Diese regionale Beratungsposition unterstützt Projektteams im Stromübertragungs- und Verteilungsnetz dabei, den CO₂-Ausstoß in den Phasen Planung, Projektvorbereitung und Umsetzung zu erfassen. Aus den Projektinformationen werden Ausgangswerte, Analysen von Emissionsschwerpunkten und Maßnahmen zur Emissionsminderung abgeleitet. So können die Teams besser nachvollziehen, wo Emissionen entstehen und wie sich Fortschritte gegenüber den Zielen messen lassen.
Die Position verknüpft die Nachhaltigkeitsverpflichtungen von Balfour Beatty mit den praktischen Entscheidungen bei großen Infrastrukturprojekten. Verlässliche, vergleichbare CO₂-Daten helfen den Teams, während der Projektumsetzung Emissionsminderungen zu erkennen, die Berichterstattung für Kunden zu unterstützen und künftige Vergleichswerte zu erarbeiten. Die Einhaltung von PAS 2080 und CO₂-Managementpläne schaffen dafür einen strukturierten Rahmen. Durch die Zusammenarbeit mit kaufmännischen Bereichen sowie den Teams für Beschaffung, Planung und Umsetzung fließen CO₂-Aspekte in die Projektentscheidungen ein.
Die Position eignet sich für Personen mit Erfahrung im Ingenieurwesen oder im kaufmännischen Bereich komplexer Tiefbauprojekte. Wichtig sind die Fähigkeit, CO₂-Daten zu analysieren, klar mit unterschiedlichen Teams zu kommunizieren und technische Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen zu übersetzen.
Job-FAQs
Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?
Die beratende Person unterstützt die Erfassung der CO₂-Emissionen in allen Projektphasen – von der Planung vor Baubeginn bis zur Umsetzung. Dazu gehören die Festlegung von Ausgangswerten und Reduktionszielen, das Ermitteln von Emissionsschwerpunkten, das Sammeln von Projektdaten sowie die Aufbereitung von CO₂-Analysen für Projektteams und die Berichterstattung an Kunden.
Zudem arbeitet sie mit Projektkolleginnen und -kollegen an Carbon-Management-Plänen, unterstützt die Einhaltung der PAS 2080 und wirkt an der Weiterentwicklung des Carbon Management Systems des Unternehmens mit. Ziel ist es, konsistente, prüfbare und für die Emissionsminderung nutzbare Projektinformationen zu schaffen.
Welche wichtigen Lernmöglichkeiten bietet diese Stelle?
Die Stelle bietet die Möglichkeit, praktische Kenntnisse im CO₂-Management von Infrastrukturprojekten zu vertiefen, darunter die Ermittlung von Ausgangswerten, Emissionsfaktoren, die Analyse von Emissionsschwerpunkten und die Planung von Reduktionsmaßnahmen. Die Arbeit in den Phasen vor Baubeginn und während der Umsetzung kann das Verständnis dafür schärfen, wie sich technische, kaufmännische und Beschaffungsentscheidungen auf die Projektemissionen auswirken.
Darüber hinaus kann die beratende Person Erfahrungen mit PAS 2080, Carbon-Management-Plänen, Reporting-Tools wie Moata und Candy sowie der CO₂-Berichterstattung für Kunden sammeln. In der Ausschreibung werden keine formalen Schulungen oder Zertifizierungen genannt. Die Weiterentwicklung dürfte daher vor allem von der Mitarbeit an Projekten und der Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens abhängen.
Wie sieht die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat aus (Erfahrung, Fähigkeiten)?
Gesucht wird eine Person mit technischer Erfahrung in den Bereichen Ingenieurwesen oder kaufmännische Projektarbeit bei großen Infrastruktur- oder Tiefbauprojekten. Kenntnisse zu Bauverfahren, temporären Bauwerken und Projektphasen wie Angebotsphase, Planung vor Baubeginn oder Umsetzung sind von Vorteil.
Wichtig sind zudem ausgeprägte Analyse- und Problemlösungsfähigkeiten sowie eine gute mündliche und schriftliche Kommunikation, da es darum geht, CO₂-Daten auszuwerten und mit unterschiedlichen Projektteams zusammenzuarbeiten. Erfahrung mit Projekten oder Programmen auf mehreren Ebenen ist hilfreich. Ebenso sollte die Person praktische Veränderungen voranbringen können, ohne die Einschränkungen bei der Umsetzung aus dem Blick zu verlieren.
Tipps, um sich von anderen Bewerbungen abzuheben und erfolgreich zu bewerben
Zeigen Sie, wie Ihre technische oder kaufmännische Projekterfahrung mit der Erfassung von CO₂-Emissionen in Infrastrukturprojekten zusammenhängt. Nennen Sie konkrete Beispiele zu Projektphasen, Bauverfahren oder Daten, mit denen Sie gearbeitet haben, und erläutern Sie, wie Ihre Analysen Entscheidungen beeinflusst oder Abläufe verbessert haben.
