschäftsbereichen sind starke kommunikative Fähigkeiten gefragt. Sie verfügen über verhandlungssichere Deutschkenntnisse und gute Englischkenntnisse für den Berufsalltag, um die Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Einheiten zu ermöglichen.

Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben

Heben Sie praktische Erfahrungen mit finanziellen oder nichtfinanziellen Berichtsstandards hervor und zeigen Sie, dass Sie mit Datenvalidierung, Prüfungsstandards oder Wesentlichkeitsmatrizen vertraut sind. Konkrete Beispiele für die Koordination bereichsübergreifender Abläufe oder den Umgang mit komplexen Tabellen machen Ihre Bewerbung besonders aussagekräftig. Zeigen Sie außerdem, dass Sie die ESRS-Anforderungen verstehen, und erläutern Sie, wie sich Umweltdaten aus europäischen Industrie- oder Druckbetrieben in regelkonforme Berichte überführen lassen. Wenn Sie darlegen, wie Sie auch bei engen Jahresabschlussfristen die Datenintegrität sichern, beweisen Sie Ihr Verständnis für betriebliche Zusammenhänge. Machen Sie in Ihren Bewerbungsunterlagen deutlich, warum Sie Nachhaltigkeit konsequent im Rechnungswesen verankern möchten, statt CSR als separate PR-Aufgabe zu betrachten.

Auf welche Nachhaltigkeitsaspekte des Unternehmens konzentriert sich diese Position voraussichtlich?

Im Mittelpunkt stehen vor allem Governance und eine transparente ESG-Berichterstattung. Dabei werden operative Daten in verifizierte Unternehmenskennzahlen überführt. Dazu gehört, die CO₂-Emissionen, den Energieverbrauch, die Papierbeschaffung und den Umgang mit Chemikalien an verschiedenen Druckstandorten zu erfassen. Ein weiterer wichtiger Teil des Berichtszyklus sind soziale Kennzahlen, etwa zu Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten, Vielfalt und Arbeitsstandards in den europäischen Vertriebsgesellschaften und Produktionsstätten. Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt auf der doppelten Wesentlichkeitsanalyse: Dabei wird ermittelt, wie sich klimabezogene Übergangsrisiken auf den Unternehmenswert auswirken und welchen Einfluss die Aktivitäten des Konzerns auf Biodiversität und Ressourcenverbrauch haben.

Vor welchen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?

Eine wesentliche Herausforderung besteht darin, die Datenqualität und die Zeitpläne bei mehreren Tochtergesellschaften in unterschiedlichen Ländern aufeinander abzustimmen. Dafür ist eine überzeugende bereichsübergreifende Koordination gefragt – auch ohne direkte Weisungsbefugnis. Eine weitere Hürde ist die Komplexität der neuen CSRD-Vorgaben und deren sich wandelnde Auslegung. Besonders anspruchsvoll ist es, eine regelkonforme Dokumentation zu erstellen, die einer gründlichen Prüfung durch externe Abschlussprüfer standhält. Die technische Organisation der Berichterstattung muss mit den praktischen betrieblichen Möglichkeiten in Einklang gebracht werden. Dafür braucht es große Sorgfalt, ohne sich von der Fülle regulatorischer Anforderungen ausbremsen zu lassen.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag beginnt häufig damit, eingehende ESG-Daten im Reporting-Tool zu prüfen, Kennzahlen mit den Vorjahreswerten abzugleichen und Unstimmigkeiten mit den Controllern der Standorte oder Fachbereiche zu klären. Mittags stehen möglicherweise Abstimmungen mit Fachleuten aus Einkauf oder Personal an, um KPI-Definitionen zu präzisieren oder Unterlagen für den Prozess der doppelten Wesentlichkeitsanalyse zu erarbeiten. Die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Rechnungswesen stellt sicher, dass nichtfinanzielle Kennzahlen mit den Zeitplänen des Management-Reportings übereinstimmen. Am Nachmittag geht es oft darum, Rückfragen der Prüfer zu beantworten, methodische Erläuterungen zu aktualisieren, neue regulatorische Hinweise zu recherchieren oder Vorlagen in Softwareplattformen wie Workiva einzurichten.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

In einem börsennotierten Konzern bietet diese Position für Berufseinsteiger:innen und Fachkräfte mit erster Berufserfahrung ein hervorragendes Sprungbrett in leitende Funktionen im Konzernreporting, in der Corporate Governance oder in der Internen Revision. Angesichts steigender regulatorischer Anforderungen an die integrierte Finanz- und ESG-Berichterstattung sind Fachkräfte, die sowohl Rechnungslegungsstandards als auch Nachhaltigkeitskennzahlen beherrschen, gefragte Kandidat:innen für Führungspositionen in den Nachhaltigkeitsabteilungen oder im Finanzcontrolling des Konzerns. Zudem eröffnen sich Wechselmöglichkeiten in die Konzernstrategie, die Investor Relations oder das spezialisierte Nachhaltigkeitsmanagement der Lieferkette in internationalen Geschäftsbereichen.

Die wichtigsten Stakeholder, mit denen Sie zusammenarbeiten

Die interne Zusammenarbeit umfasst den täglichen Austausch mit der Konzernbuchhaltung sowie die regelmäßige Abstimmung mit den Teams für Umweltmanagement, Personal und Einkauf. Häufiger Kontakt besteht außerdem zu Controller:innen und Verantwortlichen für das Reporting in Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften in ganz Europa. Sie unterstützen diese bei der Übermittlung nichtfinanzieller Daten. Extern arbeitet die Position während der jährlichen Prüfung des Geschäftsberichts eng mit den Abschlussprüfer:innen sowie mit Softwareanbietern und Regulierungsberater:innen zusammen.

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