In dieser Position gestalten und realisieren Sie Nachhaltigkeitsprogramme an den Bosch-Standorten in Mexiko, mit besonderem Schwerpunkt auf Kreislaufwirtschaft. Die Tätigkeit verbindet Governance und Projektumsetzung mit einem ganzheitlichen Blick auf Produkt- und Materiallebenszyklen. So unterstützen Sie die Teams dabei, sich auf Anforderungen der erweiterten Herstellerverantwortung vorzubereiten und Fortschritte anhand von Kennzahlen zur Kreislaufwirtschaft zu messen.
Die Position liegt an der Schnittstelle von Regulierung, Lieferketten und industriellen Betriebsabläufen. Durch den Aufbau einer lückenlosen Rückverfolgbarkeit über den Lebenszyklus, die Unterstützung bei der Compliance und eine bessere Informationslage zu Lieferanten kann sie Bosch dabei helfen, sich auf sich wandelnde Herstellerpflichten vorzubereiten und Kreislaufwirtschaft an den Standorten messbarer zu machen. In der Ausschreibung werden insbesondere die Einhaltung der LGEC-Vorgaben, die Vorbereitung auf EPR-Anforderungen sowie die Zusammenarbeit mit HSE, Supply Chain und Engineering hervorgehoben.
Die Position eignet sich für eine Person mit umfassender Erfahrung im Nachhaltigkeitsbereich, die Vorschriften auslegen, strukturierte Projekte steuern und Anforderungen der Kreislaufwirtschaft und EPR in die praktische Arbeit mit unterschiedlichen Stakeholdern an den Standorten übertragen kann.
Job-FAQs
Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?
In dieser Position geht es darum, Nachhaltigkeitsprogramme bei Bosch México zu entwickeln und umzusetzen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Kreislaufwirtschaft. Dazu gehören die Entwicklung von Governance-Ansätzen, die Standardisierung von Verfahren und die Weiterentwicklung von Projekten, die Produkte, Materialien und Wertschöpfungsketten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg berücksichtigen.
Außerdem umfasst die Aufgabe, geltende Anforderungen auszulegen, Audits und Inspektionen zu unterstützen und Standorte auf die erweiterte Herstellerverantwortung vorzubereiten. Kennzahlen zur Kreislaufwirtschaft – etwa Recyclingfähigkeit, Verwertungsquoten und Lieferantenangaben – helfen dabei, die Fortschritte der Programme messbar zu machen. Auch Schulungen und die Abstimmung mit den Bereichen HSE, Lieferkette und Engineering gehören dazu.
Wichtige Lernmöglichkeiten in dieser Position
Die Position bietet die Möglichkeit, Fachkenntnisse in der Umsetzung der Kreislaufwirtschaft, der Vorbereitung auf die erweiterte Herstellerverantwortung und der Anwendung regulatorischer Anforderungen in einem industriellen Umfeld zu vertiefen. Die Arbeit an verschiedenen Standorten und mit unterschiedlichen Funktionen kann praktische Einblicke darin vermitteln, wie Informationen zum Lebenszyklus von Produkten und Materialien erfasst und genutzt werden.
Zudem können Erfahrungen in den Bereichen Nachhaltigkeits-Governance, Audit-Unterstützung, Lieferantenangaben und Kennzahlen zur Kreislaufwirtschaft gesammelt werden. Die Zusammenarbeit mit HSE-, Lieferketten- und Engineering-Teams kann die Projektleitungskompetenz stärken und dabei helfen, technische oder regulatorische Anforderungen in umsetzbare Prozesse für verschiedene Teams zu übertragen.
Wie sieht das ideale Profil aus (Erfahrung, Kompetenzen)?
Laut Stellenausschreibung werden ein Bachelorabschluss, mehr als sieben Jahre Berufserfahrung und Englischkenntnisse auf C1-Niveau vorausgesetzt. Gefragt sind außerdem Projektmanagement auf Expertenniveau, Umsetzungsstärke und Eigenverantwortung sowie fundierte Kenntnisse der Kreislaufwirtschaft und der erweiterten Herstellerverantwortung. Auch Nachhaltigkeit in der Lieferkette, Verhandlungsgeschick und die Kommunikation mit verschiedenen Interessengruppen sind relevant.
Eine überzeugende Kandidatin oder ein überzeugender Kandidat sollte Vorschriften sicher auslegen können und gern funktions- und standortübergreifend arbeiten. Erfahrung mit Nachhaltigkeitsprogrammen, Lebenszyklus-Rückverfolgbarkeit, Audits oder Lieferanteninformationen ist von Vorteil – besonders in Verbindung mit klarer Kommunikation und der Fähigkeit, Anforderungen in praktikable Verfahren zu übersetzen.
Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben
Machen Sie Ihre Bewerbung konkret: Beschreiben Sie ein Programm zur Kreislaufwirtschaft oder erweiterten Herstellerverantwortung, das Sie umgesetzt haben, nennen Sie die beteiligten Standorte oder Teams und erläutern Sie die gemessenen Ergebnisse. Führen Sie nach Möglichkeit Beispiele zu Recyclingfähigkeit, Verwertungsquoten, Lieferantenangaben oder Lebenszyklus-Rückverfolgbarkeit an, da diese Themen in der Stellenausschreibung ausdrücklich genannt werden.
