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Senior Manager Global Procurement (Sustainability)

Exyte • Singapur • Added on Oct 3, 2026
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In dieser Funktion verantworten Sie die Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Anforderungen (ESG) in die weltweiten Einkaufs- und Subunternehmeraktivitäten von Exyte. Gemeinsam mit internen Teams und externen Lieferanten verankern Sie ethische und umweltschonende Beschaffungspraktiken entlang der gesamten Lieferkette. Die Aufgaben umfassen sowohl die Strategieentwicklung als auch die praktische Umsetzung: von der Sorgfaltsprüfung und der Einhaltung von Vorschriften wie LKSG und CSDDD bis hin zur Zusammenarbeit mit Lieferanten und der Nachverfolgung ihrer Leistung über SAP Ariba und EcoVadis.

Für einen EPC-Auftragnehmer, der Hightech-Anlagen für die Halbleiter-, Batterie- und Biotechbranche sowie Rechenzentren baut, entscheidet sich im Einkauf, wie erfolgreich die Reduzierung der Scope-3-Emissionen und die Einhaltung von Arbeitsstandards bei Lieferanten sind. Diese Funktion steht im Zentrum dieser Aufgaben: Sie überträgt die ESG-Ziele des Unternehmens auf konkrete Einkaufsentscheidungen, die den ökologischen und sozialen Fußabdruck von Exyte prägen, und schützt das Unternehmen vor regulatorischen und Reputationsrisiken.

Die Position passt zu jemandem, der fundierte Einkaufserfahrung mit umfassender ESG-Expertise verbindet, souverän auf Führungskräfte in verschiedenen Regionen einwirkt und die Kompetenzen von Lieferanten gezielt ausbauen möchte, statt sie lediglich zu auditieren.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Die Kernaufgabe besteht darin, Nachhaltigkeit von Anfang an fest in den weltweiten Einkauf von Waren und Dienstleistungen bei Exyte zu integrieren, statt sie nachträglich als zusätzliche Ebene aufzusetzen. Im Arbeitsalltag bedeutet das, ESG-Kriterien in Beschaffungsstrategien, Warengruppenpläne und Lieferantenverträge einzubinden, Geschäftspartner in der Lieferkette einer Due-Diligence-Prüfung zu unterziehen und Lücken bei der Einhaltung von Regelwerken wie LKSG und CSDDD aufzudecken. Die Position fungiert außerdem als zentrale ESG-Anlaufstelle für Einkauf und Nachunternehmermanagement. Ein großer Teil der Arbeit besteht daher darin, Standards abzustimmen und Fragen über Regionen hinweg zu klären. Langfristig geht es darum, eine Lieferkette aufzubauen, die sowohl einer behördlichen Prüfung als auch den Erwartungen der Kunden standhält. Dazu gehören ESG-Schulungen und der Kompetenzaufbau für Einkaufsteams und Lieferanten, die Überwachung der Leistung mit Tools wie SAP Ariba und EcoVadis sowie die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen. So sollen verantwortungsvolle Beschaffung, Kosten und Effizienz miteinander in Einklang gebracht werden, statt sie gegeneinander abzuwägen. Der Erfolg dürfte sich an messbaren Verbesserungen der ESG-Bewertungen von Lieferanten, weniger Compliance-Risiken und daran zeigen, dass Einkäufer ESG-Kriterien ganz selbstverständlich berücksichtigen.

Welche wichtigen Lernmöglichkeiten bietet diese Position?

