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Klima og Miljørådgiver

Oslo kommune • Norwegen • Added on Oct 19, 2026
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Diese beratende Funktion ist in der Bauherrenorganisation der Immobilien- und Baubehörde der Stadt Oslo (BYM) angesiedelt. Sie begleitet die Einhaltung von Klima- und Umweltanforderungen in allen Phasen der Investitionsprojekte – von der Planung über die Vergabe bis zur Bauausführung. Im Arbeitsalltag bedeutet das, Vertragsklauseln zu Umweltaspekten auf ihre Umsetzung zu prüfen, Projektteams zu Treibhausgasreduktion, belastetem Boden, Materialwahl und Kreislauflösungen zu beraten und Kontrollen vor Ort durchzuführen.

Die Rolle ist wichtig, weil ein erheblicher Teil der Emissionen und des Ressourcenverbrauchs einer Stadt bereits in der Bauphase festgelegt wird. Die öffentliche Beschaffung ist einer der wenigen direkten Hebel, mit denen eine Kommune beeinflussen kann, wie bei Projekten mit langfristiger Wirkung auf Oslo Beton, Stahl, Boden und Abbruchabfälle gehandhabt werden. Wer diese Position innehat, kann solche Entscheidungen beeinflussen, bevor sie unumkehrbar werden.

Die Position passt zu jemandem, der gern zwischen Vertragsunterlagen und einer matschigen Baustelle wechselt, Klimabilanzierung so vermitteln kann, dass eine Projektleitung danach handelt, und lieber direkt in der Kommunalverwaltung mitarbeitet, statt sie von außen zu beraten.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten dieser Stelle?

Im Mittelpunkt der Stelle steht die vertragliche Kontrolle von Klima- und Umweltbelangen während der Planungs-, Vergabe- und Bauphasen der Investitionsprojekte von BYM. Konkret bedeutet das: Sie prüfen, welche Zusagen ein Vertrag zu Emissionen, Bodenbewirtschaftung oder Materialanforderungen enthält, und kontrollieren vor Ort sowie anhand der Dokumentation, ob das Bauunternehmen sie einhält. Außerdem führen Sie eigenständig Kontrollen zu Umweltbelangen durch und nehmen an Inspektionen und Baubesprechungen teil, um die Auftraggeberseite zu vertreten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beratung. Projektteams wenden sich mit Fragen zu Treibhausgasbilanzierung, belastetem Boden, Materialauswahl und Kreislauflösungen an Sie. Erwartet werden praxisnahe Antworten statt theoretischer Abhandlungen. Über einzelne Projekte hinaus wirken Sie an den Verfahren, Abläufen und Vorlagen der Behörde mit, damit die Umweltkontrolle verlässlich wiederholbar ist und nicht vom Gedächtnis einzelner Personen abhängt. Der dritte Schwerpunkt ist das Berichtswesen: Sie pflegen interne Kontrollsysteme und unterstützen die Erfüllung interner und externer Berichtspflichten. Zur Stelle gehört außerdem die Vermittlung von Wissen und die Leitung einschlägiger Schulungen. So stärken Sie die Umweltkompetenz in der gesamten Organisation, statt sie auf einzelne Fachleute zu beschränken.

Wichtige Lernmöglichkeiten in dieser Stelle

Da BYM ein umfangreiches Portfolio an Bau- und Infrastrukturprojekten betreut, erhalten Sie Einblick in die Umweltkontrolle verschiedenster Projekttypen. So bauen Sie fundierte Kenntnisse zu Regeln der öffentlichen Beschaffung, der praktischen Anwendung des Vertragsrechts und der Frage auf, ob und wie Umweltklauseln während der Projektdurchführung eingehalten werden. Diese Kompetenzen lassen sich auch auf andere öffentliche und private Auftraggeber übertragen. Fachlich vertiefen Sie Ihr Wissen über die Treibhausgasbilanzierung von Gebäuden und Infrastruktur, den Umgang mit belastetem Boden und kreislaufgerechte Materialauswahl. In der Zusammenarbeit mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen in einer Bauherrenorganisation lernen Sie, wie sich Planungsentscheidungen auf die Umsetzung auf der Baustelle auswirken. Auch die Wissensvermittlung spielt eine Rolle: Als Schulungsverantwortliche oder Schulungsverantwortlicher müssen Sie Umweltanforderungen klar strukturieren und verständlich vermitteln. Darüber hinaus bietet die Größe der Kommune Einblick in interne Netzwerke, Verfahren und Berichtsstandards, die kleinere Arbeitgeber kaum bieten können.

