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title: Responsable de Projet RSE - ESG
canonical: https://csrjobs.club/de/jobs/patriarche-augmented-architecture-responsable-de-projet-rse-esg-nnbj
locale: de
description: Patriarche. Augmented Architecture sucht eine Responsable de Projet RSE - ESG. Entdecken Sie diese interne Nachhaltigkeitsposition bei CSR Jobs und bewerben Sie sich noch heute.
updated: 2026-10-26
company: Patriarche. Augmented Architecture
country: Frankreich
contract: Full time
seniority: Senior
missions: ESG reporting, Stakeholders engagement, Corporate Carbon Footprint
job_type: ESG/Sustainability Reporting Manager, Sustainability Manager
posted: 2026-10-26
valid_through: 2026-11-25
apply: https://www.linkedin.com/jobs/view/4483262548
source: CSR Jobs
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# Responsable de Projet RSE - ESG

Bei Patriarche übernehmen Sie die ESG-Koordination auf Gruppenebene. Das Architekturbüro konzipiert, baut und betreibt Projekte über mehrere Gesellschaften und Länder hinweg. Sie berichten an die Geschäftsleitung, überführen die ESG-Leitlinien des Unternehmens in konkrete Maßnahmenpläne, halten die daraus entstehenden Projekte auf Kurs und stellen die Verlässlichkeit der zugrunde liegenden Kennzahlen sicher. Auch die Beobachtung regulatorischer Entwicklungen, zusätzliche Finanzdaten und der jährliche Nachhaltigkeitsbericht liegen in Ihrem Aufgabenbereich.

Im Mittelpunkt der Stelle steht, Nachhaltigkeit in einer großen, kreativ und technisch geprägten Organisation verständlich und praktisch umsetzbar zu machen. Bewertungen, Kundenerwartungen und sich wandelnde Berichtspflichten stellen eine Architekturgruppe vor Herausforderungen. Es braucht jemanden, der diese Anforderungen in Abläufe übersetzt, die Design- und Ingenieurteams tatsächlich anwenden können. **Sie verbinden Strategie und Praxis**, statt ein separates Programm zu betreiben.

Die Stelle passt zu jemandem, der bereits einen CSR- oder ESG-Ansatz ganzheitlich gesteuert hat, sich sowohl mit Daten als auch mit Texten wohlfühlt und Kolleginnen und Kollegen auch ohne disziplinarische Weisungsbefugnis für Veränderungen gewinnen kann. Branchenkenntnisse in Bauwesen oder Ingenieurwesen sind hilfreich, wichtiger sind jedoch methodisches Vorgehen und Überzeugungskraft.

## Job-FAQs

### Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in dieser Position?

Die Position ist der Geschäftsleitung der Gruppe unterstellt und verantwortet die Konzeption, Steuerung und Überwachung des ESG-Ansatzes bei Patriarche. Im Arbeitsalltag bedeutet das, übergeordnete Ziele in konkrete Maßnahmenpläne zu übersetzen, Kennzahlen nachzuverfolgen und der Geschäftsleitung einen klaren Überblick zu verschaffen. Ein wesentlicher Teil der Arbeit ist die Beobachtung regulatorischer Entwicklungen: Es gilt, die Neuerungen in Frankreich und Europa in den Bereichen Umwelt, soziale Verantwortung und Governance zu verfolgen, ihre Bedeutung für die Gruppe zu bewerten und Empfehlungen auszuarbeiten. Zu den regelmäßigen Kernaufgaben gehören außerdem, nichtfinanzielle Daten zusammenzuführen und zu prüfen, Dashboards zu pflegen und am jährlichen Nachhaltigkeitsbericht mitzuwirken.

Auf Projektebene leitet die Position bereichsübergreifende ESG-Initiativen in Abstimmung mit internen Beteiligten. Dabei behält sie Fristen, Ressourcen und Ergebnisse im Blick und erkennt, wo Maßnahmen angepasst werden müssen. Da Patriarche mehrere Gesellschaften und Standorte umfasst, geht es auch darum, ESG-Kriterien in bestehende Tätigkeiten und Prozesse zu integrieren, statt ein paralleles Programm aufzubauen. Die Berichterstattung ist keine Nebenaufgabe, sondern ein zentraler Bestandteil der Position: Dazu gehören die Definition und Analyse von Kennzahlen sowie die Erstellung regulatorischer und freiwilliger Berichte.

