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title: Abteilungsleitung Regiebetriebe und Klimaschutz
canonical: https://csrjobs.club/de/jobs/hansa-baugenossenschaft-eg-abteilungsleitung-regiebetriebe-und-klimaschutz-dm69
locale: de
description: Die HANSA Baugenossenschaft eG sucht eine Abteilungsleitung Regiebetriebe und Klimaschutz. Entdecken Sie diese unternehmensinterne Nachhaltigkeitsposition auf CSR Jobs und bewerben Sie sich noch heute.
updated: 2026-10-24
company: HANSA Baugenossenschaft eG
country: Deutschland
contract: Full time
seniority: Senior
missions: Corporate Carbon Footprint, Strategic planning, Compliance, Stakeholders engagement, Purchasing
job_type: Climate & Biodiversity Manager, Sustainability Manager
posted: 2026-10-24
valid_through: 2026-11-23
apply: https://www.linkedin.com/jobs/view/4481070043
source: CSR Jobs
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# Abteilungsleitung Regiebetriebe und Klimaschutz

In dieser Position leiten Sie eine technische Abteilung mit 33 Mitarbeitenden bei einer Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft und übernehmen zugleich die Funktion der Klimaschutzbeauftragten bzw. des Klimaschutzbeauftragten. Einerseits führen Sie die genossenschaftseigenen Gewerke – Maler, Gärtner und Gebäudetechnik – und sorgen dafür, dass Instandhaltung und Außenanlagen für die Mieterinnen und Mieter zuverlässig funktionieren. Andererseits planen Sie die Umstellung der Wärmeerzeugung, verantworten das solarbasierte Mieterstrommodell und entwickeln die Klimastrategie der Genossenschaft weiter.

Entscheidend ist, dass Klimaschutz hier kein Randthema für einen Zusatzbericht ist. **Wärmeversorgung, Stromverträge und die Energiebilanz von mehr als 10.000 Wohnungen fallen unmittelbar in Ihren Verantwortungsbereich.** Ihre Entscheidungen beeinflussen damit sowohl den Klimapfad der Genossenschaft als auch die tatsächlichen Wohnkosten ihrer Mitglieder.

Die Position passt zu Ihnen, wenn Sie bereits ein technisches Team in der Wohnungs- oder Immobilienwirtschaft geführt haben und operative Leitung mit Energie- und Klimastrategie verbinden möchten. Sie sind mit VOB/B und HOAI sowie Vertragsverhandlungen vertraut und wissen, welche praktischen Grenzen ein bestehender Gebäudebestand mit sich bringt.

## Job-FAQs

### Was sind die wichtigsten Aufgaben und Verantwortungsbereiche dieser Stelle?

Im Kern umfasst die Stelle zwei Aufgabenbereiche. Als Leitung der Abteilung Regiebetriebe führen Sie rund 33 Mitarbeitende in drei unternehmenseigenen Gewerken – Malerarbeiten, Gartenpflege und Gebäudetechnik – und steuern gemeinsam mit den jeweiligen Gewerkeleitungen den wirtschaftlichen Einsatz der Teams. Eine zuverlässige und qualitätsbewusste Ausführung von Instandhaltungsarbeiten und Arbeiten an Außenanlagen gilt als wesentliche Voraussetzung für die Zufriedenheit der Mitglieder. Einsatzplanung, Kostenkontrolle und Servicequalität gehören deshalb dauerhaft zu den Aufgaben und sind keine einmaligen Projekte.

Im Bereich Klimaschutz übernehmen Sie die Funktion der bzw. des Klimaschutzbeauftragten. Dazu gehören die Planung der Transformation der Wärmeerzeugung der Genossenschaft, die Betreuung externer Dienstleister beim Mieterstrommodell mit Solarstrom sowie die Verantwortung für Konzeption und Umsetzung der unternehmenseigenen Klimaschutzstrategie. Hinzu kommen Verhandlungen und der Abschluss von Energie-, Strom- und weiteren Versorgungsverträgen.

Außerdem bringen Sie Ihre Kenntnisse der Gebäudetechnik in die strategische und langfristige Weiterentwicklung des Wohnungsbestands ein. So sind Entscheidungen zur laufenden Instandhaltung mit der übergeordneten Frage verknüpft, wie der Bestand im Laufe der Zeit modernisiert wird.

