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Analyste - Environnement et Communauté

ArcelorMittal Mines et Infrastructure Canada • Kanada • Added on Oct 26, 2026
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In dieser Position, die dem VP für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Beziehungen zu Gemeinden unterstellt ist, verantwortet die Analystin oder der Analyst die Erfassung, Validierung und Auswertung von Umwelt- und Sozialdaten an den Bergbau- und Infrastrukturstandorten von ArcelorMittal in Québec. Im Arbeitsalltag bedeutet das, Wasserverbrauch, Treibhausgasemissionen, Beobachtungen vor Ort und Anliegen aus den Gemeinden zu Kennzahlen zusammenzuführen, die einer sorgfältigen Prüfung standhalten.

Die Position ist dort angesiedelt, wo betriebliche Realität auf externe Rechenschaftspflicht trifft. Die geprüften Daten fließen in ISO-Berichte, das Protokoll Towards Sustainable Mining und die Anforderungen der CSRD ein. Eine unzuverlässige Zahl oder ein übersehener Trend kann sich daher in einer öffentlichen Offenlegung niederschlagen. Darin liegt die eigentliche Verantwortung der Stelle: sicherzustellen, dass die Umweltleistung und die Beziehungen des Unternehmens zu den Gemeinden ehrlich und verlässlich gemessen werden.

Die Position passt zu jemandem, der sich sowohl mit Tabellen als auch vor Ort wohlfühlt, erst nachfragt, warum sich eine Zahl verändert hat, bevor sie ungeprüft übernommen wird, und am selben Nachmittag ruhig mit einer Betriebsleitung und einer Ansprechperson für die Beziehungen zu Gemeinden sprechen kann.

Job-FAQs

Was sind die zentralen Aufgaben und Verantwortlichkeiten dieser Stelle?

Die Kernaufgabe besteht darin, Umwelt-, Sozial- und Governance-Daten (ESG) korrekt, aktuell und aussagekräftig zu halten. Im Arbeitsalltag erfasst und prüft die Analystin oder der Analyst Umwelt- und Nachhaltigkeitsdaten, untersucht Abweichungen und Trends auf mögliche Regelverstöße und hakt bei den Betriebsstandorten nach, wenn Angaben nicht plausibel sind. Außerdem entwickelt sie oder er Instrumente zur Erfassung von Kennzahlen wie Wasserverbrauch, Umweltbeobachtungen vor Ort, Treibhausgasemissionen und Beschwerden aus den Gemeinden. Eine weitere Aufgabe ist die Berichterstattung. Die Analystin oder der Analyst erstellt oder unterstützt interne und externe Berichte nach ISO-Normen, dem Towards Sustainable Mining-Protokoll, der CSRD und weiteren ESG-Vorgaben. Dazu werden Daten aus verschiedenen Quellen zusammengetragen, anhand der Berichtskriterien geprüft und die entsprechenden Berichtsteile verfasst oder zusammengestellt. Langfristig soll das ESG-Datenmanagementsystem des Unternehmens samt Dashboards weiterentwickelt werden. Dazu gehören die Ursachenanalyse bei Leistungslücken, Vorschläge für Korrekturmaßnahmen und eine vorausschauendere statt rein reaktive Datenerhebung. Die Stelle verbindet routinemäßige Datenarbeit mit projektbezogenen Beiträgen dazu, wie das Unternehmen Nachhaltigkeitsinformationen verwaltet.

