Salesforce sucht einen Sustainability Corporate Counsel für das Rechtsteam im Beschaffungsbereich. Die Position verantwortet die rechtlichen Grundlagen der Umweltverpflichtungen des Unternehmens. Im Arbeitsalltag geht es darum, Kaufverträge für CO₂-Zertifikate, virtuelle Stromabnahmeverträge, Transaktionen mit Zertifikaten für erneuerbare Energien und Abnahmeverträge mit mehreren Parteien zu strukturieren und zu verhandeln. Außerdem soll das Sustainability Exhibit auf die gesamte Lieferkette ausgeweitet werden.
Diese Arbeit ist wichtig, weil solche Verträge öffentliche Klimaziele in verbindliche und finanzierbare Maßnahmen überführen. Die Position hilft Salesforce, rechtliche Risiken bei Nachhaltigkeitsaussagen zu steuern, Umweltverpflichtungen in der Beschaffung zu verankern und das Impact Team zu Offenlegungen und zur Strategie zu beraten. Damit bietet sich die seltene Chance, mitzugestalten, wie ein großer Technologiekonzern die Dekarbonisierung auch über den eigenen Betrieb hinaus voranbringt.
Die Position passt zu einer zugelassenen Juristin oder einem zugelassenen Juristen mit fundierter Erfahrung in CO₂-Märkten oder Transaktionen im Bereich erneuerbare Energien, die oder der sich sicher zwischen komplexer Vertragsarbeit und Gesprächen über Nachhaltigkeit auf Führungsebene bewegt.
Job-FAQs
Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?
Diese Position ist an der Schnittstelle von Recht, Beschaffung und Klimaschutz angesiedelt. Als Sustainability Corporate Counsel strukturiert, erstellt und verhandelt die Person ein Portfolio von Verträgen zu Umweltattributen – darunter Kaufverträge für CO₂-Zertifikate, virtuelle Strombezugsverträge (VPPAs), mehrseitige Abnahmeverträge und Vereinbarungen über Zertifikate für erneuerbare Energien. Außerdem betreut und erweitert sie den Sustainability Exhibit von Salesforce und überführt Nachhaltigkeitsversprechen in verbindliche vertragliche Verpflichtungen entlang der Lieferkette.
Über die Vertragsgeschäfte hinaus berät die Position als vertrauensvolle juristische Ansprechperson das Impact Team und Global Procurement Services zu unternehmensweiten Nachhaltigkeitsinitiativen, externen Offenlegungen und rechtlichen Risiken. Dazu gehören kurzfristige Beratung bei großen Transaktionen, die Überprüfung der Belegbarkeit von Nachhaltigkeitsaussagen sowie die Gestaltung nachhaltiger Lieferkettenprogramme. Ziel ist es, Salesforce dabei zu unterstützen, seine Umweltziele zu erreichen und zugleich rechtliche Risiken in einem sich rasch wandelnden Umfeld zu steuern.
Wichtige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Position
Die deutlichste Lernkurve bietet der Aufbau fundierter Kenntnisse in CO₂-Märkten und der Vertragsgestaltung im Bereich erneuerbare Energien. Die erfolgreiche Kandidatin oder der erfolgreiche Kandidat vertieft das Wissen zu VPPA- und CO₂-Zertifikatsgeschäften, mehrseitigen Verhandlungen, Registern für Umweltattribute und den rechtlichen Grundlagen der Dekarbonisierung von Lieferketten. Da die Position im Bereich Procurement Legal angesiedelt ist, bietet sie zudem Einblicke in die kommerzielle Beschaffung, die Zusammenarbeit mit Lieferanten und das Vertragslebenszyklusmanagement.
Der Fokus von Salesforce auf KI und neue Technologien eröffnet möglicherweise ein weiteres Lernfeld: den Einsatz von KI-Tools durch Rechtsteams bei der Vertragsprüfung, dem Risikomanagement und der effizienteren Rechtsberatung. Durch Vorträge, Whitepaper und Präsentationen für Führungskräfte kann die Person außerdem ihre Kommunikationsfähigkeiten und ihr Profil als Vordenker:in ausbauen. Mentoring ist voraussichtlich durch erfahrene Anwältinnen und Anwälte aus der Beschaffung sowie Nachhaltigkeitsverantwortliche im Impact Team möglich.
Wie sieht die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat aus (Erfahrung, Kompetenzen)?
Gesucht wird eine zugelassene Juristin oder ein zugelassener Jurist mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung in komplexen Transaktionen zu Umweltattributen, CO₂-Märkten oder erneuerbaren Energien. Voraussetzung sind ein J.D.-Abschluss und eine aktive Zulassung als Anwältin oder Anwalt im US-Bundesstaat des Wohnsitzes. Erwartet wird außerdem nachweisliche Erfahrung mit der Verhandlung von CO₂-Verträgen, VPPAs oder anderen innovativen, nachhaltigkeitsorientierten Beschaffungsmodellen – idealerweise über mehrere Rechtsräume und verschiedene Vertragspartner hinweg.