Wie sieht das ideale Bewerberprofil aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Gefordert ist mindestens ein Bachelorabschluss in einem einschlägigen Fach. Eine langjährige einschlägige Berufserfahrung kann den Abschluss jedoch ersetzen. Noch wichtiger ist nachweisbare Erfahrung mit Klima- und Umweltschutz in Bau- oder Infrastrukturprojekten sowie praktische Kenntnisse in der Treibhausgasbilanzierung und im Umgang mit Nachhaltigkeitstools. Erfahrung mit der Vertragskontrolle, Maßnahmenplänen und belastetem Boden ist erwünscht, aber keine zwingende Voraussetzung. Auch Sprachkenntnisse sind wichtig: Gute Kommunikationsfähigkeiten auf Norwegisch und Englisch sind erforderlich. Auf der Baustelle wird überwiegend Norwegisch gesprochen, während die Dokumentation und die Kommunikation mit einigen Partnern auf Englisch erfolgen. Zudem werden solide Datenkenntnisse erwartet, vermutlich weil Berichte, Berechnungen und Kontrolldokumentationen über digitale Systeme erstellt werden. Persönlich hebt die Ausschreibung eine systematische und strukturierte Arbeitsweise, Engagement für Umweltthemen, Eigeninitiative, Neugier und Genauigkeit hervor. Gesucht wird außerdem jemand, der Herausforderungen souverän begegnet, Entscheidungen treffen kann und sowohl selbstständig als auch im Team arbeitet. Diese Kombination ist wichtig, um Anforderungen konsequent durchzusetzen und zugleich konstruktiv mit Bauunternehmen zusammenzuarbeiten.

Tipps für eine überzeugende und erfolgreiche Bewerbung

Fügen Sie die einschlägigen Zeugnisse und Referenzen wie ausdrücklich gefordert elektronisch bei. Fehlende Unterlagen sind in einem Bewerbungsverfahren des öffentlichen Dienstes ein einfacher Grund, aus dem Auswahlverfahren auszuscheiden. Gehen Sie im Anschreiben zügig über allgemeine Aussagen zum Umweltengagement hinaus und schildern Sie konkrete Projekte, in denen Sie Klima- oder Umweltanforderungen nachverfolgt haben. Nennen Sie möglichst die Art des Vertrags, Ihre Rolle und was Sie tatsächlich geprüft oder verändert haben. Wenn Sie Erfahrung mit Treibhausgasbilanzen haben, geben Sie an, welches Tool oder welcher Standard zum Einsatz kam und wofür die Ergebnisse verwendet wurden. Bei Erfahrung mit belastetem Boden oder Maßnahmenplänen sollten Sie auch den relevanten Rechtsrahmen nennen. Die Vertragskontrolle ist lediglich erwünscht. Falls Sie darin keine Erfahrung haben, zeigen Sie stattdessen, wie Sie in einem Projektkontext mit Dokumentation, Kontrolle und Berichterstattung umgegangen sind. Kenntnisse der öffentlichen Beschaffung und der Klimaziele der Kommune sind bei Oslo kommune und BYM ein klarer Vorteil. Für diese Stelle wird eine Bewerbung auf Norwegisch erwartet. Ein klar formuliertes und gut strukturiertes Anschreiben auf Norwegisch wirkt daher überzeugender als eine Übersetzung. Belegen Sie Ihre Entscheidungsfähigkeit und Selbstständigkeit anhand konkreter Beispiele, denn diese Eigenschaften lassen sich abstrakt nur schwer nachweisen.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit des Unternehmens dürfte sich diese Stelle konzentrieren?

Die Stelle ist dort angesiedelt, wo die Klimaziele von Oslo kommune auf die Bauverträge treffen. Der Schwerpunkt liegt auf der Verringerung der Treibhausgasemissionen von Bau- und Infrastrukturprojekten – durch Klimabilanzierung, die Auswahl von Materialien und entsprechende Anforderungen in den Vergabeunterlagen. Das Bauwesen zählt zu den größten Emissions- und Ressourcenbereichen, die eine Kommune beeinflussen kann. Deshalb gibt es eine eigens dafür zuständige Beratungsstelle. Ein weiterer Bereich ist der Umgang mit belastetem Boden und die Kontrolle von Umweltbelangen. Beides ist auf städtischen Grundstücken mit industrieller Vergangenheit immer wieder ein Thema. Kreislauflösungen und die Wiederverwendung von Materialien werden ausdrücklich genannt. Sie dürften daher auch an Entscheidungen zu Abbruchabfällen, Recycling-Baustoffen und der Produktauswahl beteiligt sein. Aspekte der Steuerung zeigen sich in der internen Kontrolle und Berichterstattung. Sie tragen dazu bei, dass die Behörde belegen kann, ob Umweltanforderungen tatsächlich eingehalten wurden. Das fließt in die übergeordnete Nachhaltigkeitsberichterstattung der Kommune und in ihr Ziel ein, Oslo als grüne Stadt zu positionieren.

Vor welchen Herausforderungen könnte jemand in dieser Stelle stehen?