Falls zutreffend, belegen Sie Ihre Erfahrung mit der Ermittlung von CO₂-Ausgangswerten, Emissionsfaktoren, PAS 2080, Carbon-Management-Plänen, Candy oder Moata. Beschreiben Sie klar Ihren eigenen Beitrag und Ihre Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus Planung, Beschaffung, kaufmännischen Bereichen oder Projektumsetzung. Laut Ausschreibung müssen Sie nicht alle genannten Tools beherrschen. Stellen Sie daher den Bezug zwischen Ihren übertragbaren analytischen Kompetenzen und dem Projektumfeld der Stelle her.
Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit des Unternehmens wird sich diese Stelle voraussichtlich konzentrieren?
Voraussichtlich liegt der Schwerpunkt auf der Reduzierung der CO₂-Emissionen bei Infrastrukturprojekten zur Stromübertragung und -verteilung. Im Mittelpunkt steht, die Projektemissionen messbar zu machen, Emissionsschwerpunkte zu ermitteln und Teams bei der Festlegung und Überwachung von Reduktionszielen zu unterstützen.
CO₂-Berichterstattung, prüfbare Bewertungen und die Einhaltung der PAS 2080 verbinden die Arbeit auf Projektebene außerdem mit der übergreifenden Nachhaltigkeitsstrategie von Balfour Beatty und den Klimazielen der Kunden. In der Stellenbeschreibung werden keine gesonderten Aufgaben zu Biodiversität oder sozialen Auswirkungen genannt.
Vor welchen wichtigen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?
Eine wahrscheinliche Herausforderung besteht darin, über Projekte und Abteilungen hinweg konsistente und zuverlässige CO₂-Daten zu sammeln, obwohl dabei möglicherweise unterschiedliche Prozesse und Informationssysteme zum Einsatz kommen. Die beratende Person muss sicherstellen, dass die Bewertungen vergleichbar und prüfbar sind und zugleich projektspezifische Verfahren sowie verfügbare Emissionsfaktoren berücksichtigen.
Eine weitere Herausforderung ist es, aus den Analysen konkrete Veränderungen abzuleiten, die sich mit den komplexen Rahmenbedingungen von Bau und Projektumsetzung vereinbaren lassen. Dafür ist die Zusammenarbeit mit Teams aus Planung, Beschaffung, kaufmännischen Bereichen, Umweltmanagement und Projektleitung entscheidend – ebenso wie die Unterstützung der Kundenanforderungen und der unternehmensweiten CO₂-Ziele.
Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?
Ein typischer Arbeitstag könnte mit der Prüfung von CO₂-Daten aus Projekten beginnen, etwa mit der Kontrolle von Ausgangswerten oder Emissionsfaktoren und der Ermittlung von Schwerpunkten, die mit dem Projektteam besprochen werden sollen. Anschließend könnte die beratende Person gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Planung, Beschaffung, kaufmännischen Bereichen oder Projektumsetzung fehlende Daten zusammentragen und Möglichkeiten zur Emissionsminderung prüfen.
Zu den weiteren Aufgaben könnten die Aktualisierung eines Carbon-Management-Plans, Analysen oder Berichte mit Candy oder Moata sowie die Unterstützung bei der Verbesserung von CO₂-Managementprozessen gehören. Die Aufgabenverteilung dürfte je nach Projektmeilensteinen, Berichtsanforderungen der Kunden und Phase laufender Projekte variieren.
Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Position?
In dieser Position können Sie sich auf das CO₂-Management im Infrastrukturbereich spezialisieren und Erfahrungen über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg sammeln – von der Planung bis zur Umsetzung. Einblicke in PAS 2080, Berichtssysteme und Kundenanforderungen können zudem die Expertise in der CO₂-Bilanzierung und Projektsteuerung vertiefen.
Die Arbeit an regionalen Projekten und in verschiedenen Unternehmensbereichen kann den Weg zu übergreifenden CO₂-Programmen oder verantwortungsvolleren Nachhaltigkeitspositionen ebnen. In der Ausschreibung wird kein formaler Karrierepfad beschrieben. Die Entwicklung hängt daher von der Erfahrung, den Möglichkeiten im Unternehmen und der persönlichen Weiterentwicklung ab.
Mit welchen wichtigen Stakeholdern werden Sie voraussichtlich zusammenarbeiten?
Die beratende Person arbeitet voraussichtlich eng mit Kolleginnen und Kollegen aus Projektmanagement, Ingenieurwesen und Planung, Beschaffung, kaufmännischen Bereichen, Umwelt und Nachhaltigkeit zusammen. Zu ihren Aufgaben gehört es, CO₂-Daten zu erheben, Ergebnisse auszuwerten und die Teams dabei zu unterstützen, Maßnahmen zur Emissionsminderung in Projektentscheidungen einzubeziehen.
Mögliche weitere Ansprechpartner sind Teams aus der Projektvorbereitung und -umsetzung, regionale Kolleginnen und Kollegen sowie Kunden, die CO₂-Berichte erhalten. So werden technische Analysen und Projektdaten mit Berichtspflichten und CO₂-Zielen verknüpft.
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