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Quantitative & Risk Analytics – ESG Analytics, Senior Associate

Barings • Vereinigtes Königreich • Added on Oct 9, 2026
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In dieser Position arbeiten Sie im Quantitative-&-Risk-Analytics-Team von Barings. Sie verantworten den monatlichen Produktionszyklus der ESG-Analysen und verwandeln Rohdaten von Anbietern in Kennzahlen auf Portfolioebene, die die Investmentteams tatsächlich nutzen. Außerdem entwickeln Sie quantitative ESG-Overlays – beispielsweise Dekarbonisierungs-Screenings – und erstellen Dashboards, die ESG-Signale in den Investmentprozess integrieren.

Hier geht es nicht darum, lediglich Vorgaben abzuhaken: Barings verwaltet rund 502 Milliarden US-Dollar in öffentlichen und privaten Märkten. Wie ESG-Daten aufbereitet und in die Analyse einbezogen werden, prägt daher unmittelbar die Kundenmandate und die Glaubwürdigkeit des Unternehmens im Bereich nachhaltiger Anlagen. Sie übersetzen die Anforderungen von TCFD, SFDR und TNFD in Kennzahlen, die Portfoliomanagerinnen und Portfoliomanager überzeugend vertreten können.

Die Position passt zu Ihnen, wenn Sie sich mit Python, SQL und PowerBI ebenso wohlfühlen wie in Kundengesprächen und möchten, dass Ihre Datenarbeit bei Entscheidungen zu festverzinslichen Wertpapieren und privaten Krediten wirklich Gewicht hat, statt in einer isolierten Berichterstattungsfunktion zu verbleiben.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Im Mittelpunkt der Rolle stehen die Erstellung und Bereitstellung von ESG-Analysen. Im Arbeitsalltag bedeutet das, den monatlichen Analyseprozess zu steuern, ESG-Daten monatlich und quartalsweise an Portfoliomanager und Kunden weiterzugeben und auftretende Probleme mit den Daten der Anbieter zu lösen. Darüber hinaus entwickelt die Analystin oder der Analyst quantitative ESG-Overlays für Mandate mit besonderen Integrationsanforderungen, etwa Dekarbonisierungszielen, und analysiert, wie solche Vorgaben das investierbare Anlageuniversum beeinflussen. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf Tools und Automatisierung. Die Entwicklung und Weiterentwicklung von Dashboards, Screenings und Analysetools, mit denen Investmentteams ESG-Kennzahlen in ihre bestehenden Arbeitsabläufe integrieren können, ist entscheidend für die praktische Nutzung der Analysen. Die Zusammenarbeit mit Daten-, Technologie- und Plattformteams zur Verbesserung der Datenqualität und Automatisierung wiederkehrender Ergebnisse gehört dauerhaft zu den Aufgaben und ist kein einmaliges Projekt. Der dritte Schwerpunkt ist der Kundenkontakt. Die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber unterstützt die Vorbereitung und Präsentation der ESG-Kompetenzen von Barings in Kundengesprächen. Dafür müssen die Analysen belastbar und sowohl für Fachleute als auch für ein nicht spezialisiertes Publikum verständlich sein. Übergeordnetes Ziel ist es, ESG-Daten zu einem echten Bestandteil der Anlageentscheidungen von Barings in öffentlichen und privaten Märkten zu machen – statt sie als nachträgliche Compliance-Aufgabe zu behandeln.

Wichtige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Position

Die unmittelbarste Lernkurve besteht darin, ESG-Daten im institutionellen Maßstab sicher zu beherrschen: Dazu gehört die Arbeit mit Datenfeeds von Anbietern wie MSCI ESG Manager, Refinitiv oder Bloomberg ebenso wie das Verständnis dafür, wie Datenlücken, nachträgliche Korrekturen und unterschiedliche Methoden Portfoliokennzahlen beeinflussen. Diese Kompetenz ist vielseitig einsetzbar und zunehmend gefragt. Da die Position einem quantitativen Risikoteam angehört, bietet sie echte Einblicke darin, wie Anleihen- und Private-Credit-Portfolios aufgebaut, gemessen und Stresstests unterzogen werden. Wer bislang ausschließlich bei ESG-Datenanbietern gearbeitet hat, kann hier sein Verständnis für Buy-Side-Risikoanalyseplattformen wie Aladdin vertiefen und lernen, wie ESG-Overlays mit Mandatsvorgaben zusammenspielen. Barings signalisiert zudem Unterstützung bei der beruflichen Weiterentwicklung und nennt dabei den CFA sowie das CFA Certificate in Sustainable Investing. Für alle, die langfristig an der Schnittstelle von quantitativer Finanzwirtschaft und Nachhaltigkeit arbeiten möchten, ist die Verbindung aus Unterstützung für formale Qualifikationen und der täglichen Beschäftigung mit TCFD, SFDR und TNFD besonders vielseitig.

