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Sustainability & ESG Specialist

EBRO • Spanien • Added on Oct 23, 2026
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EBRO sucht eine Sustainability & ESG Specialist, die den ESG-Bereich der Gruppe von Grund auf aufbaut. Sie verantworten Strategie und Berichterstattung, sorgen dafür, dass das Unternehmen die europäischen Nachhaltigkeitsvorschriften über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg einhält, und entwickeln interne Methoden und Governance-Strukturen, die mit dem Wachstum des Unternehmens verlässlich funktionieren.

Im Mittelpunkt der Position stehen die nichtfinanzielle Berichterstattung nach CSRD und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben; auch Altfahrzeugprozesse und Datenmanagement gehören dazu. Bei einer wiederbelebten Nutzfahrzeugmarke mit 488 Beschäftigten verschwinden die von Ihnen entwickelten Rahmenwerke nicht in der Schublade: Sie prägen von Anfang an, wie ein wachsender Hersteller seinen ökologischen Fußabdruck erfasst und verringert.

Die Position passt zu jemandem, der zwei bis vier Jahre Erfahrung im ESG- oder Umweltmanagement mitbringt, bereits mit CSRD oder GRI und ESRS zu tun hatte und gern Prozesse entwickelt, wo es zuvor noch keine gab, statt ein bestehendes System lediglich zu übernehmen.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Die zentrale Aufgabe besteht darin, das ESG-Management auf Konzernebene bei EBRO aufzubauen und anschließend zu steuern. Konkret verantworten Sie die ESG-Strategie im gesamten Unternehmen, übersetzen europäische Nachhaltigkeitsvorschriften in konkrete Anforderungen für jedes Fahrzeug und Modell über dessen gesamten Lebenszyklus hinweg und stellen sicher, dass das Unternehmen die Einhaltung nachweisen kann, statt sie nur zu behaupten. Das wichtigste Ergebnis ist die nichtfinanzielle Berichterstattung nach CSRD: Daten erfassen, die ESRS- und GRI-Standards anwenden und belastbare Angaben erstellen, die einer Prüfung standhalten. Neben der Berichterstattung entwickeln Sie die operativen, methodischen und Governance-Rahmenwerke, nach denen der Konzern künftig arbeiten wird. Es geht also ebenso um den Aufbau wie um die Berichterstattung: Sie legen fest, welche Daten erfasst werden, wer dafür verantwortlich ist, wie sie zwischen den Abteilungen fließen und wie Nachhaltigkeit in den regulären Geschäftsbetrieb integriert wird, statt isoliert von einem einzelnen Team bearbeitet zu werden. Langfristig soll ein funktionierendes ESG-System entstehen, das mit dem Unternehmen mitwächst. Auch Prozesse und Datenmanagement rund um Altfahrzeuge gehören dazu. Das spricht für einen ganzheitlichen Blick auf den Lebenszyklus – von der Entwicklung über die Produktion bis zur Entsorgung – und nicht für eine ausschließlich auf Berichterstattung beschränkte Aufgabe.

Wichtige Lernmöglichkeiten in dieser Position

Der größte Mehrwert dieser Position ist die Möglichkeit, eine ESG-Funktion von Grund auf aufzubauen, statt eine etablierte Struktur zu übernehmen. Dabei entwickeln Sie Ihre Fähigkeiten in Methodik und Governance weiter: Sie wählen Rahmenwerke aus, vertreten sie intern und passen sie an, wenn sie in der Praxis auf die Probe gestellt werden. Wer zwei bis vier Jahre Berufserfahrung mitbringt, könnte am Ende maßgeblich das System gestaltet haben, in dem die eigene Arbeit stattfindet. Fachlich vertiefen Sie Ihre Kenntnisse der CSRD und der ESRS-Standards sowie angrenzender Vorschriften wie CSDDD und EUDR, die angesichts des regulatorischen Schwerpunkts ebenfalls relevant sind. Auch spezifisches Wissen zur Automobilbranche ist ein echter Gewinn: Prozesse rund um Altfahrzeuge, der Blick auf den Lebenszyklus von Fahrzeugmodellen und das zugehörige Datenmanagement sind auf andere Hersteller und Industrieunternehmen mit ähnlichen Pflichten übertragbar. Sofern das Unternehmen entsprechende Unterstützung bietet, ergänzen Zertifizierungen in ISO-Audits, CO₂-Bilanzierung oder Kreislaufwirtschaft die praktische Erfahrung. Da sich das Unternehmen weiterentwickelt, erhalten Sie außerdem Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen Nachhaltigkeit, Finanzen, Technik und Produktion – und bleiben nicht auf eine isolierte Berichterstattungsaufgabe beschränkt.

