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Engineering Graduate - Compliance and Sustainability

Low Carbon Contracts Company • Vereinigtes Königreich • Added on Oct 22, 2026
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Als Compliance Analyst im Scheme-Compliance-Team unterstützen Sie die Prüf- und Sicherungsleistungen, auf denen die britischen CO₂-armen Förderprogramme beruhen. Sie prüfen, ob Stromerzeuger, Wasserstoffproduzenten und Emittenten die vertraglichen Vorgaben zu Nachhaltigkeit, Messung und Berichterstattung erfüllen, bevor Zahlungen erfolgen. Im Arbeitsalltag erstellen und pflegen Sie Prüfdokumentationen, planen Prüfaktivitäten und kontrollieren die Compliance-Daten der Produzenten.

Die Position ist dort angesiedelt, wo öffentliche Gelder auf Dekarbonisierung treffen. Jede von Ihnen unterstützte Prüfung trägt dazu bei, sicherzustellen, dass Förderprogramme wie Contracts for Difference, das Hydrogen Production Business Model und Carbon-Capture-Programme tatsächlich CO₂-arme Energieerzeugung fördern. Ihre Arbeit steht damit in direktem Zusammenhang mit dem britischen Net-Zero-Ziel. Sie tragen maßgeblich dazu bei, die Integrität staatlicher Förderprogramme zu schützen.

Diese Position passt zu Ihnen, wenn Sie … einen Hochschulabschluss in einem MINT-Fach oder erste Erfahrungen – etwa einige Monate – in den Bereichen Nachhaltigkeit, Messtechnik oder Verifizierung mitbringen und technische oder wissenschaftliche Vorgaben gern in klare, praktikable Abläufe übersetzen. Wenn Sie strukturiert arbeiten, sich für Energiepolitik interessieren und eine erste Stelle mit echter vertraglicher Verantwortung suchen, sind Sie hier richtig.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Im Mittelpunkt steht, den zuverlässigen Betrieb der Assurance-Leistungen des Scheme-Compliance-Teams für Contracts for Difference, das Hydrogen Production Business Model, Carbon Capture and Storage und weitere neue Fördermodelle sicherzustellen. Dazu bauen Sie Fachwissen zu vertraglichen Anforderungen wie CfD, LCHA, DPA, ICC und WICC auf und erstellen daraus Planungsunterlagen für Verifizierungstätigkeiten zu Nachhaltigkeitskriterien, dem Low Carbon Hydrogen Standard sowie zur Wasserstoff- und CO2-Messung. Außerdem stimmen Sie sich mit Produzenten, Emittenten und Erzeugern über Verfahren zur Emissionsmessung ab und prüfen deren Compliance-Daten. Die Stelle verbindet also Dokumentationsarbeit am Schreibtisch mit direktem Kontakt zu externen Ansprechpartnern. Darüber hinaus pflegen Sie Prozessunterlagen und Dokumente des Qualitätsmanagementsystems, unterstützen Bewertungen bestehender und geplanter Fördermodelle und überprüfen gemeinsam mit Fachexperten die Assurance-Leistungen anhand bewährter Branchenstandards. Langfristig geht es um kontinuierliche Verbesserung: Die Assurance-Leistungen sollen die Standards für Verifizierungsstellen erfüllen und Zahlungen ausschließlich für nachweislich emissionsarme Ergebnisse erfolgen. Die Position vereint somit Analyse, Prozessverantwortung und die Schnittstellenfunktion zwischen internen Teams von LCCC und den externen regulierten Unternehmen.