Wie sieht die ideale Besetzung aus (Erfahrung und Kompetenzen)?

Das Anforderungsprofil ist recht konkret: Gesucht wird eine Person mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung im Bereich ESG-Daten, idealerweise bei einem ESG-Datenanbieter oder in einer quantitativen ESG-Funktion bei einem Vermögensverwalter. Ein Abschluss in Finanzwesen, Wirtschaftswissenschaften, Mathematik, Statistik oder Ingenieurwissenschaften bildet die Grundlage für die quantitativen Anforderungen. Der sichere Umgang mit großen Datensätzen und Tools wie Python, SQL, Power BI oder Excel gilt als Voraussetzung, nicht als Zusatzqualifikation. Neben den technischen Kompetenzen kommt es besonders darauf an, komplexe ESG-Kennzahlen für Menschen ohne technischen Hintergrund verständlich zu erklären. Die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber arbeitet mit Portfoliomanagern, Produktspezialisten und Kunden zusammen. Deshalb sind klare mündliche und schriftliche Kommunikation ebenso wichtig wie Programmierkenntnisse. Kenntnisse der Rahmenwerke TCFD, SFDR und TNFD werden vorausgesetzt; Erfahrung mit festverzinslichen Anlagen ist wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Bei den persönlichen Kompetenzen hebt die Stellenausschreibung insbesondere intellektuelle Neugier, Eigenverantwortung und die Fähigkeit hervor, Analysen selbstständig von der Problemdefinition bis zur Kommunikation mit relevanten Beteiligten voranzutreiben. Erfahrung mit Aladdin oder MSCI ESG Manager wäre von Vorteil, ebenso wie Fortschritte auf dem Weg zum CFA oder zum CFA Certificate in Sustainable Investing. Beides scheint jedoch keine zwingende Voraussetzung zu sein.

Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben

Angesichts des konkreten Anforderungsprofils sollten überzeugende Bewerbungen die geforderten Tools und Kompetenzen ausdrücklich belegen. Nennen Sie die ESG-Datenanbieter und Plattformen, mit denen Sie tatsächlich gearbeitet haben – etwa MSCI ESG Manager, Refinitiv, Bloomberg oder Aladdin – und geben Sie an, mit welchen Datenmengen Sie gearbeitet haben. Ein konkretes Beispiel dafür, wie Sie einen wiederkehrenden Bericht automatisiert oder eine Datenlücke bei einem Anbieter geklärt haben, ist aussagekräftiger als eine bloße Liste von Zertifikaten. Ein zweiter Ansatzpunkt ist der regulatorische Aspekt. Barings ist in verschiedenen Rechtsräumen tätig. Zeigen Sie daher, wie Sie Anforderungen aus TCFD, SFDR oder TNFD in umsetzbare Erkenntnisse für Portfoliomanager übersetzt haben. Das macht deutlich, dass Sie verstehen, warum es diese Rolle gibt – und nicht nur, wie die Aufgaben ausgeführt werden. Wenn Sie ESG-Kennzahlen schon einmal gegenüber Kunden oder einem Anlageausschuss vertreten haben, sollten Sie das unbedingt erwähnen. Wiederholen Sie im Anschreiben nicht einfach die Stellenbeschreibung. Formulieren Sie stattdessen eine konkrete Einschätzung dazu, wie sich quantitative ESG-Overlays entwickeln lassen, ohne das investierbare Anlageuniversum zu verzerren – genau mit diesem Spannungsfeld befasst sich das Team. Wenn Sie noch keine Buy-Side-Erfahrung haben, aber von einem Datenanbieter kommen, stellen Sie Ihre Kenntnisse in Datenqualität und Methoden als besondere Stärke heraus und sagen Sie klar, welche Kompetenzen Sie als Nächstes ausbauen möchten.

