Als Referent für Umwelt und Nachhaltigkeit bei der IHK Köln prägen Sie die umweltpolitische Stimme der Kammer. Sie beobachten neue Vorschriften und Entwicklungen in der Nachhaltigkeitspolitik, leiten daraus praktische Empfehlungen für Mitgliedsunternehmen ab und verfassen die Positionen, mit denen die Kammerleitung und die DIHK in politische Debatten gehen.
Hier treffen 150.000 Unternehmen aus Köln und der Region auf Umweltpolitik. Ihre Beratung zu Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz und Umweltmanagement trägt dazu bei, welche Maßnahmen Unternehmen tatsächlich umsetzen können. Mit Stellungnahmen zu Umweltrecht und Genehmigungsverfahren bringen Sie ihre Anliegen zu den Entscheidungsträgern. Formate wie das Circular Economy Forum und der Wettbewerb Going Circular machen die Arbeit auch in der Öffentlichkeit sichtbar.
Die Stelle passt zu Ihnen, wenn Sie mindestens zwei Jahre in der politischen Interessenvertretung, der öffentlichen Verwaltung oder einem Wirtschaftsverband gearbeitet haben, einen Masterabschluss oder eine vergleichbare Qualifikation mitbringen und sicher Ihre Position vertreten – auch wenn wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Interessen auseinandergehen.
Job-FAQs
Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?
Die Stelle verbindet umweltpolitische Interessenvertretung mit konkreter Beratung. Sie beobachten und analysieren aktuelle Entwicklungen in Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik, leiten daraus Handlungsempfehlungen ab und beraten IHK-Mitgliedsunternehmen zu Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz, betrieblichem Umweltschutz, Umweltmanagement und nachhaltiger Unternehmensentwicklung, einschließlich Förderprogrammen und regulatorischer Fragen.
Ein zweiter Schwerpunkt ist die politische Arbeit. Sie erarbeiten fachliche Stellungnahmen, Positionen und Briefings für Hauptgeschäftsführung, Präsidium und DIHK, bearbeiten umweltrechtliche Fragen in Positionspapieren und fungieren als zentrale Stimme der Mitgliedsunternehmen gegenüber politischen Entscheidungsträgern auf regionaler und überregionaler Ebene. Dazu bauen Sie ein strategisches Netzwerk zu Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden auf und pflegen es.
Hinzu kommt die Veranstaltungs- und Gremienarbeit. Sie begleiten, organisieren und setzen Fachveranstaltungen und Projekte um, etwa das Circular Economy Forum oder den Wettbewerb Going Circular, und betreuen fachlich den IHK-Ausschuss Umwelt und Energie. Langfristig geht es darum, die regionalen Rahmenbedingungen für eine ressourcenschonende Wirtschaft mitzugestalten und den Wirtschaftsstandort Köln zukunftsfähig aufzustellen.
Welche wichtigen Lernmöglichkeiten bietet diese Stelle?
Sie vertiefen Ihre Kenntnisse in Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik, Umweltregulierung und Genehmigungsverfahren, Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz. Da die Stelle die Beobachtung und Analyse politischer Entwicklungen sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen umfasst, wächst Ihre Fähigkeit, regulatorische Vorhaben früh einzuordnen und ihre Folgen für Unternehmen zu bewerten.
Durch die Betreuung des IHK-Ausschusses Umwelt & Energie und die Erstellung von Stellungnahmen und Briefings für Hauptgeschäftsführung, Präsidium und DIHK lernen Sie, Fachpositionen zu formulieren und intern wie extern zu vertreten. Die Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden dürfte Ihr Netzwerk und Ihre Fähigkeit zur Interessenvertretung deutlich ausbauen.
Die IHK Köln nennt eine begleitete Einarbeitung in den ersten Wochen und Weiterbildungsangebote entlang fachlicher und persönlicher Ziele. Die Arbeit an Projekten wie dem Circular Economy Forum oder dem Wettbewerb Going Circular bietet Praxiswissen in Veranstaltungsorganisation und Projektsteuerung.
Wie sieht die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat aus (Erfahrung, Fähigkeiten)?
Erwartet wird ein abgeschlossenes Masterstudium in Umwelt-, Nachhaltigkeits-, Klima-, Politik- oder Wirtschaftswissenschaften, vorzugsweise ein Abschluss als Wirtschafts- oder Volljurist, oder eine vergleichbare Qualifikation auf DQR-7-Niveau, etwa eine Fortbildung zum Betriebswirt in einem dieser Bereiche. Dazu kommen mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in politischer Interessenvertretung, Politikberatung, öffentlicher Verwaltung, einem Wirtschaftsverband oder einem Unternehmen mit Bezug zu Umwelt-, Nachhaltigkeits- oder Kreislaufwirtschaftspolitik.