Hinzu kommt eine ausgeprägte Mobilisierungsaufgabe. Die Position soll intern eine kooperative Dynamik rund um ESG fördern, das Bewusstsein dafür stärken und Kolleginnen und Kollegen bei der Umsetzung unterstützen. Außerdem umfasst sie den Austausch mit Partnern, Kunden, Bewertungsorganisationen und Zertifizierungsstellen. Kurz gesagt vereint die Position Analyse, Projektkoordination, Berichterstattung und interne Vernetzung. Das erklärt, weshalb in der Ausschreibung Selbstständigkeit und die Fähigkeit betont werden, unterschiedliche Akteure zusammenzubringen.

### Welche wichtigen Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten bietet die Stelle?

Ein erstes wichtiges Lernfeld ist die Beobachtung regulatorischer Entwicklungen. Französische und europäische Neuerungen in den Bereichen Umwelt und soziale Verantwortung zu verfolgen, ihre Auswirkungen einzuschätzen und daraus Empfehlungen abzuleiten, ermöglicht den systematischen Aufbau von Fachwissen, das branchenübergreifend gefragt ist. Ein zweites Lernfeld ist der Aufbau des Berichtswesens der Gruppe einschließlich des jährlichen Nachhaltigkeitsberichts. Dabei lernt man, wie nichtfinanzielle Daten definiert, erhoben, überprüft und aufbereitet werden und wie externe Bewertungsstellen wie EcoVadis und Kunden sie beurteilen.

Da die Position bereichsübergreifend angelegt ist, entwickelt man außerdem Kompetenzen in der Projektkoordination in einer Organisation mit mehreren Gesellschaften. Dazu gehört, Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure, Supportfunktionen und Führungskräfte auf gemeinsame Fristen auszurichten. Patriarche ist international aufgestellt und hat Standorte in mehreren Ländern. Das bietet vermutlich Einblicke in unterschiedliche lokale ESG-Kontexte und die Möglichkeit, berufliches Englisch praktisch anzuwenden, auch wenn die Arbeitssprache überwiegend Französisch ist.

Die Stelle vermittelt zudem fundierte Einblicke in die Nachhaltigkeitsagenda der Bau- und Gebäudebranche – von der Energieeffizienz über verantwortungsvolle Materialien bis hin zur Nutzung von Gebäuden. Auch ohne bisherige Branchenerfahrung kann man sich dieses Wissen voraussichtlich schnell aneignen, denn die Arbeit eines Architekturbüros ist unmittelbar mit dem ökologischen Fußabdruck der geplanten Gebäude verbunden. Zusammengenommen schaffen diese Erfahrungen eine gute Grundlage für eine spätere, umfassendere Führungsrolle im ESG-Bereich.

### Wie sieht das ideale Kandidatenprofil aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Die Ausschreibung setzt einen Masterabschluss (Bac+5) in nachhaltiger Entwicklung, CSR, ESG oder QSE sowie mindestens fünf Jahre Erfahrung in der Steuerung von CSR- oder ESG-Programmen und bereichsübergreifenden Projekten voraus. Neben dem Abschluss zählt vor allem die nachgewiesene Fähigkeit, eine strukturierte Vorgehensweise eigenverantwortlich umzusetzen: Maßnahmenpläne erstellen, Fristen und Ergebnisse nachverfolgen und übergeordnete ESG-Ziele in konkrete, für die Teams umsetzbare Schritte übersetzen. Wer bereits einen vollständigen nichtfinanziellen Berichtszyklus betreut hat – von der Datenerhebung über die Konsolidierung bis zur Veröffentlichung –, dürfte besonders gut zum Anforderungsprofil passen.

Im Umgang mit Excel und Power BI sollte man sicher sein; auch Erfahrung mit Kollaborationsplattformen wie Teams und SharePoint wird erwartet. Kenntnisse von ESG-Rahmenwerken und Plattformen wie EcoVadis oder vergleichbaren Lösungen sind laut Ausschreibung von Vorteil. Das deutet darauf hin, dass die Gruppe bereits Bewertungsfragebögen beantwortet oder dies künftig plant. Sehr gute schriftliche Französischkenntnisse sind unerlässlich, außerdem werden Englischkenntnisse für den beruflichen Alltag vorausgesetzt – vermutlich auch für die Zusammenarbeit mit internationalen Standorten. Ein Hintergrund in Architektur, Ingenieurwesen oder Bauwesen ist ein Plus, aber keine zwingende Voraussetzung.