Diese Position bietet die seltene Gelegenheit, an der Schnittstelle von globalem Einkauf und ESG in einem projektorientierten EPC-Umfeld zu arbeiten. Die Kandidatin oder der Kandidat kann das praktische Wissen über europäische Lieferkettenvorschriften vertiefen, insbesondere über die Sorgfaltspflichten nach LKSG und CSDDD und deren Umsetzung in Vertragsklauseln, Lieferantenfragebögen und Auditprogrammen. Die tägliche Arbeit mit SAP Ariba und EcoVadis stärkt sowohl den Umgang mit diesen Tools als auch die Datenkompetenz im ESG-Reporting. Da Exyte Anlagen für die Halbleiter-, Batterie- und Biotechindustrie sowie Rechenzentren errichtet, ist der Einblick in hochtechnologische und stark regulierte Lieferketten praktisch garantiert. Dazu gehören kritische Rohstoffe, komplexe Nachunternehmernetzwerke und kundenseitige Nachhaltigkeitsanforderungen, die über die Mindestanforderungen der Compliance hinausgehen. Darüber hinaus dürfte die Position Gelegenheit bieten, Einflussnahme und Schulungskompetenz auszubauen: Ein wesentlicher Teil der Aufgabe besteht darin, Einkaufskolleginnen und -kollegen sowie Lieferanten dabei zu unterstützen, ESG-Erwartungen zu erfüllen, statt sie lediglich zu kontrollieren.

Was zeichnet die ideale Kandidatin oder den idealen Kandidaten aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat verfügt über mindestens sieben Jahre Berufserfahrung im Einkauf, in der Lieferkette oder im ESG-Bereich, vorzugsweise in einem multinationalen Unternehmen. Dort sollten Nachhaltigkeitskriterien bereits in Beschaffungsprozesse integriert worden sein, statt nur Empfehlungen dazu abzugeben. Erwartet wird ein Bachelor- oder Masterabschluss in einem einschlägigen Fach. Zertifizierungen in nachhaltiger Beschaffung oder ESG sind ein zusätzlicher Pluspunkt. Beratungserfahrung ist ebenfalls von Vorteil, da sie für strukturiertes Problemlösen und die Fähigkeit spricht, sich rasch mit zahlreichen Stakeholdern auszutauschen. Fachlich sind fundierte Kenntnisse der ESG-Rahmenwerke und der Vorschriften zur Sorgfaltspflicht wichtig, ebenso praktische Erfahrung mit Beschaffungs- und Nachhaltigkeitsplattformen wie SAP, SAP Ariba und EcoVadis. Genauso entscheidend sind die persönlichen Kompetenzen: Die Person muss bei Warengruppenverantwortlichen glaubwürdig sein, für die Kosten und Liefertermine im Vordergrund stehen, Lieferanten überzeugen können und sicher vor Führungskräften präsentieren. Eine analytische, ergebnisorientierte Arbeitsweise und ein gutes Gespür für Risiken dürften den Unterschied zwischen einer guten und einer hervorragenden Besetzung ausmachen.

Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben

Bewerbungen sollten mit der Transformation des Einkaufs beginnen, nicht mit allgemeiner Begeisterung für Nachhaltigkeit. Konkrete Beispiele dafür, wie ESG-Anforderungen in Warengruppenstrategien, Lieferantenverträge oder Due-Diligence-Prozesse eingebunden wurden, überzeugen deutlich mehr als eine bloße Aufzählung von Rahmenwerken. Erfahrungen mit LKSG, CSDDD oder vergleichbaren Lieferkettenvorschriften sollten ausdrücklich genannt und mit Ergebnissen belegt werden – etwa durch eine Verringerung von Risiken, bessere Lieferantenbewertungen oder abgeschlossene Auditfeststellungen. Da Exyte als EPC-Auftragnehmer Kunden aus der Halbleiter-, Batterie- und Biotechbranche sowie im Rechenzentrumsbereich betreut, ist Erfahrung mit komplexen, mehrstufigen Lieferketten und dem Nachunternehmermanagement wertvoll. Wer konkrete Tools wie SAP Ariba und EcoVadis nennt und beschreibt, welche Schulungs- oder Kompetenzaufbauprogramme für Einkäufer oder Lieferanten umgesetzt wurden, zeigt, dass die unterstützende und befähigende Seite der Aufgabe beherrscht wird – und nicht nur die Richtlinienarbeit. Im Vorstellungsgespräch ist mit Fragen dazu zu rechnen, wie sich Nachhaltigkeitsanforderungen mit Kosten- und Termindruck vereinbaren lassen. Es lohnt sich daher, konkrete Beispiele für solche Abwägungen vorzubereiten. Auch ein Bezug zu Exytes Mission, Technologie für Anlagen mit großer Wirkung einzusetzen, ist sinnvoll: Die kulturelle Passung zu einem ingenieurgeprägten Unternehmen spielt oft eine wichtige Rolle.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich diese Position konzentrieren?