Wichtige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Stelle

Die Stelle ermöglicht direkte Einblicke in mehrere Berichtsrahmen, die in Nachhaltigkeitsberufen gefragt sind: ISO-Normen, das Towards Sustainable Mining-Protokoll und die CSRD. Die Arbeit mit allen drei vermittelt praxisnah, wie Umwelt- und Sozialdaten aus dem operativen Betrieb in die formelle Berichterstattung einfließen – eine vielseitig übertragbare Kompetenz. Auch im ESG-Datenmanagement lässt sich praktische Erfahrung sammeln. Die Analystin oder der Analyst wirkt an der Einführung eines Datensystems und an der Entwicklung von Dashboards mit und lernt so die Instrumente und Prozesse kennen, auf denen die Nachhaltigkeitsberichterstattung eines großen Industriekonzerns aufbaut. Ursachenanalysen und Verbesserungsvorschläge erweitern die Aufgabe um anspruchsvolle Problemlösung, die über die reine Dateneingabe hinausgeht. Als internationaler Konzern bietet ArcelorMittal möglicherweise Einblicke in globale Berichtspraktiken. Da Englisch als Vorteil genannt wird, kann außerdem der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen im Ausland dazugehören. Unterstützung und fachliche Begleitung dürften von der Vizepräsidentin bzw. dem Vizepräsidenten sowie vom unternehmensweiten Umwelt- und Community-Team kommen. Besuche an den Standorten vermitteln zudem Einblicke, die eine reine Bürotätigkeit nicht bieten würde.

Wie sieht das ideale Bewerberprofil aus (Erfahrung und Kompetenzen)?

Laut Stellenausschreibung wird ein Hochschulabschluss in Naturwissenschaften, Ingenieurwesen, Arbeitsschutzmanagement, Umweltwissenschaften oder einem verwandten Fach sowie mindestens zwei bis drei Jahre Berufserfahrung im Umwelt- oder Community-Bereich vorausgesetzt. Erfahrung im Bergbau oder in der Schwerindustrie ist ein großer Vorteil. Das deutet darauf hin, dass die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat versteht, wie industrielle Betriebe Umwelt- und Sozialdaten erzeugen. Fachlich sind gute Kenntnisse in Datenanalyse und Datenmanagement sowie ausgeprägte analytische Fähigkeiten gefragt. Die Person sollte Trends erkennen, Risiken von Regelverstößen identifizieren und Ursachen systematisch zurückverfolgen können. Erfahrung mit ESG-Berichtsrahmen ist von Vorteil, wird in der Stellenausschreibung aber nicht zwingend vorausgesetzt. Auch soziale Kompetenzen sind wichtig. Gefragt sind Teamfähigkeit in einem Unternehmens- und Betriebsumfeld sowie die Fähigkeit, sich auf unterschiedliche Hierarchieebenen und Fachbereiche einzustellen. Französisch ist Voraussetzung, Englisch aufgrund des internationalen Umfelds ein Vorteil. Zum Profil passt, wer souverän zwischen Tabellenkalkulation und Gesprächen am Standort wechselt und bereit ist, etwa 15 % der Arbeitszeit zu reisen.

Tipps, um aus der Bewerbung herauszustechen und erfolgreich zu sein

Die Bewerbung sollte gezielt auf die beiden Schwerpunkte der Stellenausschreibung eingehen: Datenanalyse sowie Erfahrung im Umwelt- oder Gemeinwesenbereich. Statt Aufgaben einfach aufzuzählen, sollten Sie konkrete Beispiele nennen, bei denen Sie Umweltdaten geprüft, Trends oder Fehler erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen haben. Erwähnen Sie auch Berichtsstandards, mit denen Sie gearbeitet haben – selbst wenn nur indirekt –, etwa ISO, GRI oder Nachhaltigkeitsberichterstattung. Wenn Sie Erfahrung im Bergbau oder in der Schwerindustrie haben, sollten Sie diese gleich zu Beginn hervorheben. Französisch ist Voraussetzung. Verfassen Sie Ihre Bewerbung daher auf Französisch, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes gewünscht ist. Wenn Sie gute Englischkenntnisse haben, erwähnen Sie diese ebenfalls: Laut Ausschreibung sind sie für die Zusammenarbeit mit Teams im Ausland von Vorteil. Im Anschreiben sollten Sie zeigen, wie Ihr analytischer Ansatz zum Ziel der Position beiträgt: verlässliche ESG-Daten für externe Berichte und die Rechenschaft gegenüber den Gemeinden sicherzustellen. Bereiten Sie sich im Vorstellungsgespräch darauf vor, zu erläutern, wie Sie mit Daten umgehen, die nicht den Erwartungen entsprechen, wie Sie mit Mitarbeitenden im operativen Bereich zusammenarbeiten, für die Berichtspflichten möglicherweise nicht an erster Stelle stehen, und wie Sie ein neues Tracking-Tool entwickeln würden. Kenntnisse des Protokolls Towards Sustainable Mining oder der CSRD – auch grundlegende – würden Ihr echtes Interesse an der Branche unterstreichen. Bestätigen Sie außerdem, dass Sie bereit sind, etwa 15 % Ihrer Arbeitszeit zu den Betriebsstandorten zu reisen.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit des Unternehmens dürfte sich diese Position konzentrieren?

