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Sustainability Advisor

ScottishPower • Vereinigtes Königreich • Added on Oct 8, 2026
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Diese Stelle verbindet das Übertragungsnetzausbauprogramm von SP Energy Networks mit dessen Verpflichtungen für Natur und Biodiversität. Sie beraten Projektteams zu Auswirkungen auf die Biodiversität beim Bau der Netzinfrastruktur, unterstützen Ausgleichspflanzungen und Lebensraumprojekte außerhalb der Baustellen und setzen regulatorische Energiezusagen in messbare Maßnahmen vor Ort um.

Bei Investitionen von über 11 Mrd. £ in die Modernisierung des Netzes stellt sich die entscheidende Frage: Wie lassen sich Übertragungsleitungen und Umspannwerke ausbauen, ohne Schottlands Biodiversität zu beeinträchtigen? Hier treffen die Energiewende und die Wiederherstellung der Natur aufeinander – und Sie gestalten tatsächlich naturpositive Infrastruktur, statt lediglich vom Schreibtisch aus darüber zu berichten.

Die Stelle passt zu jemandem, der sich sicher zwischen ökologischen Gegebenheiten vor Ort, Kosten-Nutzen-Modellen und Gesprächen mit Stakeholdern bewegt und Biodiversität als technische Rahmenbedingung versteht – nicht als Kommunikationsaufgabe.

Job-FAQs

Was sind die zentralen Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Im Mittelpunkt dieser Rolle steht, die formellen Umwelt- und Nachhaltigkeitszusagen von SP Transmission – insbesondere im Rahmen der RIIO-T3-Festlegung – in die Praxis umzusetzen. Dazu unterstützen Sie die Fachkraft für Nachhaltigkeit (Biodiversität) bei der Entwicklung von Strategien und arbeiten anschließend mit den Engineering- und Bauteams an einzelnen Projekten. So werden Natur- und Biodiversitätsziele von Anfang an berücksichtigt, statt erst nach Baubeginn nachträglich ergänzt zu werden. Ein großer Teil der Arbeit dürfte auf Ausgangserhebungen und Analysen entfallen: Sie ermitteln, welche Lebensräume von einem Projekt betroffen sind, welche Ausgleichs- oder Ersatzpflanzungen außerhalb des Standorts erforderlich sind und wie sich diese Maßnahmen klar beziffern lassen. Darüber hinaus helfen Sie dabei, den übergreifenden Nachhaltigkeitsansatz weiterzuentwickeln, wirken an umweltbezogenen Kosten-Nutzen-Analysen mit und bewerten die Auswirkungen neuer Gesetze und Standards. Zentral sind außerdem die Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität im gesamten Konzessionsgebiet sowie die Unterstützung bei regulatorischen Berichten und Pilotprojekten zur Erprobung innovativer Ansätze. Die Ziele sind sowohl operativer Art – Zusagen innerhalb eines Kapitalprogramms von 11 Mrd. £ fristgerecht einzuhalten – als auch strategischer Natur: Das Netz soll sich in Richtung positiver Naturwirkungen entwickeln. Sie erwartet eine Mischung aus fachlicher Beratung, Datenarbeit und Koordination. Sie arbeiten nicht als alleinverantwortliche Ökologin oder alleinverantwortlicher Ökologe, sondern vermitteln zwischen ökologischem Fachwissen, Projektumsetzung und den Erwartungen der Regulierungsbehörde.

Wichtige Lernmöglichkeiten in dieser Position

Sie entwickeln ein fundiertes Verständnis für die regulierte Versorgungswirtschaft: Sie lernen, wie RIIO-Preisregulierungen in Umweltauflagen münden, wie Umweltaktionspläne aufgebaut sind und wie die Erfüllung von Biodiversitätszusagen anhand von Investitionsprogrammen überwacht wird. Dieses Wissen über regulatorische Zusammenhänge ist selten und lässt sich auf die Energie-, Wasser- und Infrastrukturbranche übertragen. In der praktischen Arbeit mit Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität, Ersatzpflanzungen, Naturkapitalbilanzierung und Ausgleichsmaßnahmen vertiefen Sie Fähigkeiten, die immer gefragter sind, seit das Thema Natur auf Vorstandsebene angekommen ist. Die Kombination aus Ausgangserhebungen, Kosten-Nutzen-Analysen und Datenmanagement dürfte Ihre analytischen Fähigkeiten in einem Umfeld mit mehreren parallelen Projekten weiter stärken. Auch die Mitarbeit an Pilotprojekten und Innovationserprobungen ist ein klarer Pluspunkt: Sie erhalten möglicherweise früh Einblick in neue Methoden und Verfahren und können mitgestalten, wie diese künftig eingesetzt werden. Die Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden aus Engineering und Bau stärkt zudem Ihre Kompetenzen in der Kommunikation und im Umgang mit Interessengruppen – wichtig, um ökologische Argumente auch für fachfremde Personen nachvollziehbar zu machen.