Auf welche Bereiche der Nachhaltigkeit im Unternehmen wird sich diese Rolle voraussichtlich konzentrieren?

Die Rolle ist klar auf der Daten- und Integrationsseite des Nachhaltigkeitsbereichs angesiedelt – nicht im Umweltmanagement oder beim betrieblichen CO₂-Fußabdruck. Barings ist über das eingesetzte Kapital betroffen. Die Arbeit der Analystin oder des Analysten wirkt sich daher darauf aus, wie ESG-Risiken und -Chancen über öffentliche und private Portfolios hinweg gemessen werden – in den Bereichen Kredite, Sachwerte, Kapitallösungen und Schwellenmärkte. Auch die Regulierung spielt eine wichtige Rolle. Die Berichterstattung nach TCFD und SFDR sowie zunehmend nach TNFD prägt die Erwartungen von Kunden und Aufsichtsbehörden. In dieser Position ist man voraussichtlich eng daran beteiligt, diese Rahmenwerke in konkrete Portfolio-Kennzahlen zu überführen. Besonders interessant ist die Arbeit an Dekarbonisierungsansätzen, denn dabei muss abgewogen werden, wie sich Klimaziele verfolgen lassen, ohne die Rendite auszuhöhlen. Hinzu kommt eine Governance-Komponente. Sicherzustellen, dass die ESG-Daten in der Kundenberichterstattung korrekt und über verschiedene Mandate hinweg konsistent sind, ist ebenso eine Kontrollaufgabe wie eine analytische. Das ist entscheidend dafür, wie Barings seine ESG-Kompetenzen in einem wettbewerbsintensiven Asset-Management-Markt positioniert.

Vor welchen Herausforderungen könnte jemand in dieser Rolle stehen?

Ein wiederkehrender Zielkonflikt in dieser Art von Rolle besteht zwischen Datenqualität und analytischem Anspruch. ESG-Daten von Anbietern sind bekanntermaßen uneinheitlich: Die Methoden unterscheiden sich, Berichte kommen mit Verzögerung und private Vermögenswerte sind oft nur unvollständig abgedeckt. Ein großer Teil der Arbeit kann deshalb in den Abgleich und die Plausibilitätsprüfung fließen statt in Analysen mit großer Außenwirkung. Das mag wenig glamourös sein, aber genau hier wird Glaubwürdigkeit gewonnen oder verspielt. Eine zweite Herausforderung ist, ESG-Vorgaben in die Sprache der Investmentpraxis zu übersetzen. Einen Dekarbonisierungsansatz zu entwickeln, klingt zunächst unkompliziert – bis er mit der Tracking-Error-Vorgabe eines Mandats, Liquiditätsanforderungen oder einer zu hohen Branchenkonzentration kollidiert. Die Analystin oder der Analyst muss konstruktiv Einwände vorbringen und Zielkonflikte erläutern können, ohne als jemand wahrgenommen zu werden, der einfach nur Nein sagt. Und schließlich sind Daten zu privaten Märkten schlicht schwieriger zu beschaffen als Daten zu öffentlichen Märkten. Da Barings öffentliche und private Portfolios verwaltet, muss die Analystin oder der Analyst mit einer uneinheitlichen Datenverfügbarkeit umgehen und pragmatische Näherungswerte entwickeln, statt auf perfekte Informationen zu warten. Auch die Erwartungen der Stakeholder hinsichtlich dieser Lücken zu steuern, gehört zur Aufgabe.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Der Morgen könnte mit der Prüfung der über Nacht eingegangenen Datenfeeds von Anbietern beginnen. Dabei werden Liefer- oder Vollständigkeitsprobleme behoben und die in der Vorwoche erstellten Dashboards überprüft. Während des monatlichen Produktionszeitraums kann ein Großteil des Tages in den ESG-Analyse-Durchlauf fließen: Ergebnisse validieren, Auffälligkeiten abgleichen und das Datenpaket für die Investmentteams vorbereiten. Die Mittagszeit ist meist von Zusammenarbeit geprägt: ein kurzes Abstimmungsgespräch mit Kolleginnen und Kollegen aus Daten- oder Plattformteams zu Automatisierungsvorhaben, ein Arbeitstermin mit einer Portfoliomanagerin oder einem Portfoliomanager beziehungsweise einer Produktspezialistin oder einem Produktspezialisten zur Einordnung einer Kennzahl oder ein Gespräch mit einem Datenanbieter über einen neuen Datensatz. Dazwischen gibt es Phasen konzentrierter Programmierarbeit in Python oder SQL, etwa beim Erstellen oder Überarbeiten eines Screenings, unterbrochen von kurzfristigen Anfragen mit knappen Fristen. Der Arbeitsrhythmus ist nicht immer gleich. Rund um Quartalsabschlüsse und Kundenberichte nehmen Tempo und Kundenkontakt zu. Ruhigere Phasen bieten mehr Zeit für die Weiterentwicklung von Tools und die Gestaltung von Overlay-Ansätzen. Bei Kundenterminen ist eine gute Vorbereitung erforderlich, etwa durch die Erstellung von Präsentationsfolien oder die vorherige Prüfung von Zahlen.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Rolle?

