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Senior Environmental Specialist

UKA – Der Energieparkentwickler • Italien • Added on Oct 12, 2026
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In dieser Position verantworten Sie die Umweltbelange der italienischen Projektpipeline von UKA für Windenergie, Photovoltaik und Agri-Photovoltaik. Sie führen Umweltprüfungen durch, steuern UVP-Berichte und technische Gutachten und stellen sicher, dass die Umweltanforderungen von der ersten Vorprüfung bis zum Genehmigungsverfahren berücksichtigt werden.

Die Position ist wichtig, weil UKA eine der größten Onshore-Projektpipelines für erneuerbare Energien in Europa ausbaut und in Italien die Umweltgenehmigung darüber entscheidet, ob Projekte verwirklicht werden. Fundierte Umweltprüfungen, überzeugende Schall- und Landschaftsgutachten sowie ein klarer Dialog mit Behörden und Gemeinden machen aus einer internationalen Projektpipeline von 6,5 GW Anlagen für die saubere Energieversorgung.

Die Position passt zu jemandem, der bereits Onshore-Wind- und Photovoltaikprojekte durch italienische Umweltgenehmigungsverfahren begleitet hat, Vorschriften sicher in der Praxis anwendet und sich mit Ingenieurinnen und Ingenieuren, Fachbüros und Behörden fachlich austauschen kann, ohne dabei die Zeitpläne aus dem Blick zu verlieren.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Die zentrale Aufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass jedes italienische Projekt in der Pipeline von UKA das Umweltgenehmigungsverfahren mit einer belastbaren, gut dokumentierten Begründung durchlaufen kann. Im Arbeitsalltag bedeutet das, Umweltanalysen für Wind-, Photovoltaik- und Agri-Photovoltaikprojekte sowie deren elektrische Infrastruktur zu erstellen – von der Vorprüfung bis zur fortgeschrittenen Entwicklungsphase. Außerdem erstellen oder prüfen Sie UVP-Berichte, Landschaftsberichte, Verträglichkeitsprüfungen und Schallgutachten, die als Grundlage für regionale oder nationale Verfahren dienen. Neben der Dokumentationsarbeit übernehmen Sie auch koordinierende Aufgaben: Sie führen umweltbezogene Due-Diligence-Prüfungen für potenzielle Übernahmen durch, besuchen Standorte, um mögliche Probleme und erforderliche Minderungsmaßnahmen zu erkennen, und prüfen Leistungsbeschreibungen sowie Monitoring-Maßnahmen externer Beratungsunternehmen. In enger Zusammenarbeit mit den Teams für Projektentwicklung, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen sorgen Sie dafür, dass Umweltanforderungen von Anfang an in Projektentscheidungen einfließen und nicht erst nachträglich berücksichtigt werden. Langfristig fließt Ihre Arbeit unmittelbar in die Genehmigungsstrategie ein: Sie beobachten regulatorische Entwicklungen mit Auswirkungen auf Umweltaspekte und vertreten das Unternehmen bei Maßnahmen zur Einbindung von Interessengruppen, öffentlichen Anhörungen und Gesprächen mit Behörden. In der Praxis verbindet die Position die technische Projektumsetzung mit den öffentlichen und regulatorischen Verfahren, von denen letztlich abhängt, ob ein Energiepark gebaut werden kann.

Wichtige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Position

Da UKA in Deutschland, Europa und Amerika tätig ist, bietet diese Position einen ungewöhnlich breiten Einblick darin, wie Umweltgenehmigungen in unterschiedlichen regulatorischen Systemen gehandhabt werden. Der unmittelbare Schwerpunkt liegt auf Italien. Sie können Ihre Kenntnisse zu italienischen UVP-Verfahren auf regionaler und nationaler Ebene vertiefen – ein seltenes und zunehmend gefragtes Fachwissen, da Genehmigungsverfahren in ganz Europa immer komplexer werden. Auch fachlich ist das Lernfeld breit: Dazu gehören die Bewertung und Überwachung von Schallauswirkungen, Verträglichkeitsprüfungen, Landschaftsanalysen, spezifische Fragestellungen der Agri-Photovoltaik sowie umweltbezogene Due-Diligence-Prüfungen bei der Bewertung von Projektübernahmen. Regelmäßige Standortbesuche und die Zusammenarbeit mit den Teams für Projektentwicklung, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen vermitteln Ihnen ein fundiertes Verständnis dafür, wie erneuerbare Energieprojekte tatsächlich geplant und räumlich angeordnet werden. Die Zusammenarbeit mit externen Beratungsunternehmen schärft zudem Ihren prüfenden Blick: Sie lernen, Leistungsbeschreibungen und Monitoring-Pläne zu beurteilen, statt ausschließlich selbst Dokumente zu erstellen. Wer später eine leitende Position im Genehmigungswesen oder Umweltmanagement anstrebt, erhält hier eine starke Grundlage. Durch das internationale Wachstum von UKA sind langfristig auch interne Wechsel in andere Märkte denkbar.