Wichtige Lernmöglichkeiten in dieser Position

Die größte Lernkurve dürfte das Vertrags- und technische Regelwerk mit sich bringen: CfD, LCHA, DPA, ICC und WICC sind spezialisierte Instrumente, mit denen nur wenige Absolventinnen und Absolventen bereits vertraut sind. Sie können sich fundierte Kenntnisse des Low Carbon Hydrogen Standard und der Nachhaltigkeitskriterien aneignen sowie der Mess- und Emissionsvorschriften, auf denen diese beruhen. Durch die Zusammenarbeit mit Verifizierungsstellen erhalten Sie Einblick darin, wie Assurance-Prozesse konzipiert, auditiert und anhand anerkannter Standards verbessert werden. Diese übertragbaren Fähigkeiten sind auch für die Verifizierung nach ISO-ähnlichen Standards, das Qualitätsmanagement und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben relevant. Zudem üben Sie, wissenschaftliche und technische Anforderungen für Menschen mit unterschiedlichem Kenntnisstand verständlich aufzubereiten – eine Fähigkeit, die in nahezu jeder Nachhaltigkeitsposition gefragt ist. Laut Stellenanzeige gibt es finanzielle Unterstützung und Freistellung für relevante Weiterbildungen sowie einen Zuschuss zu einer beruflichen Mitgliedschaft. Wenn Sie Ihre Führungskraft davon überzeugen, könnte sich daraus eine Möglichkeit für einen anerkannten Abschluss in Verifizierung oder Energiemanagement ergeben.

Wie sieht die ideale Bewerberin oder der ideale Bewerber aus (Erfahrung und Fähigkeiten)?

Die formalen Anforderungen sind überschaubar: Gefordert werden etwa ein bis zwölf Monate Erfahrung in den Bereichen Nachhaltigkeit, Messtechnik oder Verifizierung oder ein Bachelorabschluss in einem MINT-Fach, der analytisches Denken und technisches Verständnis belegt. Entscheidend ist vor allem, wie schnell Sie sich in unbekannte technische Themen einarbeiten und daraus Anforderungen für die praktische Umsetzung ableiten können. Evidenzbasierte Entscheidungen und ein ausgeprägter Blick fürs Detail sind wichtiger als umfassende Vorkenntnisse zu Energiemodellen. Zu den persönlichen Kompetenzen zählen Organisationstalent bei mehreren parallelen Zeitplänen, selbstständiges Arbeiten und die Fähigkeit, technische oder wissenschaftliche Anforderungen für Beteiligte mit unterschiedlichem Kenntnisstand verständlich zu erläutern. Interesse an CO2-armen Technologien und am britischen Energiesektor wird ausdrücklich genannt. Wer erklären kann, warum die CfD- und Wasserstoffmodelle wichtig sind, hebt sich daher von Bewerbenden ab, die lediglich den Abschluss mitbringen. Ein Hintergrund in Umweltwissenschaften, Ingenieurwesen, Chemie oder einem verwandten Fach passt gut zum Bereich Messtechnik und Emissionsmessung. Erfahrungen in Nachhaltigkeit oder Auditierung sind hingegen für den Verifizierungsbereich relevant. Beide Wege kommen infrage, da die Anforderungen alternativ formuliert sind.

Tipps, um sich von anderen abzuheben und erfolgreich zu bewerben

Da die offizielle Stellenbezeichnung „Compliance Analyst“ lautet, sollten Lebenslauf und Anschreiben den Bezug zu Assurance und Verifizierung deutlich machen – und nicht nur allgemeines Interesse an Nachhaltigkeit. Wählen Sie ein oder zwei Beispiele, in denen Sie Daten anhand eines Standards geprüft, Prozessunterlagen erstellt oder eine technische Regel so erläutert haben, dass andere sie anwenden konnten. Das passt direkt zu den in der Anzeige genannten Planungsunterlagen und Prüfungen von Compliance-Daten. Zeigen Sie, dass Sie die Aufgaben von LCCC verstanden haben: Das Unternehmen ist die privatrechtliche Vertragspartei im CfD-System; sein Zuständigkeitsbereich umfasst inzwischen auch Wasserstoff, CCUS und Kernenergie über das Modell der regulierten Vermögensbasis (Regulated Asset Base). Ein Anschreiben, in dem Sie auch nur kurz auf den Low Carbon Hydrogen Standard oder Nachhaltigkeitskriterien eingehen, zeigt, dass Sie über den Stellentitel hinaus recherchiert haben. Erwähnen Sie auch erste Erfahrungen mit Messtechnik, Emissionsmessung oder Qualitätsmanagementsystemen – egal, wie begrenzt sie sind. Der Arbeitgeber weist außerdem darauf hin, dass die Anzeige bei vielen Bewerbungen vorzeitig geschlossen werden kann. Bewerben Sie sich daher möglichst bald und warten Sie nicht bis zum Stichtag. Die Fragen zur Diversität sind freiwillig; das Unternehmen erfasst jedoch ausdrücklich seine Fortschritte bei der Förderung von Inklusion. Sie zu beantworten, passt also zu den beschriebenen Unternehmenswerten.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit konzentriert sich diese Position voraussichtlich?