Neben ausgeprägter juristischer Fachkompetenz dürfte Salesforce besonderen Wert auf kaufmännisches Urteilsvermögen, hervorragende Kommunikationsfähigkeiten und die Fähigkeit legen, Führungskräfte zu beraten. Kenntnisse im Umgang mit KI-Tools und neuen Technologien sind von Vorteil. Ebenso wichtig sind Eigeninitiative, selbstständiges Arbeiten und die Fähigkeit, bei knappen Fristen mehrere Prioritäten gleichzeitig zu steuern. Ein nachweisliches Engagement für die fachliche Meinungsführerschaft im Bereich Nachhaltigkeit – etwa durch Vorträge, Veröffentlichungen oder bereichsübergreifende Führungsaufgaben – rundet das Profil ab.
Tipps, um sich von anderen Bewerbern abzuheben und mit der Bewerbung zu überzeugen
Richten Sie Ihre Bewerbung gezielt auf die Nachhaltigkeitsrechtsarbeit von Salesforce aus. Statt eines allgemeinen juristischen Lebenslaufs sollten Sie eine Deal-Übersicht erstellen, in der Sie von Ihnen verantwortete Transaktionen zu CO₂-Zertifikaten, VPPAs, Abnahmeverträgen oder RECs aufführen – mit Transaktionsvolumen, Struktur, Gegenparteien, Rechtsordnungen und Ihrer konkreten Rolle. Stellen Sie bei jedem Beispiel den Bezug zu den Aufgaben der Ausschreibung her: Transaktionen mit Umweltattributen, das Sustainability Exhibit, Verpflichtungen in der Lieferkette und rechtliche Risiken im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsaussagen.
Da Salesforce im Recruiting KI-Tools einsetzt, sollte Ihre Bewerbung übersichtlich und mit passenden Schlüsselbegriffen gestaltet sein, ohne überladen zu wirken. Beziehen Sie sich im Anschreiben auf die Grundwerte von Salesforce und die Arbeit des Impact Teams. Erläutern Sie außerdem, warum Ihnen verbindliche vertragliche Nachhaltigkeitsverpflichtungen wichtig sind. Bereiten Sie sich für Gespräche darauf vor, zu erläutern, wie Sie ein VPPA mit mehreren Parteien verhandeln, ein Nachhaltigkeits-Addendum für Lieferanten aktualisieren oder zu Risiken bei Nachhaltigkeitsangaben beraten würden. Zeigen Sie sowohl Kompetenz im Umgang mit KI als auch sicheres Auftreten auf Führungsebene – beides ist in dieser Rolle gefragt. Eine kurze, konkrete Idee dazu, wie Sie Salesforce dabei unterstützen würden, seine Klimaziele weiter voranzubringen, wirkt überzeugender als allgemeine Begeisterung für ESG.
Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich diese Rolle konzentrieren?
Im Mittelpunkt der Rolle stehen die vertraglichen und rechtlichen Grundlagen der Klimastrategie von Salesforce. Dazu gehören der Kauf von CO₂-Zertifikaten, virtuelle Stromabnahmeverträge (VPPAs), Zertifikate für erneuerbare Energien, Abnahmeverträge und weitere Transaktionen mit Umweltattributen, die die Netto-Null- und Erneuerbare-Energien-Ziele des Unternehmens unterstützen. Die Rechtsberatung befasst sich außerdem mit Nachhaltigkeit in der Lieferkette und hilft Lieferanten vermutlich dabei, verbindliche Umweltverpflichtungen über das Sustainability Exhibit von Salesforce einzugehen.
Ein weiterer Schwerpunkt sind Governance und Risikomanagement: die Beratung zu externen Nachhaltigkeitsberichten, zur Belegbarkeit von Aussagen und zu den rechtlichen Grenzen umweltbezogener Werbung. Es geht also weniger um die Ermittlung des ökologischen Fußabdrucks als darum, Nachhaltigkeitszusagen verbindlich, belastbar und mit der Beschaffung vereinbar zu gestalten. Entsprechend berührt die Rolle vor allem Umwelt- und Governance-Themen; die soziale Dimension kommt durch die Zusammenarbeit mit Lieferanten und verantwortungsvolle Geschäftspraktiken ins Spiel.
Vor welchen Herausforderungen könnte jemand in dieser Rolle stehen?
CO₂-Märkte und Verträge über erneuerbare Energien sind komplex, entwickeln sich schnell und bringen mitunter Unsicherheiten mit sich. Die Rechtsberatung muss sich möglicherweise auf neue Vorschriften, veränderte Marktstandards und Vertragspartner mit sehr unterschiedlichen Risikobereitschaften einstellen. Bei komplexen Transaktionen mit mehreren Parteien und VPPAs können lange Verhandlungen, finanzielle Komplexität und der interne Druck, schnell voranzukommen, zusammenkommen – und gleichzeitig gilt es, Salesforce vor rechtlichen und Reputationsrisiken zu schützen.
