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Experte Nachhaltige Werkstoffe & Sekundärmaterialien

Mercedes-Benz AG • Deutschland • Added on Nov 4, 2026
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In dieser Position wird maßgeblich mitgestaltet, wie Sekundärmaterialien und Recyclinganteile bei Mercedes-Benz Vans spezifiziert, geprüft und eingesetzt werden. Die Fachkraft übersetzt Nachhaltigkeitsziele in Werkstoffkonzepte für Metalle, Kunststoffe, Kupfer und Glas und begleitet die Entwicklung von den frühen Phasen bis zur Validierung und Produktionsreife.

Die Tätigkeit verbindet Fahrzeugtechnik mit Kreislaufwirtschaft: Der Einsatz wiederaufbereiteter Materialien kann die Abhängigkeit von Primärrohstoffen verringern und dazu beitragen, die Umweltbilanz eines Fahrzeugs über seinen gesamten Lebenszyklus zu verbessern. Lieferantendaten, technische Machbarkeit und regulatorische Anforderungen bestimmen mit, ob aus den Zielvorgaben konkrete Fahrzeugkonzepte werden. Darüber hinaus trägt die Position dazu bei, Nachhaltigkeitsdaten und -prozesse in der Entwicklungsarbeit des Unternehmens zu verbessern.

Die Position passt zu Personen mit fundierter Erfahrung in der Werkstofftechnik oder Produktentwicklung, einem guten Verständnis der Automobiltechnik und der Fähigkeit, selbstbewusst mit internationalen Lieferanten und internen Teams auf Deutsch und Englisch zusammenzuarbeiten.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortungsbereiche dieser Position?

In dieser Position werden Ziele festgelegt und die technische Umsetzung, Dokumentation und Validierung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen für Sekundärmaterialien in den Bereichen Stahl, Aluminium, Kunststoffe, Kupfer und Glas begleitet. Dazu gehören die Bewertung der Materialeignung, das Anstoßen von Freigaben und Prüfungen sowie die Entwicklung von Konzepten für den gesamten Fahrzeuglebenszyklus. Außerdem arbeitet die Fachkraft mit Entwicklungsteams und internationalen Lieferanten zusammen, um Angaben zum Recyclingmaterialanteil zu überprüfen und Nachhaltigkeitsanforderungen zu erfüllen. Prozessverbesserungen, digitale Werkzeuge sowie Beiträge zu Kreislaufwirtschaftsvorschriften und zur Berichterstattung unterstützen das längerfristige Ziel, diese Materialien in die Fahrzeugentwicklung zu integrieren.

Wichtige Lernmöglichkeiten in dieser Position

Die Position bietet die Möglichkeit, Fachwissen zur Verwendung von Recyclingmaterialien in verschiedenen Fahrzeugwerkstoffgruppen sowie zu Fahrzeugprüfungen, Materialfreigaben und dem Weg vom Konzept bis zur Serienproduktion zu vertiefen. Die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Entwicklungsteams vermittelt praktische Einblicke darin, wie die Materialauswahl im Rahmen eines Fahrzeugprogramms bewertet wird. Darüber hinaus erhalten Sie Einblicke in Anforderungen der Kreislaufwirtschaft, die Nachhaltigkeitsberichterstattung und Methoden zur Verwaltung von Materialdaten. In der Ausschreibung werden keine bestimmten Zertifizierungen oder formalen Schulungen genannt. Die Weiterentwicklung in diesen Bereichen hängt daher vom Bedarf des Teams und den verfügbaren Unterstützungsangeboten ab.

Wie sieht das ideale Bewerberprofil aus (Erfahrung und Fähigkeiten)?

Idealerweise verfügen Bewerberinnen und Bewerber über einen Hochschulabschluss in Materialwissenschaften, Maschinenbau, Kunststofftechnik, Umweltwissenschaften, Nachhaltigkeit oder Wirtschaftsingenieurwesen sowie über mehrjährige Erfahrung in den Bereichen Werkstoffe, Produktentwicklung, Nachhaltigkeit oder Lieferantenmanagement. Besonders relevant sind Kenntnisse über Metalle und Kunststoffe, Entwicklungsprozesse in der Automobilindustrie und die technische Projektkoordination. Gefragt sind außerdem analytisches und strukturiertes Arbeiten sowie eine klare Kommunikation mit internationalen Kolleginnen und Kollegen und Lieferanten. Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift werden vorausgesetzt. Erfahrung mit der Fahrzeugentwicklung auf Gesamtfahrzeugebene und der Materialvalidierung hilft dabei, Nachhaltigkeitsziele mit konkreten Konstruktionsentscheidungen zu verbinden.

Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben

Zeigen Sie im Lebenslauf konkrete Beispiele Ihrer Werkstoffarbeit – insbesondere, wenn Sie den Recyclingmaterialanteil bewertet, die technische Eignung geprüft oder ein Material durch Prüfung und Freigabe begleitet haben. Benennen Sie die jeweiligen Werkstoffgruppen und erläutern Sie Ihren Beitrag zum technischen Ergebnis, statt sich auf allgemeine Aussagen zur Nachhaltigkeit zu beschränken. Bereiten Sie sich darauf vor, zu erläutern, wie Sie die Angaben eines Lieferanten zum Recyclingmaterialanteil prüfen, Bedenken hinsichtlich der Materialeigenschaften ausräumen und ein Nachhaltigkeitsziel in eine Entscheidung der Fahrzeugentwicklung übertragen würden. Ihre Kommunikationsfähigkeit auf Deutsch und Englisch sowie Ihre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und technischen Teams gehen direkt auf die genannten Anforderungen ein.

Auf welche Nachhaltigkeitsthemen des Unternehmens wird sich diese Position voraussichtlich konzentrieren?

Im Mittelpunkt stehen voraussichtlich Kreislaufwerkstoffe bei Mercedes-Benz Vans. Dazu gehört insbesondere, den Einsatz von Sekundärmaterialien und Recyclingmaterialien in Metallen, Kunststoffen, Kupfer und Glas zu erhöhen. Dies unterstützt das erklärte Ziel des Unternehmens, die CO₂-Auswirkungen seiner Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu verringern und Kreislaufwirtschaft in der Fahrzeugentwicklung zu verankern. Die Tätigkeit umfasst auch Nachhaltigkeitsinformationen von Lieferanten, regulatorische Anforderungen und Berichterstattung. Der Beitrag zum Umweltschutz hängt davon ab, ob die Werkstoffe die technischen Anforderungen erfüllen und in Fahrzeugkonzepte integriert werden können.

Vor welchen zentralen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?

Eine zentrale Herausforderung besteht darin, Nachhaltigkeitsziele mit Anforderungen an Materialeigenschaften, Sicherheit, Qualität und Produktion in Einklang zu bringen. Verfügbarkeit und Eigenschaften von Recyclingmaterialien können variieren. Vor einer Verwendung sind daher aussagekräftige Prüf- und Validierungsergebnisse entscheidend. Zudem müssen verlässliche Lieferantendaten für unterschiedliche Werkstoffgruppen eingeholt und Entscheidungen zwischen Entwicklungsteams, Lieferanten und Projektverantwortlichen abgestimmt werden. Berichts- und regulatorische Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig Datenprozesse zu verbessern, kann die Arbeit zusätzlich komplex machen – insbesondere im internationalen Umfeld.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein Arbeitstag könnte die Prüfung von Material- oder Lieferantendaten mit Gesprächen über technische Machbarkeit, Tests und Freigaben verbinden. Die Fachkraft berät möglicherweise Entwicklungsteams zu einem Konzept für Recyclingmaterialien, fragt bei Lieferanten zu angegebenen Materialanteilen nach und stimmt Validierungsschritte mit Kolleginnen und Kollegen aus der Entwicklungsabteilung ab. Zu den weiteren Aufgaben könnten die Aktualisierung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen, die Optimierung von Datenprozessen und die Aufbereitung von Erkenntnissen oder Empfehlungen für Projektverantwortliche und das Management gehören. Die Schwerpunkte dürften sich je nach Meilensteinen der Fahrzeugprogramme und anstehenden Materialprüfungen verschieben.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Die Position kann ein spezialisiertes Profil an der Schnittstelle von Werkstofftechnik, Produkts Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft ermöglichen. Erfahrungen mit verschiedenen Werkstoffgruppen und Entwicklungsphasen können außerdem den Weg in Bereiche wie nachhaltiges Produktdesign, Werkstoffstrategie, Lieferantennachhaltigkeit oder technische Projektleitung ebnen. Der Austausch mit internationalen Lieferanten sowie Einblicke in regulatorische Anforderungen, Berichtspflichten und Empfehlungen für das Management können den Blick über die reine Materialprüfung hinaus erweitern. Eine konkrete Aufstiegslaufbahn wird in der Ausschreibung nicht beschrieben. Die weitere Entwicklung hängt daher von den Anforderungen der Organisation und den individuellen Ergebnissen ab.

Mit welchen wichtigen Ansprechpartnern könnte man in dieser Position zusammenarbeiten?

Zu den wichtigsten Ansprechpartnern dürften Fahrzeugentwicklungsingenieurinnen und -ingenieure, Werkstoffspezialistinnen und -spezialisten, Projektverantwortliche, Kolleginnen und Kollegen aus dem Einkauf sowie Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten gehören. Außerdem arbeitet die Position mit internationalen Lieferanten zusammen, um Materialien einzuführen und Angaben zu Sekundärmaterialien zu überprüfen. Auch Forschungseinrichtungen und interne Entscheidungsträger werden als Austauschpartner genannt. Je nach Projekt können zudem Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Regulierung und Berichterstattung eingebunden sein, um Anforderungen auszulegen und eine konsistente Nachhaltigkeitsdatenbasis zu unterstützen.

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