Wie sieht das ideale Bewerberprofil aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Die Anforderungen sind klar formuliert: ein Masterabschluss oder gleichwertiger Abschluss in einem umweltwissenschaftlichen Fach wie Umweltwissenschaften, Umweltingenieurwesen, Biologie oder Geologie. Hinzu kommen mindestens fünf Jahre Berufserfahrung sowie nachweisliche Erfolge bei Umweltverträglichkeitsprüfungen für Onshore-Windparks und Photovoltaikanlagen in Italien. Erfahrung mit der Bewertung von Schallauswirkungen und akustischem Monitoring ist ein klarer Vorteil. Bei den technischen Kompetenzen sind fundierte GIS-Kenntnisse in QGIS und ArcGIS wichtiger als fortgeschrittene MS-Office-Kenntnisse, denn räumliche Analysen bilden die Grundlage für Standortplanung, Restriktionskartierung und Wirkungsanalysen. Auch die Sprachkenntnisse sind unabdingbar: Italienisch und Englisch auf C1-Niveau, da die Position einerseits die Schnittstelle zu italienischen Behörden und Beratungsunternehmen und andererseits zu einer internationalen Organisation mit Hauptsitz in Deutschland bildet. Aufgrund von Standortbesuchen und öffentlichen Anhörungen wird Reisebereitschaft vorausgesetzt. Auch die persönlichen Eigenschaften zählen. UKA beschreibt sich als inhabergeführtes Unternehmen mit langfristiger Ausrichtung. Die Mitarbeitenden treiben Projekte auch dann voran, wenn äußere Umstände Geduld erfordern. Gesucht wird daher eine gut organisierte, proaktive und belastbare Persönlichkeit, die Beratungsunternehmen und Fristen souverän steuert und komplexe Gesetzes- und Verwaltungstexte verständlich für Kolleginnen und Kollegen aus Technik und Management aufbereiten kann.

Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben

Mit einer allgemeinen Bewerbung werden Sie es hier schwer haben, denn die Anforderungen sind ungewöhnlich spezifisch: fünf Jahre Erfahrung mit italienischen UVP-Verfahren für Onshore-Wind- und Photovoltaikprojekte. Richten Sie Ihren Lebenslauf gezielt darauf aus. Nennen Sie für jedes relevante Projekt die Technologie, die Leistung, das angewandte Verfahren – regional oder national –, Ihre konkrete Rolle bei der Erstellung oder Prüfung der UVP und den Stand des Genehmigungsverfahrens. Wenn Sie Erfahrung mit Schallgutachten oder akustischem Monitoring haben, heben Sie diese deutlich hervor, statt sie unter allgemeinen Umweltaufgaben zu verstecken. Da UKA seine Aktivitäten in Italien mit einem neuen Büro in Rom ausbaut, sucht das Unternehmen wahrscheinlich Menschen, die in einem noch im Aufbau befindlichen lokalen Umfeld eigenständig arbeiten können. Ein überzeugendes Anschreiben zeigt, dass Sie sich mit der italienischen Genehmigungslandschaft auskennen, benennt die zuständigen Behörden und Verfahren und erläutert, wie Sie die Prüfung externer Gutachten und Gespräche mit Interessengruppen angehen würden. Das wirkt deutlich stärker als ein Anschreiben, das sich nur auf Unternehmenswerte bezieht. Bereiten Sie sich im Vorstellungsgespräch auf vertiefende Fragen zu Ihrer UVP-Erfahrung sowie auf situative Fragen zu regulatorischen Änderungen und zum Umgang mit Behörden vor. Machen Sie sich auch mit Agri-Photovoltaik vertraut, da UKA diesen Bereich ausdrücklich nennt. Kenntnisse in GIS und die Bereitschaft, über die zweisprachige Kommunikation mit deutschen oder internationalen Kolleginnen und Kollegen zu sprechen, unterstreichen Ihre Eignung für eine international wachsende Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Deutschland.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen konzentriert sich diese Position voraussichtlich?