Das gewünschte persönliche Profil ist klar umrissen: selbstständig, sorgfältig, organisiert und in der Lage, unterschiedliche Beteiligte zusammenzubringen. Gerade dieser letzte Punkt ist nicht zu unterschätzen, denn in einer großen Organisation beruht eine bereichsübergreifende Funktion eher auf Überzeugungskraft als auf Weisungsbefugnis. Wer gut zuhört, Fristen konsequent im Blick behält und gleichzeitig die Beteiligten mitnimmt, passt besser als eine Person, die ausschließlich analytisch und für sich allein arbeitet.

### Tipps, um aus der Masse herauszustechen und sich erfolgreich zu bewerben

Reichen Sie einen französischsprachigen Lebenslauf und ein ebenso französischsprachiges Anschreiben ein. Nennen Sie darin die ESG-Rahmenwerke und Berichtsstandards, mit denen Sie tatsächlich gearbeitet haben – zum Beispiel CSRD, ESRS, GRI oder Fragebögen nach dem Vorbild von EcoVadis. Da die Stelle viel schriftliche Arbeit und Datenkonsolidierung umfasst, wird die Qualität Ihres schriftlichen Französisch bereits ab dem ersten Absatz beurteilt. Falls Sie in der Architektur, im Ingenieurwesen, im Bauwesen oder in einer anderen projektorientierten Branche gearbeitet haben, erwähnen Sie das gleich zu Beginn. Die Ausschreibung nennt diese Erfahrung als Vorteil; sie kann Sie von Bewerberinnen und Bewerbern mit rein funktionalem Hintergrund abheben.

Informieren Sie sich vor dem Gespräch darüber, wie Patriarche die eigene Wirkung und das Modell der „augmented architecture“ beschreibt. Bereiten Sie ein konkretes Beispiel für ein bereichsübergreifendes ESG-Projekt vor, das Sie von der Bestandsaufnahme bis zur Definition von Kennzahlen geleitet haben. Erklären Sie auch, wen Sie überzeugen mussten und wie Sie den Fortschritt gemessen haben. Da ausdrücklich erwartet wird, unterschiedliche interne Akteure einzubinden, ist ein Beispiel dafür, wie Sie Menschen außerhalb Ihrer direkten Weisungslinie mobilisiert haben, besonders aussagekräftig.

Bereiten Sie sich außerdem auf Fragen dazu vor, wie Sie nichtfinanzielle Daten erheben und ihre Verlässlichkeit sicherstellen. Das Zusammenführen und Prüfen von Zahlen aus zahlreichen internen Quellen ist ein zentraler Bestandteil der Stelle. Wenn Sie Kennzahlen mit Excel oder Power BI nachverfolgt haben, bringen Sie ein anonymisiertes Dashboard-Beispiel mit. Erwähnen Sie abschließend, was Sie über die französischen Vorschriften zur nichtfinanziellen Berichterstattung und anstehende Änderungen der europäischen Berichtspflichten wissen. So zeigen Sie, dass Sie regulatorische Entwicklungen aktiv verfolgen.

### Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich die Stelle konzentrieren?

Im Mittelpunkt stehen zunächst die ESG-Governance und die ESG-Leistung der Gruppe selbst. Dazu gehört die ökologische Dimension eines Architekturbüros: Energie, CO₂ und der Umgang mit Ressourcen in Planung und Betrieb sind dabei wesentliche Themen. Hinzu kommen soziale Aspekte wie Arbeitsbedingungen, Wohlbefinden und Inklusion sowie Governance-Themen wie Ethik und Compliance. Die in der Ausschreibung betonte Beobachtung regulatorischer Entwicklungen lässt darauf schließen, dass es wesentlich darum geht, die Gruppe mit den sich wandelnden französischen und europäischen Anforderungen an die nichtfinanzielle Berichterstattung in Einklang zu bringen.

Messen und Berichten haben eindeutig hohe Priorität. Besser strukturierte Kennzahlen, verlässliche nichtfinanzielle Daten und ein jährlicher Nachhaltigkeitsbericht zeigen, dass Patriarche die eigene Wirkung nachvollziehbar darstellen möchte – sowohl zur internen Steuerung als auch für externe Zielgruppen. Der Hinweis auf Bewertungsplattformen wie EcoVadis oder vergleichbare Angebote deutet zudem auf Prüfungen durch Kunden und im Rahmen von Ausschreibungen hin. Diese sind in Architektur und Bauwesen verbreitet, wo Nachhaltigkeitsnachweise bei der Vergabe zunehmend eine Rolle spielen.