Fachlich sind fundierte Kenntnisse in mindestens einem der Felder Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik, Umweltregulierung und Genehmigungsverfahren, Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz sowie betrieblicher Umweltschutz und Umweltmanagement gefordert. Hinzu kommt die Fähigkeit, komplexe regulatorische Fragen eigenständig zu bewerten und Positionen gegenüber Unternehmen, Politik und Verwaltung überzeugend zu vertreten.
Persönlich zählen ein ausgeprägtes Interesse an wirtschafts- und umweltpolitischen Themen, souveränes Auftreten im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen, Netzwerkstärke und Freude an der Zusammenarbeit mit verschiedenen Stakeholdern. Erwartet werden Eigeninitiative, Engagement, Kundenorientierung, ein sicherer Umgang mit digitalen Tools und sozialen Medien sowie Offenheit für KI-Anwendungen.
Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben
Die IHK Köln bittet ausdrücklich um Bewerbung über ihre Karriereseite; E-Mails werden nicht berücksichtigt. Ein Lebenslauf und einige Sätze dazu, was Sie an der Aufgabe reizt, genügen für den ersten Schritt. Nutzen Sie diese Sätze, um Ihre Schnittstellenkompetenz zwischen Wirtschaft und Politik konkret zu belegen, etwa mit Beispielen aus Verbandsarbeit, Verwaltung oder Politikberatung.
Zeigen Sie im Lebenslauf mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in Interessenvertretung, Politikberatung, öffentlicher Verwaltung oder einem Wirtschaftsverband mit Umweltbezug. Führen Sie konkrete Themen an: Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz, Umweltregulierung, Genehmigungsverfahren oder betriebliches Umweltmanagement. Belegen Sie, dass Sie regulatorische Fragen eigenständig bewerten und Positionen gegenüber Unternehmen, Politik und Verwaltung vertreten können.
Bereiten Sie sich auf ein Gespräch vor, in dem Ihr Verständnis für das Spannungsfeld wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Interessen geprüft wird. Bringen Sie ein Beispiel dafür mit, wie Sie ein strategisches Netzwerk aufgebaut oder einen Stakeholder-Kreis fachlich begleitet haben. Kenntnisse digitaler Tools und sozialer Medien sowie Offenheit für KI-Anwendungen sind ein Plus. Bei Rückfragen können Sie sich an Luisa Breidbach wenden.
Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich diese Stelle konzentrieren?
Der Schwerpunkt liegt auf Umwelt- und Kreislaufwirtschaftspolitik aus Sicht der Wirtschaft. Konkret geht es um Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz, betrieblichen Umweltschutz, Umweltmanagement und nachhaltige Unternehmensentwicklung. Dazu kommen regulatorische Fragen, Genehmigungsverfahren, Umweltrecht und Förderprogramme, die für Unternehmen in der Region relevant sind.
Ein sichtbarer Teil der Arbeit sind Formate wie das Circular Economy Forum oder der Wettbewerb Going Circular, die Kreislaufwirtschaft praktisch voranbringen. Über den IHK-Ausschuss Umwelt und Energie und die Stellungnahmen für Präsidium und DIHK fließt die fachliche Position der Region in überregionale umweltpolitische Debatten ein. Das verbindet Umweltziele mit Standortpolitik und Wettbewerbsfähigkeit.
Governance spielt insofern hinein, als die Rolle Positionen für Entscheidungsgremien aufbereitet und die Interessen von 150.000 Unternehmen unterschiedlicher Größe bündelt. Soziale Aspekte betreffen vor allem die Beratung von Betrieben bei der Umstellung, etwa bei Ressourceneffizienz und Umweltmanagement, damit Nachhaltigkeit für Mitgliedsunternehmen umsetzbar bleibt.
Vor welchen Herausforderungen könnte jemand in dieser Position hauptsächlich stehen?
Der Kern der Aufgabe liegt im Spannungsfeld unterschiedlicher wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Interessen. Sie müssen Positionen vertreten, die für 150.000 Mitgliedsunternehmen mit sehr verschiedenen Geschäftsmodellen tragfähig sind, und dabei regulatorische Anforderungen mit betrieblicher Umsetzbarkeit ausbalancieren. Das erfordert Souveränität, gerade wenn Umweltpolitik politisch aufgeladen ist.