Im Mittelpunkt der Position steht die Messung der Umwelt- und Sozialleistung, nicht die Umsetzung von Projekten. Zu den zentralen Kennzahlen gehören daher Wasserverbrauch, Treibhausgasemissionen, Umweltbeobachtungen vor Ort sowie Beschwerden und Anliegen aus den Gemeinden. Die Daten fließen in Berichtsrahmen wie ISO-Normen, das Protokoll Towards Sustainable Mining und die CSRD ein. Die Tätigkeit ist somit ebenso im Bereich ESG-Governance und Offenlegung angesiedelt wie im Umweltschutz. Bei einem Bergbau- und Infrastrukturunternehmen mit Tagebau, einem privaten Hafen und einer 420 Kilometer langen Bahnstrecke ist der ökologische Fußabdruck groß und deutlich sichtbar. Die Aufgabe der Analystin oder des Analysten besteht darin, diesen Fußabdruck nachvollziehbar zu machen: verstreute Betriebsdaten zu Trends zusammenzuführen, die zeigen, wo sich das Unternehmen verbessert und wo nicht. Auch die Beziehung zu den Gemeinden spielt eine wichtige Rolle. Beschwerden und Anliegen werden zusammen mit Umweltkennzahlen erfasst – ein Hinweis darauf, dass die gesellschaftliche Akzeptanz als messbarer Bestandteil der Leistung betrachtet wird.

Vor welchen Herausforderungen könnte jemand in dieser Position stehen?