### Welche wichtigen Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten bietet die Stelle?

Da die Stelle operative Aufgaben und strategische Themen verbindet, entwickeln Sie sich in zwei Richtungen weiter. Im operativen Bereich vertiefen Sie Ihre Kenntnisse im technischen Gebäudemanagement, in Abläufen nach VOB/B und HOAI sowie in der wirtschaftlichen Steuerung größerer eigener Gewerbebetriebe. Dazu gehört auch, den Rückstand bei Reparaturen mit den verfügbaren Budgets in Einklang zu bringen.

Im Klimaschutz bietet die Stelle für eine Genossenschaft dieser Größe ungewöhnlich konkrete Einblicke: Sie planen den Austausch oder die Umstellung der Wärmeerzeugung, entwickeln ein Mieterstrommodell mit Photovoltaik und verhandeln Energie- und Stromlieferverträge. Diese übertragbaren Kompetenzen in der Energiebeschaffung und dezentralen Energieerzeugung sind in der Wohnungswirtschaft gefragt.

Auch die Führung spielt eine wichtige Rolle. 33 Mitarbeitende über die jeweiligen Gewerkeleitungen zu führen, erfordert Delegations- und Entwicklungskompetenz. In der Ausschreibung wird zudem regelmäßige Unterstützung durch Weiterbildungen erwähnt. Das deutet darauf hin, dass die Genossenschaft Qualifizierungen etwa in Energierecht, Klimamanagement oder Führung fördern könnte.

### Wie sieht das ideale Bewerberprofil aus (Erfahrung, Kompetenzen)?

Die Ausschreibung nennt konkrete Qualifikationen: einen abgeschlossenen Hochschulabschluss im Ingenieurwesen oder alternativ eine Qualifikation als staatlich geprüfte Technikerin bzw. staatlich geprüfter Techniker oder einen Meisterabschluss. Darüber hinaus werden mehrere Jahre Berufs- und Führungserfahrung in der Wohnungs- oder Immobilienwirtschaft sowie fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse erwartet.

Die technischen Anforderungen sind breit gefasst: erforderlich sind umfassende Kenntnisse im technischen Gebäudemanagement und ein sicherer Umgang mit VOB/B und HOAI. Für den Klimaschutzbereich werden praktische Erfahrung und Rechtskenntnisse in den Themen Energie, Nachhaltigkeit und Klimaschutz verlangt. Das spricht für jemanden, der bereits mit Wärmeversorgung, Energieverträgen oder Effizienzmaßnahmen in Gebäuden gearbeitet hat.

Auch die persönlichen Kompetenzen sind ausdrücklich benannt: unternehmerisches Denken, hohe Zuverlässigkeit, eine strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise, ausgeprägte Führungs- und Sozialkompetenz sowie gute Kommunikations- und Teamfähigkeit. Der Hinweis, dass die Aufgabe einen sinnstiftenden Beitrag zu nachhaltigem Wohnraum leistet, zeigt, dass auch die Identifikation mit dem genossenschaftlichen Auftrag wichtig ist.

### Wie können Sie sich mit Ihrer Bewerbung von anderen abheben und überzeugen?

Am überzeugendsten ist eine Bewerbung, die das doppelte Aufgabenprofil gleich zu Beginn sichtbar macht. Gesucht wird weder eine reine Nachhaltigkeits- noch eine reine Betriebsleitung. Ihr Lebenslauf sollte daher sowohl Führungserfahrung in einem technischen oder immobilienwirtschaftlichen Umfeld als auch konkrete Arbeit an Klima- oder Energiethemen belegen. Wo möglich, sollten Sie Ihre Erfolge mit Zahlen belegen: Wie viele Mitarbeitende haben Sie geführt? Welche Gewerke, Budgets sowie Energie- oder Heizungsprojekte verantwortet?

Da die Ausschreibung VOB/B und HOAI ebenso nennt wie Energie- und Klimarecht, sollten Sie Beispiele für Ihre Vertragsarbeit und Versorgungsverhandlungen vorbereiten. Wenn Sie bereits an Wärmeerzeugung, Photovoltaik, Mieterstrom oder energetischer Sanierung mitgewirkt haben, beschreiben Sie die Ergebnisse und nicht nur Ihre Aufgaben. Die über 100-jährige Geschichte der Genossenschaft und ihr erklärtes Ziel, Wohnen und Klimaschutz miteinander zu verbinden, legen nahe, im Anschreiben zu erläutern, wie Ihre technischen Entscheidungen die Bezahlbarkeit für die Mitglieder und den langfristigen Wert des Bestands unterstützen.