Im Mittelpunkt dürften die ökologischen und sozialen Aspekte des Einkaufs stehen, denn hier hat eine Lieferkette im Bau- und Ingenieurwesen den größten Einfluss. Dazu zählen die Dekarbonisierung der Lieferanten, die verantwortungsvolle Beschaffung von Materialien und Komponenten, die Sorgfaltsprüfung hinsichtlich Arbeitsbedingungen und Menschenrechten in Nachunternehmernetzwerken sowie Governance-Mechanismen, mit denen sich diese Verpflichtungen überprüfen lassen. Der regulatorische Schwerpunkt liegt angesichts der Verweise auf LKSG und CSDDD auf Europa, obwohl die Position in Singapur angesiedelt ist und einen globalen Verantwortungsbereich umfasst. Ebenso wichtig ist die Governance: Als zentrale ESG-Anlaufstelle im Einkauf trägt die Position dazu bei, einheitliche Standards sicherzustellen und Compliance-Risiken über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg zu verringern. Auch der Kontakt zu Kunden könnte eine Rolle spielen, da Exytes Kunden aus den Bereichen Halbleiter, Batterien und Biotech häufig eigene Nachhaltigkeitsanforderungen an die Lieferkette stellen. Weniger deutlich wird in der Stellenausschreibung, ob die Position auch die Festlegung von Klimazielen und das Reporting auf Unternehmensebene umfasst. Der Schwerpunkt liegt vielmehr darauf, ESG in Einkaufsentscheidungen umzusetzen, als den Nachhaltigkeitsbericht des Konzerns zu veröffentlichen.

Vor welchen besonderen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?