Wie sieht das ideale Profil aus (Erfahrung, Fähigkeiten)?

Gesucht wird eine vielseitige Fachkraft im Nachhaltigkeitsbereich mit technischem Schwerpunkt und zwei bis vier Jahren praktischer Berufserfahrung. Erwartet wird ein Abschluss in Umweltwissenschaften, Umweltingenieurwesen oder einem verwandten Fach. Ein Master in Nachhaltigkeit, Umweltmanagement oder ESG wäre von Vorteil. Wichtiger als der Abschluss ist nachweisbare Erfahrung mit regulatorischer Compliance und nichtfinanzieller Berichterstattung, idealerweise im Zusammenhang mit CSRD sowie Kenntnissen der Rahmenwerke GRI und ESRS. Erfahrung in der Automobil-, Industrie- oder Energiebranche ist ausdrücklich erwünscht. Das ist angesichts des Schwerpunkts auf Fahrzeuglebenszyklen und Altfahrzeugen nachvollziehbar. Ebenso gefragt ist Erfahrung beim Aufbau neuer Prozesse in einem Unternehmen im Wandel oder in der Umstrukturierung – genau das ist hier die Ausgangslage. Zertifizierungen zu ISO-Standards als interne Auditorin beziehungsweise interner Auditor oder Lead-Auditor sowie in CO₂-Bilanzierung und Kreislaufwirtschaft sind willkommene Pluspunkte, aber keine Voraussetzung. Auch die Fähigkeit zur abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit ist entscheidend. Gesucht wird jemand, der Vorschriften in konkrete Vorgaben übersetzen kann, mit denen Technik, Produktion und Finanzen arbeiten können. Dafür braucht es klare Kommunikation und die Bereitschaft, mit einer gewissen Unklarheit umzugehen. In einem dynamischen Wiederaufbauprojekt ist Anpassungsfähigkeit wahrscheinlich wichtiger als ein lückenlos perfekter Lebenslauf.

Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben

Richten Sie Ihre Bewerbung auf die zwei zentralen Anforderungen der Ausschreibung aus: CSRD-Berichterstattung und den Aufbau von Prozessen von Grund auf. Listen Sie nicht nur allgemein Nachhaltigkeitsaufgaben auf, sondern beschreiben Sie konkrete Ergebnisse, die Sie erzielt haben – etwa einen nichtfinanziellen Bericht, eine Methode zur Datenerhebung oder einen von Ihnen eingeführten Compliance-Prozess. Erläutern Sie auch, wie die Situation vor Ihrer Arbeit aussah. Konkrete Vergleiche zwischen dem Zustand vorher und nachher überzeugen deutlich mehr als eine bloße Aufzählung vertrauter Rahmenwerke. Wenn Sie Erfahrung in der Automobil-, Industrie- oder Energiebranche haben, stellen Sie sie früh heraus. Dazu zählen auch Tätigkeiten rund um Altfahrzeuge, Produktlebenszyklusdaten oder Umwelt-Compliance in der Produktion. Falls Sie keine solche Erfahrung mitbringen, erläutern Sie, wie sich Ihre Kenntnisse in Berichterstattung und Regulierung auf einen Fahrzeughersteller mit modellbezogenen Pflichten übertragen lassen. Zertifizierungen in ISO-Audits, CO₂-Bilanzierung oder Kreislaufwirtschaft sollten Sie ausdrücklich nennen, da sie in der Ausschreibung hervorgehoben werden. Stellen Sie sich im Vorstellungsgespräch darauf ein, nicht nur zu erklären, wie Sie eine bestehende Funktion führen würden, sondern auch, wie Sie sie aufbauen. Bereiten Sie einen kurzen Überblick über die Governance-Fragen vor, die Sie in den ersten Monaten klären würden: Wer ist für welche Daten verantwortlich? Wie fließen die Daten in die Berichterstattung ein? Und wie gewinnen Sie die Teams aus Technik und Produktion für das Vorhaben? Informieren Sie sich über den Neustart von EBRO und dessen Nutzfahrzeugpalette, um Nachhaltigkeit im industriellen Kontext einordnen zu können. Das Anschreiben kann kurz sein, sollte aber zeigen, dass Sie verstanden haben: In dieser Position geht es ebenso darum, Strukturen zu schaffen wie Vorschriften einzuhalten.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen wird sich diese Position voraussichtlich konzentrieren?