Bereiten Sie sich darauf vor zu erklären, wie Sie regulatorische Anforderungen auslegen und in Governance, standortbezogene Verfahren und Auditnachweise überführen. Heben Sie Ihre Zusammenarbeit mit HSE, Lieferkette und Engineering hervor und zeigen Sie, wie Ihre Englischkenntnisse auf C1-Niveau die Zusammenarbeit innerhalb der internationalen Organisation von Bosch unterstützen.
Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen wird sich diese Position voraussichtlich konzentrieren?
Der Schwerpunkt scheint auf operativen und produktbezogenen Themen zu liegen, insbesondere auf Kreislaufwirtschaft, der Betrachtung des Materiallebenszyklus und der Vorbereitung auf die erweiterte Herstellerverantwortung. Die Position soll diese Themen mit Governance und der Einhaltung regulatorischer Vorgaben an den Standorten von Bosch México verknüpfen.
Kennzahlen zur Kreislaufwirtschaft, etwa Recyclingfähigkeit, Verwertungsquoten und Lieferantenangaben, deuten darauf hin, dass Fortschritte bei Produkten und in der Wertschöpfungskette messbar gemacht werden sollen. Emissions- oder Sozialziele werden in der Ausschreibung nicht genannt. Der klare Schwerpunkt liegt daher auf Materialien, Lebenszyklus-Rückverfolgbarkeit, Compliance und den Fähigkeiten der Standorte.
Vor welchen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?
Eine wahrscheinliche Herausforderung besteht darin, regulatorische Anforderungen – einschließlich der Einhaltung des LGEC und der Vorbereitung auf die erweiterte Herstellerverantwortung – in standort- und funktionsübergreifend einheitliche Verfahren zu überführen. Die Arbeit ist möglicherweise auf verlässliche Daten zum Lebenszyklus und von Lieferanten angewiesen. Dafür kann eine Abstimmung zwischen Teams mit unterschiedlichen Systemen und Prioritäten erforderlich sein.
Zudem gilt es, Governance und Standardisierung mit einer praxisnahen Umsetzung in Einklang zu bringen. Sinnvolle Kennzahlen zur Kreislaufwirtschaft zu etablieren und die Beteiligung der HSE-, Lieferketten- und Engineering-Teams zu sichern, kann kontinuierliche Kommunikation und klare Verantwortlichkeiten erfordern.
Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?
Ein typischer Arbeitstag könnte die Prüfung neuer regulatorischer Entwicklungen oder anstehender Audits mit Projektarbeit zur Kreislaufwirtschaft und zur Vorbereitung auf die erweiterte Herstellerverantwortung verbinden. Die zuständige Fachkraft könnte den Fortschritt anhand von Kennzahlen wie Recyclingfähigkeit, Verwertungsquoten oder Lieferantenangaben überprüfen und anschließend Lücken in den verfügbaren Informationen identifizieren.
Außerdem könnte die Abstimmung mit den HSE-, Lieferketten- und Engineering-Teams an den Standorten anstehen, ebenso wie die Klärung von Anforderungen, die Unterstützung der Lebenszyklus-Rückverfolgbarkeit oder die Vorbereitung von Schulungen. Je nach regulatorischen Fristen, Standortprojekten und Audits dürfte sich die Gewichtung der Aufgaben verändern.
Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?
In dieser Position lässt sich fundierte Expertise in den Bereichen Regulierung, Kreislaufwirtschaft und industrielle Nachhaltigkeit aufbauen. Die Leitung standortübergreifender Programme kann außerdem Kompetenzen in Governance, Projektumsetzung, Lieferanteneinbindung und im Einsatz messbarer Kreislaufwirtschaftsindikatoren stärken.
Bei nachweisbaren Erfolgen könnten sich langfristig Perspektiven in der regionalen Leitung von Nachhaltigkeitsprogrammen, in der Strategie für Kreislaufwirtschaft oder in spezialisierten Funktionen rund um Produktlebenszyklen und nachhaltige Lieferketten eröffnen. Die Stellenausschreibung nennt keinen formalen Karriereweg; es handelt sich daher um mögliche Entwicklungsperspektiven, nicht um zugesicherte nächste Schritte.
Mit welchen wichtigen Stakeholdern könnten Sie zusammenarbeiten?
Laut Stellenausschreibung zählen HSE, Supply-Chain-Management und Engineering an den Bosch-Standorten zu den wichtigsten Partnern. Die Fachkraft dürfte sich mit ihnen bei der Umsetzung, bei Lebenszyklusdaten, Lieferantenangaben, Schulungen sowie bei der Vorbereitung auf Audits oder Inspektionen abstimmen.
Auch interne Nachhaltigkeits- oder Governance-Teams könnten bei der Festlegung von Standards und der Fortschrittskontrolle eingebunden sein. Bei Compliance-Themen könnten Behörden oder Auditoren hinzukommen. Lieferanten könnten für die Erfassung von Informationen entlang der Wertschöpfungskette relevant sein. Diese externen Kontakte sind angesichts des beschriebenen Aufgabenbereichs denkbar, werden in der Ausschreibung jedoch nicht näher ausgeführt.
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