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Global Environment Manager - Copper

Glencore • Schweiz • Added on Sep 1, 2026
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Von Baar aus leiten Sie die Umwelt- und Klimastratege für ein globales Kupferportfolio. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, hochgesteckte Nachhaltigkeitsziele in die operative Realität von Minen und Verarbeitungsanlagen in Afrika und Amerika zu integrieren. Sie steuern Dekarbonisierungspfade, Wasserwirtschaft und Biodiversitätsprogramme und stellen dabei sicher, dass alle Anlagen die strengen Unternehmens- und internationalen Standards erfüllen.

Diese Rolle ist entscheidend, da Kupfer ein grundlegendes Metall für die globale Energiewende ist. Indem Sie die Dekarbonisierung und Klimaresilienz innerhalb dieser spezifischen Rohstoffsparte vorantreiben, beeinflussen Sie direkt den CO2-Fußabdruck der Technologien, die für eine grünere Zukunft benötigt werden. Es ist eine verantwortungsvolle Position, in der operative Exzellenz auf globale Klimaimperative trifft und ein Gleichgewicht zwischen technischer Compliance und strategischer Vision erfordert.

Diese Position eignet sich für jemanden mit tiefer Industrieerfahrung, der in komplexen, multinationalen Umgebungen erfolgreich ist. Sie sollten eine erfahrene Führungspersönlichkeit sein, die in der Lage ist, abstrakte Klimaziele in konkrete Maßnahmen auf Standortebene zu übersetzen und dabei die Feinheiten von Joint Ventures und vielfältigen regulatorischen Landschaften zu meistern.

Job-FAQs

Was sind die Hauptaufgaben und Verantwortlichkeiten dieser Position?

Der Global Environment Manager ist für die strategische Entwicklung und Umsetzung der Umwelt- und Klimaroadmap speziell für die Kupferabteilung zuständig. Dies umfasst die Festlegung von Leistungsindikatoren, die Etablierung von Governance-Strukturen und die Sicherstellung, dass alle globalen Anlagen – von Minen bis zu Schmelzhütten – sowohl internen Standards als auch externen regulatorischen Anforderungen entsprechen. Sie sind verantwortlich für das Treibhausgasmanagement und die Dekarbonisierungsplanung, identifizieren spezifische Möglichkeiten zur Emissionsreduzierung und steuern klimabezogene Risiken. Darüber hinaus umfasst die Rolle die Leitung von Umweltmonitoring-, Reporting- und Assurance-Programmen, um ein transparentes und leistungsstarkes Nachhaltigkeitsprofil zu gewährleisten.

Zentrale Lernmöglichkeiten in diesem Job

In dieser Position erhalten Sie einen beispiellosen Einblick in die Komplexität der Bergbau-Wertschöpfungskette und die spezifischen Nachhaltigkeitsherausforderungen der Kupferproduktion. Sie werden voraussichtlich Ihre Expertise in neuen Reporting-Frameworks wie TNFD und ISSB sowie in fortschrittlichen Klimaanpassungsmodellen für Industrieanlagen vertiefen. Die Arbeit innerhalb einer globalen Führungsstruktur bietet Mentoring durch erfahrene HSEC-Führungskräfte und die Chance zu lernen, wie großflächige Kapitalallokationsentscheidungen durch Umweltrisiken beeinflusst werden. Die Position bietet zudem die Möglichkeit, die Nuancen der grenzüberschreitenden Compliance in verschiedenen Regionen wie Nordamerika und Afrika zu meistern.

Wie sieht der ideale Kandidat aus (Erfahrung, Fähigkeiten)?

Der ideale Kandidat ist ein Schwergewicht im Umweltbereich mit mindestens 15 Jahren Führungserfahrung in der Schwerindustrie, wie etwa im Bergbau oder im Öl- und Gassektor. Ein Bachelor-Abschluss in Umweltwissenschaften oder Ingenieurwesen ist essenziell, während eine postgraduale Qualifikation in Klimawissenschaften oder Nachhaltigkeit sehr bevorzugt wird. Sie sollten eine nachgewiesene Erfolgsbilanz darin haben, Management-Entscheidungen zu beeinflussen und komplexe Joint-Venture-Beziehungen zu steuern. Technische Kompetenz in Treibhausgasinventuren, Biodiversitäts-Risikomanagement und Wasserbewirtschaftung (Water Stewardship) ist erforderlich, um die für dieses Senior-Mandat notwendige fundierte Beratung zu gewährleisten.