Wie sieht die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Die Stellenausschreibung nennt einen Abschluss in einem einschlägigen Fachgebiet – etwa Nachhaltigkeit, Umweltwissenschaften oder Ingenieurwesen – sowie praktische Erfahrung mit der Renaturierung von Lebensräumen oder der Entwicklung und Umsetzung von Forstprojekten. Neben dem Abschluss kommt es vor allem auf eine ausgewogene Kombination an: Gesucht wird jemand mit fundiertem ökologischem Fachwissen, der oder die sich zugleich sicher mit Tabellen, Kosten-Nutzen-Modellen und Projektzeitplänen bewegt. Erwartet werden Kenntnisse zu wissenschaftsbasierten Zielen, dem Übergang zu Netto-Null, Kreislaufwirtschaft, Biodiversität, Naturkapitalbilanzierung und Ausgleichsmaßnahmen. Ebenso wichtig ist ein Verständnis dafür, wie ein Stromnetzbetreiber arbeitet. Ein uneingeschränkter, sauberer Führerschein ist Voraussetzung – das deutet auf Außentermine hin. Gute Fähigkeiten im Verfassen von Berichten und Präsentieren sind entscheidend, denn der Mehrwert Ihrer Arbeit hängt oft davon ab, technische Zusagen für die Geschäftsführung, Regulierungsbehörden und Bauteams verständlich aufzubereiten. Bei den persönlichen Kompetenzen stehen Eigeninitiative und der Aufbau von Beziehungen klar im Vordergrund. In einem dynamischen Umfeld mit mehreren Projekten und engem Zeitrahmen rasch auf allen Ebenen tragfähige Arbeitsbeziehungen aufzubauen, dürfte ebenso entscheidend sein wie fachliche Tiefe.

Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben

Richten Sie Ihre Bewerbung gezielt an den in der Ausschreibung genannten RIIO-T3-Vorgaben und Umweltaktionsplänen aus. Allgemeine Nachhaltigkeits-Lebensläufe gehen hier leicht unter. Wer zeigen kann, dass er oder sie die Auflagen für regulierte Netze versteht und weiß, wie Biodiversitätsziele in ein Investitionsprogramm eingebettet werden, fällt sofort positiv auf. Haben Sie Erfahrung mit Ersatzpflanzungen, der Erfassung von Lebensräumen oder der Naturkapitalbilanzierung, machen Sie diese konkret – mit Zahlen, Flächenangaben und Zeitplänen. Da die Position Ökologie und die Umsetzung von Bauvorhaben verbindet, sollte Ihr Lebenslauf die Zusammenarbeit mit Bau- oder Infrastrukturteams hervorheben. Ein kurzes Beispiel dafür, wie Sie ein Projektteam vor oder während der Bauphase beeinflusst haben und welches Ergebnis dies für die Natur hatte, überzeugt mehr als eine bloße Liste von Rahmenwerken. Erwähnen Sie auch Erfahrungen mit der Versorgungs- oder allgemeinen Infrastrukturbranche, selbst wenn diese indirekt sind. Erläutern Sie im Anschreiben, warum Sie sich gerade für SP Energy Networks interessieren – und zwar vor dem Hintergrund, dass das Unternehmen mehr als 5,5 Mrd. £ in die Übertragungsnetze investiert, um erneuerbare Energien zu ermöglichen. Gehen Sie auch auf das Spannungsfeld zwischen Netzausbau und Biodiversität ein, statt so zu tun, als gäbe es dafür eine einfache Lösung. Das zeigt die analytische Offenheit, die in dieser Rolle gefragt ist. Bereiten Sie sich auf Gespräche im Vorstellungsgespräch über Hindernisse, konkurrierende Fristen und den Umgang mit unterschiedlichen Projektprioritäten vor.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit des Unternehmens dürfte sich diese Position konzentrieren?