Im Mittelpunkt stehen die Verifizierung und Absicherung von Angaben zu niedrigen CO2-Emissionen, nicht die Festlegung von Zielen oder die Nachhaltigkeitsberichterstattung des Unternehmens. Sie prüfen, ob erneuerbare Stromerzeuger, Wasserstoffproduzenten und Emittenten die vertraglichen Nachhaltigkeitskriterien, den Low Carbon Hydrogen Standard und die Messanforderungen tatsächlich erfüllen, von denen ihre Vergütung abhängt. Das ist die Governance- und Compliance-Seite der Energiewende. Die betreuten Fördermodelle leisten einen direkten Beitrag zur Dekarbonisierung des Vereinigten Königreichs: CfD fördert erneuerbaren Strom, das Hydrogen Production Business Model CO2-armen Wasserstoff, während CCS und Kernenergie die übergeordneten Ziele der Energiesicherheit und Netto-Null-Emissionen unterstützen. Durch die Assurance-Arbeit an diesen Modellen trägt die Position auch zur Rechenschaftspflicht bei öffentlichen Ausgaben bei, denn Zahlungen werden nur für verifizierte CO2-arme Ergebnisse geleistet. Auch intern spielt Nachhaltigkeit eine Rolle – durch Prozessqualität und die kontinuierliche Verbesserung der Assurance-Leistungen. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf externen Anforderungen und Verträgen. Wer sich für die messbare Integrität der Klimapolitik interessiert und weniger für Kampagnen mit direktem Verbraucherbezug, dürfte hier gut aufgehoben sein.

Welche Herausforderungen könnten in dieser Position auf Sie zukommen?