Über die Einhaltung von Vorgaben hinaus geht es darum, Nachhaltigkeit in die eigentliche Arbeit einfließen zu lassen. Patriarche beschreibt sein Modell anhand verantwortungsvoller, langfristig ausgerichteter Lösungen; die Integration von ESG in Prozesse und Tätigkeiten ist ausdrücklich Teil des Auftrags. Das könnte bedeuten, Projektteams bei der Berücksichtigung von Umweltkriterien in Planungsentscheidungen zu unterstützen, mit Kunden gemeinsame Ziele zu entwickeln und Nachhaltigkeit als sichtbaren Bestandteil der Positionierung der Gruppe zu verankern. Es geht also weniger um ein einzelnes Umweltprojekt als darum, die gesamte Organisation stärker in die Verantwortung zu nehmen.

### Vor welchen zentralen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?

Die größte Herausforderung liegt im bereichsübergreifenden Charakter der Position. Eine Projektleitung im ESG-Bereich hat selten direkte Weisungsbefugnis gegenüber den Teams, auf deren Daten und Mitwirkung sie angewiesen ist – sei es in der Planung, im operativen Bereich oder in Supportfunktionen. Rechtzeitig verwertbare Beiträge von Kolleginnen und Kollegen zu erhalten, die selbst eigene Fristen einhalten müssen, erfordert kontinuierlichen Einsatz. Die in der Ausschreibung erwähnte Fähigkeit, unterschiedliche Beteiligte zusammenzubringen, verweist genau auf diese Realität. Geduld und klare Abläufe sind dabei wichtiger als formale Macht.

Eine zweite Herausforderung ist die Datenreife. Nichtfinanzielle Kennzahlen sind in großen Architektur- und Ingenieurgruppen oft auf verschiedene Stellen verteilt, werden teilweise manuell erfasst und sind zwischen Gesellschaften und Ländern nicht immer einheitlich. Für einen veröffentlichten Bericht müssen die Daten wiederholt zusammengeführt und kritisch geprüft werden. Fristen aus Berichtszyklen und externen Fragebögen richten sich nicht nach den internen Kalendern. Deshalb gehört ein gutes Fristenmanagement ebenso zum Arbeitsalltag wie die Analyse.

Regulatorische Veränderungen sorgen für zusätzliche Unsicherheit. Die Anforderungen an die nichtfinanzielle Berichterstattung wandeln sich, und eine in mehreren Ländern tätige Gruppe kann mit unterschiedlichen, sich überlagernden Vorgaben konfrontiert sein. Die Position muss dafür sorgen, dass die Gruppe diesen Entwicklungen voraus ist, ohne die Teams zu überlasten. Eine letzte Herausforderung ist die Sichtbarkeit der Ergebnisse: ESG-Erfolge sind zum Teil Gemeinschaftsleistungen und lassen sich schwer einzelnen Personen zuschreiben. Man sollte sich daher mit einer Rolle wohlfühlen, in der Ergebnisse geteilt werden und der eigene Beitrag eher über mehrere Berichtszyklen als von Woche zu Woche sichtbar wird.

### Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Ein typischer Arbeitstag verbindet Analyse, Abstimmung und Kommunikation. Vormittags stehen häufig Datenaufgaben an: Kennzahlentabellen aktualisieren, Zahlen aus verschiedenen Teams prüfen oder ein Dashboard überarbeiten, bevor es an die Geschäftsleitung geht. Da sich vieles nach den Berichtsterminen richtet, gibt es Phasen, in denen das Sammeln und Prüfen zusätzlicher Finanzdaten den Großteil der Zeit beansprucht. An ruhigeren Tagen kann dieselbe Zeit in die Beobachtung regulatorischer Entwicklungen fließen: Neuigkeiten lesen und einschätzen, ob Handlungsbedarf besteht.

Meetings gibt es häufig und in ganz unterschiedlichen Formaten. Dazu gehören etwa Arbeitssitzungen mit einem internen Team, das eine ESG-Maßnahme umsetzt, kurze Abstimmungen mit Finance oder HR, um eine Datenfrage zu klären, und Fortschrittsbesprechungen zu bereichsübergreifenden Projekten. Die Rolle ist bewusst bereichsübergreifend angelegt. Deshalb geht ein beträchtlicher Teil der Zeit dafür drauf, sich mit anderen abzustimmen, statt alles allein zu erledigen, und Pläne anzupassen, wenn sich Fristen verschieben oder Prioritäten ändern.

Neben den Zahlen gehört auch der Austausch mit Menschen zum Aufgabenbereich: Informationsveranstaltungen, Präsentationen für Kolleginnen und Kollegen oder die Führungsebene sowie Gespräche mit externen Partnern, Bewertungsstellen und Zertifizierungsstellen. Der Arbeitsrhythmus hängt vom Berichtszyklus ab: Auf intensive Phasen rund um die jährliche Veröffentlichung folgen ruhigere Zeiten, in denen Strukturen weiterentwickelt und Verbesserungen umgesetzt werden. Abwechslung ist hier eher die Regel als die Ausnahme.