Diese Position ist fest in der ökologischen Säule des UKA-Geschäfts verankert – konkret in den Bereichen Biodiversität, Landschaft, Schall und Genehmigungsrecht für Wind-, Photovoltaik- und Batteriespeicherprojekte. Im Kern geht es beim Nachhaltigkeitsanspruch des Unternehmens darum, das Stromsystem zu dekarbonisieren. Der Beitrag der Fachkraft besteht also darin, den Ausbau erneuerbarer Energien tatsächlich genehmigungsfähig zu machen und umzusetzen – nicht darin, unternehmensweite Emissionsziele festzulegen. Im Mittelpunkt stehen voraussichtlich die Qualität von Umweltverträglichkeitsprüfungen, Verträglichkeitsprüfungen im Zusammenhang mit geschützten Gebieten und Arten, die Minderung von Schallauswirkungen auf Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Einbindung der Projekte in die Landschaft. Agri-Photovoltaik bringt eine zusätzliche Dimension mit sich: Die doppelte Flächennutzung wirft eigene Fragen zu Boden, Landwirtschaft und Landschaftsbild auf, für die sich die Genehmigungsbehörden noch auf einheitliche Vorgehensweisen verständigen. Governance- und Sozialaspekte kommen bei der Einbindung von Interessengruppen, öffentlichen Anhörungen und Konsultationen mit Behörden zum Tragen – dort wird die Akzeptanz vor Ort ausgehandelt. Da UKA in Deutschland, Europa und Nord- und Südamerika tätig ist, wird die Arbeit in Italien wahrscheinlich auch an Vorgehensweisen in anderen Märkten gemessen. Die Position hat dadurch eine vergleichende Best-Practice-Perspektive und geht über die reine Einhaltung lokaler Vorschriften hinaus.

Vor welchen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?