Die größte Herausforderung dürfte die Einarbeitung sein: Das Vertragsumfeld umfasst CfD, LCHA, DPA, ICC und WICC, jeweils mit eigener Dokumentation und eigenen Verifizierungsverfahren. Sich darin zurechtzufinden und zugleich an laufenden Fördermodellen mitzuarbeiten, kann in den ersten Monaten anspruchsvoll sein. Die geforderte Berufserfahrung von ein bis zwölf Monaten deutet darauf hin, dass das Team eine Einarbeitung vorsieht. Das Arbeitstempo bei einem staatlich unterstützten Portfolio von Fördermodellen kann dennoch hoch sein. Eine weitere Herausforderung ist die Kommunikation mit den verschiedenen Beteiligten. Sie prüfen Compliance-Daten von Produzenten, Emittenten und Erzeugern, die Verfahren möglicherweise unterschiedlich auslegen, und müssen konsequent auf die Einhaltung der Standards achten, ohne konfrontativ aufzutreten. In Assurance-Positionen ist es immer wieder wichtig, sorgfältige Prüfung und konstruktive Zusammenarbeit auszubalancieren. Hinzu kommt die Prozessverbesserung: Assurance-Leistungen anhand bewährter Verfahren zu überprüfen und gemeinsam mit Fachexperten Änderungen umzusetzen, erfordert Geduld. Verbesserungen müssen dokumentiert, abgestimmt und eingeführt werden, ohne laufende Verifizierungszyklen zu beeinträchtigen.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag könnte mit der Prüfung von Nachrichten aus dem Kreis der Produzenten oder Emittenten zu Verfahren der Emissionsmessung beginnen. Anschließend aktualisieren Sie möglicherweise ein Dokument zur Verifizierungsplanung, damit es den Anforderungen des jeweiligen Fördermodells entspricht. Einen Teil des Vormittags könnten Sie die von einem Erzeuger eingereichten Compliance-Daten prüfen und Rückfragen für die weitere Klärung festhalten; am Nachmittag arbeiten Sie vielleicht mit internen Teams an der Bewertung eines geplanten Fördermodells. Zu den Besprechungen gehören wahrscheinlich kurze Abstimmungen mit der Leitung für operative Assurance, Arbeitssitzungen mit Fachexperten zu Prozessänderungen und gelegentliche Telefonate mit externen Beteiligten, um Verfahren abzustimmen. Die Dokumentation begleitet Sie durchgehend: Aufzeichnungen des Qualitätsmanagementsystems, externe Leitfäden und Prozessnotizen müssen stets aktuell sein. Der Arbeitsrhythmus richtet sich nach den Zyklen der Fördermodelle. In aktiven Verifizierungsphasen stehen möglicherweise Datenanalysen und der Austausch mit externen Beteiligten stärker im Vordergrund; zwischen den Zyklen geht es eher um Prozessüberprüfungen und die Verbesserung der Dokumentation.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Diese Einstiegsposition ist in einem Team angesiedelt, das eng am Kern des operativen Geschäfts der LCCC-Förderprogramme arbeitet. Dadurch bietet sie für eine Graduate-Stelle ungewöhnlich gute Einblicke. Entwicklungsmöglichkeiten ergeben sich etwa daraus, die fachliche Verantwortung für einen Programmbereich – zum Beispiel Wasserstoffmessung oder Nachhaltigkeitskriterien – zu vertiefen und sich dort als zentrale Ansprechperson zu etablieren. Die Berichtslinie an den Lead Operational Assurance Manager deutet auf klare Strukturen und Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Scheme Compliance hin. Da LCCC seinen Aufgabenbereich über das RAB-Modell auf Wasserstoff, CCUS und Kernenergie ausweitet, dürften sich mit der Weiterentwicklung dieser Bereiche auch neue interne Möglichkeiten eröffnen. Ein Wechsel in angrenzende Teams, etwa in die Programmumsetzung, den kaufmännischen Bereich oder politiknahe Funktionen, ist für Mitarbeitende mit guten internen Beziehungen ebenfalls denkbar. Die erwähnte Unterstützung bei Weiterbildungen und die Übernahme von Mitgliedsbeiträgen für Berufsverbände sprechen für eine Kultur, in der fachliche Kompetenzen gezielt ausgebaut und formalisiert werden. Das kann langfristig den Weg in die Verifizierung, Qualitätssicherung oder Energieregulierung ebnen.

Die wichtigsten Ansprechpartner, mit denen Sie zusammenarbeiten

Intern arbeiten Sie vor allem eng mit dem Lead Operational Assurance Manager und dem übrigen Scheme-Compliance-Team zusammen. Hinzu kommen Fachexpertinnen und -experten aus verschiedenen Bereichen von LCCC, die Prozessänderungen und Programmprüfungen unterstützen. Auch andere interne Teams, die an laufenden und künftigen Programmen beteiligt sind, werden auf Ihre Unterstützung bei der Qualitätssicherung angewiesen sein – die Arbeit ist also bereichsübergreifend. Extern stehen Sie in direktem Kontakt mit Erzeugern, Wasserstoffproduzenten und Emittenten, um Messverfahren für Emissionen abzustimmen und Compliance-Daten zu prüfen. Dabei ist eine klare, faktenbasierte Kommunikation entscheidend, denn die Ergebnisse fließen in die Entscheidung über Auszahlungen ein. Möglicherweise tauschen Sie sich außerdem mit Prüfstellen aus und haben indirekt mit Regierungsstellen zu tun: LCCC berät die Regierung fachlich, kaufmännisch und operativ, und seine Programme werden im Rahmen öffentlicher Politik umgesetzt. Sie müssen also zwischen technischen Fachkolleginnen und -kollegen, externen Partnern und politiknahen Teams wechseln können.

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