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ESG Projektmanager Immobilien

WALTER GROUP • Österreich • Added on Oct 19, 2026
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In dieser Position verantwortest du die ESG-Agenda für das Immobilienportfolio von WALTER REAL ESTATE: die Roadmap für Bestandsgebäude, Entwicklungsprojekte und die eigenen Büros der Gruppe sowie die dazugehörigen Energie- und CO₂-Daten. Im Arbeitsalltag heißt das, Verbräuche zu überwachen, ESG-CAPEX-Bewertungen vorzubereiten und Maßnahmen wie Photovoltaik, Heizungsumstellungen, energetische Sanierungen und Ladeinfrastruktur von der Analyse bis zur Umsetzung in den Gebäuden voranzutreiben.

Das Besondere an der Position ist die Kombination verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten. Hier treffen EU-Taxonomie und Berichtspflichten auf konkrete Gebäudetechnik und echte Budgets. So kannst du den Energieverbrauch, die Emissionen und die Verteilung von Investitionen an mehreren Standorten direkt beeinflussen. Zugleich ist die Aufgabe bereichsübergreifend: Asset Management, Facility Management, Projektentwicklung, Controlling und das Nachhaltigkeitsteam der Gruppe müssen an einem Strang ziehen – und in dieser Position behältst du den Überblick.

Die Position passt zu dir, wenn du mindestens fünf Jahre Erfahrung im Bereich ESG in der Immobilienwirtschaft mitbringst und bereits konkrete Maßnahmen umgesetzt hast. Du solltest sowohl technische Fragen rund um Gebäude als auch CAPEX-Kalkulationen sicher beurteilen und Anforderungen der EU-Taxonomie so vermitteln können, dass sie auch für kostenorientierte Ansprechpartner verständlich sind. Deutsch und Englisch auf C1-Niveau werden vorausgesetzt.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Im Mittelpunkt steht die Steuerung von ESG-, Energie- und Dekarbonisierungsthemen im Immobilienportfolio von WALTER REAL ESTATE. Dabei werden regulatorische Anforderungen mit technischer Umsetzbarkeit und wirtschaftlicher Tragfähigkeit verbunden. Konkret entwickeln und steuern Sie eine ESG-Roadmap für Bestandsgebäude, Entwicklungsprojekte und selbst genutzte Büroimmobilien und behalten deren Umsetzung im Blick. Energiemonitoring, CO₂-Erfassung und Verbrauchsanalysen bilden die Datengrundlage, aus der Maßnahmen zur Dekarbonisierung abgeleitet werden. Ein großer Teil der Arbeit entfällt auf die Umsetzung von Projekten. Sie koordinieren Maßnahmen wie Photovoltaikanlagen, LED-Beleuchtung, den Umbau von Heizsystemen, energetische Sanierungen und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge – von der Analyse bis zur Realisierung. Darüber hinaus bewerten Sie ESG-Investitionen (CAPEX) hinsichtlich CO₂-Wirkung, Wirtschaftlichkeit, Fördermöglichkeiten, Betriebskosten und langfristigem Werterhalt. Anforderungen der EU-Taxonomie und der Nachhaltigkeitsberichterstattung übersetzen Sie in strukturierte Daten, KPIs und Nachweise. Nachhaltigkeitsaspekte werden so in Objektstrategien, Entwicklungsprojekte und die Optimierung von Bestandsgebäuden integriert. Koordination verbindet die verschiedenen Aufgabenbereiche. Sie bringen Asset Management, Facility Management, Projektentwicklung, Controlling, die Nachhaltigkeitsabteilung der Gruppe, WALTER LAGER BETRIEBE und externe technische Partner zusammen und sorgen dafür, dass Maßnahmen konsequent nachverfolgt werden. Langfristig sollen Energieverbrauch, CO₂-Emissionen und Investitionsentscheidungen im gesamten Immobilienbestand der Gruppe beeinflusst werden. Damit leisten Sie einen Beitrag zum Auftrag von WALTER REAL ESTATE, das Immobilienportfolio der Gruppe im In- und Ausland weiterzuentwickeln.

