Verantworten Sie die CSR-Roadmap bei Indiens größtem Modehändler. In dieser Position steuern Sie die CSR-Programme von ABFRL von der Planung bis zur Umsetzung, verfolgen jedes Projekt und bereiten Aktivitätsdaten so auf, dass sie als verlässliche Grundlage für Berichte an die Unternehmensleitung und Aufsichtsbehörden dienen. Ein großer Teil der Rolle dreht sich um ehrenamtliches Engagement von Mitarbeitenden: Sie entwickeln Kampagnen, die Führungskräfte sowie Teams in Filialen und Büros im ganzen Land für soziale Anliegen gewinnen.
Der besondere Reiz liegt in der Größenordnung. Mit 1.273 Filialen, einem Markenportfolio von Pantaloons bis Sabyasachi und mehr als 15.000 Beschäftigten kann eine einzige Engagementaktion oder ein gemeinnütziges Programm sehr viele Menschen erreichen. CSR-Ausgaben und die Einhaltung der Vorschriften sind in Indien durch Section 135 streng geregelt. Die Rolle bewegt sich somit an der Schnittstelle von gesellschaftlicher Wirkung, Recht und öffentlicher Berichterstattung.
Die Position passt zu jemandem, der seit mehreren Jahren NGOs und interne Teams koordiniert, die indischen CSR-Vorschriften genau kennt und sicher darin ist, bei zahlreichen Stakeholdern Daten einzuholen, um Fristen einzuhalten.
Job-FAQs
Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten dieser Position?
Die Kernaufgabe besteht darin, die CSR-Roadmap von ABFRL von Anfang bis Ende umzusetzen: Community-Projekte auszuwählen und durchzuführen, ein Monitoring-System aufzubauen, mit dem sich der Fortschritt jeder Initiative anhand ihrer Ziele verfolgen lässt, und sicherzustellen, dass Ausgaben und Ergebnisse laufend dokumentiert werden – statt sie erst zum Jahresende nachträglich zusammenzutragen.
Ein zweiter Schwerpunkt ist das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeitenden. Die Position entwickelt ein unternehmensweites Programm und erarbeitet anschließend konkrete Beteiligungsangebote für verschiedene Gruppen, darunter Führungskräfte und die gesamte Belegschaft. Dazu gehört, ein CSR-Thema in Aktivitäten zu übersetzen, an denen Mitarbeitende in Filialen und Büros tatsächlich teilnehmen können.
Schließlich verantwortet der Manager das Berichtswesen: zeitnahe und korrekte CSR-MIS-Berichte für interne Prüfungen und externe Offenlegungen sowie Kommunikationsmaterial, das die Arbeit sichtbar macht. Die Verpflichtungen nach Section 135 in Indien machen die Berichterstattung zwingend; Genauigkeit und Termintreue stehen daher im Zentrum der Aufgabe.
Wichtige Lernmöglichkeiten in dieser Position
Die Tätigkeit in einem Einzelhandelsunternehmen mit 15.000 Beschäftigten bietet praxisnahe Einblicke in die CSR-Compliance und Berichterstattung nach indischem Recht – einschließlich des Rahmens des Companies Act, der Erwartungen des CSR-Ausschusses auf Vorstandsebene und des jährlichen Berichtszyklus. Nur wenige Positionen auf mittlerer Führungsebene bieten eine solche regulatorische Tiefe in Verbindung mit praktischer Umsetzung vor Ort.
Das Mandat zum freiwilligen Engagement vermittelt weitere Kompetenzen: die Konzeption interner Kampagnen und die Mobilisierung von Mitarbeitenden in einer weit verstreuten Belegschaft – von der Unternehmenszentrale bis zu Filialen in zahlreichen Städten. Die Zusammenarbeit mit NGOs und externen Partnern in großem Umfang stärkt außerdem Fähigkeiten in der Partnerprüfung, Budgetplanung und Wirkungsmessung.
Im Bereich Kommunikation schärft die Erstellung von Materialien für Führungskräfte und externe Zielgruppen die Fähigkeit, CSR-Arbeit auf Basis verifizierter Daten anschaulich zu vermitteln. Diese Kombination ist auch für einen späteren Wechsel in die ESG-Berichterstattung oder eine Führungsposition im Nachhaltigkeitsbereich wertvoll.
Wie sieht die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat aus (Erfahrung und Kompetenzen)?
Die Stellenausschreibung nennt klare Anforderungen: ein MSW oder MBA, mindestens sieben Jahre Berufserfahrung und Wohnsitz im Raum Delhi-NCR. Darüber hinaus sollten überzeugende Bewerberinnen und Bewerber ein Portfolio von NGO-Partnerschaften betreut haben und Projekte vorweisen können, die sie vom Vorschlag bis zum geprüften Abschluss begleitet haben.
