Product Sustainability and Compliance Specialist

Hitachi Energy • Indien • Added on Oct 28, 2026
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Diese Fachkraft verantwortet die Nachweise dafür, dass Produkte von Hitachi Energy die Umwelt- und Handelsanforderungen erfüllen – von Ökobilanzen und Produktdeklarationen über Materialdaten bis hin zur Exportklassifizierung. Die Arbeit verbindet technische Produktinformationen mit den Vorschriften, die bestimmen, wie Anlagen über Ländergrenzen hinweg entwickelt, beschafft und verkauft werden.

Der Beitrag zur Nachhaltigkeit ist konkret: Verlässliche produktbezogene Umweltdaten können Designentscheidungen beeinflussen und die Scope-3-Bilanzierung unterstützen, während Materialkontrollen Gefahrstoffe und die Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette adressieren. Als Anbieter von Technologien für Stromnetze trägt das Unternehmen mit der Bewertung von Produktauswirkungen und Compliance dazu bei, Elektrifizierung mit Umweltschutz und verantwortungsvollem internationalem Handel in Einklang zu bringen.

Die Position eignet sich für Personen mit mehrjähriger Erfahrung in der Fertigung oder Hochtechnologie, die sicher mit Engineering-, Lieferketten- und Rechtsthemen umgehen, detaillierte Vorschriften in praktikable Prozesse übersetzen und sowohl mit Ökobilanz-Tools als auch mit Produkt-Compliance-Systemen arbeiten können.

Job-FAQs

Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Die Position vereint die Bewertung der Umweltauswirkungen von Produkten mit der regulatorischen Compliance. Zu den Kernaufgaben gehören die Koordination von Ökobilanzen (LCA) und Umweltproduktdeklarationen (EPD), die Berechnung des CO₂-Fußabdrucks von Produkten sowie die Integration von Prinzipien des zirkulären Designs in die Arbeit mit Entwicklungs- und Produktteams. Darüber hinaus umfasst die Tätigkeit die Material-Compliance, Lieferantenerklärungen und die Sorgfaltsprüfung im Zusammenhang mit Mineralien sowie Produktklassifizierung, Prüfungen gegen Sanktionslisten und Exportgenehmigungen. Ziel ist es, Produktdaten und grenzüberschreitende Transaktionen im Einklang mit den geltenden Anforderungen zu halten.

Wichtige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Position

Die Position bietet die Möglichkeit, praktische Expertise in Produkt-LCA-Methoden, den Anforderungen von EPD-Programmen und der Nutzung produktbezogener CO₂-Daten für die Scope-3-Bilanzierung zu vertiefen. Außerdem erhalten Sie Einblicke in Umweltvorschriften wie REACH und RoHS sowie in die Prozesse zur Offenlegung von Materialinformationen durch Lieferanten. Der Aufgabenbereich im Bereich Handels-Compliance kann Kenntnisse zu Exportklassifizierungen, Dual-Use-Bewertungen und Genehmigungsverfahren in verschiedenen Rechtsräumen vermitteln. Die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus Engineering, Recht und Lieferkette kann zudem die Fähigkeit stärken, technische und regulatorische Informationen in abgestimmte Kontrollen zu überführen.

Wie sieht das ideale Bewerberprofil aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Gesucht wird ein einschlägiger Bachelorabschluss sowie 3 bis 5 Jahre praktische Erfahrung in den Bereichen Produkt-Compliance, Materialmanagement oder Exportkontrolle in der Fertigung oder Hochtechnologie. Erfahrung mit LCA-Software und EPD-Programmbetreibern ist relevant; außerdem sollten Sie mit REACH, RoHS, WEEE und Kennzeichnungsvorschriften für Produkte vertraut sein. Eine überzeugende Kandidatin oder ein überzeugender Kandidat kennt sich darüber hinaus mit Zoll- und Exportklassifizierungen, Materialdaten von Lieferanten sowie unternehmensweiten ERP- oder PLM-Systemen aus. Sorgfalt bei Analysen, Projektkoordination und die Fähigkeit, komplexe Anforderungen technischen und kaufmännischen Teams verständlich zu vermitteln, dürften ebenfalls wichtig sein.

Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben

Zeigen Sie anhand konkreter Beispiele, wie Sie bei einem bestimmten Produkt oder Produktportfolio messbare Compliance-Ergebnisse erzielt haben. Erläutern Sie Ihren Beitrag zur Erstellung oder Prüfung einer EPD oder Ökobilanz, zur Erfassung von Materialangaben durch Lieferanten oder zur Verbesserung der Qualität produktbezogener CO₂-Daten. Nennen Sie, sofern zutreffend, auch die eingesetzten Methoden und Systeme. Bereiten Sie für den Bereich Handelskontrolle ein prägnantes Beispiel für eine Klassifizierung oder Dual-Use-Bewertung vor. Gehen Sie dabei auch darauf ein, wie Sie mit Unsicherheiten umgegangen sind und relevante Fachleute einbezogen haben. Machen Sie deutlich, mit welchen Vorschriften und Rechtsräumen Sie tatsächlich gearbeitet haben, statt allgemeine Vertrautheit als praktische Erfahrung darzustellen.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich diese Position konzentrieren?

Der Schwerpunkt im Bereich Nachhaltigkeit liegt klar auf der Umweltleistung von Produkten: Ökobilanzen, EPDs, produktbezogene CO₂-Fußabdrücke und Aspekte der Kreislaufwirtschaft im Produktdesign. Diese Arbeit kann bessere Produktentscheidungen unterstützen und Umweltdaten für die Scope-3-Berichterstattung des Unternehmens bereitstellen. Die Materialthemen bringen eine Lieferkettendimension ein, etwa durch Kontrollen zu Gefahrstoffen, vollständige Materialdeklarationen und die Sorgfaltsprüfung zu Konfliktmineralien. Die Exportkontrolle ist ein wichtiger paralleler Compliance-Bereich, führt jedoch nicht unmittelbar zu Umweltwirkungen.

Vor welchen besonderen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?

Eine zentrale Herausforderung dürfte darin bestehen, detaillierte Produktdaten von Engineering-Teams und Lieferanten mit den Anforderungen und Nachweisstandards unterschiedlicher Umweltprogramme und Vorschriften in Einklang zu bringen. Unvollständige oder uneinheitliche Angaben können Bewertungen erschweren und sorgfältige Rückfragen erforderlich machen. Zudem verbindet die Position Nachhaltigkeitsbewertungen mit Handelskontrollen, für die jeweils eigene technische und rechtliche Rahmenbedingungen gelten. Dringende Fragen zu Klassifizierung oder Genehmigungen zu priorisieren und zugleich verlässliche LCA- und Material-Compliance-Daten zu pflegen, erfordert eine gute teamübergreifende Koordination.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein Arbeitstag kann die Prüfung von Produktspezifikationen und Materialangaben von Lieferanten, die Kontrolle der für eine Ökobilanz oder EPD benötigten Daten sowie Rückfragen zu fehlenden Informationen bei Engineering- oder Lieferkettenteams umfassen. Möglicherweise aktualisiert die Fachkraft auch Compliance-Dokumentationen oder prüft, ob eine Produktänderung Auswirkungen auf den Umwelt- oder Zulassungsstatus hat. Weitere Aufgaben können Fragen zur Exportklassifizierung, Screening- oder Genehmigungsunterlagen und die Abstimmung mit Rechts- oder Handelsteams betreffen. Die Aufgabenverteilung dürfte je nach Meilensteinen der Produktentwicklung, Berichtsanforderungen und eingehenden Compliance-Anfragen variieren.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

Die Position kann ein vielseitiges Profil in den Bereichen Produkthaltigkeit, Materialvorschriften und internationale Handels-Compliance ermöglichen. Vertiefte Erfahrung mit EPDs, Ökobilanzen und produktbezogenen CO₂-Daten kann den Weg zu einer Spezialisierung auf die Umweltleistung von Produkten oder kreislaufgerechtes Design ebnen. Die Zusammenarbeit mit Engineering, Recht und Lieferkette kann zudem auf die Leitung von Produkt-Compliance-Programmen oder funktionsübergreifenden Nachhaltigkeitsprojekten vorbereiten. Die Stellenausschreibung nennt keinen formalen Beförderungsweg; die weitere Entwicklung hängt daher vom Bedarf der Organisation und der nachgewiesenen Verantwortung ab.

Die wichtigsten Ansprechpersonen und Stakeholder

Die Position dürfte eng mit F&E, Systems Engineering, Produktmanagement und weiteren technischen Teams zusammenarbeiten, um Produktinformationen zusammenzutragen und Designaspekte zu berücksichtigen. Kolleginnen und Kollegen aus der Lieferkette sowie Lieferanten können Materialangaben bereitstellen und die Sorgfaltsprüfung zu Mineralien unterstützen. Rechts- und Handels-Compliance-Teams sind wichtige Partner bei der Auslegung von Vorschriften, der Klassifizierung, dem Sanktionsscreening und Exportgenehmigungen. Auch Teams für Produkthaltigkeit oder Berichterstattung können Lebenszyklus- und CO₂-Daten für die umfassendere Umweltberichterstattung nutzen.

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