Eine weitere Herausforderung besteht darin, in einem dynamischen Technologieunternehmen zügig und zugleich sorgfältig zu arbeiten. Die Rolle unterstützt verschiedene Stakeholder – darunter Procurement, Impact, Finance und externe Rechtsberater –, die jeweils eigene Prioritäten haben. Nachhaltigkeitsaussagen geraten zunehmend unter Beobachtung, weshalb bei der Beratung zu Offenlegungen besondere Sorgfalt gefragt ist. Erfolgreich ist, wer konkurrierende Fristen im Blick behält, juristische Nuancen für Nichtjuristen verständlich erklärt und sich mit KI und neuen Tools auf dem Laufenden hält, ohne Details aus den Augen zu verlieren.
Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?
Ein typischer Arbeitstag könnte mit der Prüfung oder Überarbeitung eines Kaufvertrags für CO₂-Zertifikate oder eines VPPA beginnen. Dabei stimmt sich die Rechtsberatung mit externen Anwälten und dem Beschaffungsteam zu wichtigen Vertragsbedingungen ab. Vielleicht folgt ein Gespräch mit dem Impact Team, etwa zu einer Offenlegung, einer Nachhaltigkeitsinitiative in der Lieferkette oder einer neuen Transaktion mit Umweltattributen. Später könnte die Beratung das Sustainability Exhibit aktualisieren, an einer Verhandlung mit einem Lieferanten mitwirken oder eine Führungskraft über rechtliche Risiken informieren.
Die Arbeit dürfte von vielen Besprechungen und festen Fristen geprägt sein und sowohl intensive Vertragsarbeit als auch kurzfristige Beratung umfassen. Wie der Tag aussieht, hängt vom Transaktionsaufkommen ab: Manchmal steht eine komplexe Verhandlung im Mittelpunkt, an anderen Tagen die bereichsübergreifende Strategiearbeit oder fachliche Impulse. Da Salesforce weltweit tätig ist, kann es gelegentlich auch frühe oder späte Gespräche mit anderen Zeitzonen geben. Durchgehend wichtig ist die enge Zusammenarbeit mit den Teams aus Recht, Beschaffung und Nachhaltigkeit.
Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Rolle?
Diese Rolle bietet für Juristinnen und Juristen mit Interesse an Nachhaltigkeit ungewöhnlich viel Sichtbarkeit. Die Leitung umfangreicher Transaktionen zu CO₂-Zertifikaten, VPPAs und erneuerbaren Energien schafft eine spezialisierte Deal-Erfahrung, die sich auch in anderen Bereichen wie unternehmerischer Nachhaltigkeit, Energiewirtschaft und ESG-Recht einsetzen lässt. Durch die Beratung von Führungskräften und mögliche Beiträge zu Vorträgen oder Whitepapers kann die Rechtsberatung zudem als Vordenkerin oder Vordenker wahrgenommen werden.
Weitere Entwicklungsmöglichkeiten könnten sich durch einen größeren Verantwortungsbereich ergeben – etwa durch die Übernahme weiterer Teile der Nachhaltigkeitsrechtsstrategie von Salesforce, das Management externer Rechtsberater oder den Aufstieg zur Senior Counsel- oder Lead-Counsel-Rolle. Aufgrund der bereichsübergreifenden Arbeit sind auch Wechsel in die Nachhaltigkeitsstrategie, ESG-Governance oder die Führung im Beschaffungsbereich denkbar. Während Salesforce seine KI-Aktivitäten und Klimaverpflichtungen ausbaut, könnte die Rolle zudem neue Rechtsfragen rund um Technologie, Daten und Umweltaussagen aufgreifen.
Die wichtigsten Ansprechpersonen und Stakeholder
Zu den engsten Partnern dürften das Impact Team und Global Procurement Services gehören, da die Rolle im Rechtsbereich für die Beschaffung angesiedelt ist und Nachhaltigkeitstransaktionen sowie Programme für die Lieferkette direkt unterstützt. Die Rechtsberatung arbeitet außerdem mit Category Managern im Einkauf, Verantwortlichen für Nachhaltigkeitsprogramme, Kolleginnen und Kollegen aus Finance und Accounting sowie Rechtsteams mit Schwerpunkten in Handels-, Aufsichts- und Datenschutzrecht zusammen.
Zu den externen Stakeholdern zählen Lieferanten, Entwickler von CO₂-Projekten und erneuerbaren Energien, Makler, Registerstellen sowie externe Rechtsberater. Die Zusammenarbeit reicht von Vertragsverhandlungen und der Umsetzung von Transaktionen bis zur Beratung zu Nachhaltigkeitsaussagen und Offenlegungen. Wahrscheinlich gibt es auch regelmäßigen Austausch mit Führungskräften, insbesondere wenn es um große Transaktionen, öffentliche Zusagen oder Reputationsrisiken geht.
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