Wichtige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Position

Die Lernkurve in dieser Position ist breit angelegt. In der Ausschreibung werden interne und externe Schulungen zu ESG, EU-Taxonomie, CO₂-Bilanzierung, Energiemanagement, Gebäudetechnik und nachhaltiger Immobilienbewirtschaftung genannt. Das zeigt, dass der Arbeitgeber die regulatorischen und technischen Kenntnisse der erfolgreichen Person gezielt vertiefen möchte, statt davon auszugehen, dass sie bereits vollständig vorhanden sind. Wer beispielsweise fundierte Energiekenntnisse mitbringt, kann sich Kompetenzen in Taxonomie und Reporting aneignen; wer aus dem Reporting kommt, kann sich ein solides Verständnis der Gebäudetechnik erarbeiten. Auch die tägliche Arbeit selbst dürfte viele Lerngelegenheiten bieten. Bei ESG-CAPEX-Bewertungen werden Investitionen hinsichtlich ihrer CO₂-Wirkung, Wirtschaftlichkeit, Fördermöglichkeiten, Betriebskosten und langfristigen Werterhaltung beurteilt. So entsteht eine am Markt seltene Kombination aus Nachhaltigkeits- und Finanzwissen. Die Koordination eines ESG-Umsetzungsteams sowie externer Planer, Energieberater und technischer Partner vermittelt zudem Projektmanagement- und Stakeholder-Kompetenzen anhand realer Portfolios statt anhand von Präsentationsfolien. Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit verschiedenen Unternehmensbereichen: Asset Management, Facility Management, Entwicklung, Controlling und der gruppenweiten Nachhaltigkeitsfunktion. Empfehlungen werden letztlich auch dem Vorstand vorgelegt. Wer sich von einer Fachrolle in Richtung Nachhaltigkeitsstrategie auf Portfolioebene entwickeln möchte, erhält hier einen praxisnahen Einblick darin, wie ein Eigentümer über Investitionen in die Dekarbonisierung entscheidet.

Wie sieht das ideale Profil aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Die Ausschreibung formuliert klare Anforderungen an die Erfahrung: mindestens fünf Jahre im ESG- oder Nachhaltigkeitsmanagement sowie praktische Erfahrung mit der Umsetzung von ESG-Maßnahmen und -Strategien in der Immobilienbranche. Kenntnisse der EU-Taxonomie, Dekarbonisierung, Energieeffizienz, Energiemonitoring, Photovoltaik und E-Mobilität werden vorausgesetzt – und zwar aus der Praxis, nicht nur aus der Theorie. Technisch sollte die Person Gebäude, Energieversorgung, Gebäudetechnik, Ladeinfrastruktur und Sanierungsmaßnahmen beurteilen können. Das spricht für einen Hintergrund in der Immobilienwirtschaft, im Ingenieurwesen, Energiebereich oder Umweltmanagement beziehungsweise eine vergleichbare Qualifikation. Neben dem technischen Profil ist ein sicherer Umgang mit Zahlen gefragt. Bei ESG-CAPEX-Analysen geht es um CO₂-Wirkung, Wirtschaftlichkeit, Förderungen, Betriebskosten und langfristige Werterhaltung. Entsprechend wichtig sind Kenntnisse in CAPEX/OPEX, Budgetierung und der Bewertung von Business Cases. Sehr gute Excel- und PowerPoint-Kenntnisse werden ausdrücklich genannt; Erfahrung mit Reporting-, Energie- oder Portfoliosoftware ist ein Plus. Deutsch- und Englischkenntnisse auf mindestens C1-Niveau sind erforderlich, da technische, finanzielle und regulatorische Inhalte für unterschiedliche Zielgruppen aufbereitet werden müssen. Die entscheidenden persönlichen Kompetenzen ergeben sich aus der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit: analytisches, selbstständiges und umsetzungsorientiertes Arbeiten sowie die Fähigkeit, Asset Management, Facility Management, Entwicklung, Controlling, die gruppenweite Nachhaltigkeitsfunktion und externe Fachleute zu koordinieren. Das ideale Profil verbindet technisches Verständnis mit wirtschaftlichem Urteilsvermögen und Freude daran, zwischen Menschen zu vermitteln, die in unterschiedlichen „Sprachen“ denken – technisch, finanziell und regulatorisch.