Beachten Sie auch einen praktischen Punkt: Laut Ausschreibung benötigen Bewerberinnen und Bewerber aus Nicht-EU-Staaten eine gültige deutsche Arbeitserlaubnis; außerdem werden ausreichende Deutschkenntnisse vorausgesetzt. Da Sie ein deutschsprachiges technisches Team führen und Verträge verhandeln, sollten Sie Ihre praxistauglichen Deutschkenntnisse in der Bewerbung belegen. Bei einer Einladung zum Gespräch sollten Sie mit Fragen dazu rechnen, wie Sie Instandhaltungsausgaben und Klimaschutzinvestitionen im bestehenden Gebäudebestand priorisieren würden.

### Auf welche Aspekte der Nachhaltigkeit im Unternehmen dürfte sich diese Stelle konzentrieren?

Der Nachhaltigkeitsbeitrag dieser Position liegt vor allem im Gebäudebestand, nicht in der Berichterstattung oder Kommunikation. Im Mittelpunkt steht die Wärmewende: Die Planung, wie die Wärmeerzeugungsanlagen der Genossenschaft umgestellt oder ersetzt werden, ist der größte einzelne Hebel für den CO₂-Fußabdruck eines Bestands mit mehr als 10.000 Wohnungen.

Ein zweiter Schwerpunkt ist die dezentrale Stromversorgung. In dieser Position steuern Sie externe Dienstleister beim Mieterstrommodell mit Photovoltaik, das die Stromerzeugung vor Ort mit einem konkreten Vorteil für die Mitglieder verbindet. Außerdem verhandeln Sie Energie- und Stromlieferverträge. Beschaffungsentscheidungen sind hier somit immer auch Klimaschutzentscheidungen.

Drittens verantworten Sie die Klimaschutzstrategie der Genossenschaft und führen technische Maßnahmen und vertragliche Entscheidungen zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zusammen. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Wohnen und Klimaschutz in Einklang zu bringen. In dieser Position trifft dieser Anspruch auf die praktischen Herausforderungen eines bestehenden, teils älteren Gebäudebestands in Hamburg.

### Vor welchen Herausforderungen könnte man in dieser Position stehen?

Die größte Herausforderung dürfte darin liegen, Ressourcen richtig zu verteilen. Die Abteilung muss für zuverlässige Instandhaltung in hoher Qualität sorgen und damit die Mitglieder zufriedenstellen. Zugleich erfordert der Klimaschutz Investitionen in die Umstellung der Wärmeversorgung, Solarenergie und Effizienzmaßnahmen, die mit denselben Budgets konkurrieren können. Beides voranzubringen, ohne einen der Bereiche zu vernachlässigen, dürfte die zentrale Aufgabe sein.

Eine weitere Herausforderung sind die technischen und regulatorischen Anforderungen. Die Umstellung der Wärmeerzeugung in einem bewohnten Gebäudebestand bringt rechtliche Vorgaben, die Kommunikation mit den Mieterinnen und Mietern sowie die Koordination externer Dienstleister mit sich. Energieversorgungsverträge wiederum müssen in einem Markt verhandelt werden, in dem sich Preise und Rahmenbedingungen laufend ändern. Dass in der Ausschreibung Kenntnisse im Energie- und Klimaschutzrecht besonders hervorgehoben werden, zeigt: Das ist ein wesentlicher Teil der Aufgabe.

Drittens gilt es, 33 Mitarbeitende über die Gewerkeverantwortlichen hinweg einheitlich und mit klaren Prioritäten zu führen. Hinzu kommt die Realität eines bestehenden Gebäudebestands: Was technisch wünschenswert ist, lässt sich nicht immer sofort umsetzen. Gefragt sind daher neben technischem Urteilsvermögen auch Geduld und Ausdauer.

### Wie könnte ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?

Der Arbeitsalltag dürfte zwischen Personalthemen, Zahlen und Projekten wechseln. Am Vormittag stehen möglicherweise Abstimmungen mit den Gewerkeverantwortlichen zu Personaleinsatz, Auftragsrückständen und dringenden Fällen in der Instandhaltung oder bei den Außenanlagen an. Dazu kommen Kostenentscheidungen und die Beauftragung externer Firmen. Anliegen der Mitglieder zur Qualität können kurzfristig aufkommen und den weiteren Tagesverlauf bestimmen.