Der Schwerpunkt der Position liegt eindeutig auf regulatorischer Compliance und Berichterstattung, nicht auf Klimaschutzkampagnen oder Kommunikation. Die CSRD-Berichterstattung zu nichtfinanziellen Themen wird ausdrücklich genannt. Ein großer Teil der Arbeit dürfte sich daher um die Erstellung von Offenlegungen, die gruppenweite Erhebung von Umwelt- und Sozialdaten sowie die Anwendung der ESRS- und GRI-Standards drehen. Damit ist die Stelle klar im Bereich Governance und ESG-Berichterstattung angesiedelt. Ein zweiter Schwerpunkt ist das Produkt selbst. Die Anzeige nennt die Einhaltung europäischer Nachhaltigkeitsvorschriften über den gesamten Lebenszyklus von Fahrzeugen und Modellen hinweg sowie Erfahrung mit Altfahrzeugprozessen. Das deutet auf Themen wie Kreislaufwirtschaft und Materialien hin und darauf, wie die Umweltauswirkungen eines Nutzfahrzeugs von der Herstellung bis zur Entsorgung erfasst werden. Auch die Berechnung des CO₂-Fußabdrucks dürfte dazugehören, angesichts der Zertifizierungen, die dem Unternehmen wichtig sind. Ein konkretes Dekarbonisierungsziel wird in der Anzeige jedoch nicht genannt. Der dritte Aspekt ist methodischer Natur: Es gilt, operative und Governance-Rahmenwerke zu entwickeln, damit Nachhaltigkeit fest in den Geschäftsabläufen verankert wird. Bei einem Hersteller, der eine Marke neu aufstellt, bedeutet das vermutlich, jetzt die Grundlagen für die Datenerfassung zu schaffen, damit künftige Ziele und Aussagen auf verlässlichen Daten beruhen.

Vor welchen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?

Die größte Herausforderung steckt bereits in der Formulierung, die sich in der Anzeige wiederholt: von Grund auf. ESG-Rahmenwerke in einem wachsenden Unternehmen aufzubauen, bedeutet, dass es weder eine etablierte Datenhistorie noch klare Zuständigkeiten für Kennzahlen oder langjährige Routinen bei der Umweltberichterstattung gibt. Ein erheblicher Teil der Arbeit wird darin bestehen, andere Abteilungen davon zu überzeugen, Daten bereitzustellen und Prozesse zu übernehmen, die ihren Arbeitsalltag zusätzlich belasten. Bis sich alles eingespielt hat, kann es dauern. Der regulatorische Druck bringt eine weitere Ebene hinzu. Die CSRD und verwandte Vorschriften stellen hohe Anforderungen und werden in der Praxis noch ausgelegt. Deshalb besteht das Risiko, ein Berichtssystem zu entwerfen, das später überarbeitet werden muss, wenn sich die Leitlinien konkretisieren. Auch die Automobilbranche bringt zusätzliche Komplexität mit sich: Daten zum Lebenszyklus einzelner Modelle und zu Altfahrzeugen sind nicht einfach zu erheben und hängen von Zulieferern und Produktionsteams ab, die außerhalb der direkten Kontrolle der Fachkraft liegen. Schließlich gilt es, die langfristige Entwicklung mit den aktuellen Berichtspflichten in Einklang zu bringen. Bei einem Neustart dieser Art konzentrieren sich die Ressourcen darauf, Fahrzeuge auf den Markt zu bringen; Nachhaltigkeit kann dabei eher als Kostenfaktor denn als Treiber wahrgenommen werden. Die Datenqualität konsequent zu sichern und zugleich pragmatisch vorzugehen, dürfte eine dauerhafte Herausforderung sein.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag dürfte eine Mischung aus Analyse, Abstimmung und Textarbeit sein. Am Morgen könnten ESG-Daten aus verschiedenen Abteilungen zusammengetragen und geprüft, Unstimmigkeiten in Umwelt- oder Produktionskennzahlen geklärt und CSRD-Unterlagen erstellt oder überarbeitet werden. Da die Rahmenwerke erst aufgebaut werden, geht es dabei auch darum, festzulegen, wie Daten definiert und erfasst werden sollen – nicht nur darum, sie zusammenzustellen. Ein großer Teil des Tages ist dem Austausch mit anderen gewidmet. Da die Stelle ausdrücklich die Zusammenarbeit mit internen Abteilungen vorsieht, sind regelmäßige Gespräche mit den Bereichen Engineering, Finanzen, Produktion und möglicherweise Einkauf zu erwarten, um den Datenbedarf abzustimmen und Nachhaltigkeitskriterien in deren Abläufe zu integrieren. Auch der Kontakt zu externen Beratern, Auditoren oder Zertifizierungsstellen kann dazugehören, insbesondere wenn ISO-Audits oder Prüfungen anstehen. Die Beobachtung regulatorischer Entwicklungen ist ebenfalls eine regelmäßige Aufgabe: etwa bei CSRD, CSDDD oder verwandten Vorschriften und deren Auswirkungen auf die Gruppe. Der Arbeitsalltag dürfte sehr abwechslungsreich sein. Bei einem Unternehmen mit 488 Beschäftigten, das eine Marke neu aufstellt, ändern sich die Prioritäten laufend. In manchen Wochen stehen Berichtstermine im Mittelpunkt, in anderen die Prozessgestaltung, Schulungen für Kolleginnen und Kollegen oder Fragen zu Altfahrzeugdaten.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Der naheliegendste Entwicklungsschritt ist eine größere Verantwortung. Wer als Spezialist oder Spezialistin ESG-Prozesse auf Gruppenebene aufbaut, kann in einem wachsenden Unternehmen später in eine Führungsposition wechseln, etwa als Manager oder Leitung der Funktion, wenn Team und Berichtspflichten wachsen. Wer die Rahmenwerke selbst entwickelt hat, bringt gute Voraussetzungen mit, später auch deren Umsetzung zu verantworten. Erfahrung mit der CSRD ist zudem eine auf dem Arbeitsmarkt gefragte Qualifikation. Auch ein Wechsel in verwandte Bereiche ist denkbar. Der Kontext aus Automobil- und Industriebranche eröffnet Möglichkeiten in der Produktsustainability, im Umwelt- und Compliance-Management, in der Sorgfaltspflicht entlang der Lieferkette oder im Qualitäts- und Umweltmanagement – besonders, wenn die Erfahrung mit ISO-Audits wächst. Da die Stelle über die nichtfinanzielle Berichterstattung Berührungspunkte mit dem Finanzbereich und über die Prozessintegration mit dem operativen Geschäft hat, kann sie außerdem zu umfassenderen Aufgaben in der Corporate Governance oder im Risikomanagement führen. Die Sichtbarkeit der Position ist ein zusätzlicher Vorteil. Bei einem Markenrelaunch gehört Nachhaltigkeitsarbeit zur öffentlichen Positionierung des Unternehmens. Fachkräfte, die glaubwürdig darüber sprechen können, werden daher oft auch außerhalb des Nachhaltigkeitsbereichs wahrgenommen. Die Entwicklungsmöglichkeiten hängen jedoch davon ab, wie schnell das Unternehmen wächst und wie es das Team rund um diese Position aufstellt.