Die strukturelle Spannung in dieser Rolle ist typisch für Bauherrenorganisationen: Umweltanforderungen, die in der Vergabe festgelegt werden, können während der Bauausführung verwässert werden, wenn Termin- und Kostendruck zunehmen. Einem Auftragnehmer gegenüber auf der Einhaltung zu bestehen und zugleich den Projektfortschritt sicherzustellen, erfordert sowohl Durchsetzungsvermögen als auch diplomatisches Geschick – und dürfte der Teil der Arbeit sein, der am meisten Kraft kostet. Eine weitere Herausforderung ist die enorme thematische Breite. Die beratende Tätigkeit umfasst Klimabilanzierung, Altlasten, Materialauswahl, Kreislaufwirtschaft, Berichterstattung und Schulungen. Dafür muss man in mehreren technischen Bereichen kompetent auftreten, ohne sich auf ein einzelnes Gebiet spezialisieren zu können. Die Abstimmung innerhalb einer großen Kommune bringt zusätzliche Komplexität mit sich: zahlreiche Projekte, verschiedene Projektleitungen und Verfahren, die womöglich noch nicht einheitlich geregelt sind. Auch Sprache und Daten stellen praktische Hürden dar. Die Dokumentation muss auf Norwegisch korrekt sein, und die Berichterstattung hängt von Systemen und Datenqualität ab, die nicht vollständig in der Hand der beratenden Person liegen.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag könnte am Schreibtisch beginnen: mit der Prüfung von Vertragsunterlagen oder eines Maßnahmenplans für eine bevorstehende Projektphase. Anschließend folgt vielleicht ein Telefonat oder eine Besprechung mit einer Projektleitung zu einer konkreten Umweltanforderung. Einen Teil der Woche ist die beratende Person vor Ort: bei Auftakt- und Baubesprechungen oder Begehungen sowie bei eigenen Kontrollen zu Umweltaspekten auf der Baustelle. Zwischen den Ortsterminen stehen Beratungsaufgaben an: Fragen zu Emissionsberechnungen, Materialwahl oder dem Umgang mit belastetem Boden beantworten und Vorgänge in internen Kontrollsystemen nachverfolgen. Berichtstermine geben dem Arbeitsalltag einen eigenen Rhythmus, ebenso wie die Vorbereitung und Durchführung von Schulungen für Kolleginnen und Kollegen. Die Aufgaben variieren je nach Projektphase. In der Planung und Vergabe liegt der Schwerpunkt eher auf Dokumenten und der Festlegung von Anforderungen; während der Bauausführung geht es stärker um Präsenz vor Ort und deren Überprüfung.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Rolle?

Innerhalb von BYM und der Stadt Oslo führt der typische Karriereweg von einer beratenden Funktion zu einer Position als Seniorberaterin oder Seniorberater beziehungsweise zu einer Fachlaufbahn und später gegebenenfalls ins Projekt- oder Bereichsmanagement, wo Umweltkompetenz einen besonderen Mehrwert bietet. Die Kommune ist groß genug, um auch einen Wechsel in verwandte Bereiche wie Beschaffung, Immobilienentwicklung oder Klimastrategie zu ermöglichen. Wer sich als Ansprechperson für Klimabilanzierung oder Altlasten etabliert, wird in der gesamten Behörde sichtbar und erhält dadurch Zugang zu größeren und strategisch wichtigeren Projekten. Die Verantwortung für Schulungen erweitert die Rolle um Wissensvermittlung und interne Vernetzung – und trägt oft dazu bei, dass die eigene Expertise schneller anerkannt wird. Die Kombination aus technischem Umweltwissen und Vertragsüberwachung ist langfristig auch außerhalb der Kommunalverwaltung gefragt, etwa in der Beratung, bei Bauunternehmen oder anderen öffentlichen Auftraggebern.

Mit welchen wichtigen Ansprechpartnern und Stakeholdern arbeiten Sie zusammen?

Zu den engsten Ansprechpartnern zählen Projektleitungen, Projektverantwortliche und Baustellenpersonal in den Investitionsprojekten von BYM sowie die internen Fachleute der Bauherrenorganisation. Die Zusammenarbeit ist vom Arbeitsalltag geprägt: beraten, Anforderungen überprüfen und sich mitunter darüber auseinandersetzen, was der Vertrag konkret verlangt. Auf externer Seite arbeitet die beratende Person mit Bauunternehmen, Beratungsfirmen und Lieferanten zusammen, die Planungs- und Bauleistungen erbringen. Der Austausch ist vertraglich geprägt: Anforderungen klären, Maßnahmenpläne nachverfolgen und Kontrollen durchführen. Auch Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Beschaffung, Umwelt und Klimastrategie der Kommune sind wichtige Ansprechpartner. Die Rolle nutzt zentrale Verfahren und Berichtswege und liefert zugleich Beiträge dazu. Die Position ist intern in die Kontroll- und Berichtsstrukturen der Behörde eingebunden. Ergebnisse können über die öffentliche Berichterstattung auch externe Zielgruppen erreichen. Hinzu kommt die Schulung

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