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Junior Sustainability Specialist

Stöcklin Logistik Group • Schweiz • Added on Sep 28, 2026
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Im Mittelpunkt dieser Stelle stehen Daten als Grundlage für die Dekarbonisierung der Industrie. Sie verantworten die Erhebung und Validierung von ESG-Kennzahlen und gehen dabei über übergeordnete Strategien hinaus bis hin zur detaillierten Berechnung von Product Carbon Footprints (PCF) und Scope-1- bis Scope-3-Emissionen. Indem Sie die Zuverlässigkeit der Nachhaltigkeits-Berichtstools sicherstellen, schaffen Sie für jeden produzierten Gabelstapler und jedes Förderbandsystem ein transparentes Umweltprofil.

Diese Aufgabe ist besonders wichtig, weil Stöcklin im Schwermaschinenbau tätig ist – einem Bereich, in dem Materialeffizienz und die Langlebigkeit von Produkten entscheidende Hebel für mehr Nachhaltigkeit sind. Ihre Arbeit trägt unmittelbar dazu bei, Lebenszyklusdenken in Technik und Lieferkette zu verankern und komplexe CO₂-Daten in konkrete Fahrpläne für umweltfreundlichere Logistiklösungen zu übersetzen.

Die Stelle passt zu einer analytisch denkenden Person mit großem Interesse an Umwelttechnik oder Lebenszyklusanalysen. Sie sollten sich sicher im Umgang mit umfangreichen Datensätzen fühlen und technische Erkenntnisse verständlich für unterschiedliche Teams aus Betrieb und Produktmanagement aufbereiten können.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Im Mittelpunkt dieser Position steht die Erfassung der Umweltauswirkungen auf Unternehmens- und Produktebene. Sie sammeln und prüfen ESG-Daten, die als Grundlage für die Nachhaltigkeitsberichterstattung und strategische interne Entscheidungen dienen. Im Arbeitsalltag beschäftigen Sie sich vor allem mit Product Carbon Footprints (PCF) und Ökobilanzen (Life Cycle Assessments, LCA). Dazu analysieren Sie die CO₂-Intensität bestimmter Maschinenkomponenten und -systeme und stellen sicher, dass die Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen gemäß internationalen Standards präzise berechnet werden. Darüber hinaus tragen Sie durch die Recherche zu Emissionsfaktoren und regulatorischen Anforderungen maßgeblich zur Prozessoptimierung bei. So stellen Sie sicher, dass Berichtswerkzeuge und Dokumentation den sich wandelnden Schweizer und internationalen Standards entsprechen und die ökologische Entwicklung des Unternehmens transparent abbilden.

Welche wichtigen Lernmöglichkeiten bietet diese Position?

In dieser Position erwerben Sie fundierte technische Kenntnisse zu Methoden der CO₂-Bilanzierung und wenden dabei insbesondere das GHG Protocol sowie ISO-Normen wie ISO 14067 in einem komplexen Fertigungsumfeld an. So setzen Sie theoretisches Wissen praktisch mit LCA-Tools um. Ein wichtiger Bestandteil der Position ist der Einblick in die regulatorischen Rahmenbedingungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung in der Schweiz und Europa. Sie lernen, den Übergang von freiwilliger Berichterstattung zu verbindlichen ESG-Anforderungen zu meistern und erfahren, wie Industrieunternehmen ihre Dateninfrastruktur entsprechend anpassen müssen. Zudem bauen Sie Ihre Kompetenzen im bereichsübergreifenden Projektmanagement aus. In der Zusammenarbeit mit Abteilungen von der Beschaffung bis zur Entwicklung lernen Sie, Nachhaltigkeitsziele mit technischen Einschränkungen und wirtschaftlichen Anforderungen der Logistikbranche in Einklang zu bringen.