Die Bandbreite der Themen ist groß: Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz, betrieblicher Umweltschutz, Umweltmanagement, Förderprogramme und Umweltrecht. Gleichzeitig erwarten Mitgliedsunternehmen konkrete, schnelle Beratung, während politische Prozesse langsam laufen. Diese unterschiedlichen Zeittakte zusammenzubringen, könnte eine tägliche Herausforderung sein.
Die Rolle hat hohe Sichtbarkeit als zentrale Stimme der Mitgliedsunternehmen. Fehler in Stellungnahmen oder Briefings an Präsidium und DIHK wiegen schwer. Auch das Netzwerkmanagement über Regionen und Institutionen hinweg erfordert beständige Pflege, ohne dass Ergebnisse sofort messbar sind.
Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?
Ein Tag beginnt oft mit der Beobachtung politischer und regulatorischer Entwicklungen: neue Gesetzesvorhaben, Förderprogramme oder Positionspapiere. Sie filtern, was für die Mitgliedsunternehmen und für laufende Stellungnahmen relevant ist, und bereiten Handlungsempfehlungen oder Briefings vor. Dazwischen kommen Rückfragen von Unternehmen zu Umweltmanagement, Genehmigungsverfahren oder Fördermitteln.
Regelmäßig koordinieren Sie Termine des IHK-Ausschusses Umwelt und Energie, stimmen Inhalte mit Kolleginnen und Kollegen ab und arbeiten an Projekten wie dem Circular Economy Forum oder dem Wettbewerb Going Circular. Dazu gehören Abstimmungen mit Referenten, Partnern und beteiligten Unternehmen. Für die Hauptgeschäftsführung, das Präsidium oder die DIHK entstehen fachliche Stellungnahmen, die abgestimmt und freigegeben werden müssen.
Netzwerktermine mit Politik, Verwaltung und Verbänden gehören ebenso dazu wie interne Abstimmungsrunden. Die Mischung aus Analyse, Beratung, Gremienarbeit und Außenterminen variiert je nach politischer Lage und Projektphase, sodass kein Tag dem anderen gleicht.
Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Stelle?
Die IHK Köln nennt Weiterbildungsangebote, die sich an fachlichen und persönlichen Zielen orientieren. In einem Themenfeld, das die Stellenanzeige als eigenverantwortlich gestaltbar beschreibt, könnten Sie Ihre Positionierung in der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik schärfen, etwa durch Fortbildungen zu Umweltrecht, Kreislaufwirtschaft oder Verbandsmanagement.
Mit direktem Zugang zu Entscheidungsträgern in der Region und auf Landesebene gewinnen Sie an Sichtbarkeit. Wer Stellungnahmen, Positionen und Briefings für Hauptgeschäftsführung, Präsidium und DIHK erarbeitet, arbeitet an Themen, die über Köln hinaus Wirkung entfalten. Mittelfristig könnte das Türen zu erweiterten Fachbereichsleitungen, zur Geschäftsführung eines Ausschusses oder zu Positionen bei DIHK, Landesverbänden oder Ministerien öffnen.
Auch Wechsel in benachbarte Bereiche sind denkbar, etwa in die politische Kommunikation, die Grundsatzabteilung oder die Beratung von Mitgliedsunternehmen zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen. Da die Stelle unbefristet ist, hängt Ihre Entwicklung stark von Ihrem eigenen Engagement im Netzwerk und in der Projektarbeit ab.
Mit welchen wichtigen Ansprechpartnern arbeiten Sie voraussichtlich zusammen?
Innerhalb der IHK Köln arbeiten Sie mit der Hauptgeschäftsführung, dem Präsidium und dem IHK-Ausschuss Umwelt und Energie zusammen, den Sie fachlich betreuen. Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachbereichen bringen ihr Wissen ein; auch Ihre Einarbeitung wird in den ersten Wochen begleitet. Darüber hinaus binden Sie die DIHK auf überregionaler Ebene ein.
Im Mittelpunkt Ihrer externen Arbeit stehen die 150.000 Mitgliedsunternehmen – von der Gründung bis zur Nachfolge. Sie beraten diese zu Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz, betrieblichem Umweltschutz, Umweltmanagement, Förderprogrammen und regulatorischen Fragen. Hinzu kommen politische Entscheidungsträger auf regionaler und überregionaler Ebene sowie Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden.
Bei Veranstaltungen und Projekten wie dem Circular Economy Forum oder dem Wettbewerb Going Circular koordinieren Sie Referierende, Partner und Teilnehmende. Die Kontakte reichen von kurzen fachlichen Rückfragen bis zur langfristigen strategischen Netzwerkarbeit in den Bereichen Umwelt, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft.
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