### Welche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bietet diese Stelle?

Es handelt sich um eine koordinierende Funktion mit Sichtbarkeit auf Gruppenebene und Berichtslinie zur Geschäftsleitung. Dadurch erhält man in der Regel einen guten Einblick in die Führung eines international tätigen Architekturbüros. Mögliche nächste Schritte bei Patriarche wären, mehr Verantwortung für die gesamte ESG-Strategie zu übernehmen, eine Führungsrolle in den Bereichen Qualität, Arbeitssicherheit und Umwelt anzustreben oder auf Gruppenebene einen bestimmten Schwerpunkt wie CO₂, Governance oder soziale Wirkung zu verantworten. Da die Gruppe mehrere Gesellschaften und Standorte umfasst, kann der Einblick in unterschiedliche Länder den Erfahrungshorizont über den zunächst auf Frankreich ausgerichteten Aufgabenbereich hinaus erweitern.

Auch der Berichtszyklus selbst bietet Entwicklungsmöglichkeiten. Einen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen, der von Bewertungsstellen und Auditoren geprüft wird, vermittelt Kompetenzen, die sich auf nahezu jede Branche übertragen lassen. Wird der erste Zyklus erfolgreich gemeistert, übernimmt man häufig den zweiten mit größerem Verantwortungsumfang. Darüber hinaus bereitet die Fähigkeit, ein standortübergreifendes Netzwerk interner Mitwirkender zu koordinieren, unmittelbar auf Führungsaufgaben vor.

Zu bedenken ist die Größe des Unternehmens. In einer Gruppe dieser Größenordnung ist ESG neben den Bereichen Qualität und Prävention angesiedelt. Daher kann die Funktion zunächst beratend bleiben, statt operative Verantwortung zu umfassen. Wer umfassende Budgetverantwortung für Nachhaltigkeitsprojekte anstrebt, muss möglicherweise mit einem langsameren Weg rechnen. Wer hingegen gruppenweiten Einfluss und den Aufbau von Methoden schätzt, findet hier Entwicklungsspielraum.

### Mit welchen zentralen Stakeholdern werden Sie zusammenarbeiten?

Intern ist die Geschäftsleitung, an die diese Stelle berichtet, die häufigste Anlaufstelle. Das bedeutet regelmäßige Abstimmungen zu Prioritäten und Entscheidungsfragen sowie zur Präsentation von Ergebnissen. Kontakte auf Arbeitsebene dürften über die verschiedenen Gesellschaften und Fachbereiche der Gruppe verteilt sein: Designteams, Ingenieurinnen und Ingenieure, Projektmitarbeitende und Supportfunktionen wie Finance, HR und Kommunikation. Sie liefern Daten oder setzen Maßnahmen um. Bei der Koordination des Berichts geht es außerdem um den Austausch mit denjenigen, die Zahlen erfassen, und denjenigen, die darüber schreiben.

Zu den externen Stakeholdern zählen laut Stellenausschreibung Partner, Kunden, Bewertungsstellen und Zertifizierungsstellen. In der Praxis kann das bedeuten, Kundenfragebögen zu beantworten und Nachhaltigkeitsanforderungen bei Ausschreibungen zu bearbeiten – eine zunehmend verbreitete Anforderung in Architektur und Bauwesen. Hinzu kommen Einreichungen bei Plattformen wie EcoVadis sowie die Beantwortung von Anfragen durch Auditoren oder Ratingagenturen. Die Kommunikation mit diesen Parteien ist überwiegend formell und durch Belege gestützt.

Eine dritte, weniger sichtbare Gruppe bilden die Mitarbeitenden insgesamt. Informationsveranstaltungen, Hilfestellung bei der Umsetzung des CSR-Ansatzes im Arbeitsalltag und die Pflege der internen Community gehören ebenfalls zur Funktion. Diese Gespräche sind weniger formalisiert und stärker auf den persönlichen Austausch ausgerichtet. Auf Dauer dürfte sich die Wirksamkeit in der Rolle daran zeigen, wie gut man zwischen einem präzisen Berichtsabgleich mit einer Zertifizierungsstelle und einer verständlichen Erklärung für ein Studioteam wechseln kann.

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Source: https://csrjobs.club/de/jobs/patriarche-augmented-architecture-responsable-de-projet-rse-esg-nnbj
