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Product Sustainability Senior Specialist

EGGER D-A-CH • Österreich • Added on Oct 29, 2026
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Diese Fachkraft bereitet Daten zur Produktsustainability so auf, dass sie Entscheidungen im gesamten Portfolio holzbasierter Werkstoffe von EGGER unterstützen. Im Mittelpunkt stehen Ökobilanzen (LCA) und Produkt-CO₂-Fußabdrücke. Die Ergebnisse werden für Produktteams, Kundinnen und Kunden sowie weitere interne Zielgruppen verständlich aufbereitet. Auch Umweltzeichen und Produktdeklarationen gehören zum Aufgabenbereich.

Die Position verbindet die Produktleistung mit den Umweltfragen, vor denen Hersteller und ihre Märkte stehen. EGGER zufolge stammten 2025/2026 66 % des in den Produkten verwendeten Holzes aus Recyclingmaterial und Nebenprodukten aus Sägewerken. Außerdem will das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen senken und hat Zwischenziele für 2030 sowie das Netto-Null-Ziel für 2050 festgelegt. Belastbare Nachweise auf Produktebene können zeigen, wo Umweltauswirkungen entstehen, und fundierte Produktentscheidungen unterstützen.

Die Position passt zu jemandem mit LCA-Expertise, einem ausgeprägten Verständnis für Datenqualität und dem nötigen Selbstvertrauen, technische Ergebnisse auf Deutsch und Englisch für Kundinnen und Kunden sowie Kolleginnen und Kollegen verständlich zu erläutern.

Job-FAQs

Was sind die Hauptaufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Die Position umfasst Ökobilanzen und Produkt-CO₂-Fußabdrücke für EGGER-Produkte und Neuentwicklungen. Außerdem koordiniert die Person Umweltzeichen und Produktdeklarationen für internationale Anforderungen, prüft die zugrunde liegenden Daten und wirkt an Ökobilanzmodellen und digitalen Prozessen mit. Hotspot-Analysen und Marktbeobachtung liefern Entscheidungsgrundlagen für interne Teams. Darüber hinaus koordiniert die Fachkraft Projekte, beantwortet Kundenfragen, präsentiert Ergebnisse und arbeitet mit Lieferanten und externen Instituten zusammen.

Welche wichtigen Lernmöglichkeiten bietet diese Stelle?

Die Position bietet die Möglichkeit, praktische Kenntnisse in der Ökobilanzierung von Produkten, der Berechnung von CO₂-Fußabdrücken, Umwelterklärungen und den Methoden hinter Produktkennzeichnungen zu vertiefen. Die Arbeit mit einem vielfältigen Portfolio holzbasierter Produkte kann Einblicke darin vermitteln, wie sich Produktentscheidungen und Eingangsdaten auf die ermittelten Umweltwirkungen auswirken. Zudem ermöglicht die Stelle, Erfahrungen mit Datenqualitätsprozessen, der Entwicklung von Ökobilanzmodellen und digitalen Arbeitsabläufen zu sammeln. Kundentermine und die Zusammenarbeit mit internen Teams, Lieferanten und externen Instituten können die Fähigkeit stärken, technische Nachweise verständlich zu vermitteln und Fachprojekte zu koordinieren. Eine formale Aus- oder Weiterbildung beziehungsweise Zertifizierung wird in der Ausschreibung nicht genannt.

Wie sieht das ideale Bewerberprofil aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Zum geforderten Profil gehören ein einschlägiger Studienabschluss mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit, Erfahrung in der Nachhaltigkeitsbewertung und methodische Kenntnisse in der Ökobilanzierung. Wichtig sind außerdem ausgeprägte Datenanalysefähigkeiten, fortgeschrittene Excel-Kenntnisse und Sorgfalt bei der Prüfung der Datenkonsistenz. Erfahrung mit Ökobilanzsoftware, Visualisierung oder KI-Tools ist von Vorteil. Die Tätigkeit erfordert außerdem eigenständige Projektkoordination, die verständliche Vermittlung komplexer Ergebnisse sowie sicheres Auftreten in Kunden- und Managementgesprächen. Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift sind ebenso erforderlich wie die Bereitschaft, eigenständig zu reisen – etwa 10 bis 20 % der Arbeitszeit.

Tipps, um sich mit einer überzeugenden Bewerbung hervorzuheben

Gestalten Sie Ihre Bewerbung konkret: Beschreiben Sie ein von Ihnen abgeschlossenes Ökobilanz- oder Produkt-CO₂-Fußabdruck-Projekt und gehen Sie dabei auf den Produktumfang, die Datenquellen, die Methode und die Prüfung der Datenqualität ein. Erläutern Sie, wie Sie mit Unsicherheiten umgegangen sind oder Wirkungshotspots identifiziert haben, statt Ihre Nachhaltigkeitserfahrung nur allgemein darzustellen. Falls zutreffend, nennen Sie die verwendete Ökobilanzsoftware und Ihre Analysewerkzeuge. Bereiten Sie sich darauf vor, ein technisches Ergebnis allgemein verständlich zu erklären, da Sie in dieser Position Nachweise gegenüber Kunden und internen Entscheidungsträgern präsentieren. Stellen Sie – sofern Ihre Erfahrung dies hergibt – einen Bezug zu Holzprodukten, kreislauffähigen Materialien oder Umwelterklärungen her.

Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich diese Position konzentrieren?

Im Mittelpunkt steht die Umweltleistung der Produkte: Ökobilanzierung, Produkt-CO₂-Fußabdrücke, Wirkungshotspots sowie Produktkennzeichnungen und -deklarationen. Diese Instrumente können EGGER dabei unterstützen, Produktentwicklungen zu bewerten und Kunden fundierte Umweltinformationen bereitzustellen. EGGER zufolge stammten 2025/2026 66 % des Holzes, das für holzbasierte Produkte verwendet wurde, aus Recyclingmaterial und Nebenprodukten von Sägewerken. Das Unternehmen berichtet zudem über Ziele zur Emissionsreduzierung, darunter Zwischenziele für 2030 und das Bestreben, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Produktbezogene Analysen könnten dazu beitragen, diese Material- und Klimaschutzaspekte besser zu verstehen. Laut Ausschreibung ist die Position jedoch nicht für die unternehmensweiten Emissionsziele verantwortlich.

Vor welchen Herausforderungen könnte jemand in dieser Position stehen?

Eine mögliche Herausforderung besteht darin, für verschiedene Produkte und Neuentwicklungen konsistente und plausible Daten zusammenzutragen und dabei zuverlässige Ökobilanzmodelle sicherzustellen. Umweltzeichen und Deklarationen müssen außerdem den geltenden Marktanforderungen entsprechen. Daher kann es erforderlich sein, technische Methoden in eine Dokumentation zu übertragen, die einer kritischen Prüfung standhält. Eine weitere Herausforderung ist es, komplexe Ergebnisse für unterschiedliche Zielgruppen – von internen Fachleuten bis hin zu Kunden – nutzbar zu machen. Die Position verbindet analytische Arbeit mit Projektkoordination und externem Austausch. Hinzu kommt eine Reisetätigkeit von etwa 10 bis 20 % der Arbeitszeit.

Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein Arbeitstag könnte die Prüfung von Produktdaten in Excel, die Berechnung oder Überprüfung von Ökobilanz- und Produkt-CO₂-Fußabdruck-Ergebnissen sowie die Untersuchung eines Wirkungshotspots umfassen. Anschließend könnte die Fachkraft mit dem Produktmanagement oder anderen internen Teams eine Deklaration, ein Umweltzeichen oder eine Modellaktualisierung abstimmen. An anderen Tagen stehen möglicherweise Kundentermine an, bei denen Ergebnisse erläutert werden, oder Gespräche mit Lieferanten und einem externen Institut über Nachweise. Auch die Vorbereitung von Entscheidungsgrundlagen kann dazugehören. Die Schwerpunkte dürften je nach Projektfristen, Kundenanfragen und Anforderungen der Produktentwicklung variieren.

Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?

In dieser Rolle können Sie Ihre Expertise in der produktbezogenen Umweltbewertung, internationalen Deklarationen und den Systemen zur Verwaltung von LCA-Daten vertiefen. Durch die Verantwortung für Projekte und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit können Sie zudem Ihre Fähigkeit ausbauen, technische Analysen in geschäftliche Entscheidungen und Kundenentscheidungen zu übersetzen. Mit der Zeit kann die Erfahrung mit dem Produktportfolio, den Märkten und den Datenprozessen von EGGER den Weg in weiterführende Aufgaben rund um Produktsustainability, LCA-Methodik oder Umweltdaten ebnen. Die Stellenausschreibung nennt jedoch weder einen formellen Beförderungspfad noch einen Schulungsplan oder eine Zertifizierungsmöglichkeit.

Mit welchen wichtigen Stakeholdern arbeiten Sie voraussichtlich zusammen?

Zu den wahrscheinlichen Ansprechpartnern zählen Kolleginnen und Kollegen aus dem Produktmanagement sowie weitere interne Fachleute, die Erkenntnisse zur Produktsustainability für die Produktentwicklung und Entscheidungsfindung nutzen. Außerdem arbeiten Sie mit Lieferanten und externen Instituten zusammen, um Projekte zu koordinieren und relevante Informationen zu ermitteln oder zu überprüfen. Auch Kundinnen und Kunden sind eine wichtige direkte Stakeholdergruppe: Die Fachkraft beantwortet technische Fragen und stellt Ergebnisse in Kundengesprächen vor. Darüber hinaus erwähnt die Stellenausschreibung Gespräche mit der Geschäftsleitung. Dabei dürften prägnante, entscheidungsorientierte Erläuterungen zu Daten und Hotspots besonders wichtig sein.

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