Wie sieht das ideale Profil aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Das ideale Profil bringen Hochschulabsolventinnen und -absolventen der Fachrichtungen Umweltwissenschaften, Ingenieurwesen oder Nachhaltigkeit mit, die durch Praktika oder eine erste Stelle bereits praktische Erfahrungen mit Ökobilanzen oder ESG-Management gesammelt haben. Gute Kenntnisse technischer Normen wie ISO 14040/44 sind von großem Vorteil. Sicherer Umgang mit Excel und Datenmanagement ist unverzichtbar, denn in dieser Position müssen große Mengen an Material- und Emissionsdaten äußerst präzise verarbeitet werden. Sie sollten Freude daran haben, Datenpunkte entlang einer globalen Lieferkette aufzuspüren und zu überprüfen. Ebenso wichtig sind Ihre sozialen Kompetenzen: Gesucht wird eine kommunikationsstarke Teamplayerin oder ein kommunikationsstarker Teamplayer mit sehr guten Deutsch- und Englischkenntnissen. Entscheidend ist, komplexe, datenintensive Erkenntnisse für Fachfremde in den Bereichen Betrieb und Produktmanagement verständlich aufzubereiten.

Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben

Heben Sie sich ab, indem Sie Ihr besonderes Interesse an der Industrieökologie hervorheben – statt nur allgemeines Interesse an Nachhaltigkeit zu bekunden. Wenn Sie sich mit dem Maschinenbau oder den Herausforderungen bei der Dekarbonisierung stahlintensiver Lieferketten auskennen, zeigen Sie, dass Sie sich mit dem konkreten Geschäftsumfeld von Stöcklin auseinandergesetzt haben. Betonen Sie in Ihrer Bewerbung Ihre analytische Sorgfalt. Haben Sie bereits mit bestimmter LCA-Software gearbeitet oder in einem früheren Projekt komplexe Datensätze verwaltet? Beschreiben Sie genau, welche Methoden Sie eingesetzt und welche Genauigkeit Sie erreicht haben. Präzision ist ein Markenzeichen des Schweizer Ingenieurwesens und sollte sich auch in Ihrem Lebenslauf widerspiegeln. Richten Sie Ihr Motivationsschreiben schließlich auf den Fokus des Unternehmens auf langfristige Produktqualität aus. Erläutern Sie, wie Ihr datengestützter Ansatz dazu beitragen kann, Stöcklins Ruf für hochwertige, langlebige Logistiklösungen zu wahren und zugleich den heutigen Umweltanforderungen gerecht zu werden.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich diese Position konzentrieren?

Im Vordergrund steht die Dekarbonisierung der Wertschöpfungskette. Bei Industriemaschinen entsteht der größte Teil der Umweltauswirkungen durch die eingesetzten Materialien und den Energieverbrauch der Produkte während ihrer langen Nutzungsdauer. Daher sind Scope-3-Emissionen ein zentraler Schwerpunkt. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Produktökologie. Dabei geht es darum, wie sich die Produktentwicklung auf das Lebensende und die Energieeffizienz von Logistiksystemen im Betrieb auswirkt. Wahrscheinlich arbeiten Sie an Projekten, die Gabelstapler und automatisierte Lager energieeffizienter und leichter recycelbar machen. Auch die Einbindung von Lieferanten spielt eine wichtige Rolle. Bei der Ermittlung des CO₂-Fußabdrucks der Produkte helfen Sie, Lieferanten mit besonders hohen Auswirkungen zu identifizieren und gemeinsam mit der Beschaffung kohlenstoffärmere Materialien zu beziehen. So unterstützen Sie den Wandel zu einem stärker kreislauforientierten Geschäftsmodell.

Mit welchen Herausforderungen könnte man in dieser Position konfrontiert sein?