Gefragt sind außerdem Kenntnisse der Richtlinien, Gesetze und Vorschriften zur CSR in Indien. Wichtig sind insbesondere Vertrautheit mit Section 135, den Abläufen des CSR-Ausschusses und den Berichtsformaten. Erfahrung mit CSR-Berichterstattung, idealerweise für einen Geschäftsbericht oder eine Offenlegung nach BRSR, ist ein klarer Vorteil.
Auch soziale Kompetenzen zählen: die Fähigkeit, zahlreiche parallele Arbeitsstränge zu steuern, Sicherheit im Umgang mit MIS-Tools und Tabellenkalkulationen sowie diplomatisches Geschick, um externe Partner und interne Teams aufeinander abzustimmen. Erfahrung mit Kommunikationsmaterialien, Präsentationen oder Newslettern ist wünschenswert.
Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben
Richte deinen Lebenslauf an konkreten Zahlen und benannten Partnern aus. ABFRL setzt CSR landesweit um. Führe daher nicht nur Verantwortlichkeiten auf, sondern nenne die Zahl der betreuten NGOs, das verwaltete Budget, die erreichte Zahl an Begünstigten und die Steigerung der Beteiligung an Freiwilligenprogrammen. Quantifizierte Ergebnisse wirken überzeugender als allgemeine Projektbeschreibungen.
Da die Position auch für die Berichterstattung zuständig ist, solltest du kurz einen CSR-Berichtszyklus schildern, an dem du mitgewirkt hast: Welche Daten hast du erhoben, wie wurden sie geprüft und wer hat sie freigegeben? Wenn du den konkreten indischen Rechtsrahmen erwähnst, zeigst du, dass du verstehst, warum eine sorgfältige MIS-Dokumentation wichtig ist.
Informiere dich vor dem Vorstellungsgespräch über das Markenportfolio von ABFRL und überlege, wie Community-Projekte und Freiwilligenarbeit sinnvoll dazu passen könnten – etwa durch die Förderung von Handwerksbetrieben in Lieferketten für ethnische Bekleidung oder durch ehrenamtliches Engagement in den Filialen. Eine konkrete, realistische Idee zeigt, dass du dich mit diesem Unternehmen und nicht nur allgemein mit CSR beschäftigt hast.
Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich diese Position konzentrieren?
Es handelt sich um eine Position mit Schwerpunkt soziale Wirkung in einem Mode- und Einzelhandelsunternehmen. Im Mittelpunkt stehen daher Gemeindeentwicklung, Existenzsicherung, Bildungs- und Qualifizierungsprogramme, die im Rahmen des CSR-Mandats finanziert und gemeinsam mit NGO-Partnern in ganz Indien umgesetzt werden. Der zweite Schwerpunkt ist das freiwillige Engagement der Mitarbeitenden: Sie sollen selbst mitwirken und nicht nur zuschauen.
Der Bekleidungseinzelhandel wirft zahlreiche Umweltfragen auf – vom Baumwollanbau und Färben bis hin zu Textilabfällen. Eine CSR-Managerposition berührt diese Themen jedoch meist nur indirekt, etwa über Community-Projekte in Handwerkszentren oder Lieferkettenregionen, nicht über die Umweltbilanz selbst. Eine Abstimmung mit dem Nachhaltigkeits- oder ESG-Team ist denkbar, wenn sich soziale und ökologische Berichterstattung überschneiden.
Ein drittes, weniger sichtbares Thema ist Governance: korrekte CSR-MIS-Berichte und fristgerechte Offenlegungen gehören zur Compliance des Unternehmens. Diese Position trägt dazu bei, dass die entsprechenden Angaben verlässlich sind.
Vor welchen größeren Herausforderungen könnte jemand in dieser Position stehen?
Die größte Herausforderung dürfte der Spagat zwischen Reichweite und Tiefe sein. Ein Unternehmen mit 1.273 Filialen und mehr als 15.000 Beschäftigten bietet enormes Potenzial für ehrenamtliches Engagement. Es ist jedoch nicht einfach, dafür zu sorgen, dass die Teilnahme wirklich sinnvoll ist und nicht zur bloßen Pflichtübung wird. Zudem brauchen Engagementkonzepte für Führungskräfte und für Mitarbeitende in den Filialen ganz unterschiedliche Formate.