Der naheliegendste Entwicklungspfad führt tiefer in die quantitative Investmentanalyse: Mit wachsender Vertrautheit mit Aladdin und festverzinslichen Portfolios kann sich der Schwerpunkt von ESG-Themen auf ein breiteres Spektrum aus Risiko- und Portfolioanalysen verlagern. Ein solcher Karriereweg ist bei Vermögensverwaltern etabliert und kann zu Positionen als Senior Analyst oder in der Portfolioanalyse führen. Alternativ ist die ESG-Spezialisierung selbst ein starkes Alleinstellungsmerkmal. Fachkräfte, die überzeugend zwischen Data Science, regulatorischen Rahmenwerken und Kundengesprächen vermitteln können, sind bei Vermögensverwaltern, Versicherern und Datenanbietern gefragt. Nach zwei bis drei Jahren in dieser Position kommen beispielsweise Stellen als ESG-Verantwortliche oder als Strategin beziehungsweise Stratege für nachhaltige Anlagen infrage. Auch der Kontakt zu Kunden und die Entwicklung von Overlay-Ansätzen verschaffen Einblicke und Sichtbarkeit bei Produkt- und Vertriebsteams. Das ist hilfreich für alle, die einen Wechsel in die Produktentwicklung oder in kundennahe Positionen für nachhaltige Anlagen erwägen. Barings unterstützt die CFA-Prüfung und das CFA-Zertifikat für nachhaltige Anlagen – ein Hinweis darauf, dass das Unternehmen bereit ist, diese Entwicklung zu fördern.

Die wichtigsten Stakeholder, mit denen Sie zusammenarbeiten könnten

Die engsten Arbeitsbeziehungen bestehen voraussichtlich zu Portfoliomanagerinnen und Portfoliomanagern sowie Produktmanagerinnen und Produktmanagern. Sie nutzen die ESG-Analysen und benötigen Ergebnisse, die sich in konkrete Maßnahmen übersetzen lassen. Dabei gilt es, analytische Sorgfalt mit kaufmännischem Pragmatismus zu verbinden, denn die Daten fließen letztlich in Anlageentscheidungen und Kundengespräche ein. Im Datenbereich arbeitet die Analystin oder der Analyst regelmäßig mit externen ESG-Datenanbietern zusammen, um Probleme zu lösen und neue Datensätze einzubinden. Intern geht es um die Zusammenarbeit mit Daten-, Technologie- und Plattformteams, um Datenpipelines und Automatisierung zu verbessern. Diese Beziehungen sind operativer Natur, aber entscheidend: Wenn kurz vor einer Berichtsfrist ein Datenfeed ausfällt, hängt die schnelle Behebung davon ab, wie gut diese Kommunikationswege funktionieren. Der Kundenkontakt entsteht über Vertriebs- und Kundenserviceteams. Dabei kann die Analystin oder der Analyst Präsentationen zu den ESG-Kompetenzen von Barings mitgestalten. Die Stakeholder reichen somit von hoch spezialisierten technischen Fachkräften bis hin zu erfahrenen kundenorientierten Führungskräften. In der Rolle wird ausdrücklich erwartet, dass man sich in diesem gesamten Spektrum an Hierarchieebenen sicher bewegt.

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