Tipps für eine überzeugende Bewerbung

Für die Position als ESG-Projektmanager:in Immobilien bei WALTER REAL ESTATE sollte die Bewerbung vor allem belegen, dass Sie ESG-Strategien in konkrete Maßnahmen für Immobilien umsetzen können. Am aussagekräftigsten sind konkrete Projekte: Nennen Sie etwa die von Ihnen koordinierten PV-Anlagen, Heizungsumstellungen oder thermischen Sanierungen, die Größe des Portfolios beziehungsweise der betroffenen Gebäude und die erzielten Ergebnisse in kWh, t CO₂e oder Kosteneinsparungen. Machen Sie außerdem deutlich, dass Sie mindestens fünf Jahre Erfahrung im ESG- oder Nachhaltigkeitsmanagement in der Immobilienbranche mitbringen – diese Anforderung ist in der Ausschreibung ausdrücklich genannt. Rechnen Sie mit einem Auswahlgremium aus Asset Management, Facility Management und gruppenweiter Nachhaltigkeit. Bereiten Sie daher ein Projekt so auf, dass Sie es aus drei Blickwinkeln erläutern können: regulatorische Anforderungen (EU-Taxonomie, Reporting), technische Lösung (Gebäudesysteme, Ladeinfrastruktur) und Business Case (CAPEX/OPEX, Förderungen, Amortisation). Ein kurzes, konkretes Beispiel für eine ESG-CAPEX-Bewertung – einschließlich des Umgangs mit Förderungen und langfristiger Werterhaltung – beantwortet eine zentrale Frage der Position besser als ein allgemein gehaltenes Anschreiben. Greifen Sie schließlich auch die Zweisprachigkeit der Position auf. Gefordert sind Deutsch und Englisch auf C1-Niveau; außerdem gehört es zur Aufgabe, regulatorische Inhalte für unterschiedliche Entscheidungsträger aufzubereiten. Ein flüssiges, verständliches und in beiden Sprachen jargonarmes Anschreiben ist damit bereits eine Arbeitsprobe. Da WALTER REAL ESTATE das Immobilienportfolio der Gruppe im In- und Ausland betreut, können Sie sich zusätzlich profilieren, wenn Sie Erfahrung mit Immobilien in mehreren Märkten oder Rechtsräumen belegen.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich diese Position konzentrieren?

Im Mittelpunkt steht die operative Nachhaltigkeit auf Immobilien- und Objektebene. Ein zentrales Thema ist die Dekarbonisierung: Der Energieverbrauch und die Emissionen bestehender Gebäude, von Entwicklungsprojekten und selbst genutzten Büroflächen sollen sinken. Energiemonitoring und CO₂-Tracking bilden die Grundlage, um Fortschritte zu messen. Als konkrete Hebel nennt die Position erneuerbare Energie und Effizienzmaßnahmen wie Photovoltaik, LED-Beleuchtung, Heizungsumstellungen, thermische Sanierungen und E-Ladeinfrastruktur. Die zweite Säule bilden Governance und Reporting. Anforderungen der EU-Taxonomie und Nachhaltigkeitsberichterstattung müssen in die Praxis übersetzt werden – mit belastbaren Daten, Kennzahlen und Nachweisen, die einer Prüfung standhalten. Da WALTER REAL ESTATE Immobilien für eine Gruppe mit weiteren Geschäftsbereichen wie Logistik, Containerhandel und -leasing verwaltet, dürfte die Taxonomiearbeit in das konzernweite Reporting und die Investitionsrahmenwerke einfließen, statt auf den Immobilienbereich beschränkt zu bleiben. Die dritte Dimension ist die Einbindung in Investitionsentscheidungen. ESG-CAPEX-Bewertungen verknüpfen Nachhaltigkeit mit finanziellen Entscheidungen, indem sie die CO₂-Wirkung gegen Wirtschaftlichkeit, Förderungen, Betriebskosten und langfristige Werterhaltung abwägen. Der soziale Aspekt spielt in der Ausschreibung eine geringere Rolle, auch wenn sich das Unternehmen zu inklusiver Personalauswahl bekennt. Insgesamt geht es darum, das Immobilienportfolio messbar nachhaltiger zu gestalten und zugleich die Zahlen belastbar zu halten. Der Schwerpunkt liegt damit auf Governance und Daten statt auf Kommunikation.

Vor welchen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?