Im Zentrum der Nachhaltigkeitsarbeit stehen hier Natur und Biodiversität, eingebettet in den Übergang zu Netto-Null. Der Umweltaktionsplan von SP Transmission und die RIIO-T3-Zusagen geben die Ziele vor, zu deren Erreichung Sie beitragen. Im Fokus stehen die Verbesserung von Lebensräumen, Ersatzpflanzungen und Naturmaßnahmen außerhalb der Baustellen im gesamten Konzessionsgebiet. Neben der Biodiversität berührt die Rolle auch die Themen CO₂ und Kreislaufwirtschaft – darunter wissenschaftsbasierte Ziele, Ausgleichsmaßnahmen und Naturkapitalbilanzierung. Diese dürften jedoch gegenüber der konkreten Arbeit für die Natur eine nachgeordnete Rolle spielen. Die zentrale Nachhaltigkeitsfrage lautet: Wie kann ein umfangreicher Ausbau des Übertragungsnetzes, der maßgeblich das Wachstum erneuerbarer Energien in Schottland ermöglicht, so umgesetzt werden, dass er die Natur stärkt, statt sie lediglich nicht weiter zu beeinträchtigen? Darüber hinaus sind Sie eng in die regulatorische Berichterstattung eingebunden. Die Rolle verbindet also die operative Umsetzung mit der Rechenschaft gegenüber externen Stellen. Die Zugehörigkeit des Unternehmens zu Iberdrola, einem weltweit führenden Windenergieunternehmen, macht deutlich, dass die Naturagenda Teil einer umfassenderen Dekarbonisierungsstrategie ist und nicht isoliert betrachtet wird.

Vor welchen zentralen Herausforderungen könnte jemand in dieser Position stehen?

Ein zentrales Spannungsfeld dürfte darin liegen, dass Maßnahmen für die Biodiversität in ein Bauprogramm eingebettet sind, das von Zeitplänen und Budgets bestimmt wird. Projektteams dazu zu bewegen, ihre Vorgehensweise noch vor Baubeginn anzupassen – also gerade dann, wenn ihnen die zusätzlichen Kosten am stärksten ins Gewicht fallen –, erfordert Überzeugungskraft und Beharrlichkeit. Die Ausschreibung verlangt ausdrücklich, dass jemand Hindernisse erkennt und beseitigt – ein deutlicher Hinweis darauf, dass solche Herausforderungen zu erwarten sind. Eine weitere Herausforderung sind Daten und Ausgangserhebungen. In einem Umfeld mit mehreren Projekten ist es schwierig, einheitliche Umweltkennzahlen sicherzustellen. Zudem müssen Informationen aus einzelnen Projekten mit der Berichterstattung auf Programmebene zusammengeführt werden. Eng getaktete Fristen und zahlreiche Beteiligte stellen hohe Anforderungen an die Organisation. Schließlich verändern sich Vorschriften und Gesetze in diesem Bereich laufend. Neue Standards zu CO₂, Kreislaufwirtschaft und Klimawandel im Blick zu behalten und gleichzeitig bestehende Zusagen umzusetzen, bedeutet, dass sich die Anforderungen mitten in der Umsetzung ändern können. Pilotprojekte und Innovationserprobungen bringen zusätzliche Unsicherheit mit sich, die beim Testen neuer Ansätze unvermeidlich ist.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag könnte mit Datenarbeit beginnen: Sie aktualisieren Ausgangswerte, prüfen die Umweltkennzahlen eines Projekts oder bereiten Unterlagen für eine regulatorische Einreichung vor. Anschließend könnten Sie sich mit einem Engineering- oder Bauteam treffen, um die Auswirkungen eines Bauvorhabens auf die Natur zu besprechen und zu Fragen des Lebensraumschutzes oder notwendiger Pflanzungen zu beraten. Wahrscheinlich verbringen Sie auch Zeit mit der Fachkraft für Nachhaltigkeit (Biodiversität) und Kolleginnen und Kollegen aus dem übergreifenden Nachhaltigkeitsbereich, um Prioritäten abzustimmen und Probleme aus dem Weg zu räumen. Externe Beteiligte – etwa Regulierungsbehörden, Landbewirtschafter, ökologische Fachfirmen und möglicherweise Kontakte aus Gemeinden oder Nichtregierungsorganisationen – erfordern gegebenenfalls Telefonate oder Korrespondenz. Kosten-Nutzen-Analysen und Folgenabschätzungen zu neuen Gesetzen können konzentrierte Schreibtischarbeit erfordern. Der Arbeitsalltag dürfte hybrid sein: Bürotage in Cambuslang, Besuche an Standorten im Konzessionsgebiet – worauf auch die Führerscheinanforderung hindeutet – und Phasen mit hohem Zeitdruck rund um Berichtsfristen oder wichtige Projektmeilensteine. Abwechslung entsteht durch die vielfältigen Projekte, die parallel laufen.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Rolle?