Eine der größten Herausforderungen sind Verfügbarkeit und Qualität der Daten. In der Fertigung mit einer Vielzahl von Komponenten kann es schwierig sein, verlässliche Angaben von unterschiedlichen Lieferanten zu erhalten. Dafür braucht es Ausdauer und ein strukturiertes Nachfassen. Eine weitere Herausforderung ist es, Nachhaltigkeit und Kosten in Einklang zu bringen. Im wettbewerbsintensiven Logistikmarkt müssen Empfehlungen auf Basis des CO₂-Fußabdrucks wirtschaftlich überzeugend sein. Sie müssen daher den langfristigen Nutzen nachhaltiger Produktgestaltung gegenüber Beteiligten vermitteln, die vor allem auf kurzfristige Margen achten. Schließlich kann es anspruchsvoll sein, mit den sich rasch wandelnden Vorschriften Schritt zu halten. Damit die internen Berichtssysteme stets den neuesten Standards entsprechen, sind kontinuierliche Aufmerksamkeit und proaktive Recherche erforderlich, um Regelungslücken zu vermeiden.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag beginnt möglicherweise mit der Validierung von Materialdaten in der Nachhaltigkeitsdatenbank. Dabei prüfen Sie die von verschiedenen Produktionsbereichen gemeldeten Energieverbrauchswerte auf Auffälligkeiten. So stellen Sie sicher, dass die Datengrundlage für Ihre Berichte verlässlich ist. Den Nachmittag verbringen Sie vielleicht in einer abteilungsübergreifenden Besprechung mit den Teams aus Produktmanagement oder Engineering. Dort präsentieren Sie Ihre Erkenntnisse zum CO₂-Fußabdruck eines neuen Förderbands und besprechen, wie alternative Materialien die Gesamtbelastung senken könnten, ohne die Haltbarkeit zu beeinträchtigen. Zwischen den Besprechungen recherchieren Sie wahrscheinlich Emissionsfaktoren oder aktualisieren Dokumentationen. Der Tag endet meist mit administrativen Aufgaben, etwa der Koordination von Datenanfragen bei internationalen Lieferanten oder der Vorbereitung einer Übersichtsfolie für den anstehenden internen ESG-Lenkungsausschuss.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Stelle?

Diese Stelle ist ein Sprungbrett in eine spezialisierte ESG-Führungsrolle. Wenn Sie sich zunehmend sicher im Umgang mit den Unternehmensdaten fühlen, können Sie sich gezielt zur Sustainability Managerin oder zum Sustainability Manager auf mittlerer Ebene oder in eine leitende Position in den Bereichen Produktökologie und Lifecycle Engineering weiterentwickeln. Zudem bietet die Stelle die Möglichkeit, sichtbare Wirkung zu erzielen. Da Nachhaltigkeit für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Fertigungsindustrie immer wichtiger wird, können Sie sich mit erfolgreich geleiteten Dekarbonisierungsprojekten bei der Unternehmensführung profilieren und sich so Chancen auf strategische Positionen innerhalb der Gruppe eröffnen. Dank des technischen Schwerpunkts können Sie sich außerdem als Fachperson für Lebenszyklusanalysen etablieren. Diese Expertise ist in der Industrie stark gefragt und bleibt relevant, während immer mehr Unternehmen eine verpflichtende Umweltkennzeichnung auf Produktebene einführen.

Mit welchen wichtigen Stakeholdern arbeiten Sie zusammen?

Sie arbeiten regelmäßig mit den Teams aus Produktmanagement und Produktentwicklung zusammen. Sie unterstützen diese dabei, CO₂-Daten in bessere Produktdesigns und eine gezielte Materialauswahl zu überführen. Zu den internen Stakeholdern zählen außerdem Einkauf und Betrieb. Gemeinsam erheben Sie Rohdaten aus der Lieferkette und der Produktion und zeigen auf, wie sich betriebliche Entscheidungen auf die CO₂-Bilanz der Gruppe auswirken. Extern stehen Sie möglicherweise mit Lieferanten und Beratungsunternehmen in Kontakt. Dabei bitten Sie um spezifische Umweltdaten oder arbeiten mit externen Auditoren zusammen, um sicherzustellen, dass die Berichterstattung des Unternehmens die erforderlichen ISO- und regulatorischen Anforderungen erfüllt.

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