Tipps, um aufzufallen und eine erfolgreiche Bewerbung einzureichen

Um aus der Masse hervorzustechen, sollte Ihre Bewerbung ein klares Verständnis für die wirtschaftlichen Auswirkungen von Umweltstrategien belegen. Listen Sie nicht nur technische Fähigkeiten auf, sondern zeigen Sie auf, wie Sie in einem Schwerindustrie-Umfeld Umweltziele mit betrieblichen und finanziellen Prioritäten in Einklang gebracht haben. Betonen Sie Ihre Erfahrung mit internationalen Standards wie ICMM oder TCFD und seien Sie bereit, konkrete Beispiele zu nennen, in denen Sie Dekarbonisierungsinitiativen geleitet oder Umweltrisiken in verschiedenen Rechtsordnungen gesteuert haben. Es ist zudem vorteilhaft, Ihr Profil an Glencore's spezifischem Fokus auf die Energiewende anzupassen.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit des Unternehmens wird sich diese Rolle wahrscheinlich konzentrieren?

Der Fokus liegt stark auf Dekarbonisierung und Klimaresilienz, da Kupfer eine Schlüsselrolle in der Energiewende spielt. Sie werden daran arbeiten, den betrieblichen CO2-Fußabdruck von Minen und Schmelzhütten zu reduzieren und diese Anlagen gleichzeitig auf physische Klimarisiken wie Wasserknappheit oder Extremwetter vorzubereiten. Auch Biodiversitätsmanagement und Wasserwirtschaft haben hohe Priorität, da dies kritische Themen für den Bergbau sind. Die Rolle stellt sicher, dass der Umweltschutz keine isolierte Aktivität ist, sondern in den gesamten Lebenszyklus der Anlagen integriert wird, einschließlich der langfristigen Schließungsplanung.

Was sind die größten Herausforderungen, mit denen jemand in dieser Position konfrontiert sein könnte?

Eine der primären Herausforderungen besteht darin, eine konsistente Performance über ein geografisch verteiltes Portfolio mit unterschiedlichen lokalen Vorschriften und kulturellen Kontexten hinweg zu gewährleisten. Sie müssen Einfluss auf Manager auf Standortebene nehmen, die möglicherweise unter konkurrierenden Produktionsdruck stehen, was ausgeprägte Verhandlungsfähigkeiten erfordert, um die Nachhaltigkeit im Vordergrund zu behalten. Zudem kann die Steuerung von Umwelterwartungen innerhalb von Joint-Venture-Strukturen komplex sein, da hier verschiedene Unternehmenskulturen und Prioritäten abgestimmt werden müssen. Auch die Fähigkeit, globale Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung schnell zu adaptieren und gleichzeitig die betriebliche Kontinuität zu wahren, wird Ihre strategische Agilität fordern.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Tag könnte mit der Analyse von Umweltleistungsdaten aus Anlagen in Südamerika beginnen, gefolgt von einem strategischen Meeting mit dem Head of HSEC zur Diskussion der Kapitalallokation für ein neues Dekarbonisierungsprojekt. Anschließend könnten Sie eine Coaching-Sitzung mit regionalen Umweltteams leiten, um Best Practices auszutauschen. Nachmittags könnten Sie die Kupfer-Sparte in Klimaforen auf Konzernebene vertreten oder mit externen Regulierungsbehörden über neue Biodiversitätsstandards verhandeln. Die Rolle ist sehr abwechslungsreich und reicht von technischen Risikobewertungen bis hin zu hochrangigen Stakeholder-Präsentationen, oft verbunden mit internationalen Reisen.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und zum Wachstum bietet diese Rolle?

Dies ist eine hochkarätige Senior-Position mit großer Sichtbarkeit, die einen Weg in die operative Führungsebene (Executive Leadership) innerhalb der HSEC- oder Nachhaltigkeitsfunktionen eines globalen Rohstoffriesen ebnet. Ein Erfolg in dieser Position bringt Sie ins Zentrum der langfristigen Transformationsstrategie des Unternehmens. Neben dem vertikalen Aufstieg gibt es Möglichkeiten, den strategischen Verantwortungsbereich auf andere Rohstoffsparten auszuweiten oder spezialisierte globale Task-Forces zu leiten, etwa zu Themen wie nature-positivem Bergbau oder fortschrittlichen Carbon-Capture-Technologien innerhalb der Gruppe.

Die wichtigsten Stakeholder, mit denen Sie interagieren werden

Sie werden eng mit dem Copper Head of HSEC & Human Rights und dem Führungsteam der Kupfer-Sparte zusammenarbeiten. Auf operativer Ebene sind Ihre Hauptansprechpartner die regionalen und standortbezogenen Umweltmanager, die von Ihnen Orientierung und Standards erwarten. Extern werden Sie mit Joint-Venture-Partnern, Regulierungsbehörden und Branchenverbänden wie dem ICMM interagieren. Zudem arbeiten Sie mit den Teams für Corporate Finance und Projektentwicklung zusammen, um sicherzustellen, dass Umweltrisiken in der übergeordneten Geschäftsplanung und den Investitionszyklen des Unternehmens berücksichtigt werden.

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