Die wichtigsten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in dieser Position

Zu den häufigsten internen Ansprechpartnern dürften die Abteilungen gehören, die über ESG-Daten verfügen: Finanzen für die nichtfinanzielle Berichterstattung und die Abstimmung mit der CSRD, Engineering und Produktion für den Fahrzeuglebenszyklus und die Umweltleistung sowie der Einkauf für Angaben zu Lieferanten und Materialien, die für die Compliance relevant sind. Da die Position Rahmenwerke für die gesamte Gruppe entwickelt, sind auch die Geschäftsleitung und die für die ESG-Agenda verantwortlichen Personen wichtige Partner. Sie setzen Prioritäten und genehmigen die Methodik. Extern würde die Fachkraft wahrscheinlich mit Auditoren und Anbietern von Prüfungsleistungen zusammenarbeiten, die nichtfinanzielle Angaben verifizieren, sowie mit für die Compliance in der Automobilbranche relevanten Behörden oder Branchenorganisationen. Denkbar ist auch die Zusammenarbeit mit Beratungsunternehmen, die die CSRD-Umsetzung oder eine ISO-Zertifizierung unterstützen. Bei Altfahrzeugprozessen können je nach Organisation auch Demontagebetriebe, Recycler oder andere Partner der Entsorgungskette hinzukommen. Die Position verbindet technische Fachleute mit Kolleginnen und Kollegen ohne Spezialwissen. Ein wesentlicher Teil der Aufgabe besteht darin, regulatorische Anforderungen verständlich für Mitarbeitende aufzubereiten, deren Kernaufgabe der Fahrzeugbau ist, und Beiträge aus Teams zu koordinieren, die nicht der Nachhaltigkeitsfunktion unterstellt sind. Einfluss statt Weisungsbefugnis dürfte dabei das wichtigste Mittel sein.

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