Die offensichtlichste Herausforderung ist das Genehmigungsumfeld selbst. Umweltrechtliche Genehmigungsverfahren für erneuerbare Energieprojekte in Italien sind komplex, mehrstufig und von sich ändernden Vorschriften geprägt. Die Zeitpläne lassen sich daher häufig nur begrenzt beeinflussen. UKA spricht selbst von Durchhaltevermögen und Geduld – ein offener Hinweis darauf, dass der Fortschritt oft stärker von äußeren Umständen und den Zeitplänen der Behörden abhängt als vom eigenen Einsatz. Eine weitere Herausforderung ist das Zusammenspiel zahlreicher Beteiligter. Bei der Erstellung und Begleitung von UVP-Berichten, Landschaftsstudien, Verträglichkeitsprüfungen und Schallgutachten arbeiten mehrere externe Fachbüros mit, deren Qualität und Termine gesteuert werden müssen – ohne dass man ihnen direkt vorgesetzt ist. Gleichzeitig müssen Umweltauflagen frühzeitig in konkrete Planungsentscheidungen für die Teams aus Projektentwicklung sowie Elektro- und Bauingenieurwesen übersetzt werden. Dafür braucht es diplomatisches Geschick, um auch kritische Punkte anzusprechen, und eine klare Prioritätensetzung. Eine dritte Herausforderung besteht darin, fachliche Tiefe und zügiges Vorankommen miteinander zu vereinbaren. Die Position reicht von ersten Vorprüfungen der Machbarkeit über fortgeschrittene Entwicklungsphasen und Due-Diligence-Prüfungen bei Übernahmen bis hin zur aktiven Begleitung von Genehmigungsverfahren. Diese Bandbreite erfordert, schnell zwischen Analyse und Koordination zu wechseln. Da das Büro in Rom wächst, sind manche Abläufe möglicherweise noch im Aufbau. Der Umgang mit Unklarheiten und die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten dürften deshalb ebenso wichtig sein wie das Fachwissen.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Der Tag könnte mit der Prüfung eines Entwurfs für ein UVP-Kapitel oder eines Schallgutachtens beginnen. Dabei wird abgeglichen, ob die Unterlagen die Projektvorgaben und das jeweilige Verfahren berücksichtigen, bevor Rückmeldungen zusammengestellt werden. Zwischen solchen Prüfungen gibt es vermutlich kurze Abstimmungen mit Kolleginnen und Kollegen aus Projektentwicklung und Technik zu Fragen der Flächenplanung – etwa wenn ein Windradstandort mit einer landschaftlichen Vorgabe kollidiert. Hinzu kommen Gespräche mit externen Fachbüros, um Leistungsumfang und Zeitpläne abzustimmen. Ortsbesichtigungen unterbrechen den Büroalltag regelmäßig; manchmal ist man ganze Tage im Gelände unterwegs, um Standorte zu prüfen, Umweltmerkmale zu erfassen und zu dokumentieren, welche Auswirkungen vermieden oder gemindert werden müssen. Vor wichtigen Genehmigungsschritten verlagert sich der Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit mit Behörden: Unterlagen für eine öffentliche Anhörung vorbereiten, an einem Gespräch mit regionalen Behördenvertretern teilnehmen oder die Beiträge mehrerer Fachleute zu den Verfahrensunterlagen koordinieren. Auch die Beobachtung neuer Vorschriften gehört laufend dazu: Änderungen, die sich auf Umweltaspekte laufender Projekte auswirken könnten, werden verfolgt und ihre möglichen Folgen an die Geschäftsleitung weitergegeben. Da UKA in mehreren Märkten tätig ist, finden manche Abstimmungen auf Englisch mit internationalen Kolleginnen und Kollegen statt. Mit lokalen Behörden und Fachbüros wird überwiegend Italienisch gesprochen – der Arbeitsalltag ist also abwechslungsreich und tatsächlich zweisprachig.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Da UKA seine neue Präsenz in Italien ausbaut, erhalten frühe Mitglieder des römischen Teams oft eine überproportionale Sichtbarkeit. Diese Fachkraft wird mitprägen, wie die Umweltarbeit vor Ort gestaltet wird. Wer mehrere Genehmigungsverfahren zuverlässig zum Abschluss bringt, kann sich durchaus zur Leitung des Umweltbereichs in Italien entwickeln oder mehr Verantwortung für die internationalen Märkte der Gruppe übernehmen. Auch fachlich gibt es viel zu lernen: vertiefte Kenntnisse der italienischen UVP-Verfahren, der Schallbewertung, umweltspezifischer Fragen bei Agri-Photovoltaik und der Due-Diligence-Methodik. Diese Fähigkeiten sind weit über ein einzelnes Unternehmen hinaus gefragt, denn Projektentwickler, Versorgungsunternehmen, Beratungen und Investoren benötigen Fachleute, die sich mit Genehmigungsverfahren in europäischen Märkten auskennen. Die Mitarbeit an Due-Diligence-Prüfungen bei Übernahmen eröffnet besonders interessante Möglichkeiten für einen Wechsel in die Transaktionsberatung sowie in ESG- und Umweltrisikofunktionen. Angesichts der Aktivitäten der Gruppe in Deutschland, Europa und Nord- und Südamerika erscheinen ein späterer Wechsel in andere Märkte oder in eine umweltbezogene Funktion auf Gruppenebene für leistungsstarke Mitarbeitende realistisch.

Mit welchen wichtigen Stakeholdern könnte man zusammenarbeiten?

Intern arbeitet die Fachkraft besonders eng mit den Teams aus Projektentwicklung sowie Elektro- und Bauingenieurwesen zusammen. Deren Projektplanung muss mit den Umweltanforderungen in Einklang stehen. Die Geschäftsleitung in Italien und die deutsche Zentrale erwarten Informationen zum Genehmigungsfortschritt und zu Risiken. Außerdem unterstützt die Position Kolleginnen und Kollegen, die Genehmigungsverfahren für Projekte in der Entwicklung betreuen. Extern hängt die Arbeit stark von Fachbüros ab – etwa aus den Bereichen Umwelt, Schall und Landschaft. Deren Leistungsumfang, Berichte und Monitoring-Aktivitäten müssen geprüft und gesteuert werden. Regionale und nationale Behörden sind zentrale Ansprechpartner; die Zusammenarbeit erfolgt über formelle Verfahren, Gespräche und die Einreichung von Unterlagen. Dabei geht es sowohl um fachliche Fragen als auch um diplomatisches Geschick. Die dritte wichtige Anspruchsgruppe sind die Gemeinden und lokalen Interessengruppen. Der Kontakt erfolgt über Maßnahmen zur Einbindung von Stakeholdern und öffentliche Anhörungen. Dort zeigt sich unmittelbar, wie glaubwürdig das Unternehmen beim Schutz der Umwelt ist. Die Verantwortung externer Fachbüros, die Erwartungen der Behörden und die Anliegen der Bevölkerung miteinander in Einklang zu bringen und zugleich die internen Projektteams im Zeitplan zu halten – darin liegt der Kern dieser Position.

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