Parallel dazu läuft die Klimaschutzarbeit: etwa in Besprechungen mit externen Dienstleistern zum Mieterstrommodell mit Photovoltaik, bei der Prüfung der Planung zur Wärmeerzeugung oder bei der Vorbereitung und Verhandlung von Energie- und Lieferverträgen. Da die Strategie ebenfalls in Ihren Verantwortungsbereich fällt, gehört auch die Ausarbeitung oder Weiterentwicklung des Klimaschutzfahrplans dazu – ebenso wie die Abstimmung mit der Investitionsplanung der Genossenschaft.

Im weiteren Tagesverlauf können interne Besprechungen mit anderen Abteilungen zur Bestandsentwicklung oder zu Modernisierungsprojekten anstehen, ebenso Einzelgespräche mit Mitarbeitenden. Der Arbeitsmix ist nicht jeden Tag gleich: Wochen mit Vertragsfristen oder wichtigen Projektmeilensteinen sehen anders aus als solche, in denen operative Themen den Alltag bestimmen.

### Welche Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet diese Position?

Die Position ist bereits eine Abteilungsleitung mit einem klaren Klimaschutzauftrag. Kurzfristig sind die vertikalen Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Genossenschaft daher begrenzt. Gute Leistungen könnten jedoch den Weg zu umfassenderer technischer Verantwortung oder mehr Zuständigkeit für den Gebäudebestand ebnen, wenn die Klimastrategie weiter an Bedeutung gewinnt. Naheliegender ist zunächst die fachliche Weiterentwicklung: Sie können Ihre Kenntnisse in der Energiebeschaffung, der Wärmewende und der dezentralen Energieerzeugung vertiefen und zugleich einen großen operativen Bereich führen.

Die hohe Sichtbarkeit der Position ist ein echter Vorteil. Der Klimaschutz für einen Gebäudebestand dieser Größe beschäftigt sowohl den Vorstand als auch die Mitglieder. Erfolgreiche Projekte wie die Umstellung der Wärmeversorgung oder das Mieterstrommodell werden so zu vorzeigbaren Referenzen, die auch in der deutschen Wohnungs- und Energiewirtschaft Gewicht haben.

Auch die Führungsaufgaben bieten Entwicklungsmöglichkeiten: Die Leitung von 33 Mitarbeitenden über die Gewerkeverantwortlichen schafft Erfahrung, die sich auf größere operative Bereiche oder Abteilungsleitungen übertragen lässt. Die in der Ausschreibung erwähnten regelmäßigen Weiterbildungen legen zudem nahe, dass Qualifikationen in Energie- und Klimaschutzrecht, Klimamanagement oder Führung unterstützt werden könnten.

### Mit welchen wichtigen Ansprechpartnern könnten Sie zusammenarbeiten?

Intern arbeiten Sie am engsten mit den Gewerkeverantwortlichen zusammen, die die Teams aus Malern, Gärtnern und Gebäudetechnikern führen – und über sie mit den 33 Mitarbeitenden der Abteilung. Auch mit anderen Bereichen stimmen Sie sich zur Bestandsentwicklung, Modernisierungsplanung und Finanzierung ab, denn Budget- und Investitionsentscheidungen betreffen sowohl den Klimaschutz als auch die Instandhaltung.

Zu den wichtigsten externen Ansprechpartnern zählen Energieversorger und andere Versorgungsunternehmen, insbesondere bei der Verhandlung von Lieferverträgen. Auch die Dienstleister, die das Mieterstrommodell mit Photovoltaik umsetzen, sowie Partner bei Projekten zur Wärmeerzeugung gehören zu den regelmäßigen Kontakten. Bei regulatorischen Fragen können technische oder rechtliche Beratende hinzugezogen werden.

Der Kontakt mit den Mitgliedern ist weniger direkt, spielt aber dennoch eine Rolle: Die Arbeit der Abteilung an Instandhaltung und Außenanlagen wirkt sich auf die Zufriedenheit der Mitglieder aus. Klimaschutzmaßnahmen wie Mieterstrom haben zudem Einfluss auf ihre Stromkosten. Auch die Berichterstattung über die Klimastrategie auf Vorstandsebene gehört zu den Aufgaben dieser Position.

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