Die größte Herausforderung ist zugleich der Kern der Position: regulatorische Anforderungen, technische Umsetzbarkeit und wirtschaftliche Vernunft miteinander in Einklang zu bringen. Vorgaben der EU-Taxonomie und Berichtspflichten nehmen weder auf Budgets noch auf bauliche Einschränkungen Rücksicht. Deshalb gilt es, tragfähige Abwägungen zu treffen und sie Menschen mit unterschiedlichen Prioritäten nachvollziehbar zu erläutern. Eine technisch sinnvolle und taxonomierelevante Maßnahme muss auch die geforderte Wirtschaftlichkeit erfüllen. Eine weitere Herausforderung dürfte die Datenlage sein. Energiemonitoring, CO₂-Tracking und Verbrauchsanalysen ermöglichen nur dann gute Entscheidungen, wenn die zugrunde liegenden Daten über ein vielfältiges Portfolio hinweg belastbar und vergleichbar sind – von Bestandsgebäuden und Entwicklungsprojekten bis zu selbst genutzten Büroimmobilien. Veraltete Systeme, uneinheitliche Verbrauchsmessung und unterschiedliche Reportingformate sind in der Immobilienbranche keine Seltenheit. Dass die Ausschreibung zuverlässige Daten, KPIs und Nachweise betont, deutet darauf hin, dass zunächst erheblicher Aufwand in die Datenqualität fließt, bevor Optimierungen möglich sind. Ein dritter Knackpunkt ist die Koordination. Asset Management, Facility Management, Entwicklung, Controlling, die gruppenweite Nachhaltigkeitsfunktion und WALTER LAGER BETRIEBE verfolgen eigene Ziele, Zeitpläne und Anreize. Die Position muss diese Bereiche auf eine gemeinsame ESG-Roadmap ausrichten und die konsequente Nachverfolgung sicherstellen. Bei zahlreichen Standorten und Immobilien ist eine laufende Priorisierung nötig. Empfehlungen, die Energieverbrauch, Emissionen oder Investitionspläne verändern, können intern auf Widerstand stoßen – selbst wenn die Analyse klar dafür spricht.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag dürfte Analyse, Abstimmung und interne Überzeugungsarbeit verbinden. Am Vormittag könnten Energiedaten und Verbrauchswerte ausgewertet, das CO₂-Tracking aktualisiert oder eine ESG-CAPEX-Bewertung für ein bestimmtes Gebäude vorbereitet werden. Dabei werden Investitionskosten, mögliche Förderungen, Betriebskosten und CO₂-Wirkung gegeneinander abgewogen. Da Excel und PowerPoint ausdrücklich als zentrale Werkzeuge genannt werden, gehört es wahrscheinlich zum Alltag, Portfoliodaten in entscheidungsreife Unterlagen zu überführen. Ein großer Teil des Tages dürfte der Abstimmung dienen: Gespräche mit dem Asset Management und Facility Management zum Umsetzungsstand, mit der Entwicklung zu Nachhaltigkeitsvorgaben für ein Projekt, mit dem Controlling zu Budget- und Business-Case-Fragen sowie mit der gruppenweiten Nachhaltigkeitsfunktion zur Abstimmung des Reportings und zur Auslegung der Taxonomie. Extern gibt es außerdem Kontakt zu Planern, Energieberatern und technischen Partnern – etwa zu Photovoltaik, Heizungsumstellungen oder Ladeinfrastruktur. Da auch die Nachverfolgung vereinbarter Maßnahmen ausdrücklich dazugehört, ist das Nachhalten von Aufgaben und Fortschritten Teil des Arbeitsrhythmus. Die Arbeitswoche dürfte abwechslungsreich sein. Berichtstermine, Termine von Investitionsausschüssen, neue regulatorische Auslegungen oder die Planungsphase eines Entwicklungsprojekts können den Schwerpunkt auf Datenaufbereitung oder Stakeholder-Abstimmung verschieben. Da die Position mehrere Immobilien und Standorte umfasst, sind gelegentliche Besuche vor Ort und Reisen innerhalb Österreichs denkbar. Homeoffice ist laut Ausschreibung ebenfalls möglich, sodass manche Tage stärker auf konzentrierte Schreibtischarbeit ausgerichtet sein dürften.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Diese Position vereint zwei seltene Aspekte: eine interne ESG-Rolle in einer finanziell starken, familiengeführten Unternehmensgruppe, in der Entscheidungen rund um Immobilien tatsächlich getroffen und nicht nur begleitet werden. Mit der Zeit kann sich die Tätigkeit stärker in Richtung Asset Management oder Projektentwicklung entwickeln. ESG-Know-how wird dabei zum Vorteil bei Investitionsentscheidungen. WALTER REAL ESTATE betreut die Immobilienthemen der gesamten Gruppe. Einblicke in die Portfoliostrategie sind daher realistisch und nicht nur theoretisch. Die Ausschreibung deckt ein breites Themenspektrum ab: von Dekarbonisierung und Energieeffizienz über die EU-Taxonomie und Elektromobilität bis hin zu ESG-Investitionen. Hinzu kommt die fachliche Koordination eines ESG-Umsetzungsteams. Das deutet auf die Möglichkeit hin, eine eigene ESG-Funktion aufzubauen und zu leiten, möglicherweise in Abstimmung mit dem gruppenweiten Nachhaltigkeitsteam. Besonders sichtbar dürfte die Arbeit bei Projekten mit messbaren Auswirkungen auf Energieverbrauch, CO₂-Ausstoß und Investitionen werden – also bei genau jener Art von Projekten, auf die die Position laut Unternehmen direkten Einfluss nehmen kann. Auch formale Weiterbildung ist vorgesehen: interne und externe Schulungen zu ESG, EU-Taxonomie, CO₂-Bilanzierung, Energiemanagement, Gebäudetechnik und nachhaltigem Immobilienmanagement. Für Personen aus der Beratung oder dem Ingenieurwesen ist die Position ein Wechsel in die strategische Immobilienarbeit mit langfristiger Perspektive. Die Größe der Gruppe und ihre private Eigentümerstruktur tragen zur Stabilität dieses Karrierewegs bei. Aussagen zum Zeitpunkt möglicher Beförderungen lassen sich der Ausschreibung nicht entnehmen, der Verantwortungsbereich ist jedoch von Anfang an breit angelegt.