Die größte Herausforderung ist der Zielkonflikt zwischen Nachhaltigkeitsanforderungen und den Kosten, der Geschwindigkeit sowie den technischen Rahmenbedingungen eines EPC-Projektgeschäfts. Einkaufsteams werden an Lieferfähigkeit und Preis gemessen. Warengruppenverantwortliche und Projektleitungen dazu zu bewegen, zusätzliche Sorgfaltsprüfungen, Dokumentation oder Lieferantenauflagen zu akzeptieren, kann daher mühsam sein. Entscheidend ist, ESG als Risikomanagement und Wettbewerbsvorteil zu vermitteln und nicht als zusätzliche Bürokratie. Eine weitere Herausforderung sind Größe und Fragmentierung. Exyte ist in vielen Ländern und mehreren Hightech-Branchen tätig, mit jeweils unterschiedlichen Lieferanten, Nachunternehmern und regulatorischen Risiken. Weltweit einheitliche ESG-Standards aufrechtzuerhalten, ist daher anspruchsvoll. Auch die Datenqualität dürfte ein Problem darstellen: ESG-Informationen von Lieferanten, die über Tools wie EcoVadis oder SAP Ariba erhoben werden, sind häufig lückenhaft – insbesondere auf tieferen Ebenen der Lieferkette. Hinzu kommt, dass sich CSDDD und ähnliche Vorschriften weiterentwickeln. Prozesse müssen daher möglicherweise angepasst werden, wenn neue Auslegungshilfen vorliegen.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag könnte mit der Prüfung von ESG-Bewertungen oder Due-Diligence-Fragebögen von Lieferanten in SAP Ariba oder EcoVadis beginnen. Dabei werden Risiken markiert und offene Punkte mit Warengruppenverantwortlichen oder Lieferanten nachverfolgt. Ein großer Teil des Kalenders dürfte mit Besprechungen gefüllt sein: mit regionalen Einkaufsleitungen zur Abstimmung von Standards, mit Kolleginnen und Kollegen aus Recht oder Compliance zur Auslegung von Vorschriften und mit den Nachhaltigkeitsteams, um Einkaufsaktivitäten mit den übergeordneten ESG-Zielen des Unternehmens zu verknüpfen. Auch Schulungen und Workshops mit Lieferanten finden regelmäßig statt, denn der Kompetenzaufbau gehört ausdrücklich zum Aufgabengebiet. Dazwischen fällt analytische Arbeit an, etwa Leistungsberichte für die Führungsebene, die Überarbeitung von ESG-Klauseln in Verträgen oder die Untersuchung eines konkreten Lieferkettenproblems, auf das ein Geschäftsbereich hingewiesen hat. Da die Position global ausgerichtet und projektbezogen ist, können sich Prioritäten schnell ändern, wenn eine neue Ausschreibung, ein Audit oder eine Kundenanforderung ansteht. Der Arbeitsalltag dürfte daher weniger vorhersehbar sein als in einer rein unternehmensweiten Nachhaltigkeitsfunktion.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Dank des hohen Verantwortungsniveaus und des globalen Zuständigkeitsbereichs bietet diese Position eine gute Grundlage für den Aufstieg in eine umfassendere Führungsrolle in der Lieferkette, in die Leitung des regionalen Einkaufs oder in eine Nachhaltigkeitsleitungsfunktion in einem Ingenieur- oder Industrieunternehmen. Nachweisbare Erfolge bei der Integration von ESG in eine globale Lieferkette sind eine gefragte Qualifikation – besonders, da die Regulierung zunimmt und Unternehmen gezielt nach Fachkräften suchen, die ESG in die Praxis umsetzen können. Auch eine fachliche Weiterentwicklung in angrenzende Bereiche ist möglich. Die Position umfasst Themen wie rechtliche Compliance, Lieferantenentwicklung, Daten und Reporting sowie Stakeholder-Management und kann damit Wege in die Compliance, die unternehmensweite Nachhaltigkeitsstrategie oder das Lieferketten-Risikomanagement eröffnen. Exyte beschreibt sich als dynamische lernende Organisation mit individuellen Entwicklungsmöglichkeiten. Als zentrale ESG-Anlaufstelle im Einkauf hat man zudem eine hohe Sichtbarkeit bei der Unternehmensleitung – das kann den internen Aufstieg für leistungsstarke Mitarbeitende beschleunigen.

Mit welchen wichtigen Stakeholdern könnte man zusammenarbeiten?

Die häufigsten Kontakte bestehen zu Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Einkauf und Vergabe von Unteraufträgen in den verschiedenen Regionen. Denn die Aufgabe besteht darin, ESG in ihre Prozesse und Entscheidungen zu integrieren. Category Manager und Einkäufer sind sowohl Zielgruppe für Schulungen als auch diejenigen, deren tägliche Entscheidungen darüber bestimmen, ob Standards tatsächlich umgesetzt werden. Auch die Teams für Recht, Compliance und unternehmensweite Nachhaltigkeit sind wichtige Partner – insbesondere bei Vorschriften wie LKSG und CSDDD, deren Auslegung und Berichterstattung abgestimmt werden müssen. Zu den zentralen externen Stakeholdern zählen Lieferanten und Subunternehmer: von großen Ausrüstungsanbietern bis hin zu kleineren lokalen Unternehmen, die möglicherweise Unterstützung benötigen, um die ESG-Erwartungen zu erfüllen. Auch Kunden aus der Halbleiter-, Batterie- und Biotechbranche sowie dem Rechenzentrumssektor können eine wichtige Rolle spielen – insbesondere wenn ihre Nachhaltigkeitsanforderungen in die Verträge von Exyte einfließen. Schließlich ist die Unterstützung durch die Geschäftsbereichs- und Regionalleitungen entscheidend. Optimierungen im Einkauf und ESG-Ziele lassen sich nur voranbringen, wenn Führungskräfte sie als miteinander vereinbar und nicht als konkurrierend betrachten.

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