Die Position ist bei einem großen, regulierten Versorgungsunternehmen angesiedelt, das stark in sein Netz investiert. Die Stellenausschreibung selbst hebt zudem sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten und Unterstützung hervor. Von einer beratenden Nachhaltigkeitsposition mit Schwerpunkt Natur aus könnten sich etwa nächste Schritte in eine spezialisierte Biodiversitätsrolle, eine übergreifende Führungsposition im Bereich Nachhaltigkeit bei SPT oder – angesichts der globalen Präsenz – in die Iberdrola-Gruppe ergeben. Da die Arbeit regulatorische Zusagen, CO₂, Kreislaufwirtschaft und Naturkapital umfasst, bauen Sie eine ausreichend breite Wissensbasis auf, um später beispielsweise in ESG-Berichterstattung, Strategie oder CO₂-Management zu wechseln. Die Mitarbeit an Innovationspiloten und neuen Methoden kann Sie außerdem als Person etablieren, die die Praxis aktiv mitgestaltet, statt sie nur anzuwenden. Auch die Sichtbarkeit spielt eine Rolle: Sie beraten bis hinauf zur Geschäftsführung und wirken an regulatorischen Einreichungen mit, sodass Ihre Arbeit leitenden Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern bekannt wird. Wer in einem komplexen Umfeld mit mehreren Projekten zuverlässig Ergebnisse liefert, kann durch solche Einblicke oft schneller vorankommen.

Die wichtigsten Interessengruppen, mit denen Sie möglicherweise zusammenarbeiten

Intern arbeiten Sie voraussichtlich am engsten mit dem SPT-Sustainability-Specialist für Biodiversität, der Nachhaltigkeitsabteilung sowie Mitarbeitenden aus Engineering und Bau bei SP Transmission zusammen. Sie beraten regelmäßig Projektteams und müssen daher Vertrauen bei Menschen aufbauen, deren Hauptaugenmerk auf Kosten und Zeitplan liegt – nicht auf Ökologie. Auch mit dem Management stehen Sie in Kontakt, wenn Sie Hindernisse ansprechen oder über die Umsetzung von Zusagen berichten. Zu den externen Ansprechpartnern können Aufsichtsbehörden gehören, da die Stelle die Einreichung regulatorischer Berichte und die Erfüllung der RIIO-T3-Zusagen unterstützt. Ökologische Dienstleister, Flächenmanager und Partner, die an Biodiversitätsmaßnahmen und Ausgleichspflanzungen beteiligt sind, dürften zum Tagesgeschäft gehören. Möglicherweise arbeiten Sie auch mit Gemeinschafts- oder Umweltgruppen zusammen, die sich für Naturschutzprojekte außerhalb des Firmengeländes engagieren. In der Ausschreibung wird betont, dass Beziehungen bis auf Direktorenebene aufgebaut werden sollen. Sichtbarkeit bei der internen Führungsebene ist also fester Bestandteil der Aufgabe und keine Ausnahme. Die Zusammenarbeit mit Fachkollegen, Umsetzungsteams und externen Beteiligten macht vielseitige Kommunikation zur verbindenden Schlüsselkompetenz.

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