Eine Herausforderung ist die Datenqualität in einem Umfeld der Schwerindustrie. Umwelt- und Gemeinwesendaten stammen von verschiedenen Standorten, aus unterschiedlichen Systemen und von Mitarbeitenden, deren operative Prioritäten nicht immer die Berichtspflichten einschließen. Die Analystin oder der Analyst muss unvollständige oder uneinheitliche Zahlen prüfen und diplomatisch nachhaken, wenn etwas nicht stimmt. Eine weitere Herausforderung ist der Berichtszeitplan. ISO, Towards Sustainable Mining und die CSRD haben jeweils eigene Kriterien und Fristen. Die zugrunde liegenden Daten müssen mit allen Anforderungen in Einklang gebracht werden. Kommt zusätzlich die Einführung eines ESG-Datenmanagementsystems hinzu, gilt es, den Wandel zu begleiten und gleichzeitig die regelmäßigen Berichte fristgerecht zu liefern. Auch die unterschiedlichen Erwartungen der Unternehmenszentrale und die Realität an den Standorten können zu Spannungen führen. Ein Dashboard kann einen Trend als Nichteinhaltung ausweisen, obwohl es dafür eine nachvollziehbare betriebliche Erklärung gibt. Statt vorschnell Schlüsse zu ziehen, muss die Analystin oder der Analyst den Ursachen auf den Grund gehen. Die erforderlichen Reisen zu den Betriebsstandorten – etwa 15 % der Arbeitszeit – bringen zusätzliche organisatorische Anforderungen in eine ohnehin detailreiche Tätigkeit.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag beginnt vermutlich damit, die neu eingegangenen Umweltdaten der Betriebsstandorte zu prüfen: Wasserverbrauch, Treibhausgaswerte, Protokolle zu Beobachtungen vor Ort sowie über Nacht erfasste Beschwerden und Anliegen aus den Gemeinden. Die Analystin oder der Analyst prüft die Einträge, markiert Ausreißer und fragt bei den Ansprechpersonen vor Ort nach, wodurch Abweichungen entstanden sind. Zur Mittagszeit könnte ein Treffen mit dem Team für Umwelt und Gemeinwesen auf Unternehmensebene anstehen, um Kennzahlen-Dashboards durchzugehen, oder die Arbeit an einem Abschnitt eines ISO- oder Towards-Sustainable-Mining-Berichts. Am Nachmittag geht es vielleicht darum, Tracking-Tools zu entwickeln oder zu verbessern, Daten für das geplante ESG-Datenmanagementsystem aufzubereiten oder eine Analyse zu den Ursachen einer Leistungslücke zu erstellen. Da etwa 15 % der Arbeitszeit für Reisen zu den Betriebsstandorten vorgesehen sind, verbringt man manche Tage vor Ort statt am Schreibtisch – um sich selbst ein Bild von den Bedingungen zu machen und die Mitarbeitenden kennenzulernen, die die Daten erfassen.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Die Position ist Teil eines Teams auf Unternehmensebene, das die Bereiche Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Gemeinwesen abdeckt. Dadurch erhält man Einblick in das Nachhaltigkeitsmanagement der gesamten Unternehmensgruppe und nicht nur eines einzelnen Standorts. Bei entsprechender Entwicklung kann die Position zu einer Senior-Analysten- oder Koordinationsfunktion führen oder den Wechsel in ein Spezialgebiet wie Klimaberichterstattung, Beziehungen zu Gemeinden oder Umweltmanagementsysteme ermöglichen. Die Mitarbeit an der Einführung des ESG-Datenmanagementsystems bietet die Chance, früh Projektverantwortung zu übernehmen. Wer Dashboards und Tracking-Tools entwickelt, baut ein aussagekräftiges Arbeitsportfolio auf, das Fähigkeiten über die regelmäßige Berichterstattung hinaus belegt. Kenntnisse der CSRD und von Towards Sustainable Mining sind ebenfalls auf dem Arbeitsmarkt gefragt, da beide Rahmenwerke zunehmend an Bedeutung und Umfang gewinnen. ArcelorMittal ist ein großer internationaler Konzern. Daher sind langfristig möglicherweise auch interne Wechsel in andere Geschäftsbereiche oder Länder denkbar – besonders für Personen mit Englischkenntnissen. Die Stellenausschreibung beschreibt zwar keinen formellen Beförderungsweg, doch die Kombination aus Berichterstattung und Systemarbeit schafft eine gute Grundlage für umfassendere ESG-Aufgaben.

Wichtige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in dieser Position

Die Analystin oder der Analyst berichtet an den VP für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Beziehungen zu Gemeinden und arbeitet in einem unternehmensweiten Team, das diese Bereiche abdeckt. Die enge Zusammenarbeit mit den Betriebsstandorten gehört zur Position. Zu den regelmäßigen Ansprechpersonen dürften deshalb Umweltkoordinatorinnen und -koordinatoren vor Ort, Mitarbeitende aus Aufbereitung und Bergbau sowie Fachkräfte für die Beziehungen zu Gemeinden zählen. Bei der Zusammenarbeit geht es vor allem um Daten: Informationen anfordern, Auffälligkeiten klären, Zahlen validieren und Berichtspflichten erläutern. Da die Position Berichte nach ISO, Towards Sustainable Mining und CSRD umfasst, kann es außerdem Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen aus Finanzwesen, Recht oder Unternehmenskommunikation geben, die für ihre Offenlegung ebenfalls auf diese Daten angewiesen sind. Da etwa 15 % der Arbeitszeit für Reisen zu den Betriebsstandorten vorgesehen sind, finden manche Gespräche persönlich und nicht per E-Mail statt. Laut Stellenausschreibung kann es aufgrund der internationalen Ausrichtung von ArcelorMittal auch zu Kontakten mit Teams im Ausland kommen. Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen weltweit könnte daher auf Englisch stattfinden.

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