Wichtige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in dieser Position

Intern arbeitet die Position mit zahlreichen Bereichen zusammen: Asset Management, Facility Management, Projektentwicklung, Controlling und dem Nachhaltigkeitsteam der Gruppe sowie mit WALTER LAGER BETRIEBE als operativem Unternehmen. Die Zusammenarbeit gestaltet sich je nach Bereich unterschiedlich: Das Controlling ist für Finanz- und Budgetfragen relevant, Asset und Facility Management für die Umsetzung und den Gebäudebetrieb, die Projektentwicklung für Projekte in der Planungsphase und das Nachhaltigkeitsteam für die Abstimmung mit der Berichterstattung und den Zielen der Gruppe. Laut Ausschreibung gehört auch die fachliche Koordination eines ESG-Umsetzungsteams zur Aufgabe. Das deutet darauf hin, dass die Position Kolleginnen und Kollegen bei der Umsetzung von ESG-Maßnahmen anleitet oder koordiniert, möglicherweise ohne disziplinarische Führungsverantwortung. Auch der Austausch mit der Führungsebene dürfte wichtig sein: Die Position bereitet Nachhaltigkeitsaspekte für Objektstrategien und Entscheidungsvorlagen auf, die der Geschäftsführung und dem Vorstand vorgelegt werden. Zu den externen Ansprechpartnern zählen Planungsbüros, Energieberater und technische Partner, die Maßnahmen wie Photovoltaikanlagen, Heizungsumstellungen und Ladeinfrastruktur realisieren. Eine dritte Gruppe bilden Ansprechpartner für Regulierung und Berichterstattung. Dazu könnten Lieferkettenpartner, Prüfende oder Datenanbieter im Zusammenhang mit der EU-Taxonomie und der Nachhaltigkeitsberichterstattung gehören, da die Position verlässliche Daten, Kennzahlen und Nachweise liefern muss. Die WALTER GROUP umfasst als Holding neben Immobilien auch Logistik, Containerhandel und Leasing. Die ESG-Managerin oder der ESG-Manager wird daher voraussichtlich mit Kolleginnen und Kollegen auf Gruppenebene zusammenarbeiten, die Immobiliendaten für die konsolidierte Berichterstattung benötigen.

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