Der Druck, regelmäßig Bericht zu erstatten, ist konstant. CSR-Daten kommen von verschiedenen NGO-Partnern und internen Teams, oft verspätet oder in uneinheitlichen Formaten. Für Prüfungen und externe Offenlegungen müssen sie dennoch korrekt sein. Einen Überwachungsmechanismus zu entwickeln, den die Beteiligten tatsächlich nutzen – statt eines Systems, das nur auf dem Papier existiert –, ist eine echte konzeptionelle Herausforderung.
Hinzu kommen Compliance-Anforderungen: Die indischen CSR-Vorschriften legen Ausgaben- und Governance-Anforderungen fest. Verzögerungen bei Genehmigungen oder Kapazitätsengpässe bei Partnern können daher Fristen gefährden. Bewerberinnen und Bewerber sollten damit rechnen, zwischen ambitionierten Zielen, Budget und dem abzuwägen, was die Partner tatsächlich leisten können.
Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?
Ein typischer Arbeitstag dürfte eine Mischung aus Koordination und Analyse sein. Dazu gehören möglicherweise ein Gespräch mit einem NGO-Partner zum Projektfortschritt, die Prüfung von Ausgaben- oder Begünstigtendaten zur Aktualisierung des MIS sowie Nachfragen bei internen Teams, deren Angaben für eine Managementbewertung noch fehlen.
Im Bereich ehrenamtliches Engagement stehen außerdem Treffen mit HR-, Marken- oder Regionalteams an, um Aktivitäten zu planen, die Logistik abzustimmen und Teilnehmerzahlen nachzuverfolgen. Vor Berichts- und Bewertungszyklen verlagert sich der Schwerpunkt auf die Vorbereitung von Präsentationen, die Erstellung von Kommunikationsmaterialien und die Zusammenführung von Daten für die externe Berichterstattung.
Der Arbeitsrhythmus wird auch vom Einzelhandelskalender bestimmt. Kampagnenphasen, Festtage oder Berichtstermine können den Zeitplan verdichten. Wer für die Umsetzung und nicht nur für die Dokumentation verantwortlich ist, wird vermutlich gelegentlich Projektstandorte oder Partnerorganisationen vor Ort besuchen.
Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Rolle?
Der naheliegendste Entwicklungspfad führt zu mehr Verantwortung in der CSR- und ESG-Führung: von der Betreuung einer Roadmap hin zur Verantwortung für Strategie, Budget und Berichterstattung auf Vorstandsebene – bei ABFRL oder in einer größeren Unternehmensgruppe. Die vielfältigen Geschäftsbereiche der Aditya Birla Group eröffnen langfristig auch realistische interne Wechsel in die CSR- oder Nachhaltigkeitsteams anderer Unternehmen der Gruppe.
Die Rolle vermittelt zudem übertragbare Kompetenzen. Kenntnisse der indischen CSR-Vorschriften, Erfahrung mit verifizierter Berichterstattung und eine nachweisliche Erfolgsbilanz bei der Steuerung von Programmen mit mehreren Partnern passen gut zu Positionen im ESG-Reporting oder im Nachhaltigkeitsmanagement, da Unternehmen zunehmend soziale und ökologische Angaben gemeinsam offenlegen.
Auch die Sichtbarkeit spielt eine Rolle: Wer an Managementbewertungen und externen Berichten mitarbeitet, kommt mit hochrangigen Stakeholdern in Kontakt. Wer zuverlässig Ergebnisse liefert, kann dadurch oft schneller befördert werden oder sich intern auf andere Positionen bewerben.
Mit welchen zentralen Stakeholdern werden Sie voraussichtlich zusammenarbeiten?
Rechnen Sie mit regelmäßigem Austausch mit NGOs und externen Umsetzungspartnern, denn die Durchführung der Projekte und die für die Berichterstattung benötigten Daten hängen von ihnen ab. Die Zusammenarbeit ist operativ und vertraglich geprägt: von der Leistungsdefinition über Monitoring und Zahlungen bis hin zur Ergebnismessung.
Intern arbeiten Sie voraussichtlich besonders eng mit der CSR- oder Nachhaltigkeitsleitung, HR und der internen Kommunikation für das ehrenamtliche Engagement sowie mit den Finanz- und Compliance-Teams für Budgets und Offenlegung zusammen. Auch die Marken- und Regionalteams sind wichtig, denn die Engagementkampagnen müssen an zahlreichen Standorten in Filialen und Büros umgesetzt werden.
Führungskräfte bilden eine eigene Zielgruppe. Da in der Stellenausschreibung ausdrücklich ein Engagementplan für Führungskräfte genannt wird, gehört es auch zur Stakeholder-Arbeit, Führungskräfte zu informieren, ihre Beteiligung an CSR-Aktivitäten zu unterstützen und den CSR-Ausschuss sowie andere Bewertungs- und Entscheidungsgremien auf dem Laufenden zu halten.
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